SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
- Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
- Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
- 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
- Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
- Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
- Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
- NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
- Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
- Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
- Wir können NICHT schweigen!
- Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
- Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
| 
US-Politiker tritt ab und wird Jesuit23. März 2020 in Chronik, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
38-jähriger Cyrus Habib derzeit noch Vizegouverneur des US-Bundesstaats Washington - Im Herbst will er in den Jesuitenorden eintreten.
Washington (kath.net/ KAP)
Der Vizegouverneur des US-Bundesstaats Washington verlässt die Politik und tritt in den Jesuitenorden ein. "Ich fühlte mich dazu berufen, mein Leben auf direktere und persönlichere Weise dem Dienst an den Randgruppen zu widmen, die Schwachen zu stärken, jenen zu helfen, die an spirituellen Wunden leiden, und jene zu begleiten, die über ihre Zukunft nachdenken", erklärte der 38-jährige Cyrus Habib in einem im US-amerikanischen Jesuitenmagazin "America" veröffentlichten Essay, wie das Nachrichtenportal "Vatican News" (Freitag) berichtete. Sein Eintritt als Novize in den Jesuitenorden ist für den kommenden Herbst geplant.
Habib gehört der Demokratischen Partei an und ist Sohn iranischer Einwanderer in den USA. Politisch setzte er sich für die Ausweitung bezahlter Krankheitstage für Arbeitnehmer ein und drängte auf einen besseren Zugang zu höherer Bildung für Kinder aus ärmeren Familien.
Der Politiker hat drei Krebserkrankungen überstanden und ist seit seinem achten Lebensjahr blind. "Cyrus hat in seinem Leben viele Herausforderungen durchlaufen, die ihn Christus nähergebracht haben", zitierte "America" Pater Christopher Nguyen, den Novizenmeister der Westprovinz der US-Jesuiten, in die Habib eintreten wird. "Ich weiß, dass er seine Blindheit und seinen Kampf gegen den Krebs als Mittel einsetzen wird, um anderen Leidenden in der Welt zu dienen."
Habib empfing den Angaben zufolge im Alter von 25 Jahren die Taufe, während er an der britischen Universität Oxford studierte. Ausschlaggebend dafür sei die Bekanntschaft mit einer Gruppe britischer Dominikaner in Blackfriars Hall gewesen, unter ihnen der frühere weltweite Dominikaner-Ordensmeister Timothy Radcliffe. Auch Habibs Mutter Susan Amini, die in Teheran ebenfalls eine Ausbildung an katholischen Instituten genossen hatte, ließ sich später taufen; sie wirkt als Richterin am Obersten Gericht von King County. Habibs Vater starb 2016 an Krebs. Sein Tod brachte den jungen Politiker laut dem Bericht dazu, über eine Priesterberufung nachzudenken.
Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuBerufung- Bistum Nizza stellt Gebetspaket für Berufungen vor
- Papst Leo XIV.: "Liebe junge Menschen, hört auf diese Stimme! Hört auf die Stimme des Herrn"
- „Mit dem Bischof in unseren Pfarreien um die Gabe heiliger Berufungen zu bitten“
- Eine strahlende Braut Christi im isländischen Karmel - Sr. Bianca hat ihre Lebensberufung gefunden
- Die Berufung zur Keuschheit - Moraltheologische Überlegungen
- Von der Scheidung zum Priester – eine ungewöhnliche Berufung
- Die Berufung wurde abgewiesen
- Irland: Dieses Jahr werden mehr Bischöfe als Priester geweiht
- Die Kirche wächst durch Anziehung, nicht durch Proselytenmacherei
- Der Herr der Ringe und das Finden der Berufung in dunkler Zeit
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
- Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
- Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
- Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
- Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
- Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
- Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
- Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
- Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
- Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
- Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
- US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
- Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
|