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USA: Staatliche Massenbeerdigung für 2.411 Abtreibungsopfer

15. Februar 2020 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Nach dem schockierenden Fund von Babyleichen und -leichenteilen im Erbe des Abtreibungsarztes Dr. Ulrich Klopfer erhielten die Mädchen und Jungen nun eine würdige Grabstätte.


Chicago (kath.net/pl) Vielleicht wusste der „erfolgreiche“ Arzt nicht wohin mit den Leichenteilen seiner zahlreichen Opfer. Jedenfalls fanden von Verwandten verständigte Ermittler in der Garage nahe Chicago des mit 79 Jahren verstorbenen „Arztes“ 71 Kisten mit Leichen und Leichenteilen von Babys. Weitere sterbliche Überreste von 165 ungeborenen Kindern wurden im Kofferraum eines Autos des Abtreibungsanbieters gefunden. Der Bundesstaat Indiana, in welchem der Abtreibungsanbieter lange praktiziert hatte, leitete daraufhin Ermittlungen ein. kath.net hatte bereits berichtet. Die sterblichen Überreste dieser Kinder wurden nun am Mittwoch in einer staatlichen Zeremonie ihrer letzten Ruhe übergeben.

Der Generalstaatsanwalt von Indiana sagte während der Trauerfeier: „Heute gedenken wir endlich der 2.411 ungeborenen Babys, deren Überreste von Dr. Ulrich Klopfer sinnlos gehortet wurden, nachdem er die Abtreibungen von 2000 bis 2003 durchgeführt hatte. Diese Babys haben Besseres verdient als eine kalte, dunkle Garage oder den Kofferraum eines Autos.“ Er wies darauf hin, dass „jeder dieser 2.411 ein Leben war – ein Leben, das beendet wurde – und jeder verdient es, an einer letzten Ruhestätte mit Würde und Respekt in Sicherheit zu sein, wie es allen Menschen gewährt werden sollte. Möge jeder der 2.411, die hier jetzt und für immer hier begraben sind, in Frieden ruhen.“ Das berichtete die „Washington Post“. Der demokratische Präsidentschaftskandidat Pete Buttigieg hatte zuvor den Fund als „äußerst beunruhigend“ bezeichnet und vor allem seiner Hoffnung Ausdruck gegeben, dass der Fall „in einer Zeit, in der Frauen Zugang zur Gesundheitsversorgung benötigen, nicht in die Politik verwickelt wird“.

Klopfer galt als der „produktivste“ Abtreibungsanbieter in Indiana, der in seinen vier Jahrzehnten als Arzt Zehntausende von Eingriffen durchgeführt hatte, berichtete die „South Bend Tribune“. Seine ärztliche Zulassung wurde allerdings 2016 ausgesetzt, nachdem ihm vorgeworfen wurde, keine angemessene Sorgfalt angewendet zu haben und gegen die Melde- und Dokumentationsanforderungen verstoßen zu haben. Klopfers Kliniken waren alle bis 2015 geschlossen worden.

Franklin Graham, US-amerikanischer evangelikaler Fernsehpfarrer und Sohn des bekannten verstorbenen Billy Franklin, notierte zu dem Massenbegräbnis auf seinem Facebookauftritt: „Hunderte nahmen an der Trauerfeier für diese verlorenen Leben teil. Das Ereignis lässt uns der Millionen weiterer Babys denken, die in unserer Nation jedes Jahr diesem tragischen Schicksal der Abtreibung ausgesetzt sind und die nicht betrauert werden. Wir stehen nicht treu im Schutz der Ungeborenen zu beschützen, die nicht für sich selbst sprechen können. Wir haben die Verantwortung, das Leben zu verteidigen.“

Dem im Internet auffindbaren Bildmaterial über das Massenbegräbnis ist zu entnehmen, dass auch katholische Priester und Ordensfrauen daran teilnahmen.

Wednesday at 1:00 PM an unusual burial service took place. The remains of more than 2,400 babies that were found in the...

Gepostet von Franklin Graham am Freitag, 14. Februar 2020


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Lesermeinungen

 girsberg74 15. Februar 2020 
 

„Buttigieg“ wird man sich hoffentlich nicht merken müssen, denn:

„Der demokratische Präsidentschaftskandidat Pete Buttigieg hatte zuvor den Fund als ‚äußerst beunruhigend‘ bezeichnet und vor allem seiner Hoffnung Ausdruck gegeben, dass der Fall
‚in einer Zeit, in der Frauen Zugang zur Gesundheitsversorgung benötigen, nicht in die Politik verwickelt wird‘“.

„Buttigieg“ weiß wovon und worüber er redet, lenkt aber von der Hauptsache ab, denn er denkt an einen Wahlerfolg für sich. Anders formuliert: Er opfert Ungeborene für seine Ziele.

Wir wissen das auch, ziehen unsere Konsequenzen, sprechen besser für einen „Trump“!


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 MariaMutterDerKirche 15. Februar 2020 
 

Bilder davon in die Medien, weil sie Abtreibungsrealität sind

Und natürlich muß dieser Fall mit allen Bildern, die er mit sich brachte, gegen die Abtreibungsbefürworter verwendet werden - weil es die ABTREIBUNGSREALITÄT ist!
Widerlich, wenn der demokratische Präsidentschaftskandidat hier von "Hoffnung" redet.


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 Chris2 15. Februar 2020 
 

Nach dem Skandal um "Planned Parenthood" -

Nach dem Skandal um "Planned Parenthood" (die Abtreibungsorganisation hatte vermeintlichen Kunden illegal abgetriebene Kinder angeboten - u.a. ging es um Ware "in intakter Hülle" [!], also komplette Kinderleichen! -, war dabei aber an junge Christen geraten, die die Verhandlungen heimlich filmten - war es wohl nicht mehr so leicht, durch den Menschenhandel mit seinen toten Opfern nochmals Geld zu machen. Ich hoffe sogar, dass es so war, denn über mögliche andere Gründe mag ich gar nicht erst nachdenken.
P.S.: War es nicht eine der ersten Maßnahmen Präsident Trumps, dass er die Gelder für "Planned Parenthood" komplett strich?


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 mphc 15. Februar 2020 

Wo fand das Begräbnis statt?

In Indiana oder Illinois (Chicago).


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