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Druck auf Rom durch den 'Synodalen (Irr-)Weg'

31. Jänner 2020 in Deutschland, 35 Lesermeinungen
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Synodaler Weg: Pater Langendörfer, Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, möchte das Verbot des Frauenpriestertums in der katholischen Kirche offensichtlich nicht akzeptieren


Bonn (kath.net)
Pater Hans Langendörfer SJ, der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, hat am Donnerstag in einem Interview mit dem "General-Anzeiger" sich zum „Synodalen Weg“ zu Wort gemeldet und gemeint, dass es in der katholischen Kirche in Deutschland eine ganze Reihe von Blockierungen gäbe, von denen "die Wissenschaftler" meinen, dass diese sich begünstigend auf die Missbrauchsfälle ausgewirkt hätten. Laut Langendörfer soll dies die Sexualmoral, das Priesterbild und der Zugang zum Priestertum sein.

Der "Synodale Weg", der gestern begonnen hat, soll laut Langendörfer "einen neuen Weg" beschreiten. "Wir machen uns hier auf einen besonderen Weg, den das Kirchenrecht so nicht kennt, das bestimmte Formen vorsieht", meint der Sekretär wörtlich und sieht als besonderes Ziel die "Verbindlichkeit der Ergebnisse". Dies könne heißen, dass in den Themenforen Entscheidungen getroffen werden, die die Kirche in Deutschland selber in die Pflicht nehmen. Laut Langendörfer ist aber neu bei dieser Versammlung, dass es auch zu Entscheidungen kommen könne, die die römische Ebene betreffen, nicht auf der Ebene eines Konzils, sondern auf der Ebene des Heiligen Vaters und seiner Kurie. Der Sekretär macht klar, dass die Deutsche Bischofskonferenz unter Marx nicht gewillt sei zu akzeptieren, dass alle Themen, die jetzt und in Zukunft in Rom entschieden werden, weitgehend ohne Beteiligung der Ortskirchen getroffen werden. Langendörfer meint dann auch, dass "wir" nicht davon ausgehen, dass Rom umsetzen müsse, was hier in Deutschland beschlossen werde.


Das Verbot des Frauenpriestertums, welches unter anderem von Papst Johannes Paul II. klar ausgesprochen wurde und auch von Papst Franziskus bestätigt wurde, möchte Langendörfer offensichtlich nicht akzeptieren. Wörtlich meint er in dem Interview: "Es gibt kein Redeverbot zum Priestertum der Frau. Wenn man das in Verbindung mit den Erfahrungen in Bistümern und Gemeinschaften bringt, tut sich da eine große Bandbreite von Gesprächsmöglichkeiten auf."

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