Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  2. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  5. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  6. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  7. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  8. R.I.P. Georg Ratzinger
  9. Dümmer geht nimmer!
  10. Vatikanberaterin bringt "Kardinalskollegium mit Frauen" ins Spiel
  11. Lackner: Werte kommen ohne Tradition und Vorgegebenes nicht aus
  12. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  13. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  14. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  15. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung

Das große Geschenk der Taufe in der Logik Gottes

12. Jänner 2020 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Gott ist der Heilige, seine Wege sind nicht unsere, und Jesus ist der Weg Gottes, ein unvorhersehbarer Weg. In der missionarischen Tätigkeit den anderen entgegengehen, immer vorschlagen und nicht aufdrängen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen“: Angelus am Fest der Taufe des Herrn. Am Vormittag hatte Papst Franziskus 32 Kindern in der Sixtinischen Kapelle das Sakrament der Taufe gespendet.

In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet ging der Papst auf das Evangelium ein (Mt 3,13-17). Der Evangelist Matthäus beschreibe den Dialog zwischen Jesus, der um die Taufe bitte, und Johannes dem Täufer, der sich weigern wolle und beobachte: „Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir?“ (V. 14). Diese Entscheidung Jesu überrascet den Täufer: der Messias müsse nicht gereinigt werden, sondern er sei es, der reinige. Doch „Gott ist der Heilige, seine Wege sind nicht unsere, und Jesus ist der Weg Gottes, ein unvorhersehbarer Weg“.

Johannes hätte erklärt, dass zwischen ihm und Jesus eine abgründige, unüberbrückbare Distanz bestehe. Doch der Sohn Gottes sei gerade gekommen, um die Kluft zwischen Mensch und Gott zu überbrücken. Wenn Jesus ganz auf der Seite Gottes sei, so sei er auch ganz auf der Seite der Menschen, und er bringe zusammen, was getrennt worden sei. Deshalb antworte er Johannes: „ Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit, die Gott fordert, ganz erfüllen“ (V. 15).


Der Messias bitte darum, getauft zu werden, damit sich alle Gerechtigkeit erfülle, der Plan des Vaters, der den Weg des kindlichen Gehorsams und der Solidarität mit dem zerbrechlichen und sündigen Menschen durchlaufe. Es sei der Weg der Demut und der vollen Nähe Gottes zu seinen Kindern.

Auch der Prophet Jesaja verkünde die Gerechtigkeit des Knechtes Gottes, der seine Sendung in der Welt in einem Stil ausführe, der dem weltlichen Geist zuwiderlaufe: „Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen.Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht“ (43,2-3).

Es sei die Haltung der Sanftmut, der Einfachheit, des Respekts, der Mäßigung und der Verborgenheit, die auch heute noch von den Jüngern des Herrn gefordert werde. Das sei es, was Jesus uns mit seiner Demut, seiner Sanftmut lehre, was auch heute noch von den Jüngern des Herrn gefordert werde. "Wie viele, so der Papst, "es ist traurig, das zu sagen – wie viele Jünger des Herrn spreizen sich auf wie ein Pfau, Jünger des Herrn zu sein. Es ist kein guter Jünger, der sich wie ein Pfau aufplustert".

In der missionarischen Tätigkeit sei die christliche Gemeinschaft dazu aufgerufen, den anderen entgegenzugehen, immer vorzuschlagen und nicht aufzudrängen, Zeugnis zu geben, das konkrete Leben der Menschen zu teilen.

Sobald Jesus im Jordan getauft worden sei, „öffneten sich die Himmel und der Heilige Geist kam wie eine Taube auf ihn herab, während eine Stimme von oben erklang“. Am Fest der Taufe Jesu entdeckten wir unsere Taufe wieder. So wie Jesus der geliebte Sohn des Vaters sei, „wissen auch wir, neu geboren aus Wasser und Heiligem Geist, dass auch wir geliebte Kinder sind, Brüder und Schwestern von vielen anderen, die mit einer großen Mission beauftragt sind, allen Männern und Frauen die grenzenlose Liebe des Vaters zu bezeugen und zu verkünden“.

Das Fest lasse uns an unsere eigene Taufe denken. Daher sei es wichtig, sich des Datums der Taufe zu entsinnen. Erneut erteilte Franziskus den Auftrag, sich nach seinem Taufdatum zu erkundigen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 13. Jänner 2020 

Ich glaube,

wenn wir wieder mehr den Satz aus dem Credo, dem grossen Glaubensbekenntnis unserer Kirche, ins Spiel bringen und bedenken würden,

"Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden!"

dann würden wir vieles wieder besser verstehen und würden zudem auch wieder bescheidener im Bewusstsein der eigenen Sünden.


2

0
 
 doda 13. Jänner 2020 

Wer soll sich getroffen fühlen?

"Wie viele, so der Papst, "es ist traurig, das zu sagen – wie viele Jünger des Herrn spreizen sich auf wie ein Pfau, Jünger des Herrn zu sein. Es ist kein guter Jünger, der sich wie ein Pfau aufplustert".
Ich frage mich, ob ich jetzt z.B. an Namen wie Marx und Overbeck, oder aber Müller, Brandmüller und Schneider denken soll?
Streubomben-Kritik lässt mich ratlos zurück.


4

0
 
 Diadochus 12. Jänner 2020 
 

Logik

In China werden die Kinder jetzt auf den Namen des chinesischen Präsidenten Xi Jinping getauft. Wie war das übrigens noch Mal mit der Erbsünde? Verstehe einer die Logik des Papstes.


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  2. Petrus – der auf Christus errichtete Fels
  3. Das Reich Gottes: das Reich der unentgeltlichen und dankbaren Liebe
  4. Drei Prüfungen
  5. Die mystische Wirkung und die gemeinschaftliche Wirkung
  6. Der einzige Plan der Liebe
  7. Der Heilige Geist und die Mission
  8. Der in den Himmel Aufgefahrene ist immer unter uns
  9. Der Heilige Geist, der Beistand, der begreifen lässt
  10. Jesus – der Weg in den Himmel








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  3. Dümmer geht nimmer!
  4. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  5. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  6. Die Sprache der Engel
  7. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  8. Benedikt XVI. wird nicht am Begräbnis von Georg Ratzinger teilnehmen!
  9. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  10. „In dieser Stunde der Trauer…“
  11. Abschied von Prälat Georg Ratzinger
  12. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  13. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  14. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung
  15. #alllivesmatter - Unser kath.net-Sommer-T-Shirt 2020

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz