Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Demokrat Bloomberg: Keine Krebsbehandlung für alte Patienten

25. Februar 2020 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einem 2011 aufgenommenen Video sieht der Geschäftsmann und Politiker dies als notwendige Maßnahme, um die steigenden Gesundheitskosten einzudämmen.


New York City (kath.net/LifeNews/jg)
Mike Bloomberg (78), der ehemalige Bürgermeister von New York und einer der aktuellen Demokratischen Präsidentschaftskandidaten, hat 2011 in einem Video die Ansicht vertreten, alte Menschen sollten keine Krebsbehandlung mehr erhalten. Die Gesellschaft sei dafür aber noch nicht reif, räumte er ein.

Das Video zeigt ihn bei einem Besuch bei einer jüdischen New Yorker Familie, die gerade einen Angehörigen verloren hat. Bloomberg sprach unter anderem über die prekäre Situation in den Notaufnahmestellen und kritisierte die unter Präsident Obama eingeführte Gesundheitsversorgung „Obama-Care“.


Ausgangspunkt seiner Überlegungen waren die steigenden Gesundheitskosten. Diese würden zum Bankrott führen. Daher sei zu überlegen, welche Maßnahmen zu setzen seien, auch wenn das niemand gerne tun wolle. Er brachte dann das Beispiel eines alten Krebspatienten. Wenn jemand mit 95 Prostatakrebs habe, solle man ihm empfehlen, sein Leben zu genießen und ihm sagen: „Es gibt keine Behandlung und wir können nichts tun.“ Bei einem jungen Patienten sei das anders. Bloomberg wörtlich: „Wenn sie ein junger Mensch sind, sollten wir etwas dagegen tun.“ Allerdings sei die Gesellschaft dafür noch nicht reif, sagte er.

Eine Anfrage von LifeNews an Bloombergs Wahlkampforganisation blieb ohne Antwort.

Mike Bloomberg war von 2001 bis 2013 Bürgermeister von New York City. Vor seiner politischen Karriere hat er das Finanzinformations-, Nachrichten- und Medienunternehmen Bloomberg L.P. gegründet und geleitet. Sein Privatvermögen wird vom Finanzmagazin Forbes auf knapp 62 Milliarden US-Dollar geschätzt (Stand Februar 2020). Im November 2019 hat er seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen auf Seiten der Demokratischen Partei bekannt gegeben.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Nach Wahlsieg der Demokraten in Texas: Christen und Lebensschützer kämpferisch
  2. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  3. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  4. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  5. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  6. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  7. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  8. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  9. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  10. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz