Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

Papst: Christentum wird als Bedrohung gesehen

19. Februar 2020 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus: "Gegen das Christentum ist ein Prozess im Gang, das war schon immer so - es wird verfolgt." Es gebe Menschen, die das Christentum "vernichten" wollten, weil sie es für eine Bedrohung hielten.


Rom (kath.net/KAP) Christen sind nach Einschätzung von Papst Franziskus (Archivfoto) wachsendem gesellschaftlichen Gegenwind ausgesetzt. In einem am Montagabend ausgestrahlten Interview des italienischen Senders TV2000 sagte der Papst: "Gegen das Christentum ist ein Prozess im Gang, das war schon immer so - es wird verfolgt." Es gebe Menschen, die das Christentum "vernichten" wollten, weil sie es für eine Bedrohung hielten. "Die Geschichte des Christentums ist eine Geschichte der Verfolgung", so Franziskus.


Der Papst forderte die Gläubigen zu "einem Durchhalten gegen die Weltlichkeit" auf. Nur dann werde die christliche Wahrheit deutlich. Von Christen, "die allzu sauber sind", halte er jedoch nichts, betonte Franziskus. Jenen, die die ganze Wahrheit für sich reklamierten, aber nicht dazu imstande seien, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen, sage er: "Ihr seid gar keine Christen." Solche Menschen mögen "mit Weihwasser besprenkelt" sein, doch zum Christentum seien sie noch nicht gelangt, so der Papst.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 phillip 27. Februar 2020 
 

Wie macht man sich als Christ die Hände schmutzig?

Die Sätze des Papstes, "jenen, die die ganze Wahrheit für sich reklamierten, aber nicht dazu imstande seien, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen, seien keine Christen" und "solche Menschen mögen mit Weihwasser besprenkelt sein, doch zum Christentum seien sie noch nicht gelangt", sollte man sich zu Gemüte führen. Der Sukkus daraus: Um Christ zu sein, muss man sich also die Hände schmutzig machen. Frage: Mache ich mir die Hände schmutzig, wenn ich geschiedenen und zivilrechtlich wiederverheirateten Brüdern und Schwestern sage, sie dürfen more uxorio, dh heißt, in Sünde und Irregularität verharrend - weiterleben und dennoch rite die Heilige Hostie und die Sündenvergebung empfangen?


0
 
 Ebuber 19. Februar 2020 
 

Was meint PF damit,

dass er Christen, die allzu sauber sind, für verdächtig hält?
Meint er damit die "Scheinheiligen"?
Gegen eine "saubere Seele" spricht ja nichts!
Seine These, dass das Christentum in der Welt Verfolgung erleiden muss, stimmt natürlich. Jesus hat ja schon gesagt: Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.
Die Frage ist aber, wie gehen wir heutigen Christen mit der Christenverfolgung in vielen Ländern um, z.B. in Nigeria. Und wie stark sind wir, wenn es hier ernsthafte, vielleicht noch nicht lebensbedrohende, aber einschneidende Maßnahmen gegen uns Christen gibt?


4
 
 Critilo 19. Februar 2020 
 

Es gebe Menschen, die das Christentum vernichten wolllten, weil sie es für eine Bedrohung hielten

Solche findet man z.B. bei der Komm. Partei Chinas


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz