Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Allahu Akbar' - Islamistenangriff in der Kirche Notre Dame/Nizza - Sakristan der Basilika geköpft
  2. Päpstliche Endzeit
  3. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  4. Schluss mit den netten Worten!
  5. „Europa, finde zu dir selbst! Entdecke deine Ideale wieder, die tiefe Wurzeln haben“
  6. ‚Wie geht man mit päpstlichen Fehlern um?’
  7. Die beiden wichtigsten Gebote
  8. "Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"
  9. Bischof Eleganti: "Päpstliche Interviews sind inflationär geworden"
  10. „Päpste und Bischöfe müssen es in Medienwelt von heute lernen, sich klar und eindeutig auszudrücken“
  11. Deutsches Gericht: Maskenpflicht gilt auch für Priester
  12. Amy Coney Barrett ist US-Verfassungsrichterin! – Senat bestätigt die Kandidatin
  13. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen
  14. Bischof Voderholzer betont, dass ein Film kein Medium für lehramtliche Verkündigung sei
  15. Kleruskongregation will nicht mit ZdK sprechen, nur mit den Bischöfen!

Vatikan plant "Task Forces" gegen Missbrauch in der Kirche

27. Februar 2020 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neue Initiative wird am kommenden Freitag öffentlich präsentiert


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Im Kampf gegen Missbrauch in der Kirche will der Vatikan nun offenbar doch sogenannte "Task Forces" einrichten. Wie das vatikanische Presseamt am Mittwoch mitteilte, sollen diese Teams Bischofskonferenzen weltweit bei der Erarbeitung oder Aktualisierung von Leitlinien zum Kinderschutz unterstützen. Ebenso sollen die "Task Forces" vor Ort helfen, weitere Maßnahmen zur Prävention gegen Missbrauch sowie zur Intervention bei Verdachtsfällen anzustoßen.


Vor dem Krisengipfel am 21. bis 24. Februar 2019 im Vatikan waren solche "Task Forces" unter anderem vom Leiter des Kinderschutzzentrums an der Päpstlichen Universität Gregoriana, Hans Zollner, ins Gespräch gebracht worden. Derartige Teams sollten vor allem weniger gut ausgestattete Ortskirchen fachlich und strategisch beraten. Seither war von dieser Idee jedoch kaum mehr die Rede gewesen.

Am Freitag sollen nun der Moderator des Anti-Missbrauchsgipfels, Pater Federico Lombardi, sowie der Sekretär des Päpstlichen Rates für Gesetzestexte, Juan Ignacio Arrieta Ochoa de Chinchetru, die neue Initiative vorstellen.

Bereits seit Jahren sind alle Bischofskonferenzen weltweit aufgefordert, Leitlinien gegen Missbrauch und für den Schutz von Minderjährigen und Schutzbefohlenen aufzustellen und diese vom Vatikan genehmigen zu lassen. Wie genau im Fall von Verdachtsfällen vorzugehen ist, und wer wann wofür zuständig ist, regelte Papst Franziskus umfassender in seinem Erlass "Vos estis lux mundi" ("Ihr seid das Licht der Welt") vom 9. Mai 2019.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Alpenglühen 2. März 2020 

Ist es sehr ketzerisch, wenn ich sage, daß anstatt Task Forces in anderen Ländern einzusetzen,

P. F. erst mal die entsprechenden ‚Akteure’, die des Vertuschens Beschuldigten u. ‚Lavendel’-Aktivisten aus seinem eigenen, direkten Umfeld bzw. dem Vatikan entfernen sollte? Anstatt diese teilweise z. B. aus Südamerika überhaupt erst auf Posten nach Rom zu holen u. auch noch in Santa Marta unterzubringen?
Papa em. Benedikt hat bewußt die Glaubenskongregation mit der Bearbeitung von Mißbrauchsfällen beauftragt, um „Klüngel“ abzustellen. Wenn P. F. das wirklich wichtig wäre, warum entließ er die 3 Mitarbeiter der Glaubenskongregation, die für die Bearbeitung von Mißbrauchsfällen zuständig u. dabei überaus effektiv waren? Das Personal hätte aufgestockt werden müssen, statt dessen sind diese 3 Mitarbeiter noch immer nicht ersetzt worden! U. lt. Art. 64431 will Jesuit Zollner die Prozesse am liebsten wieder auf Ortsebene schieben. Beklagt aber gleichzeitig fehlende, geschulte Kirchenrechtsexperten, selbst in den Diözesen. Oder soll’s gerade deshalb wieder auf Ortsebene zurück?


1

0
 
 Chris2 28. Februar 2020 
 

Drei essentielle Regeln:

1. Nur Priester weihen, die an Gott glauben und seine und die Lehre seiner Kirche teilen (vgl. das skandalöse Verhalten des neuen Ober"hirten" in Österreich). Denn offensichtlich ist das nicht mehr selbstverständlich und ebnete nach dem jüngsten Konzil auch Unberufenen und Männern, die als Homosexuelle nicht auffallen wollten, den Weg ins Priestertum
2. Keine Männer mit starken homosexuellen Neigungen zu Priestern weihen. Ein zwingender Schluss aus dem kirchlichen Missbrauchsskandal mit in praktisch allen betroffenen Ländern um die 80℅ Buben als Opfer (gesamtgesellschaftlich etwa 25℅).
3. Klare Regeln, sofortige Maßnahmen und Überprüfung bei Verdachtsfällen (mögliche Opfer sofort und ohne Vorverurteilung des Verdächtigen schützen), schnelle und radikale Konsequenzen bei schwerwiegenden Verstößen durch Priester wie Laien in wichtigen Ämtern.


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. „Standpunkt der US-Bischöfe zur Kommunion/Pro-Abtreibungs-Politiker kam von Ex-Kardinal McCarrick“
  2. "Was soll ein ‚gesunder Generalverdacht gegen Priester‘?"
  3. BDKJ richtet Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt ein
  4. USA: Gegen Ex-Kardinal McCarrick werden neue ungeheuerliche Vorwürfe erhoben
  5. Experte: Vatikan drängt stärker auf Anzeige von Missbrauch
  6. BILD berichtet über Viganòs schwere Vorwürfe gegen einen deutschen Prälaten
  7. Verbot von Kinder-Sexpuppen!
  8. Bistum Limburg ließ Vertuschungsstrategien bei Missbrauch rekonstruieren
  9. Argentinischer Nacktselfie-Bischof arbeitet wieder im Vatikan
  10. Pentin: „Keine Vatikan-Antwort auf Nachfragen nach McCarrick-Report“








Top-15

meist-gelesen

  1. 'Allahu Akbar' - Islamistenangriff in der Kirche Notre Dame/Nizza - Sakristan der Basilika geköpft
  2. Päpstliche Endzeit
  3. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen
  4. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  5. Benedikt XVI. zeigt wahre Größe – Benedikt distanziert sich von der „Integrierten Gemeinde“ (IG)
  6. Schluss mit den netten Worten!
  7. Farbanschlag auf katholische Kirche – „Abtreibungsgegnerinnen: Wir kriegen euch alle“
  8. Kurienkardinal Sarah: Westen muss "monströsen Fanatismus" bekämpfen
  9. 'Sag meinen Kindern, dass ich sie liebe'
  10. Einen geistlichen Krieg gilt es zu streiten
  11. "Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"
  12. Die beiden wichtigsten Gebote
  13. Deutsches Gericht: Maskenpflicht gilt auch für Priester
  14. „Päpste und Bischöfe müssen es in Medienwelt von heute lernen, sich klar und eindeutig auszudrücken“
  15. „Papst Benedikt XVI. hat mir eine erste Brücke zur katholischen Kirche gebaut“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz