Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  5. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  6. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  9. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  10. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  13. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

Papst: Christentum wird als Bedrohung gesehen

19. Februar 2020 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus: "Gegen das Christentum ist ein Prozess im Gang, das war schon immer so - es wird verfolgt." Es gebe Menschen, die das Christentum "vernichten" wollten, weil sie es für eine Bedrohung hielten.


Rom (kath.net/KAP) Christen sind nach Einschätzung von Papst Franziskus (Archivfoto) wachsendem gesellschaftlichen Gegenwind ausgesetzt. In einem am Montagabend ausgestrahlten Interview des italienischen Senders TV2000 sagte der Papst: "Gegen das Christentum ist ein Prozess im Gang, das war schon immer so - es wird verfolgt." Es gebe Menschen, die das Christentum "vernichten" wollten, weil sie es für eine Bedrohung hielten. "Die Geschichte des Christentums ist eine Geschichte der Verfolgung", so Franziskus.


Der Papst forderte die Gläubigen zu "einem Durchhalten gegen die Weltlichkeit" auf. Nur dann werde die christliche Wahrheit deutlich. Von Christen, "die allzu sauber sind", halte er jedoch nichts, betonte Franziskus. Jenen, die die ganze Wahrheit für sich reklamierten, aber nicht dazu imstande seien, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen, sage er: "Ihr seid gar keine Christen." Solche Menschen mögen "mit Weihwasser besprenkelt" sein, doch zum Christentum seien sie noch nicht gelangt, so der Papst.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 phillip 27. Februar 2020 
 

Wie macht man sich als Christ die Hände schmutzig?

Die Sätze des Papstes, "jenen, die die ganze Wahrheit für sich reklamierten, aber nicht dazu imstande seien, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen, seien keine Christen" und "solche Menschen mögen mit Weihwasser besprenkelt sein, doch zum Christentum seien sie noch nicht gelangt", sollte man sich zu Gemüte führen. Der Sukkus daraus: Um Christ zu sein, muss man sich also die Hände schmutzig machen. Frage: Mache ich mir die Hände schmutzig, wenn ich geschiedenen und zivilrechtlich wiederverheirateten Brüdern und Schwestern sage, sie dürfen more uxorio, dh heißt, in Sünde und Irregularität verharrend - weiterleben und dennoch rite die Heilige Hostie und die Sündenvergebung empfangen?


0
 
 Ebuber 19. Februar 2020 
 

Was meint PF damit,

dass er Christen, die allzu sauber sind, für verdächtig hält?
Meint er damit die "Scheinheiligen"?
Gegen eine "saubere Seele" spricht ja nichts!
Seine These, dass das Christentum in der Welt Verfolgung erleiden muss, stimmt natürlich. Jesus hat ja schon gesagt: Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.
Die Frage ist aber, wie gehen wir heutigen Christen mit der Christenverfolgung in vielen Ländern um, z.B. in Nigeria. Und wie stark sind wir, wenn es hier ernsthafte, vielleicht noch nicht lebensbedrohende, aber einschneidende Maßnahmen gegen uns Christen gibt?


4
 
 Critilo 19. Februar 2020 
 

Es gebe Menschen, die das Christentum vernichten wolllten, weil sie es für eine Bedrohung hielten

Solche findet man z.B. bei der Komm. Partei Chinas


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  5. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  6. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  7. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  8. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  9. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  10. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  11. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  12. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  13. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  14. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  15. Das Konsistorium war „eine gute Erfahrung der Kollegialität der Kardinäle mit dem Heiligen Vater“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz