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Franziskus beruft Untersekretärin für Staatssekretariat

15. Jänner 2020 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Papst Franziskus hat am heutigen Mittwoch Francesca Di Giovanni als Untersekretärin im Staatssekretariat ernannt.


Rom (kath.net)
Papst Franziskus hat am heutigen Mittwoch Francesca Di Giovanni als Untersekretärin im Staatssekretariat ernannt. Erstmals wird damit der Job mit einer Frau besetzt. Der Vatikan gab die Ernennung an diesem Mittwoch bekannt, wie "Vatican News" berichtet. Die für diese neu geschaffene Position ausgewählte italienische Juristin ist bereits seit fast 27 Jahren im Staatssekretariat tätig, wo sie für multilaterale Beziehungen zuständig war. In ihrer neuen Aufgabe wird sie nun die Koordinierung des sensiblen Sektors übernehmen.


Der bisherige Untersekretär Mirosław Wachowski verbleibt in seiner Position, wird sich aber künftig vor allem um die bilateralen Beziehungen zu anderen Staaten kümmern. Die Sektion für Beziehungen mit den Staaten wird somit ab sofort über zwei Untersekretäre verfügen. Leiter der Sektion ist der britische Erzbischof Paul Richard Gallagher, der in seiner Funktion als vatikanisches Pendant zu einem Außenminister in anderen Regierungen gilt. Sie selbst sei durch ihre Ernennung „absolut überrascht“ worden, sagte die neue Untersekretärin im Gespräch mit Vatican News und Osservatore Romano. Dies sei eine innovative Entscheidung, die ein Zeichen der Aufmerksamkeit des Papstes für die Belange der Frauen darstelle. Gleichzeitig sieht sie ihre Ernennung aber vor allem funktional bedingt: „Die Verantwortung ist mit der Aufgabe verknüpft, mehr als damit, dass ich eine Frau bin.“


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Lesermeinungen

 HildegardW 17. Jänner 2020 
 

Längst überfällig!

Ich freue ich mich über diese Ernennung. Im administrativen Bereich der Kirche, die vom Weiheamt nicht berührt ist, sind noch viel mehr fachlich kompetente Frauen und ungeweihte Männer in verantwortungsvolle Stellen einzusetzen. Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum z.B. in der römischen Kurie viele Sachbearbeitungsposten mit Priestern besetzt sind. Priester sollen Seelsorger sein, Predigen, Sakramente spenden usw. Hinter dem Schreibtisch einer römischen Behörde sind sie fehl am Platz. Missbrauchsakten in der Glaubenskongregation z.B. kann auch ein Laie bearbeiten. Und für die diplomatische Vertretung des Hl. Stuhls in einen Land ist auch nicht unbedingt ein Erzbischof nötig. Das kann auch ein Laie.

Bischöfe und Priester also in den Aufgabenfeldern, für die sie berufen sind!


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 Andrzej123 16. Jänner 2020 
 

@lesa: danke und genau so ist es :)


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 lesa 16. Jänner 2020 

Identität neu entdecken

@Andrzej123: Wie ist der "tatsächliche Mangel, den Sie beschreiben, ist entstanden?"
"Die Kirche braucht nichts nötiger als eine neue, leidenschaftliche Hinwendung zum Willen Gottes, eine einseitige Hingabe an Gott allein und eine allseitige Absage an den Geist der Welt. Zu dieser dringend nötigen Anerkennung der Herrschaft Gottes gehört ganz wesentlich die Bejahung und Verwirklichung der göttlichen Zuordnung der Geschlechter. Eine Christenheit, die an dieser zentralen Stelle Gott den Gehorsam verweigert, riskiert ihre Vollmacht, denn eine ungehorsame, vom Zeitgeist bestimmte Christenheit zieht den Zorn und das Gericht Gottes auf sich. Eine wirklich dauerhafte geistliche Erneuerung der Kirche kann nicht stattfinden, wenn die göttliche Zuordnung von Mann und Frau missachtet wird!"(W.Neuer)
Es betrifft viele Bereiche. Selbstverwirklichung durch Einklang mit der Vorgabe Gottes zu gegenseitiger Ergänzung und Hingabe! Alles andere ist ein Weg der Selbstentfremdung und Schwächung.


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 lesa 15. Jänner 2020 

chrisseb 74: Bis zu einem gewissen Grad haben Sie recht. Grundsätzlich haben Sie recht. Aber so einfach lassen sich Geschlecht und Eignung, bzw. Qualifizierung nicht auseinanderdividieren. (Die Bemerkung hat mit dieser Besetzung nichts zu tun.)


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 chriseeb74 15. Jänner 2020 
 

Halte dies...

für eine der (leider) wenigen guten Nachrichten, die man so aus dem Vatikan derzeit hört. Letztlich entscheidet bei der generellen Besetzung der Position die Eignung und Qualifizierung und nicht das Geschlecht; Ausnahmen gibt es eben bei der Sakramentenspendung und pastoralen Verkündigung.


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 Andrzej123 15. Jänner 2020 
 

Der tatsächliche Mangel in der katholischen Hierarchie ist

die zu geringe Anzahl normaler heterosexueller Männer.


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 Herbstlicht 15. Jänner 2020 
 

Wenn Signora Di Giovanni für diesen Posten ausreichend qualifiziert ist, spricht nichts gegen diese Personalentscheidung.
Sie sagt: „Die Verantwortung ist mit der Aufgabe verknüpft, mehr als damit, dass ich eine Frau bin.“


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