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„Ohne Menschenfurcht unseren katholischen Glauben öffentlich bekennen“

22. Jänner 2020 in Weltkirche, 18 Lesermeinungen
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„Dialoge mit dem alten Scalfari sind verlorene Liebesmüh, wenn der Atheist daraus verwirrt den Schluss zog, der Papst habe die Gottheit Christi geleugnet.“ Von Gerhard Kardinal Müller


Rom (kath.net) kath.net dokumentiert die Predigt von Gerhard Ludwig Kardinal Müller zum Festtag S. Agnes in Agone in seiner Titelkirche. Agnese in Agone an der Piazza Navona in Rom am 21.01.2020 in voller Länge:

Junge Menschen faszinieren uns mit ihrer anmutigen Erscheinung, ihren sportlichen oder schulischen Leistungen, ihrer Offenheit für die Zukunft. Manche werden auch zum Leitbild ihrer Generation. Die 17-jährige Greta Thunberg aus Schweden ist weltweit avanciert zur Ikone der Umweltbewegung. Beten wir, dass der Medien-Hype ihr nicht zum Schaden gereicht.

Nicht das vergängliche Idol ihrer Zeit, sondern ein unvergängliches Ideal des christlichen Glaubens ist die 12jährige Römerin Agnes. Nach 1700 Jahren ist sie nicht vergessen. Auf der ganzen Welt bewundern die Katholiken dieses Mädchen für ihren Heldenmut und verehren sie als Heilige. Im Hinblick auf ihr Gott ergebenes Sterben sagt der große Kirchenvater Ambrosius von Mailand: "So habt ihr denn in dem einen Opfer ein zweifaches Martyrium, das der Jungfräulichkeit und das der Gottesverehrung: Jungfrau blieb sie, die Märtyrerkrone erlangte sie." (De virg. II, 9).

In kindlichem Alter wusste sie schon klar zu unterscheiden zwischen dem einzigen und wahren Gott und den vielen falschen Götzen der Heiden. Die Welt ist um des Menschen willen geschaffen. Sie dient ihm als Wohnung und Nahrungsquelle. Der Mensch existiert um seiner selbst willen und ist auf Gott hin geschaffen. Nur in ihm findet unser Herz seine Ruhe. Wer nach Gottes Bild und Gleichnis geschaffen ist, lebt im Bewusstsein seiner Würde als Sohn und Tochter Gottes. Wir fürchten nicht die zerstörerischen Gewalten der Natur, die launische Macht des Schicksals, die Wut der Tyrannen. Wir betreiben keinen Personenkult mit den Reichen, Schönen und Mächtigen. Der Ruhm der Welt vergeht und alle Menschen sind sterblich. "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." (Röm 6, 23)


Die frühen Christen in Rom haben sich die Freiheit des Glaubens an den einzigen Gott mit dem Opfer ihres Lebens erkämpft gegen eine schier unbesieglich erscheinende heidnische Übermacht im Kaiserkult, in der hohen Kultur der Gebildeten und der abergläubischen Mentalität der breiten Volksmassen. Ihrem Beispiel folgen wir, wenn wir nicht zurückfallen in alte Formen der Verehrung der nichtigen Götzen, ihrer Bilder und Statuen aus Holz, Stein und Metall. "Zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr, das ist unser Gott" (Hos 14, 4). Götzendienst ist nicht ein nervenkitzelndes Eintauchen in exotische Kulturen und ihre sexuell getönten Fruchtbarkeitsriten. Denn der Glaube an Götter und Dämonen und die Beschwörung der Elemente durch die Schamanen verdunkelt die Wahrheit des Heils, dass wir durch Jesus Christus "von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit wurden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes." (Röm 8, 21).

Zu ihrem eigenen Unglück haben viele Zeitgenossen ihre christlichen Wurzeln vergessen oder bewusst abgeschnitten. In einer neuheidnischen Ersatzreligion verabsolutieren sie wieder den Kosmos, unseren Planeten, die Evolution, das worldwideweb, die Technik. Sie tun so, als ob diese vergänglichen Wirklichkeiten dem Menschen den letzten Grund und Halt geben könnten. In heidnischer Torheit beglückwünschen sie sich für die vermeintlich wissenschaftliche Erkenntnis, dass der Mensch nur ein Tier und mit dem Tod alles aus sei. Sie machen sich lustig über unser Bekenntnis zur unvergänglichen Würde des Menschen. Sie halten die Auferstehung des Fleisches für ein Kindermärchen, obwohl doch schon die Vernunft sagt, dass die Natur nichts umsonst hervorbringt. Sollte der Schöpfer der Natur den Menschen umsonst hervorbringen und ihn ausstatten mit der immerwährenden Suche nach der Wahrheit und der unstillbaren Sehnsucht nach Glück, nur um ihn zum Narren zu halten?

Die hl. Agnes hat mit dem Blut ihres jungen Lebens ein Zeugnis abgelegt für Christus, den Sohn Gottes und einzigen Retter der Welt. Sie macht uns Mut, hier in Rom und in Europa ohne Menschenfurcht unseren katholischen Glauben öffentlich zu bekennen. Der Glaube der Apostel Petrus und Paulus ist die Wurzel der Kultur, die von Rom und Italien aus ganz Europa erreicht und ihm seine christliche Identität gegeben hat. Nur im Christentum liegt die Zukunft Italiens. Das Neuheidentum ist sein sicherer Untergang. Dialoge mit dem alten Scalfari sind verlorene Liebesmüh, wenn der Atheist daraus verwirrt den Schluss zog, der Papst habe die Gottheit Christi geleugnet. Denn wodurch ist denn der römische Bischof der Papst der ganzen katholischen Kirche als allein dadurch, dass er mit dem hl. Petrus Tag und Nacht bekennt: "Jesus, du bist der Sohn des lebendigen Gottes" (Mt 16,16).

Besser ist es, wenn die Katholiken mit allen zusammenarbeiten, die geistig und moralisch in der Lage sind, die Verantwortung für die wirtschaftliche, politische, kulturelle und religiöse Zukunft Europas. Die einzige Quelle, aus welcher das saubere Wasser für eine Wiederbelebung der ewigen Stadt und ganz Italiens fließt, ist das christliche Menschenbild. Mehr Vertrauen verdient ein Politiker, der den Rosenkranz symbolisch hochhält als einer, der das Kreuz Christi real abhängt.

Das Neuheidentum leugnet die Gottebenbildlichkeit jedes Menschen und ist deshalb lebensfeindlich. Das Christentum lehrt uns, dass jedes Menschenleben heilig ist von ersten Augenblick der Empfängnis bis zum letzen Atemzug. Deshalb: das kategorische Nein zu Abtreibung und Euthanasie, zur Geschlechtsumwandlung und zur Zerstörung von Ehe und Familie! Für einen Christen gelten nicht die politischen Ideologien von rechts und links. Er lässt sich nicht verführen von neuheidnischen Naturreligionen und blenden vom Atheismus in seiner neoliberalen und neomarxistischen Färbung. Ein mündiger Katholik braucht keine Belehrung, welchen demokratischen Politiker er wählen darf oder nicht. Wer an Gott glaubt, kennt nur ein Gebot: die Gottes- und Nächstenliebe.

Italien und Europa haben eine Zukunft nur durch eine kulturelle, moralische und religiöse Erneuerung im Glauben an Jesus Christus, den Sohn des lebendigen Gottes. Durch seine Auferstehung von den Toten hat er Hass, Sünde und Tod besiegt. Und im Zeichen Seines Kreuzes gibt es auch eine Wiederauferstehung des katholischen Italiens (risorgimento cattolico). Heilige Agnes, bitte Gott für deine Römer, das katholische Italien und ein christliches Europa. Amen.

Archivfoto: Kardinal Müller in Köln


Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 lesa 22. Jänner 2020 

Gnade ist nötig

@veritatis splendor: Dann müssen wir fest beten, damit sich das ändert. Das ist in der Tat unbegreiflich und schade. Über die Verkündigung dort kann sich jeder Glaubenstreue Kardinal nur freuen.
Aber bewahren wir es "drinnen" und beten wir gemeinsam, dass ihm auch diese Erkenntnis geschenkt wird!


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 Veritatis Splendor 22. Jänner 2020 

Kard. Müller wird mir immer sympathischer :-)

Nur leider ist er immer noch ein vehementer Gegner von Medju, echt schade!!!


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 lesa 22. Jänner 2020 

Aktuell

Eine sehr aktuelle, kraftvolle Predigt am Gedenktag der Hl. Agnes!


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 Selene 22. Jänner 2020 
 

Eine beeindruckende Predigt

die Mut macht und klar die Richtung vorgibt.


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 Fink 22. Jänner 2020 
 

Diese Predigt ist eine Wucht !

@ mariavomsiege - Sind sie von der liberalen Fraktion und haben sich zur Tarnung einen fromm klingenden Nicknamen zugelegt ?


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 Ad Verbum Tuum 22. Jänner 2020 

Aus tiefstem Herzen mein Dank

an Kardinal Müller.
Was mich sehr beschäftigt, ist die Frage danach wie die Länder - gerade heute in einer global vernetzten und durch global handelnde Unternehmen bestimmten Welt - verantwortlich, gerecht und nachhaltig handeln kann.
Wenn nur Unternehmen die Maßstäbe setzen, gilt das Gesetz der Machbarkeit als Maß, versucht die UN das Sollen vorzugeben wird es totalitär...
Der einzig mögliche Weg scheint leider der mühsamste, den auch Kard. Müller hier anreißt: Nur im Kreuz ist Heil, d.h. nur die persönliche Christusbeziehung, nur die Verantwortung jedes Einzelnen vor Gott unserem Schöpfer kann uns zu einer heileren Welt führen ... alles andere führt zur Diktatur.
Leider wird die kath. Kirche diesem Maßstab der Gewissensbildung z.Zt. wenig gerecht.


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 Winrod 22. Jänner 2020 
 

Es ist immer ein Risiko,

mit Männern wie Scalfari zu sprechen, weil man nie weiß, ob solche einem das Wort im Mund umdrehen.
Dass Papst Franziskus dieses Risiko einging, ist mir unverständlich. Er musste doch damit rechnen, dass Verwirrung daraus hervorgeht.


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 Uwe Lay 22. Jänner 2020 
 

Modernisierung der Kirche!

"Dialoge mit dem alten Scalfari sind verlorene Liebesmüh, wenn der Atheist daraus verwirrt den Schluss zog, der Papst habe die Gottheit Christi geleugnet." Leider verhält es sich wohl anders. In den Dialogen mit Herrn Scalfari lotet der Papst aus, inwieweit er den Glauben der Kirche der Moderne anpassen kann und wo der Widerstand zu groß wird. Die Leugnung der Gottheit Jesu Christi würde ja für den interreigiösen Dialog sehr nützlich sein: alle Religionen verehren den EINEN
Gott, der sich eben durch diverse Propheten bekannt gemacht hat und doch
unbegreiflich bleibt.
Uwe C. Lay


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 Tonika 22. Jänner 2020 
 

Bei Interviews mit Benedikt, Müller, Sarah, Burke würde Fazit von Scalfari ganz anders ausfallen


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 Tonika 22. Jänner 2020 
 

Eins ist sicher, der Papst verursacht nicht nur bei einem Scalfari für Verwirrung.


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 Paul-Lukas 22. Jänner 2020 
 

@mariavomsiege

Der Kardinal meint sicherlich NICHT symbolisch "den Rosenkranz hochhalten". Er meint dies so, mit dem Herzen, wirklich gläubig und wahrhaftigt.
Wer so glaubt, hilft auch Flüchtlingen! ABER, nicht so, wie es heute getan wird.
Millionen reinlassen , aber nicht verkünden, dass Jesus Christus der Sohn Gottes und Gott selbst ist und kein anderer Weg in den Himmel führt.

Was haben wir davon, wenn jegliche Migranten nach Europa reingelassen werden, die meisten davon sich jedoch direkt und indirekt gegen unsernen Heiligen Glauben ausrichten? und die Bischöfe dazu schweigeN???

Dann habe ich von solchen Hilfsbereiten Bischöfen auch nichts, wenn meine Kinder in 30 Jahren verfolgt werden.


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 Chris2 22. Jänner 2020 
 

Falls der bekennende Lügner Scalfari die Wahrheit sagt,

glaubt also Franziskus nicht an die Gottheit Christi. Falls dem so wäre, wäre er allerdings - auch nach seinem eigenen Verständnis - nicht Papst, denn dann gäbe es für ihn ja gar keinen. Leider kommt zu diesen "angereicherten" Interviews stets Schweigen aus dem Vatikan - oder man stellt sie gar noch online. Wer Augen hat, der sehe...


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 Kostadinov 22. Jänner 2020 

Solche Posts lösen bei mir Kopfschütteln aus...

wer sorgt denn dafür, dass die Leute im Mittelmeer ertrinken? Doch wohl der, der sie für ein Höllengeld auf untaugliche Schlauchboote setzt und darauf wettet, irgendso ein NGO wird sie rausfischen. Nach der Öffnung der Häfen sind wieder mehr ertrunken als während Salvini (stand z.B. bei Tichy's Einblick), weil sich diese Wette aufs Rausgefischt werden wieder eher lohnt. Geschlossene Häfen zerstören das Geschäftsmodell der Schleuser, offene befördern es. Aber manche Leute tun ja bei Salvini so, als hätte er Flüchtlingsboote von der Marine versenken lassen...


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 Herbstlicht 22. Jänner 2020 
 

@mariavomsiege

"Die heilige Agnes wüsste, was in den heutigen Zeiten zu tun wäre!!"

Wir können kaum konkret wissen, wie die Heiligen früherer Zeiten, in diesem Falle die hl. Agnes, unsere heutige Zeit mit ihren Problemen beurteilen würden.
Wir können nur vermuten!

Ich kann mir vorstellen, dass sie sich dafür aussprechen würden, zuallererst die Bedingungen in jenen Ländern zu verbessern, aus denen die Migranten kommen.
Und zwar aus dem einfachen Grund - damit alle -wirklich alle- dortigen Bewohner besser leben können.

Denn eines ist klar: Die ganz konkret Bettelarmen verfügen ja gar nicht über die Mittel, den (gut verdienenden) Schleppern einen in ihren Augen hohen Geldbetrag zahlen zu können.

Es ist wie überall auf der Welt:
Die Armen haben keine Lobby, man übersieht sie, sie sind kaum von Relevanz.
Daher vermute ich, das auch die hl. Agnes dieses Grundproblem sehen und ansprechen würde.


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 Chris2 22. Jänner 2020 
 

@mariavomsiege

Wenn Schlepper Menschen in überfüllte Schlauchboote setzen, um sie mindestens 280 km weit zu schippern, ist das menschenverachtend und eiskalt kalkulierter Mord. Sie tun es nur, weil NGOs als Kuriere zur Verfügung stehen (sonst würde auch niemand in ein solches Schlauchboot steigen). Außerdem sind diese fast ausschließlich jungen Männer, die tausende Euro für die Schlepper bezahlen konnten, garantiert nicht die Ärmsten und Schwächsten, sondern die zurückgelassenen Frauen, Kinder und Alten. Und schließlich: Wenn jeder auf der Welt das Recht hätte, sich dort niederzulassen, wo er möchte (und die Zielländer auch noch die sichere und bequeme Reise organisieren müssen, wie es der Migrationspakt vorsieht), würde unsere Gesellschaft in wenigen Monaten kollabieren, auch, weil dann Islamisten und Dschihadisten noch bequemer zu uns kommen könnten. Und wem wäre geholfen, wenn Deutschland oder gar Europa kollabieren? Ich hoffe, ich habe ein wenig zur Differenzierung beitragen können.


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 mariavomsiege 22. Jänner 2020 
 

Solche Worte erzürnen mich:

„Mehr Vertrauen verdient ein Politiker, der den Rosenkranz symbolisch hoch hält als der, der das Kreuz Christii real abhängt“
Wenn der Politiker, der den Rosenkranz hoch hält, gleichzeitig dafür sorgt, dass Flüchtlinge auf erbärmliche Art und Weise im Meer ertrinken oder unter widerlichsten Umständen davon abgehalten werden, rettendes Land zu erreichen, dann ist das einfach nur abscheulich. Genau das ist es, was unseren katholischen Glauben in der Vergangenheit immer wieder massiv geschadet hat: reden ist das ein, Handeln das andere!
Nur wenn wir den Menschen, egal welcher Herkunft und welchen Glaubens, die Liebe Christi in unserem Team bezeugen, handeln wir glaubwürdig und vertrauensvoll. Nur symbolisch Rosenkränze hochhalten um ihn gleichsam zu missbrauchen zur Gewinnung von Wähler stimmen, bringt uns gar nichts, im Gegenteil es verhöhnt unseren Glauben!
Die heilige Agnes wüsste, was in den heutigen Zeiten zu tun wäre!!
P&B


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 Stanley 22. Jänner 2020 
 

Verwirrte Schlussfolgerung?

Dialoge mit dem alten Scalfari sind verlorene Liebesmüh, wenn der Atheist daraus verwirrt den Schluss zog, der Papst habe die Gottheit Christi geleugnet. Denn wodurch ist denn der römische Bischof der Papst der ganzen katholischen Kirche als allein dadurch, dass er mit dem hl. Petrus Tag und Nacht bekennt: "Jesus, du bist der Sohn des lebendigen Gottes" (Mt 16,16). (Zitat aus dem Artikel)

Bekennt es Papst Franziskus denn?

Weshalb gelangt "der alte Scalfari" nach Gesprächen mit dem Papst zu der Schlussfolgerung, dieser würde nicht an die Gottheit Jesu Christi glauben?

Warum führt Papst Franziskus überhaupt Gespräche mit einem bekennenden Atheisten und überlässt diesem die öffentliche Interpretation, ohne sich dazu zu äußern? - Etwa, weil es der Wahrheit entspricht??


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 Klimakos 22. Jänner 2020 

Mein Post is bezogen auf "Dialoge mit dem alten Scalfari"


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