SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
- Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
- Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
- „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
- Bätzing gegen Papst Leo
- „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
- Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
- „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
- Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
- Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
- „Wir werden erwartet“
- Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
- Der anderskatholische Papstkritiker
- ‚Entschuldigung, aber … was?‘
- Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
| 
Vatikan macht mit neuen Bestimmungen "Alte Messe" vielfältiger26. März 2020 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Neue Erlässe der Glaubenskongregation billigen sieben einleitende Gebete zum Hochgebet für die "außerordentliche Form" des römischen Ritus und ermöglichen Feier neuerer Heiliger
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat das Angebot liturgischer Texte für die sogenannte "Alte Messe", also die "außerordentliche Form" des römischen Ritus, erweitert. Zudem wurde der liturgische Kalender so verändert, dass in Gottesdiensten, die sich nach den bis 1962 geltenden Vorgaben richten, auch Heilige jüngeren Datums gefeiert werden können. Die für traditionalistische Belange zuständige Glaubenskongregation erließ am Mittwoch entsprechende Dekrete auf Latein.
Der Erlass "Cum sanctissima" führt eine grundsätzliche Möglichkeit ein, um jeden nach 1962 kanonisierten Heiligen an seinem Fest liturgisch zu feiern. Dies geschieht durch eine Ausweitung der Regeln, die den Umgang mit Festen und Gedenktagen unterschiedlichen liturgischen Ranges betreffen. Laut einer Erläuterung zu dem Dekret ist die Feier neuerer Heiliger als eine Option zu betrachten und bleibt deshalb freiwillig. Zugleich betont die Glaubenskongregation, solche optionalen Heiligenfeste stellten im römischen Ritus keine absolute Neuheit dar.
Für die Messfeier nach dem alten Ritus werden mit dem Dekret "Quo magis" sieben einleitende Gebete zum Hochgebet, sogenannte Präfationen, gebilligt. Drei dieser Präfationen waren einer erläuternden Mitteilung zufolge in der Vergangenheit auf Regionen in Frankreich und Belgien beschränkt. Vier andere Präfationen sind auf bestimmte Anlässe wie Engel- oder Märtyrergedenken bezogen. Alle Texte stammen in den Kernteilen aus antiken Quellen, wie die Kongregation betonte. Zu beiden Neuerungen hieß es, die entsprechenden Arbeitsaufträge stammten noch von Papst Benedikt XVI. (2005-2013).
Mit dem Erlass "Summorum Pontificum", der am 14. September 2007 in Kraft trat, gab Benedikt XVI. die Feier der älteren Form der Liturgie weitgehend wieder frei. Seitdem kennt die katholische Kirche offiziell zwei Formen des römischen Ritus: die "ordentliche Form" nach den liturgischen Büchern, die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) herausgegeben wurden, und die "außerordentliche Form" nach den Büchern, die 1962 gültig waren, also vor Beginn des Konzils.
Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuSummorum Pontificum- ‚Traditionis custodes’ – der Begleitbrief
- Traditionis custodes – Wächter der Tradition
- ‚Einheit kann nicht erzwungen, sondern nur gefördert werden’
- Kardinal Zen und das Leid bringende Ärgernis von ‘Traditionis custodes’
- Traditionis custodes??? Und was für Wächter!
- Die Angst vor dem Sakralen, vor dem Heiligen
- Erzbistum New Orleans zeigt, wie man sich weiterhin um Gläubige kümmert
- Kardinal Burke kritisiert Schwachstellen in ‚Traditionis custodes’
- Die Gregorianische Messe und der Waldgänger
- Summorum Pontificum, Summorum Pontificum, Summorum Pontificum!!!
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
- „Wir werden erwartet“
- Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
- Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
- Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
- „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
- Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
- Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
- „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
- Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
- „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
- „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
- Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
- Drei Stunden im Fegefeuer
|