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Papst em. Benedikt XVI. weist ZDF-Spekulationen zurück

19. Februar 2020 in Chronik, 11 Lesermeinungen
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Medien: In seiner Zeit als Erzbischof von München sei es zu keinem Treffen mit Missbrauchspriester H. gekommen.


Vatikan (kath.net) Die Behauptungen des ZDF-Magazins „Frontal21“ weist Papst em. Benedikt XVI. zurück. Das berichtet „Kirche und Leben“ anhand einer Darstellung der „Tagespost“. In seiner Zeit als Erzbischof von München sei es zu keinem Treffen mit Missbrauchspriester H. gekommen. H. war später verurteilt worden, da er mehrfach Jungen missbraucht hatte. Benedikt XVI. (Archivfoto) hatte erklärt, dass er zwar den damaligen Münchner Weihbischof Heinrich von Soden-Fraunhofen besucht habe, es dabei aber weder Gespräch noch Begegnung mit H. gegeben habe.



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Lesermeinungen

 Konrad Georg 20. Februar 2020 
 

@ Kirchental

Lügen und Lückenmedien allüberall.
Auch bei vernünftigen Artikeln ist oft ein Leserbrief dazu das Beste.

Und manche Fundsachen, hier P. Rupert Mayer, sind einfach herrlich.


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 Kirchental 20. Februar 2020 

Zeitraum?

Nach mehrmaligem Lesen der Pressemitteilungen scheint es nicht um die Zeit als Bischof in München zu gegen - vielmehr um die Zeit nach der zweiten Straftat von H 1986, als er auch gerichtlich verurteilt wurde.

Es wird die Frage aufgeworfen, ob BXVI als Leiter der Glaubenskongregation wusste, dass die Erzdiözese München H weiter als Seelsorger tätig sein ließ.
Die Frage, warum die Erzdiözese einen verurteilten Sexualstraftäter weiter als Seelsorger beschäftigte, darf mE gestellt werden, aber in erster Linie an den damaligen Bischof Wetter und seinen GV.

Ferner geht es um einen Besuch von BXVI im Jahre 2000 bei seinem sterbenden Freund Weihbischof Soden-Frauenhofen, der anscheinend irgendwie als "Aufsicht" von H eingesetzt war. Vermutlich hatten die beiden Freunde wichtigeres zu besprechen im Angesicht des Todes.

Es werden ganz subtil Zeiten durcheinander gewürfelt, um den Leser zu irritieren. Ziemlich perfide das Ganze.


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 Aquilinus 19. Februar 2020 
 

Und für solche Sender muss ich auch noch GEZ Gebühren zahlen!


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 lesa 19. Februar 2020 

Es sind nicht die schlechtesten Früchte, an denen die Wespen nagen.

Werte(r)Ginsterbusch: Der Neid des Teufels wird in dieser Welt nie ganz verschwinden. Erst in der anderen Welt.
(vgl Weish 2)Für jene, die den Gerechten bedrängt haben, wird es dann ungemütlich. Beten wir für diese armen Menschen!


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 Marcus, der mit dem C 19. Februar 2020 
 

@chorbisch

Aus dem Tagespostartikel erfährt man, daß der Priester in Bottrop =/ Erzbistum München-Freising eingesetzt war, und zur Therapie nach München geschickt wurde. Es ist hinlänglich bekannt, daß einige Diözesen solche Priester in andere Diözesen entsandt haben, ohne diese darüber aufzuklären, was über die Person bekannt ist. Von einer Verurteilung ist erst in 1986 die Rede, vier Jahre nachdem Card. Ratzinger nach Rom ging.
Die nächste Frage ist, ob die Untergebenen pflichtgemäß rapportiert haben oder eben nicht. Als der Priester nach München geschickt wurde, war er gerade 3 Jahre im Amt, vorher war er Professor in Bonn,Münster,Tübingen und Regensburg, also außerhalb von München. Als Papst haben sieben Jahre nicht gereicht, daß das Staatssekretariat nach seinem Willen funktioniert, wie soll er in drei Jahren das Münchner Ordinariat so gut kennen, daß er weiß, wer hinter seinem Rücken agiert? Wobei ja noch ungeklärt wäre, ob jemand im Ordinariat hinreichend Bescheid wußte.


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 chorbisch 19. Februar 2020 
 

@ Marcus

Vorab, ich kenne den Fall nicht und kenne mich auch im Kirchenrecht nicht aus.
Aber falls 1980 die Verbrechen bereits bekannt gewesen sind, für die H. verurteilt worden ist, dann sollte Kardinal Ratzinger als zuständiger Bischof meiner Meinung nach "zwingend" darüber informiert gewesen sein, egal, wie lange er bereits im Amt war.
Papst Benedikt mag entschieden gegen Missbrauch vorgegangen sein, aber es scheint versäumt worden zu sein, dass der Öffentlichkeit bekannt zu geben. Der alte PR-Grundsatz "Tue Gutes und rede darüber" , wäre hier sehr angebracht gewesen, um dem Vorwurf der Vertuschung entgegen zu wirken.


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 Christa.marga 19. Februar 2020 
 

Ich schließe mich @Dottrina und

@Ginsterbusch an.

Es ist erbärmlich und abscheulich, wie viele Menschen über unseren lieben Papst emeritus Benedikt XVI herfallen. Die sollten sich in Grund und Boden schämen.
Als Kardinal Ratzinger hat er die Voraussetzungen geschaffen, dass man gegen die Mißbrauchstäter rechtlich vorgehen kann. Das wollen viele nicht wahrhaben.

Für mich ist Papst emeritus Benedikt XVI zu Lebzeiten schon heilig.


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 Chris2 19. Februar 2020 
 

Als ob Fakten noch wichtig wären.

Die neuen Linken haben das postfaktische Zeitalter begründet, indem sie unbequeme Fakten einfach ausblenden und lästige Diskussionen und Argumente durch maximale Hetze gegen Anderdenkende ersetzt haben. Dazu drängte sich in Deutschland die politische Instrumentalisierung der nationalsozialistischen Verbrechen geradezu auf. Und die Gelegenheit ergriff nicht nur die umbenannte Stasi- und Mauerschützenpartei SED, sondern besonders auch die SPD. Der Wähler dankt es letzterer, indem er die solcherart heikiggesprochenen Parteien "Grüne" und SED wählt, zumal die verfassungsfeindlichen Strömungen in letzterer seltsamerweise kein Thema sind.


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 Dottrina 19. Februar 2020 
 

Lieber @Ginsterbusch,

Ihren Worten kann ich mich nur anschließen. Immer wieder wird versucht, unseren Papa Benedetto mit Dreck zu beschmeißen. Einfach nur erbärmlich! Gott schütze, behüte und segne ihn!


21

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 Marcus, der mit dem C 19. Februar 2020 
 

1980

Im dritten Jahr als Erzbischof gab es rund 1200 Weltpriester, knapp 500 Ordenspriester und ca 750 Pfarreien im Bistum. Fünf Jahre sind genau ein Visitationszyklus (Can 396 §1) in einem Bistum. In den ersten beiden Jahren ist er von der Berichtspflicht (Can. 399 §2) im Falle eines Ad-limina-Besuch in Rom entbunden, da er naturgemäß sein Bistum noch nicht gut genug kennen kann. Es ist daher vermessen zu unterstellen, daß er zwingend über diesen Priester informiert gewesen sei. Man will nicht wahrhaben, daß es Cardinal Ratziger war, der die Mißbrauchsaufklärung forciert hat, in dem er P. Johannes Paul II. überredete die Kompetenz in dieser Materie auf die Glaubenskongregation zu übertragen. Nun versucht man die damaligen Verdienste als Präfekt und Papst dem Nachfolger zuzuschreiben, der Mitarbeiter entlassen ließ, die sich über die wieder einreißende Günstlingswirtschaft unzufrieden äußerten. Der Präfekt, der sich vor seine Mitarbeiter stellte, ist auf beschämende Weise abserviert worden.


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 Ginsterbusch 19. Februar 2020 

Der Teufel hasst das Gold

Und deshalb wütet er im Moment wie verrückt!
Meinem geliebten Papa Benedikt vertraue ich bis zu meinem Tod und darüber hinaus.
Er bleibt auf immer der Fels!
❤️


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