SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
- „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
- „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
- Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
- „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
- Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
- Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
- Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
- Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
- Wir machen da was mit Medien
- Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
- Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
- Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
| 
Lyon: Fünf Jahre Haft für Ex-Priester wegen Missbrauchs17. März 2020 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Urteil im Fall Preynat bekanntgegeben - Dem ehemaligen Seelsorger wird vorgeworfen, in den 1980er- und 1990er-Jahren Dutzende Kinder sexuell missbraucht zu haben - Als Zeuge hatte das männliche Opfer François Devaux ausgesagt
Paris (kath.net/KAP/red) In Frankreich ist der ehemalige Priester Bernard Preynat wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Ein Gericht in Lyon gab am Montag das Strafmaß für den heute 75-jährigen Mann bekannt. Die Staatsanwaltschaft hatte mindestens acht Jahre Gefängnis gefordert. Ob eine der beiden Seiten Berufung gegen das Urteil einlegen wird, war vorerst nicht bekannt. Als Zeuge hatte das männliche Opfer François Devaux ausgesagt. Er berichtete von Leid und Wut über den Priester, der ihn missbrauchte. Er habe als Heranwachsender versucht Selbstmord zu begehen. Sein Schicksal habe er aus Achtung vor dem Priestertum jahrzehntelang verschwiegen.
Dem ehemaligen Seelsorger wird vorgeworfen, in den 1980er- und 1990er-Jahren Dutzende Kinder sexuell missbraucht zu haben. Die Verhandlungstage in dem Prozess hatten bereits Mitte Jänner stattgefunden und für großes öffentliches Aufsehen gesorgt. Preynat gab während des Prozesses einen Großteil seiner Taten zu und bat die Opfer um Verzeihung. Ein französisches Kirchengericht hatte ihn wegen der Taten bereits im vergangenen Juli aus dem Klerikerstand entlassen.
Im Zusammenhang mit dem Fall Preynat hatte sich in den vergangenen Monaten auch der langjährige Erzbischof von Lyon, Kardinal Philippe Barbarin (69), vor der französischen Justiz verantworten müssen. Ende Jänner wurde er in einer Berufungsverhandlung in zweiter Instanz vom Vorwurf der Nichtanzeige sexueller Übergriffe freigesprochen.
Sein Amt als Erzbischof legte Barbarin trotz des Freispruchs in die Hände des Papstes, um ein neues Kapitel für die Erzdiözese Lyon aufzuschlagen, die er seit 2002 geleitet hatte. Am 6. März nahm der Papst das Rücktrittsangebot Barbarins an.
Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Hadrianus Antonius 19. März 2020 | | | | @Hausfrau&Mutter Zu Ihrem Verständnis:
Es tst nicht "der Medienskandal gegen Kardinal Barbarin" sondern: "der Skandal von Kard. Barbarin in den Medien".
Barbarin hat diesen und andere stinkende Fälle verzögert, trottelnd angepackt, Rücksprache mit dem Vatikan genommen (da hat er die Interessen des "organisierten Klerikalisms" über die Essenz des Evangeliums und die Botschaft Jesu Christi gesetzt) und dann hat er vor ganzer Öffenlichkeit und vor zahlreichen von ihm und seinen Diensten zusammengetrommelten Presseleuten abstruse und total unmögliche Aussagen von sich gegeben.
"Dieu merci la plus grande partie des cas sont prescrits".
Das ist theologischer Unsinn und tiefste Beleidigung der Opfer und vor allem: Unseres Herrn Jesus Christus.
Nach diesem Schund kann er sich nur für immer in eine Klause mit stillem Gebet zurückziehen.
Madagascar braucht solche Personen übrigens nicht. |  1
| | | | | [email protected] 18. März 2020 | | | |
"das Böse zu unterlassen - habe ich gemeint |  1
| | | | | [email protected] 18. März 2020 | | | | Ungerecht Ich finde nicht gut, dass auf das Alter bezüglich eines Verbrechens, dass er ja begangen hat, Rücksicht genommen werden darf hier finde ich auch nicht die Milde "weil er nicht vorbestraft ist" gut. Wir reden nicht über Diebstahl oder Unterschlagung (die selbstverständlich auch nicht gut zu heißen sind, bei welchen aber wenigstens die gestohlenen Dinge zumindest teilweise zurückgegeben werden können). Aber wer gibt denn den Opfern das verlorene Vertrauen wieder, wer kann die psychischen und physischen Erkrankungen die sie noch immer haben - zur
Gänze heilen. Sie werden ein Leben lang leiden - können oft kein geregeltes Leben führen und da lässt man Barmherzigkeit walten. Hat der Priester einmal in Ausübung seines Amtes als "Arzt der Seele" (der er eigentlich sein sollte) daran gedacht, was er den Kindern und Jugendlichen antut. Er, der geweihte Priester von Gott berufen, der gelobt hat Gott mit ganzem Herzen zu dienen, der auch gelobt hat, das Gute zu tun und das Böse zu tun. |  2
| | | | | Hausfrau und Mutter 17. März 2020 | | | | wenn ich denke... an den Medienskandal gegen den Kardinal Barbarin, der zum Zeitpunkt des sexuellen Missbrauchs nicht zuständig war, und sehe diese recht niedrige (mild) Strafe, verstehe ich die Welt nicht mehr.
Die Begründung der milde Strafe ist m.E. reines Zynismus: "Le tribunal a tenu compte de la chronologie, de l’âge du prévenu, de son casier judiciaire vierge" also der Gericht hat die Chronologie, das Alter des Angeklagten, sein, die Tatsache, dass er nicht vorbestraft (!!!!!!) berücksichtigt.
H&M |  5
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuMissbrauch- Papst an Italiens Kirche: Bei Missbrauch Mut zur Wahrheit
- Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
- Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
- Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
- Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
- „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
- Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
- New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
- Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
- Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche
| 






Top-15meist-gelesen- „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
- Fatima-Tag in Berlin
- Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
- Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
- Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
- Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
- Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
- Im Licht der Liebe
- Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
- Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
- Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
- Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
- Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
|