Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Gottes Gebot schenkt die einzig wahre Freiheit

16. Februar 2020 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: das Gesetz – als Instrument der Freiheit zu leben, das uns hilft, nicht Sklaven der Leidenschaften und der Sünde zu sein. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Zu den Alten ist gesagt worden – ich aber sage euch“: Angelus am sechsten Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Tagesevangelium (Mt 5, 17-37).

Das Evangelium aus der Bergpredigt beschäftige sich mit dem Thema der Einhaltung des Gesetzes. Jesus wolle seinen Zuhörern helfen, sich den Vorschriften der dem Mose gegebenen Gebote in der rechten Weise zu nähern, indem er sie ermahne, Gott zur Verfügung zu stehen, der uns durch das Gesetz zu wahrer Freiheit und Verantwortung erziehe.

Es gehe darum, es als ein Instrument der Freiheit zu leben, das uns helfe, nicht Sklaven der Leidenschaften und der Sünde zu sein. Wenn wir den Versuchungen und Leidenschaften nachgäben, seien wir nicht Herren und Protagonisten unseres eigenen Lebens, sondern wir würden unfähig werden, es mit Willen und Verantwortung zu bewältigen.


Die Rede Jesu sei in vier Antithesen gegliedert, die mit der Formel „Ihr habt gehört, dass es gesagt wurde ... ich aber sage euch“ ausgedrückt würden. Diese Antithesen bezögen sich auf ebenso viele Situationen des täglichen Lebens: Mord, Ehebruch, Scheidung und Eide. Jesus hebe die Vorschriften bezüglich dieser Probleme nicht auf, sondern er erkläre ihre tiefere Bedeutung und zeige den Geist, in dem sie beachtet werden sollen.

Er ermutige uns, von der formellen Einhaltung des Gesetzes zu einer substanziellen Einhaltung überzugehen und das Gesetz in unseren Herzen zu akzeptieren, das das Zentrum der Absichten, Entscheidungen, Worte und Gesten eines jeden von uns sei. Aus dem Herzen „kommen die guten und die schlechte Taten“.

Indem man das Gesetz Gottes in unserem Herzen aufnähme, verstünden wir, dass wir uns und die anderen in gewissem Maße „töten“, wenn wir unseren Nächsten nicht lieben, denn Hass, Rivalität und Spaltung töteten die brüderliche Nächstenliebe, die die Grundlage der zwischenmenschlichen Beziehungen bilde. Indem man das Gesetz Gottes in seinem Herzen aufnehme, verstünde man, dass das Verlangen geleitet werden müsse, denn nicht alles, was man sich wünsche, könne man haben, und es sei nicht gut, egoistischen und besitzergreifenden Gefühlen nachzugeben. Wenn man das Gesetz Gottes in seinem Herzen aufnehme, verstehe man, dass man einen Lebensstil der nicht eingehaltenen Versprechen aufgeben müsse.

Doch Jesus sei sich bewusst, dass es nicht leicht sei, die Gebote in dieser tiefgreifenden und allumfassenden Weise zu leben. Deshalb biete er uns die Hilfe seiner Liebe an. Er sei nicht nur in die Welt gekommen, um das Gesetz zu erfüllen, sondern auch, um uns seine Gnade zu schenken, damit wir Gottes Willen tun könnten, indem wir ihn und unsere Brüder und Schwestern liebten.

Es gehe darum, ihm zu vertrauen, seiner unentgeltlichen Gnade und uns ihm anzuvertrauen, die Hand, die er uns ständig reiche, zu abzunehmen, damit unsere Bemühungen und unser notwendiges Engagement durch seine Hilfe, die von Güte und Barmherzigkeit erfüllt sei, unterstützt werden könnten:

„Heute bittet Jesus uns, auf dem Weg der Liebe, den er uns aufgezeigt hat und der von Herzen kommt, voranzuschreiten, der vom Herzen ausgeht. Das ist die Art und Weise, wie man als Christ leben kann“.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  7. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  11. Mit dem Rosenkranz im Gym
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  14. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz