Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  9. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  10. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  11. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  12. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  13. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  14. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  15. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'

Italiens Katholiken bekommen geändertes Vaterunser

30. Jänner 2020 in Aktuelles, 30 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neues Messbuch enthält ab Herbst die Bitte "und überlass uns nicht der Versuchung"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Italiens Katholiken müssen sich an ein anderes Vaterunser gewöhnen: Die Bitte "führe uns nicht in Versuchung" lautet in der offiziellen Fassung künftig sinngemäß "überlass uns nicht der Versuchung". Der Theologe und Erzbischof Bruno Forte begründete die Änderung gegenüber dem Onlineportal "Vatican News" damit, die neue Übersetzung sei näher am Sinn des griechischen Originals.

Ein entsprechend geändertes italienisches Messbuch soll laut Forte nach Ostern erscheinen. Mit Beginn des neuen Kirchenjahrs am kommenden ersten Advent (29. November) tritt die Neuerung in Kraft.


Forte sagte, den Gläubigen sollte die Umstellung keine großen Probleme bereiten. Die veränderte Übersetzung solle helfen, das Vaterunser "bewusster zu beten und näher an dem, was die Intention Jesu war", so der Erzbischof von Chieti-Vasto, der mehrere Jahre Mitglied der Internationalen Theologenkommission im Vatikan war.

Die Probleme aus der alten Übersetzung "in Versuchung führen" erklärte Forte mit einer Bedeutungsverschiebung. Dass Gott "uns irgendwie eine Falle stellt", sei "eine absolut nicht hinnehmbare Vorstellung", so der Dogmatiker.

Die Italienische Bischofskonferenz hatte die Änderung bereits für die 2008 veröffentlichte neue italienische Bibelübersetzung beschlossen. Darin werden die beiden Vaterunser-Verse in den Evangelien nach Matthäus (Kapitel 6) und nach Lukas (Kapitel 11) jeweils übersetzt mit "non abbandonarci alla tentazione" (wörtlich: Lass uns in/angesichts der Versuchung nicht im Stich). Die ältere Version lautete: "non ci indurre in tentazione". Nun wird die Änderung auch in die neue Ausgabe des Messbuchs für Italien einfließen.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liturgie

  1. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  2. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  3. Vom Elend der Fürbitten
  4. „Laetare Jerusalem“ – Freude mitten in der Bußzeit
  5. Umkehr – Beichte – Bußsakrament
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  8. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  9. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  10. „O Sapientia“ – O Weisheit







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  10. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  11. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  12. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  13. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  14. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  15. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz