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Vatikanjournalist: Franziskus setzte Benedikt XVI. unter Druck

16. Jänner 2020 in Aktuelles, 87 Lesermeinungen
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Vatikanjournalist Antonio Socci: Franziskus war wütend über die Co-Autorenschaft - Der Kompromissformel "Buch von Sarah - Mit Beitrag von Benedikt" wurde gefunden, um Gänswein vor der "südamerikanischen Rache" zu schützen.


Rom (kath.net)
Papst Franziskus soll von Benedikt XVI. verlangt haben, seinen Namen vom gemeinsamen Buch "Aus der Tiefe des Herzens, Priestertum, Zölibat und die Krise der katholischen Kirche" zurückzuziehen. Diese These vertritt der bekannte Vatikanjournalist Antonio Socci, wie "LifesiteNews" berichtet. Laut dem Journalisten, der sich auf "verlässliche Quellen" innerhalb des Vatikans beruft, soll Franziskus über den Beitrag wütend gewesen sein. Socci hat auf Facebook berichtet, dass offensichtlich das "Ende der Welt" im Vatikan ausbrach, als Bergoglio wütend wurde. Der Papst hatte laut Socci anschließend sofort Erzbischof Gänswein einberufen und ihn beauftragt, den Namen von Benedikt vom Buch zu entfernen und die Autorenschaft komplett zurückzuziehen. Letzteres konnte Benedikt XVI. natürlich nicht machen. Benedikt XVI. konnte aber laut dem Journalist kein falsches Zeugnis ablegen und Kardinal Sarah beschuldigen, dass dieser von ihm keine Einverständnis bekommen hatte. "Auch hatte Benedikt keinesfalls die Absicht, etwas zurückzunehmen, was er zur Verteidigung des Zölibats in diesem Buch geschrieben hatte.", schrieb Socci. Im Anschluss daran veröffentlichte Sarah auf Twitter einen Briefwechsel, aus dem klar hervorging, dass Benedikt XVI seine Zustimmung gab.


Die anschließend veröffentlichte Kompromissformel "Buch von Robert Kardinal Sarah - mit einem Beitrag von Benedikt XVI." wurde laut Socci gefunden, um Erzbischof Gänswein vor der "südamerikanischen Rache" zu schützen. In der englischsprachigen Ausgabe des Buches hat sich übrigens nicht geändert. Der Ignatius-Press-Verlag hat sich übrigens geweigert, die Co-Autorenschaft von Benedikt XVI. zu verleugnen und bringt sowohl Sarah als auch Benedikt XVI. als Autoren. P. Joseph Fessio, der Gründer und Leiter des Verlags, bezeichnete Meldungen, dass Benedikt nicht der Co-Autor sei, als glatte "Fake News".


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Lesermeinungen

 Thekla 20. Jänner 2020 
 

EB Gänswein: frei erfunden

EB Gänswein hat die Darstellung von Socci als frei erfunden bezeichnet. Er stellte kar, dass Papst Franziskus in keiner Weise interveniert habe oder überhaupt das Thema ( Buch von Kardinal Sarah ) zur Sprache gekommen sei.


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 Alpenglühen 18. Jänner 2020 

In einem Thread stand als Kommentar, EB Gänswein hätte eine zwielichtige Rolle gespielt.

Es scheint so, aber:
Zitat: “The Pope Emeritus’ instructions to publishers to downplay his authorship in future editions of the work, however, was allegedly to protect Archbishop Gänswein.
“....Benedict also found it necessary to shelter his secretary from South American ‘vendettas’, given that he had received a peremptory order from Bergoglio,” Socci wrote.
……. “A most ugly story of clerical power that in the end points to a gagging of Benedict XVI,” he remarked. Zitat Ende
lt. Übersetzung des zitierten Absatzes, sind die “Verrenkungen” zwischen den Beteiligten abgesprochen. Expliziet, um EB Gänswein vor der “südamerikan. Vendetta“ zu schützen. Für mich spricht das Bände…. Aber es ist zu fürchten, daß EB Gänswein spätestens dann die volle Wut abbekommt, wenn Papa Benedikt eines Tages „gegangen ist“.
U. auch ich denke, der „Synodale Weg“ wurde zurückgepfiffen, weil P.F. seine eigene Agenda durchsetzen will. Die noch schlimmer sein dürfte, als die Pläne der DBK.


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 Kirchental 17. Jänner 2020 

@Tonika

Angeblich ist doch Papst Franziskus gar nicht an der Abschaffung des Zölibats interessiert. Zumindest will uns das der Vatikansprecher glauben machen.

Ich kann also überhaupt nicht verstehen, warum sich die Verehrer von Franziskus an der Schützenhilfe durch Sarah und Benedikt stören. Die beiden sind ihm doch gerade rechtzeitig beigestanden, um ihn bei der beabsichtigten Stärkung des Zölibats zu unterstützen, oder? Denn Franziskus würde sich doch nie gg die Lehre der Kirche stellen!

Zugegeben - klingt schräg.

Zeigt aber, wo das Problem liegt. Nicht bei Sarah und Benedikt - sondern bei dem, der eben doch die Lehre ändern will.

Kein Wunder, dass die Trolle jaulen. Wie der verehrte Bernhard Joseph feststellt : sie tauchen auf wie Pilze aus dem Boden, verbreiten die immer gleichen Stereotypen und verschwinden wieder.


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 Bernhard Joseph 17. Jänner 2020 
 

Lieber Kostadinov, das haben Sie wieder mal sehr scharfsichtig erkannt

Die Pseudonyme wechseln, aber Person und Geist sind natürlich altbekannt.

Es wäre ja auch erstaunlich, wenn in den Amtsstuben der Bistümer neuer Couleur die für Propaganda zuständigen Mitarbeiter untätig zusähen, wie die Agenda des Relativismus in den Diskussionen auf kath.net in ihrem zersetzenden Charakter entlarvt wird.

Da muss man mit dem relativistischen Handwerkszeug schon ordentlich auftrumpfen, in der Hoffnung, die weniger tief im Glauben Verwurzelten doch noch genügend verunsichern zu können.


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 Kostadinov 17. Jänner 2020 

Auffällig an den Franziskus-Verteidigern...

...ist, dass sie unter bisher hier nicht bekannten Nicks plötzlich zu einem Artikel auftauchen und dann genauso wieder in der Versenkung verschwinden, mir fallen jetzt spontan @geroni und @C+M+B letzte Woche oder vor zwei Wochen ein. Die Leute, die ihn mit guten Argumenten kritisieren, sind hier dagegen teilweise seit Jahren bekannt. Schon komisch, oder?


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 Alpenglühen 17. Jänner 2020 

Original bei LifeSiteNews

unten der Link zu LifeSiteNews. Ist mir gestern durchgerutscht, den anzuhängen.

www.lifesitenews.com/news/vatican-insider-furious-francis-demanded-benedict-retract-name-from-priestly-celibacy-book


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 Tonika 17. Jänner 2020 
 

@berno

„Ich finde es rechtens, dass Papst Franziskus von seinem Vorgänger das versprochene Stillschweigen einfordert - in welchem Ton und in welcher Form, kann nur der beurteilen, der dabei war...Es ist ja nicht nur hier ein Problem, wenn der Senior-Chef dem Neuen reinredet.“

Wieso? Franziskus hat doch Benedikt immer vorgeführt um ihn Lobgesänge auf ihn einstimmen zu lassen. Sein Schweigen durfte er somit mehrmals brechen, wenn es darum ging Franziskus gut aussehen zu lassen. Leute wie Sie oder Ἰωάννη hatten damit auch keine Probleme, im Gegenteil. Franziskus-Verteidiger, die Benedikt hier scharf kritisieren, haben nur Probleme damit, dass Papst emeritus den Zölibat gegen die verdeckten Angriffe seitens des Papstes, verteidigt hat. Nochmals, wenn es um PR für den Papst geht, durfte Benedikt durchaus reden und sein Schweigen brechen. Außerdem ist es nicht im Sinne Gottes zu schweigen, wenn der Glaube angegriffen wird, selbst dann, wenn der Angreifer der Papst ist.


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 Alpenglühen 16. Jänner 2020 

Die auszugsweise Übersetzung des LifeSiteNews-Artikels ist m.E. überaus

zurückhaltend formuliert u. drückt nicht wirklich aus, was tatsächlich gemeint ist. Denn „demand“ ist nicht nur ‚verlangen’, sondern in dem Kontext das schärfere „fordern“, u. „to order“ ist hier nicht „beauftragen“, sondern „befehlen“.
Ich kann nur empfehlen, den Artikel bei LifeSiteNews zu lesen. Aber bitte aufpassen, nicht vor Entsetzen in Schnappatmung zu verfallen. Denn das dt. beschriebene Verhalten von P.F. spottet jeglicher Erziehung zu Höflichkeit u. Anstand. Der in den Art. 42071 u. 43770 noch geäußerte Respekt gegenüber Papa em. Benedikt war entweder bereits damals geheuchelt, oder aber ist zumindest jetzt einer fast unverhohlenen Wut gewichen. Die entsprechenden Rückschlüsse wurden hier schon geschrieben.
Trotz etlicher grenzwertiger Äußerungen u. Ereignisse von P.F. schwieg Papa Benedikt seit seiner Emeritierung. Jetzt! zu sprechen u. sich dem Druck nicht zu beugen, zeigt, daß es für die Kirche einfach um ALLES, um die Existenz als Kirche Jesu Christi geht.


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 Veritatis Splendor 16. Jänner 2020 

Das reine Original :-)

So kommt man spielend leicht zum ursprünglich beabsichtigten Einband:

Am besten den kathnet-Link verwenden:
https://www.amazon.de/?tag=kathnet06-21&linkCode=ur1

Die französische ISBN lautet dann:
2213716943

Abgesehen vom inneren Wert dieser einmaligen Erstausgabe, wird sie möglicherweise sogar pekuniär noch wertvoller werden, v.a. wenn Kard. Sarah - wider aller menschlichen Intrigen und angestoßener Prozesse - tatsächlich noch Papst würde.

Es war m.E. übrigens ein Akt der Wertschätzung und demütigen Unterordnung, Benedikt als vollwertigen Autor mitanzugeben. Umso bedauerlicher der Rückzieher...


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 lesa 16. Jänner 2020 

So viele hungern nach der Wahrheit, auch wenn es agressive Reaktionen gibt.

[email protected]: Danke für die Rückmeldung. Tipfehler passieren einem, mir auch. Danke für den Hinweis auf Robert Mäder!
[email protected]: "Gesunde Mitte" könnte höchstens die Art betreffen, wie man sich äußert. Wie dankenswerter eine Reihe user betonen: Inhaltlich kann es keine Abstriche geben. Natürlich wird man abwägen in pastoralen Situationen, wie und wann man sie sagt. Offizielle Verkündigung jedenfalls muss eindeutig sein.All das Herumlavorieren hat viel zur Verdunstung des Glaubens beigetragen. Und jetzt (natürlich auch aus noch vielen anderen Gründen) landet man schon beinahe auf dem Scheiterhaufen, wenn man es wagt, öffentlich in aller Ruhe schlicht und einfach die Lehre der Kirche zu erklären. Als wäre die Wahrheit das schlimmste Übel. Dabei ist sie doch das, was am meisten ersehnt wird. Klar. Denn sie ist LEBEN, Licht, Halt, Friede.
Danke allen hier, bei den Neuevangelisationsmedien, Gebetsoasen, Wallfahrtsorten und bei den Oasen, die für die Wahrheit eintreten!


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 Wynfried 16. Jänner 2020 

Eines verstehe ich nicht ...

... wie auf n-tv und in anderen Medien berichtet wurde, ist die französische Ausgabe des Buchs heute nun trotz der Einwände von Erzbischof Gänswein wie ursprünglich geplant erschienen. Es gab weder die gewünschten Änderungen am Cover (das Kardinal Sarah und Benedikt XVI. zeigt) noch wurde die Co-Autorenschaft des emeritierten Papstes zurückgenommen. Auch der englische Verlag Ignatius Press will vorerst an dem Cover festhalten - auf Englisch soll das Buch am 20. Februar erscheinen.
Wie es aussieht, ist demnach nurmehr bei der geplanten deutschsprachigen Ausgabe die Co-Autorenschaft und das Bild Benedikts zurückgenommen worden bzw. nicht mehr vorgesehen. Warum verfahren die Verlage hier so unterschiedlich? Auch der fe-Medienverlag hätte ja ebenfalls an der ursprünglichen Version festhalten können.


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 siebenschlaefer 16. Jänner 2020 
 

Ich möchte gar nicht wissen,

welche Worte am Dienstagmorgen gefallen sein müssen, dass EB Gänswein sich zu solchen Verrenkungen gezwungen sah. Denn administrativ sind in Wahrheit überhaupt keine Fehler gemacht worden. Papst Benedikt hat Kardinal Sarah in absolutem Vertrauen einen Text zur freien Verfügung überlassen, also die Rechte am Manuskript an Sarah übergeben. Man kann nämlich nicht nur ein Auto oder eine Tafel Schokolade verschenken, sondern auch geistiges Eigentum. Der Kardinal hat das Buchkonzept entwickelt, mit dem Verlag wie üblich Details wie Auflage, Verkaufspreis etc. verhandelt und den Vertrag gemacht. Anschließend wurde EB Gänswein das Layout vorgelegt und dieser antwortete mit "gesehen, drucken". Das war juristisch alles ohne Fehl und Tadel. Das muss man einfach mal klarstellen, um den überaus redlichen und ehrenwerten Kardinal Sarah vor Hetze und Verleumdungen in Schutz zu nehmen. Es ist ein Segen, dass wir einen Kardinal Sarah haben. Laudetur Dominus Iesus Christus.


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 Bernhard Joseph 16. Jänner 2020 
 

@berno

Interessant, eine theologisch Reflexion auf den Sinn des Zölibates, denn um nichts anderes geht es ja, ist also nach Ihrer Lesart "Gegenpapst-verdächtig"!

Können Sie das mal näher erläutern?

Wäre es auch "Gegenpapst-verdächtig" wenn Papst Benedikt XVI. emeritus sich zu Joh 14,6 äußerte?

Hat Papst Benedikt XVI. emeritus sich irgend zum Amtsstil von Papst Franziskus geäußert?

Sind theologische Reflexionen eines profunden Kirchenlehrers "Gegenpapst-verdächtig" weil sie die Lehre der Kirche nochmals verdeutlichen?

Geht es Ihrer Auffassung nach Papst Franziskus lediglich darum den Schein der Treue zur Lehre zu wahren, in Wahrheit soll aber die Kirche von aller Katholizität "befreit" werden?

Nur dann wären doch die Aussagen des Theologen Ratzinger als gegen die Interessen von Papst Franziskus gerichtet zu verstehen!

Bitte also mal um Erläuterung!


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 Hadrianus Antonius 16. Jänner 2020 
 

Altbekanntes Peronistisches Gepolter

Rein objektiv:
Der Peronismus war noch nie stilvoll, dagegen immer laut, immer cholerisch, nie anständig, nie intelligent und darüber hinaus weitgehend mit dem Nachtklubleben und Sex verbunden.
Der "Heilige Vater" (sic @Iooannei) PF ist ein öffentlich überführter Lügner betr. Vertuschung von pädophilen Übergriffen auf Kinder (Fall Grassi), Beschützer von Homophilen (Ricca) und Drogenkonsumenten (Dario Vigano), Produzent von häretischen Aussagen (Correctio filialis/ Offener Brief an PF betr. Häresie) und führend beteiligt an Apostasie ("Pachamama" ist nichts indigen-amazonisches, sondern fake).
Wildes Theater um die Hl. Katholische Kirche zu zerstören.
Und sehr viele haben gut mitgemacht und noch mehr menschen schweigen und mahen sich durch Schweigen mitschuldig.
Objektiv gesehen: es ist erbärmlich.
J. Ratzinger war nie ein Held, aber seine Verteidiger sind wirklich sehr wenig kombattant.
OIIC


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 Bernhard Joseph 16. Jänner 2020 
 

@Ἰωάννη

Seit wann ist es einem emeritierten Bischof verboten, sich zu einer zentralen Frage des Amtes in der Kirche zu äußern?

Sehen Sie es tatsächlich als Ungehorsam an, wenn ein so profunder Theologe wie Papst Benedikt XVI. sich einfach nur zum Wesen des Zölibates äußert?

Worin läge hier der Ungehorsam, wenn Sie das bitte einmal näher erläutern könnten!

Wenn Papst Benedikt als lebenslang in der Lehre tätiger Theologe sich nun im Ruhestand zu den möglichen Folgen äußert, die eine Aufweichung des Zölibates nach sich zöge, so sollten wir doch alle, Papst Franziskus eingeschlossen, dankbar sein, dass hier eine so klare Stimme Orientierungshilfe anbietet.

Störend kann diese Stimme nur für diejenigen sein, die ein böses, weil falsches Spiel verfolgen und die Gläubigen hinters Licht führen. Dies bedeutete, dass der derzeitige Papst dreist lügt, wenn er behauptet, streng am Zölibat festhalten zu wollen.

Spaltung wäre dann die Folge allein des bösen Spiels, nicht der theologischen Reflexion!


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 doda 16. Jänner 2020 

@siebenschläfer

Ich dachte bei der sogenannten 'katholischen Mitte' zuerst an Relativismus - dieser hat im Grunde keine Position, keinen Ort, keine Beschreibung.


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 Tonika 16. Jänner 2020 
 

@Ἰωάννη Dialog verweigert Franziskus selbst und nicht seine Kritiker.

"Ich bin auch konservativ und treu katholisch, aber manchmal finde ich, hier auf Kath.net sind viele blind konservativ... das führt nach meiner Meinung eher zur Spaltung, als zum Dialog!"

Genau die bösen Konservativen, die die Lehre vor Angriffen schützen und Gott treu sein wollen, sind schuld an der Spaltung und nicht die liberalen Häretiker, die die Pachamama anbeten, Glaubensrelativismus betreiben und Synoden halten um das Antlitz der Kirche zu verstümmeln.

Wenn Franziskus den Dialog mit den Dubia-Bischöfen verweigert, sind wieder die konservativen Bischöfe schuld. Sie sind treu katholisch und konservativ, was bedeutet das? Anscheinend nicht besonders viel. Jesus wollte keine Mitte, sondern, dass man sich ohne wenn und aber für ihn entscheidet und seine Kirche in seinem Sinne führt. Auftrag Christi an Petrus war die Herde zu weiden. Sprich ein Papst muss Diener der Herde sein u. den Willen Christi tun anstatt sein eigenes Ding durchzuziehen wie es ein Franziskus offenbar tut.


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 Zeitzeuge 16. Jänner 2020 
 

Liebe lesa,

Entschuldigung für den ärgerlichen Tippfehler in der Anrede!


Robert Mäder schrieb bereits 1926:

"Es wird die Zeit des großen Abfalls sein.
Der Geisterscheidung.
Die Halben, die Feigen, die Kalten werden
zu Verrätern. Nur die Ganzen, die von der Fides intrepida, die Feurigen werden
standhalten.
Die Christkönigmenschen."

Vgl. Jesus der König von Robert Mäder,
1926, Seite, 115, ND lieferbar,
vgl. auch den Link!

Beten wir täglich auch darum daß wir
immer zu den Christkönigsmenschen,
den Ganzen gehören!

Das Buch von Kardinal Sarah mit dem wichtigen fachtheologischen Aufsatz
des ehemaligen Papstes Benedikt XVI.
ist ein Paradebeispiel für katholische
Ganzheit!

Dafür gebührt den beiden hohen Autoren
Dank und Anerkennung!

Wer dieses Buch uneingeschränkt begrüßt,
geht theologisch nicht in die Irre!

Das Buch kann als Simandron (Wachklopfer) betrachtet werden!

Deo Gratias!

Allein den Betern kann es noch gelingen!

www.kathpedia.com/index.php?title=Robert_M%C3%A4der


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 ottokar 16. Jänner 2020 
 

Papst sein heisst ein Amt innehaben

Priester und Bischöfe werden geweiht und bleiben somit Priester oder Bischöfe, auch wenn sie einmal von ihrem Amt zurücktreten oder altershalber entbunden werden. So ist es auch mit der Taufe, man bleibt Christ, auch wenn man es ablehnt bzw. aus der Kiche austritt. Der Papst hingegen wird gewählt, man sagt mit Hilfe des Heiligen Geistes und übernimmt damit ein Amt, eine Funktion. Von einem Amt kann man zurücktreten,so auch der Papst.Er bleibt aber Bischof und Priester ohne besondere Funktion. M.E. kann er dann aber theologische Stellungnahmen abgeben, wobei er darauf achten muss, dass ihn immer der päpstliche Nimbus begleiten wird.Im vorliegenden Fall hat er den beachtlichen Beitrag in dem "umstrittenen" Buch als Theologe , nicht als emeritierter Papst geschrieben.Und dagegen kann man wirklich nichts einwenden.


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 Diadochus 16. Jänner 2020 
 

Gesunde Mitte

"Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen." (Mt 5, 37) Mitte?


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 Zeitzeuge 16. Jänner 2020 
 

Liebe leda,

danke für Ihren bzgl. "gesunder Mitte"!

Wer glaubt, zwischen "Progressismus"
und "konservativ"= treu gegenüber dem
unverfälschten und unverkürzten Lehramt,
das auch den Papst verpflichtet, eine
diffuse "Mitte" propagieren zu können,
ist schon quasi "halb" progressiv!

Der Terminus "blind konservativ" ist mir
in über 40 Jahren der Beschäftigung mit
kath. Theologie noch nie begegnet!

Was die verbindliche kath. Glaubens-
und Sittenlehre angeht, müssen wir
diese ohne Einschränkung bewahren=
conservare, diese Verpflichtung steht
z.B. klar in 2 Tim. 1,14!

Falls das der Maßstab für "blind konservativ" sein sollte, bekenne ich
mich gerne dazu, die theologisch eigentlich Blinden sind treffend beschrieben in Math. 15,14!

Katholisch im vollen Sinn kann man nur
"ganz" sein!

Vgl. das Buch des 1945 verst. Volksapostels Pfr. Robert Mäder:

Die Ganzen

(als ND lieferbar)!

Teil 2 folgt!


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 Zeit f?r die Wahrheit 16. Jänner 2020 
 

Meine Güte

Wenn ich mir so vorstelle ich hätte so einen Chef wie Franziskus bei mir an der Arbeit - ich glaube ich hätte nicht viel zu lachen und würde auch nicht gerne an die Arbeit gehen. Ich möchte mir seit Beginn seines Pontifikates auch gar nicht vorstellen, was für eine Atmosphäre im Vatikan herrschen muss. Aber mit der Atmosphäre der Gemeinschaft des Himmels bei Gott wird das nicht viel zu tun haben. Und wenn das wirklich so sein sollte, wer will dann noch freiwillig in den Himmel, wenn z. B. der barmherzige Jesus so mit jemandem umgehen würde? Apropos Barmherzigkeit: Spätestens jetzt weiß ja jeder wie sich die Barmherzigkeit von Franziskus anfühlt: Alles hohles inhaltsleeres Geschwätz. Wenn das nicht das Verhalten eines Diktators ist, was ist dann das Verhalten eines Diktators?


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 berno 16. Jänner 2020 
 

@Selene

Ich kann ihnen nur voll und ganz zustimmen. Es ist nun mal seit langem das erste Mal, dass es wieder einen zurückgetretenen Papst gibt, so dass man der Unerfahrenheit keinen Vorwurf machen kann. Aber vielleicht könnte sich Papst em. Benedikt unbefangener äußern, wenn er nicht als "Heiliger Vater" ansgesprochen würde, nicht das weiße Gewand eines Papstes tragen würde und nicht im Vatikan wohnen würde. Zurzeit schadet ihm die Rolle eines "Papstes em." mehr. Wäre er einfach wieder Kardinal Ratzinger im schwarzen Talar irgendwo in Bayern, wären seine Aussagen wesentlich weniger "Gegenpapst-verdächtig".


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 Udalrika 16. Jänner 2020 
 

PETITION: Support Cardinal Sarah's Defense of Priestly Celibacy

Auf LifeSiteNews gibt es diese Petition zur Unterstützung und Gebet für Kardinal Sarah und Papst Emeritus Benedict:
https://lifepetitions.com/petition/support-cardinal-sarah-s-defense-of-priestly-celibacy?utm_source=LifeSiteNews.com&utm_campaign=96b232f63d-PETITION_CDL_SARAH_1_14_20&utm_medium=email&utm_term=0_12387f0e3e-96b232f63d-402308237


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 siebenschlaefer 16. Jänner 2020 
 

Was ist denn in Bezug auf den katholischen Glauben die "gesunde Mitte"??

Dessen herausragende Eigenschaft ist doch gerade seine Ein-Deutig-Keit. Wie kann denn zwischen Wahrheit und Unwahrheit eine "gesunde Mitte" verhandelt werden? Ist das nicht eine Umschreibung für Relativismus?


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 Selene 16. Jänner 2020 
 

@philip

Ich habe diverse Punkte aufgezählt, die für den Fall eines zukünftigen Papstrücktrittes genau geregelt werden sollten, weil man aus der jetzigen Situation einiges lernen kann.

Diese Einzelheiten sind eben bisher NICHT geregelt, wohl auch, weil niemand in der Neuzeit auf einen Papstrücktritt vorbereitet war und niemand damit rechnen konnte.

In Zukunft muss man aber damit rechnen und VORHER die Modalitäten bis ins Kleinste verbindlich regeln.


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 Mr. Incredible 16. Jänner 2020 
 

@Oelberg

das klang wohl meinerseits etwas dramatischer als beabsichtigt :-). Ich meinte einfach, dass er relativ unaufgeregt sein Christsein, seine Berufung und seine Überzeugungen gelebt hat, ohne sich von der herrschenden und nicht ganz ungefährlichen Bagage beirren zu lassen. Mutig und nüchtern.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass er jetzt unter solchen Amateuren (im Vergleich mit 1933-45), wie den progressiven Jublern im und um den Vatikan, einknickt.


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 phillip 16. Jänner 2020 
 

Rücktritt von Päpsten müsste für die Zukunft dringend kirchenrechtlich geregelt werden.

@Selene, der Rücktritt ist kirchenrechtlich geregelt! Was hingegen nicht geregelt ist, ist ein Verfahren für den Fall, dass eine Papstwahl ungültig zustande gekommen ist und ein Papst Häresien verbreitet, begünstigt oder fördert. Gesichert ist die Ansicht, dass auch ein Papst ein Häretiker sein kann; damit hat sich u.a. gerade ein bedeutender Jesuit, nämlich Kardinal Bellarmin, eingehend beschäftigt, und auch die Kirchengeschichte zeugt davon.


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 phillip 16. Jänner 2020 
 

Beurteilungsmaßstab für Katholiken, egal ob Papst, Kardinnal, Bischof, Priester oder Laien

Ich bin mir gewiss, dass PeBXVI und Kardinal Sarah, sowie alle, die an der göttlichen Offenbarung, der Lehre Christi und der Katholischen Kirche - nach der zu mindestens bis zum Jahre 2013 geltenden - Katholischen Kirche treu bleiben (wolle) genau wissen, woher die Schläge kommen, die Sie für ihre Haltung erhalten und trotzdem in Treue zum geoffenbarten Gott ausharren und auch den Gläubigen, die selbiges tun werden und wollen, ein Vorbild und wahre Hirten sind, bis der glaubenszerstörerische Spuk vorbei ist. Ἰωάννη, berno und Konsorten seien daran erinnert, dass weder sie noch der aktuelle Inhaber des Stuhles Petri und seine Entourage, sondern die Göttliche Offenbarung, Lehre Christi und der in der Tradition stehenden Katholischen Kirche Maßstab für das Tun und Unterlassen von Katholiken sind.


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 Smaragdos 16. Jänner 2020 
 

@Pellegrino:

Vorausgesetzt, dieser Wutausbruch von PF habe wirklich stattgefunden, dann nur deswegen, weil Benedikt und Sarah die Wahrheit sagen. Dass er allergisch gegen die Wahrheit ist, hat er schon lange bewiesen, am allerdeutlichsten durch sein Nichtantworten auf die Dubia!


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 lesa 16. Jänner 2020 

"gesunde Mitte" ist nicht dasselbe wie "gesunde Lehre"

Ἰωάννη: Was Sie als "gesunde Mitte" bezeichnen, ist eher das verhängnisvolle JAIN, vor dem Christus selber warnt. Eine salz-und lichtlose Angelegenheit. Auch für die Kirchenkrise gilt das Wort von Benedikt XVI: "Der Verzicht auf Wahrheit ist der Grund der Krise." und Realität ist auch das Wort "Wahrheit mit der Unwahrheit vermischt, das ist die Gefahr, die unserer Zeit droht und die Gläubigen wieder in die Katakomben treibt".
"Gesunde Mitte" ist nicht identisch mit "gesunder Lehre", sondern ein salz -und lichtloses, selbsterfundener Mix von ein paar Sätzen aus dem Evangelium mit relativisischem Gerededas jedem schon zu den Ohren heraushängt.
Ehrlich gestanden scheint es übrigens nicht gerade erleuchtet (um nicht das Wort dumm zu verwenden), einem genialen Geistesmann, der in all der Verdunkelung der Kirche mit seinem Wort zu Hilfe eilt, den Mund verbieten zu wollen.


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  16. Jänner 2020 
 

Wo liegt das Problem?

Entschuldigt bitte die unbedarfte Frage eines Laien. Ist die Aussage von Benedikt XVI in dem Buch falsch oder wiederspricht sie der katholischen Lehre? Sagt Kardinal Sarah etwas falsches in dem Buch aus?
Wenn ja, ist es nachvollziehbar dass sich Papst Franziskus empört, wenn nein, wäre es doch eindeutig klar gestellt dass von ihm eine Agenda gegen die katholische Lehre verfolgt werden soll. Blieben letztlich nur noch die Fragen, stimmt es tatsächlich dass sich Papst Franziskus derart aufgeregt hat oder warum und auf wessen Veranlassung wird im deutschen Sprachgebrauch der Titel geändert?


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 hape 16. Jänner 2020 

@Ἰωάννη: Nachtrag

Wenn das stimmt, was ich Ihnen vorhin geschrieben habe, – und ich bitte wirklich darum mich zu korrigieren, damit ich selbst nicht an der Kirche irre werde, – aber wenn das wirklich stimmt, dann war es ein grober methodischer Fehler von Papst Franziskus und seiner Entourage, den Rat eines weltweit so hochangesehen und erfahrenen Theologen wie BXVI. spätestens NACH der Amazonien-Synode aber noch VOR Veröffentlichung des nachsynodalen Papstschreibens eingeholt zu haben.

Es ist Selbstbetrug zu meinen, die Wahrheit ließe sich unterdrücken, manipulieren oder in ihr Gegenteil verdrehen. Denn die Wahrheit stammt von Gott. Jesus sagt selbst: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh. 14,6)


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 doda 16. Jänner 2020 

Was ist denn die sogenannte 'gesunde Mitte' im Glauben?


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 Guingamp 16. Jänner 2020 
 

Man muß nicht Sherlock Holmes sein,

um zumindest in Ansätzen schlußfolgernd erkennen zu können, wie sich die Situation eigentlich darstellt. Daß Kardinal Sarah oder der Verlag Benedikt fälschlich und ohne dessen Wissen zum Co-Autoren erklärt haben, ist angesichts der Äußerungen Sarahs (,den ich für absolut integer erachte) kaum glaubhaft. Auf Benedikt wird man direkt keinerlei Druck mehr ausüben können. Der Mann steht schließlich kurz davor, vor ebenjenen Schöpfer zu treten, dessen Willen er in seinem langen Leben konsequent zu gefallen suchte (das sage ich als jemand, der Benedikts Theologie in vielen Akzentsetzungen nicht teilt). Wenn auf jemand Druck ausgeübt werden kann, dann auf Gänswein -- jeder andere Erklärungsansatz erscheint mir vollkommen unglaubhaft.


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 Selene 16. Jänner 2020 
 

Rücktritt von Päpsten

müsste für die Zukunft dringend kirchenrechtlich geregelt werden.

Laut Kardinal Müller kann es gar keinen emeritierten Papst geben sondern nur einen emeritierten Bischof von Rom mit dem Status eines Kardinals im Ruhestand.

Kardinal Müller äußerte dieser Tage, dass man Benedikt nur aus Respekt "emeritierter Papst" nenne.

Für die Zukunft muss auch geregelt werden, wo ein zurückgetretener Papst wohnt - im Vatikan scheint es auf Dauer doch nicht gut zu gehen- welche Kleidung angemessen ist, welche Anrede, welcher Titel.

Wie man sieht, sind das weitaus mehr als nur Äußerlichkeiten.


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 MariaMutterDerKirche 16. Jänner 2020 
 

Viele haben es sich gedacht,gell?


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 Tonika 16. Jänner 2020 
 

@Ἰωάννη

Franziskus sezt Benedikt unter Druck und herrsch wie ein Despot im Vatikan und sie werfen Benedikt Fehlverhalten vor? Wow!

Erpressung, Wutausbrüche und herrisches Verhalten sind ein mega No- Go für einen Papst. Wenn Sie glauben, dass Papstamt ist dafür da, damit der Inhaber sündigen kann wie er will und die Gebote Gottes, Moral und Anstand für ihn selbst außer Kraft setzen kann, dann sind Sie im Irrtum. Den Papst anzubeten ist Götzendienst. Das sollte man als Katholik auch wissen.

Der Papst wird nicht angegriffen, sondern zurecht kritisiert. Es stellt sich die Frage, ob Franziskus charakterlich für das Papstamt geeignet ist. Benedikt hat sehr lange geschwiegen aber die Attacken vom Papst gegen den kath. Glauben werden immer heftiger. Irgendwann muss auch mal die Reißleine gezogen werden. Franziskus kann nicht mit der Kirche so umspringen als sei sie sein Privatspielzeug. Die Kirche ist Eigentum Christi.


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 Stefan Fleischer 16. Jänner 2020 

Apropos in den Rücken fallen

Papst em. Benedikt ist Papst Franziskus doch nicht in den Rücken gefallen. Wenn Papst Franziskus tatsächlich gesagt, "Ich persönlich meine, dass der Zölibat ein Geschenk für die Kirche ist ... Ich bin nicht damit einverstanden, den optionalen Zölibat zu erlauben" (https://www.kath.net/news/70352) so hat Papst em. Benedikt ihm doch einfach nur ein paar zusätzliche Argumente geliefert.


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 borromeo 16. Jänner 2020 

Wenn Papst Franziskus tatsächlich

den beschriebenen Wutausbruch hatte und Druck auf Benedikt XVI. und EB Gänßwein ausgeübt hat – für die Glaubwürdigkeit des Berichts spricht einiges – dann ist das ein weiteres deutliches Zeichen der Schwäche der Amtsausübung des amtierenden Papstes.

Gut, daß Benedikt XVI. weiter als Co-Autor bzw. als Verfasser eines Beitrages des Buches genannt wird, das gebietet die Wahrhaftigkeit, der der Papa emeritus immer verpflichtet war.

Benedikt XVI. schreibt, er könne nicht weiter schweigen, was ein überdeutliches Zeichen dafür ist, daß im Vatikan und mit dem derzeitigen Pontifikat einiges im Argen liegt. Ich bin froh und dankbar, daß Benedikt XVI. sich so deutlich und akzentuiert zu Wort gemeldet hat, ob es Franziskus nun paßt oder nicht. Benedikt ist immer noch Bischof der Kirche, ungeachtet aller Diskussionen um seinen Status als emeritierter Papst. Und als Bischof hat er Teil am ordentlichen Lehramt der Kirche, so einfach ist das. Daher ist sein aktueller Beitrag legitim. Danke dafür!


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 hape 16. Jänner 2020 

@Ἰωάννη

BXVI. ist zwar emeritiert, aber m. W. nach bleibt er zeitlebens immer noch Priester, Bischof und Theologe. Er schweigt als Papst, weil er kein Papst mehr ist und kein Gegenpapst sein will. Aber warum darf er in den o.g. Funktionen nicht sprechen?

Aus seinem Text lässt sich kein Angriff auf Papst Franziskus konstruieren. BXVI liefert als Theologe einen rein an der Suche nach der Wahrheit orientierten, hochqualifizierten Beitrag zur Diskussion um den Zölibat. Der allerdings hat es in sich, denn die Wahrheit spricht für sich.

Wenn ich den Text richtig verstehe, dann gehört der Zölibat zum Wesen des kath. Priesters. BXVI. leitet das aus dem Priestertum des AT ab, von dort führt der Weg über Jesus Christus als dem einzigen, ewigen und wahren Hohenpriester bis hin zum Apostel Paulus. Das bedeutet, dass der Zölibat nicht erst ein paar Jh. später vom Himmel gefallen ist, sondern von Anfang an zum Priestertum dazugehört. Diese Wahrheit sollte in die überlegungen von PF angemessen einfließen.


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 Philosophus 16. Jänner 2020 
 

Meinungsfreiheit

Benedikt XVI. und Kardinal Sarah haben schon deshalb das unveräußerliche Recht, ihre Besorgnis und ihre Herzensanliegen zu äußern. Sollte Papst Franziskus tatsächlich in Wut ausgebrochen sein, dann sollte er sich vergegenwärtigen, dass kein Kleriker der Welt (und erst recht kein Laie!) beim Heiligen Stuhl arbeiten muss. Im eigenen Interesse wird er daher allfällige Wutausbrüche zügeln und seine Mitarbeiter pfleglich behandeln. Wenn Papst Franziskus versucht habe sollte, Druck bzgl. dieses Buches auszuüben, verurteilt sich das von selbst!
Wenn ein Papst Maßnehmen setzen möchte, die im Widerspruch zur Praxis seiner Vorgänger stehen, sollte er sich das zumindest sehr gut überlegen. Auf alle Fälle wird er dann mit dem Widerspruch seiner Vorgänger leben müssen - die Frage, ob diese noch am Leben sind, ist diesbezüglich zweitrangig. De jure muss sich der Papst natürlich vor niemandem rechtfertigen, es wäre in diesem Fall aber vernünftig!


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 wedlerg 16. Jänner 2020 
 

@Ἰωάννη: soso

Die "gesunde Mitte" ist eine Fiktion, die Christen sicher nicht teilen. Ich kann wohl kaum bei der Frage, ob die Sonne gelb oder blau ist: grün.

Da wäre ich noch blöder, als die die mir blau vorgauklen wollen.

Auch inhaltlich machen sie mit Ihrem Beitrag keinen Punkt: Lesen sie den Beitrag von Benedikt selbst. Hier spricht einer das aus, was wesentlich und wichtig für das Priestertum ist. Es ist seit Beginn der Kirche gute Tradition, dass die Wahrheit ebenso wie die freie Rede nicht unterdrückt werden. Die Hl. Katherina von Siena hat nicht umsonst den Papst auf das heftigste für seine Fehler kritisiert.

Benedikt sagt, was gesagt werden muss und er sagt es sachlich und klar, ohne Autorität eines Amtes.

PF hingegen sagt seit Jahren nichts, hat keinerlei inhaltliche Beiträge zum Thema, macht Politik auf dem Rücken des Glaubens und hat keinerlei menschliche Souveränität mit Menschen umzugehen, die ihm widersprechen.


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 Rolando 16. Jänner 2020 
 

Ἰωάννη

Der Rücktritt war kein theologischer Fehler, sondern im Gebet errungen und gereift. Der Gehorsam geht bis dahin, wo die Wahrheit bedroht ist, denn es ist Gott mehr zu gehorchen als dem Menschen. Da die Lehre der Kirche die Sprache Gottes ist, muß sie gegen drohende Relativierungen verteidigt werden. Der emerierte Papst spricht, es ist seine heilige Pflicht, als emerierter Bischof, nicht als Autorität, sondern als mahnende Stimme. Es ist dringendst notwendig, die Wahrheit zum kath. Priestertum zu betonen, denn die jahrelange protestantische Relativierung und Aushebelung, die bereits die kath. Kirche erfasst hat, ist zu korrigieren. Es droht der Greuel am heiligen Ort, (Buch Daniel), indem man die protestantische Irrlehre annimmt, (Don Gobbi).


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 Dottrina 16. Jänner 2020 
 

Dass Papst Franziskus Zornesausbrüche hat,

ist bekannt, nicht nur aus dem Buch "Der Diktatorpapst". Ich selbst kenne eine langjährige Mitarbeiterin im Vatikan, die nur noch mit Fremden (also Außenstehenden wie mir) manche Dinge im Flüsterton mitteilt. Früher hatte sie offen gesprochen. Sie sagte uns, dass die Angestellten Angst hätten. Sie wünschte sich Benedikt zurück. Dass PF einen Wutanfall bei Kenntnisnahme der Buchveröffentlichung bekommen hat, kann ich mir daher lebhaft vorstellen. Der arme EB Gänswein sitzt ja nunmal zwischen zwei Stühlen. Einmal die hingebungsvolle, wunderbare Treue gegenüber Benedikt, zum anderen seiner Loyalität als Sekretär des Päpstlichen Hauses. Diesen Job könnte er, wenn Franziskus richtig sauer ist, durchaus sehr schnell verlieren (siehe Kard. Müller). Dennoch hätte ich die Co-Autorenschaft so stehen lassen - das verlangt einfach die Wahrheit. Auch wenn PF schäumt vor Wut. Außerdem - wer bitte soll Benedikt verbieten, sich schriftlich zu äußern. Er hat ein Recht auf freie Meinungsäußerung.


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 berno 16. Jänner 2020 
 

Ich finde es rechtens, dass Papst Franziskus von seinem Vorgänger das versprochene Stillschweigen einfordert - in welchem Ton und in welcher Form, kann nur der beurteilen, der dabei war.

Es ist ja nicht nur hier ein Problem, wenn der Senior-Chef dem Neuen reinredet. Das kennt man ja allenthalben, was wahrscheinlich auch ein guter Grund dafür ist, dass eigentlich kein "Papa emeritus" vorgesehen ist. Wenn man dann aber doch zurücktritt, was Papst em. Benedikt gegönnt sei, gerade wenn man aktuelle Fotos von ihm sieht, sollte die Zurückhaltung nach dem Rücktritt doch komplett sein. Egal welche Inhalte man favorisiert.


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 wedlerg 16. Jänner 2020 
 

@Labrador: sehr gut

In der Tat spielt Ihr link von ecclesandbosco.blogspot auf einen sehr guten Punkt an:

PF ist in der Regel nie Autor der Beiträge, die er als Autor herausgibt.

Im fiktiven Stück, das ecclesandbosco.blogspot persiflierend herausgibt heißt es am Ende:

"Benedict: ...I'll take my name off it, on one condition.

Gänswein: Anything...


Benedict: Tell Francis to take his name off Amoris Laetitia. It could be labelled, "By Lorenzo Baldisseri in discussion with Pope Francis."


Es ist echt so peinlich, das in diesem Pontifikat alles so verkauft wird...


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 Stephaninus 16. Jänner 2020 
 

Ich bin nur noch eins

sehr verwirrt und traurig!


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 Ἰωάννη 16. Jänner 2020 
 

Eure Angriffe auf Papst Franziskus finde ich falsch

Ich finde es falsch, wie ihr mit unserem Heiligen Vater Papst Franziskus ins Gericht geht!!!

Dass Joseph Ratzinger sich, obwohl er zurückgetreten und versprochen hatte, sich gänzlich zurückziehen und unterzuordnen, nun doch in den Vordergrund gedrängt und öffentlich eingemischt hat, ist ein absolutes Fehlverhalten.

Es gibt keinen Papst emeritus oder Benedikt XVI. mehr. Es gibt nur noch Joseph Ratzinger als emeritierten Bischof von Rom.

Das haben erst jüngst Kardinal Müller und Brandmüller klargestellt!

Die sog. Emeritierung als Papst war ein großer theologischer Fehler!

Ich bin auch konservativ und treu katholisch, aber manchmal finde ich, hier auf Kath.net sind viele blind konservativ... das führt nach meiner Meinung eher zur Spaltung, als zum Dialog!

Wir brauchen so dringend Christen und Theologen der gesunden Mitte!


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 Selene 16. Jänner 2020 
 

Klingt logisch

wie die Entwicklung dieses Konflikts hier dargestellt wird.

Der Papa emeritus tut mir leid und EB Gänswein auch.


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 Kirchental 16. Jänner 2020 

Lieber Bernhard Joseph!

Danke, dass Sie an die chinesische Kirche erinnern. Man muss Franziskus tatsächlich immer im Gesamtzusammenhang sehen. Das hilft, einzelne Begebenheiten richtig einzuordnen.

Wenn Franziskus, wie vom Vatikansprecher behauptet, den Zölibat tatsächlich nicht antasten wollte, hätte er sich ja über das Buch freuen können.
BXVI vertritt hierin die geltende Lehre der Kirche - er fällt PF nur dann "in den Rücken", wie in den Medien verbreitet, wenn dieser der Lehre der Kirche den Rücken zuwendet. Dann fällt ihm aber die ganze Lehre in den Rücken - nicht nur sein Vorgänger.

Es hat schon seinen Sinn, dass BXVI zurückgetreten ist und noch lebt. Stellen Sie sich dieses Pontifikat vor, ohne den weißen, frommen Beter in mater ecclesiae. Ohne seine Einwürfe. Ohne die Rückendeckung, die die Treuen durch seine bloße Existenz haben.


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 gebsy 16. Jänner 2020 

wer kennt sie nicht,

die Menschen, welche unnatürlich freundlich sind, aber mit der Wahrheit konfrontiert natürlich unfreundlich werden ...


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 Oelberg 16. Jänner 2020 
 

Das Grundproblem

Das Grundproblem, das eigentliche Problem ist der Paradigmenwechsel von der gottzentrierten zur menschenzentrierten Sichtweise des Glaubens.
Es ist eine Refokussierung auf Gott notwendig


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 Stefan Fleischer 16. Jänner 2020 

eine menschzentrierte Kirche

Wo Gott aus dem Zentrum verdrängt wird, wo er nicht mehr der Herr sein darf, in der Welt wie in der Kirche, da sind Machtkämpfe die logische Folge. Dies zum einen.
Zum andern denke ich, dass Papst Franziskus selber unter Druck steht, einerseits von jenen, welche seine Wahl durch eine - meines Wissens verbotene - Absprache durchgesetzt haben, andererseits durch jene Kreise, welche er in der Missbrauchskrise - aus welchen Gründen auch immer - geschützt und sich so erpressbar gemacht hat. Dass er nun zum eigenen Schutz Druckmittel verwenden muss, ist nur logisch.
Aber auch das wurde nur möglich, weil die Furcht des Herrn - den «Anfang der Weisheit», wie der Psalmist sagt, (Ps 111,10). - mittels der einseitigen Rede von der «bedingungslosen und grenzenlosen Barmherzigkeit Gottes» diskreditiert wurde.


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 Labrador 16. Jänner 2020 
 

Vielleicht finden manche das Stück im Link zum schmunzeln

http://ecclesandbosco.blogspot.com/2020/01/francis-and-benedict-agree-deal.html


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 Labrador 16. Jänner 2020 
 

Wer wird der erste sein, der mal zurückschreit?

Das in vermutlich der einzige Weg, wie man den Respekt dieses Cholerikers gewinnen kann.

Ansonsten kann ich nur Gandalf zustimmen: Herr erbarme Dich!


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 anjali 16. Jänner 2020 
 

Bedrohungen

So etwas habe ich schon vermutet,dass Papst Benedikt bedroht und erpresst wird.


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 JP2B16 16. Jänner 2020 
 

Ganz offensichtlich bedarf Franziskus der Korrektur seines Verständnisses des Papstamts

... wenn er sich derart "herrisch" geriert und keinerlei Kritik oder, gelinder gesagt, Gedanken zu errungenen Schätze von lehramtstreuer Seite ertragen kann. Nun lichtet sich wohl immer mehr der Nebel, dass es doch mehr "weltliche" Gedanken und "weltliches" Wollen waren, die ihn auf den Stuhl Petri setzten. Menschlich gesehen ist das für ihn selbst höchst tragisch (wie eben auch jüngst seine Reaktion gegenüber der Asiatin), doch schädigt er damit leider viel mehr dem Ansehen der ganzen Kirche. Gerade bei jenen, die der Kirche vielleicht nicht nahe stehen, aber redlich differenzieren können - die eine persönliche Reife haben und die kath. Kirche eben nicht billig auf Fragen der Sexualmoral reduzieren, die sehr wohl um den hohen Wert der kath. Lehre für die Gesellschaft wissen.
Nun ist die Dissonanz endgültig in der Öffentlichkeit und lässt sich aus ihr auch nicht mehr so ohne weiteres entfernen. Dem Aufruf von @lesa folgen und in aller Demut und innerer Sammlung Rosenkränze beten!


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 wedlerg 16. Jänner 2020 
 

Das Märchen vom Blatt

das nicht zwischen PF und Benedikt passt, kann damit nicht aufrecht erhalten werden.

Sprich: PF wird seine Auftragsarbeit zur Amazonassynode umarbeiten lassen müssen.

Denn die Strategie, so zu tun, al ob er nur die Lehre der Kirche fortzuführen wolle, wird sich nicht mehr verkaufen lassen.

PF wird jetzt Farbe bekennen müssen und - angesichts der miserablen Qualität seiner Lehrschreiben - wird es schwer sein, über Sarah/Benedikt hinweg zu kommen, ohne das Gesicht zu verlieren.

Die Tatsache, dass ein Papst nicht einmal in der Lage ist, die freie Rede zuzulassen und nicht die Größe hat, über ein Buch zu lächeln, geschweige denn die Fähigkeit, sich inhaltlich damit auseinanderzusetzen, ist schon beängstigend.

Es bleibt das Bild eines Cholerikers, der ein paar Nummern zu klein ist, aber gerne als großer Erneuerer in die Kirchengeschichte eingehen will. Ein Politiker mit wenig Potenzial, aber großem Machtbewusstsein.


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 Oelberg 16. Jänner 2020 
 

@Mr. Incredible

Sorry, ist mir irgend etwas nicht bekannt?
Wann und bei welcher Gelegenheit ist BXVI / Ratzinger vor den Nazis nicht eingebrochen?
Wenn ich richtig nachrechne, war er 1945 18 Jahre alt.


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 SalvatoreMio 16. Jänner 2020 
 

Jene chinesische/asiatische Christin -

die Papst Franziskus ein bisschen unverschämt schüttelte: wollte sie ihn vielleicht aufrütteln voller Sorge, ihn anflehen aus Sorge um die Probleme zwischen chinesischem Staat und kath. Kirche? Vielleicht war das ein verzweifeltes "Gezerre"?


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 Pilgrim_Pilger 16. Jänner 2020 
 

Das Amt des Papstes ist schwer beschädigt

...traurig, wird Jesus bei seiner Wiederkunft noch Glauben finden, den er gelehrt hat?


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 lesa 16. Jänner 2020 

Jedem gut gebetete Rosenkranz ist ein Schlag gegen die Macht des Bösen

Wir müssen begreifen, welche Stunde es geschlagen hat.
Offb 20, 1: Dann sah ich einen Engel vom Himmel herabsteigen; auf seiner Hand trug er den Schlüssel zum Abgrund und eine schwere Kette.
Offb 20,2 Er überwältigte den Drachen, die alte Schlange - das ist der Teufel oder der Satan -, und er fesselte ihn …
Der Schlüssel ist Jesus, das Wort Gottes selber. Rosenkranz und Wort Gottes gehören eng zusammen.
Zur Rosenkranzkette greifen!
Akita 13. Oktober 1973: Betet sehr viel den Rosenkranz. Nur ich kann euch noch helfen." (Maria zu Sr. Agnes, Novizin im Orden der Dienerinnen der Eucharistie)


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 petrafel 16. Jänner 2020 
 

Gerüchte ohne Wert - ein Bärendienst für die Sache

"Verlässliche" Quellen rufen bei mir immer größtes Misstrauen hervor. Auch ist es inzwischen ein Leichtes, dem bekanntermaßen sehr impulsiven Papst so ziemlich alles zu unterstellen.

Da es aber offenbar einfach keinen Vertrag zwischen Verlag und Benedikt gibt, muss man gar nicht die Wut des Papstes bemühen. Da fällt jedem Sekretär von alleine ein, dass ein Buch in dieser Form nicht erscheinen darf.

Ich hoffe nur, dass in diesem ganzen verhängnisvollen Vorgang die eigentliche Botschaft über die Unabdingbarkeit des Zölibats nicht untergeht.


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 Raspunatz 16. Jänner 2020 
 

das würde ich mir wünschen:..

Dann werden die Irrlehrer all ihr Pulver verschossen haben und in eine grosse Depression verfallen und für eine lange Zeit wird die Katholische Kirche erblühen und viele gute Früchte tragen.
Das Ende würde ich mir wünschen und erbete es mir.


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 Bernhard Joseph 16. Jänner 2020 
 

Liebe Kirchental!

Seit dem verzweifelten Aufschrei von Kardinal Zen über den Verrat des Vatikans an den chinesischen Katholiken, ist mir dieses Pontifikat mehr als befremdlich geworden.

Nicht mehr nur die Lehre ist in Gefahr verfälscht zu werden, sondern der ganze Glaube!

Die Kirche wird nicht untergehen, diese Zusage steht, aber das heißt nicht, dass die Kirche keine dunkelsten Zeiten noch durchschreiten müsste und wer weiß denn, wer in der Kirche in Zukunft das Licht des Glaubens weiter trägt?

Übrigens zählen die Piusbrüder auch noch zur Kirche!

Wenn es stimmt, dass Papst Franziskus einen cholerischen Anfall bekommen hat ob des klaren Eintretens Benedikts für den Zölibat, dann spielte dieser Papst abermals ein ganz übles Spiel, so wie es der Vatikan mit den chinesischen Christen schon gespielt hat.


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 Raspunatz 16. Jänner 2020 
 

das würde ich mir wünschen:

Papst Franziskus und Papst Benedikt haben sich gemeinsam eine Strategie ausgedacht um die faulen Eier auch der Katholischen Kirche zu sieben oder zu zermürben. Einer spielt den guten Papst der andere den bösen Papst (good cop, bad cop). Der Gute lockt die Irrlehrer und Verblendeten ans Licht und lässt sie sprechen und walten. Er tut so, als ob er auf ihrer Seite ist. Der Böse reizt sie immer mal bis jeder Gläubige sich entweder zum Glauben bekennt oder einen neuen Glauben forciert. Für diese Strategie müssen leider erstmal alle Gläubigen verunsichert werden (keine Dubia wird beantwortet).Jetzt, wo im Prinzip klar ist, wer wo steht, kann die Klappe bald fallen. Nocheinmal aber werden die Irrlehrer vom "bösen" Papst gereizt, so dass sie wild um sich schlagen und ausser sich sind und ihr wahres Ich offenbaren. Und am Ende erkennt beim Papstschreiben zur Amazonassynode jeder, das Papst Benedikt XVI völlig recht hatte mit seiner Äusserung das er mit Papst Franziskus auf einer Welle reitet.


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 Hilfsbuchhalter 16. Jänner 2020 

Wir können froh sein, dass Benedikt noch weitgehend gesund und geistig topfit ist. So kann er zumindest im Hintergrund betend für die Kirche da sein. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es ausschauen würde, wäre Benedikt nicht mehr da. - Möge er daher noch lange leben und als Garant für die Einheit auch das Pontifikat seines Nachfolgers überleben.


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 Tonika 16. Jänner 2020 
 

Es ist eine Schande wie mit dem 92-jährigen, gebrechlichen Benedikt umgegangen wird. Herzlos!


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 bernhard_k 16. Jänner 2020 
 

Em. Papst B16 möge bitte 200 Jahre alt werden ...

Er ist DER weltbeste lebende Theologe, weil er eine innige Beziehung zu seinem Herrn und Meister Jesus Christus hat und zudem so intelligent ist wie 10 Professoren - Eine "unschlagbare" Kombination!


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 Tonika 16. Jänner 2020 
 

Der Herr und Haupt der Kirche ist immer noch Christus. Papstamt darf nicht vergötzt werden.


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 Tonika 16. Jänner 2020 
 

Sieht so ein Diener und Stellvertreter Christi aus?


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 Bernhard Joseph 16. Jänner 2020 
 

Ist er nicht ein wirklich barmherziger und menschenfreundlicher Mensch, unser Papst Franziskus?

Wie bei den chinesischen Christen, Papst Franziskus denkt immer an das Wohl seiner Schäfchen!

Ironie aus.


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 Tonika 16. Jänner 2020 
 

Wie lange Herr?


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 Mr. Incredible 16. Jänner 2020 
 

BXVI / Ratzinger

ist selbst vor den Nazis nicht eingebrochen und wird es auch sonst vor niemandem tun, erst recht nicht so nahe an seinem "dies natalis" wo er die ganze Herrlichkeit Wahrheit, die er immer verkündet hat, mit eigenen Augen sehen wird.
Er war und ist in der Sache immer unbestechlich, unsewrer tapferer Mann aus Bayern. Tiefste Hochachtung und größter REspeckt. Unsterstützung im Gebet. sowieso.
Ob PF jetzt wütend war oder nicht: Diese sog. Insider verdienen immer ganz gut mit den Gerüchten. Was soll's. Die Wahrheit wurde von BXVI ausgesprochen, das Faktum ist nun in der Welt, Auftrag ausgeführt. Hervorragend.


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 Chris2 16. Jänner 2020 
 

Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein,

besuch das Herz der Kinder Dein,
die Deine Macht erschaffen hat
erfülle nun mit Deiner Gnad.

Heiliger Erzengel Michael ...


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 Cosmas 16. Jänner 2020 
 

Die substantiellsten Texte kommen immer noch von Benedikt

.. zuletzt in der Mißbrauchsfrage, jetzt zum Zölibat.


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 phillip 16. Jänner 2020 
 

Exzellenz Schneider und die vatikanische Reaktion

Wie sagte noch seine - hochgeschätzte Exzellenz:"Man könnte sagen, dass die Intervention von Kardinal Sarah sozusagen den Zorn der Hölle provoziert hat." Dem ist in seiner Deutlichkeit nichts hinzuzufügen.


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 hape 16. Jänner 2020 

Die argentinische Abrissbirne

Danach besteht die Offenheit des Dialoges nur demjenigen gegenüber, der meiner Meinung ist.

Unterm Strich aber auch nur ein weiterer Versuch, das Wort Gottes zu relativieren, um nach eigener Fasson selig zu werden.

Keine Angst, der Herr sitzt mit uns im Boot. Er schläft nur.


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 Herbstlicht 16. Jänner 2020 
 

Ein Blick hinter die Kulissen

Ich kann mir gut vorstellen, dass es genau so abgelaufen ist, wie von Socci geschildert.
Er würde diesen Ablauf sicher nicht behaupten, ohne sich vorher versichert zu haben, dass die geschilderten Fakten auch stimmen.
Es ist inzwischen bekannt, dass Franziskus immer mal wieder Wutausbrüche bekommt.
Eine kleine "Kostprobe" davon -für jedermann sichtbar- erlebte ja kürzlich die asiatisch aussehende Frau beim Rundgang des Papstes auf der Straße.

Positiv ist, dass Benedikt und auch Kardinal Sarah nicht einknickten.
Respekt verdient auch der Ignatius-Press-Verlag, der sich weigerte, die Co-Autorenschaft Benedikts zu verleugnen.


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 Rita1937 16. Jänner 2020 
 

Das scheint sehr wahrscheinlich zu sein. Aber wer hat dieses Chaos angerichtet??? Wo immer was gesagt wird und dann zurückgenommen etc. Dieses Theater läuft schon seit Jahren. Kampf um die Macht und um die Hoheitssphären im Innern der Kirche Gottes.


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 Marienrose 16. Jänner 2020 
 

Die Masken fallen!


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 Victor1978 16. Jänner 2020 
 

Zorn ist eine Todsünde...


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 Kirchental 16. Jänner 2020 

Vergleiche mit Politikern drängen sich auf

die in der Öffentlichkeit im Ruf sozialer Heiligkeit stehen - aber vom Personal gefürchtet sind wegen ihrer colerischen Ausbrüche.

Armer Gänswein, armer Benedikt

Arme Kirche


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 Diadochus 16. Jänner 2020 
 

Wutausbruch

Der Wutausbruch von Papst Franziskus muss gewaltig und wie ein Erdbeben gewesen sein. Er hat gewirkt. Rumms! Da fliegen die Fetzen.


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 Gandalf 16. Jänner 2020 

Herr erbarme Dich..

Mehr kann man dazu nicht mehr sagen..


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 horologius 16. Jänner 2020 
 

Puh, da geht's rund...


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