Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. Wir können NICHT schweigen!
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  12. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten

In ganz Italien vorerst keine Gottesdienste mit Gläubigen mehr

8. März 2020 in Aktuelles, 66 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am Sonntag von Regierung erlassene Maßnahmen, mit denen die Behörden die weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindern wollen, umfassen auch die Aussetzung aller "zivile und religiösen Feiern"


Rom/Bozen (kath.net/KAP) In ganz Italien werden gemäß den Vorgaben eines neuen Regierungserlasses zur Eingrenzung der Coronavirus-Epidemie vorerst keine öffentlichen Gottesdienste mit Gläubigen mehr gefeiert. Ausgesetzt werden auch Trauergottesdienste zu Begräbnissen, wie die Italienische Bischofskonferenz (CEI) am Sonntagabend bestätigte. Kirchen und Kapellen bleiben aber für das persönliche Gebet geöffnet.

Diese "äußerst starke Einschränkung wird von Seelsorgern, Priestern und Gläubigen mit Schmerzen und Schwierigkeiten angenommen", hieß es in der Erklärung der Bischofskonferenz. Die Maßnahme der Regierung werde von der Kirche nur akzeptiert im Willen, ihren Teil zum Schutz der öffentlichen Gesundheit beizutragen.


In dem von der Regierung in Rom am Sonntag veröffentlichten Dekret werden bis zum 3. April in ganz Italien "zivile und religiöse Feiern ausgesetzt". Bisher galt dies nur für besonders stark gefährdete Gebiete in Norditalien, wie die Diözesangebiete von Venedig, Mailand und Padua. Dort feierten auch die Ortsbischöfe bereits an diesem Sonntag die Messe mehr oder weniger allein und ließen sie per Fernsehen oder Internet-Stream übertragen, sodass Gläubige zu Hause daran teilnehmen konnten.

"Ich bitte darum, dass alle Gläubigen unserer Diözese diese schmerzliche, aber notwendige Entscheidung mittragen als Ausdruck unserer Verantwortung und unserer Solidarität zum Wohl der ganzen Gesellschaft", betonte der Südtiroler Bischof Ivo Muser am Sonntagabend in einem amtlichen Schreiben, mit dem er wie andere italienische Diözesanbischöfe die Vorgaben des Regierungsdekrets umsetzte. Die Kirchen würden weiterhin offen stehen und zum persönlichen Gebet einladen, betonte der Diözesanbischof von Bozen-Brixen.

"Mögen wir in dieser schwierigen Zeit neu entdecken, wie wichtig die Gemeinschaft der Gläubigen ist, das gemeinsame Hören des Wortes Gottes, die Feier der Eucharistie und der übrigen Sakramente", so Muser. Die Priester rief er auf, in der nächsten Zeit "in geistlicher Verbundenheit mit allen Gläubigen die Eucharistie zu feiern".

Für die Verabschiedung von Verstorbenen gelte, dass diese vorerst nur im Rahmen einer kurzen Feier am Friedhof, also im Freien, stattfinden dürfe, hieß es u.a. in dem Schreiben des Bozener Bischofs. Die Beisetzungen sollten nur im engsten Familienkreis stattfinden. Die Totenmesse für die Verstorbenen werde zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Treffen in Pfarren und anderen kirchlichen Einrichtungen dürften nur dann stattfinden, wenn garantiert sei, dass zwischen den Anwesenden ein Sicherheitsabstand von einem Meter eingehalten wird.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Italien

  1. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  2. Cardinal Confusione
  3. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  4. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  5. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  6. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  7. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  8. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  9. Kirchen-Abgabe in Italien geht überwiegend in die Seelsorge
  10. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz