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Trump lobt Schusswaffeneinsatz von Kirchenbesuchern

2. Jänner 2020 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
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US-Präsident: Waffengesetze in Texas retteten Leben bei Angriff auf Kirche


Washington (kath.net/KAP) Nach dem Schusswaffenangriff auf eine Kirche im US-Bundesstaat Texas hat US-Präsident Donald Trump das Eingreifen bewaffneter Gottesdienstbesucher und auch die texanischen Waffengesetze gelobt. "Dank der mutigen Gemeindemitglieder, die eingriffen, um 242 weitere Kirchgänger zu schützen, war es in sechs Sekunden vorbei", schrieb Trump am Montag laut Berichten von Nachrichtenagenturen auf Twitter. "Diese Helden retteten Leben, und die texanischen Gesetze erlaubten es ihnen, Waffen zu tragen!"
Ein Angreifer hatte am Sonntag die Kirche in White Settlement - einem Vorort der Großstadt Fort Worth - während des Gottesdienstes angegriffen und zwei Gemeindemitglieder erschossen. Ein freiwilliger Sicherheitsmann erschoss daraufhin den Angreifer. Die Polizei hatte zuvor von "einer Reihe" von Kirchenmitgliedern gesprochen, die das Feuer erwidert hätten.


Immer wieder werden Gotteshäuser und Gläubige in den USA angegriffen. Im Oktober 2018 tötete ein antisemitischer Angreifer in einer Synagoge in Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania elf Menschen. Im November 2017 erschoss ein Angreifer während eines Gottesdienstes in einer Baptistenkirche im texanischen Sutherland Springs bei San Antonio 26 Menschen. Am Samstag wurden bei einem Angriff auf Juden im Haus eines Rabbiners im Bundesstaat New York fünf Menschen verletzt.

In den USA sind so viele Waffen im Umlauf wie in keinem anderen Land der Welt. Nach Regierungsangaben starben allein im Jahr 2017 rund 40.000 Menschen in den Vereinigten Staaten durch Waffengewalt.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Matthäus 3. Jänner 2020 

Ein Einbrecher

befindet sich im dunklen Wohnzimmer eines seiner Opfer. Plötzlich hört er eine Stimme: „Der liebe Gott sieht alles!“ „Der liebe Gott sieht alles!“ Der Einbrecher erschrickt und sucht dann mit seiner Taschenlampe, wer da gesprochen hat. Nach einer Weile entdeckt er den Papagei und atmet auf. Da fängt der Vogel schon wieder an: „Der liebe Gott sieht alles! ...“ Der Einbrecher lacht ihn aus und sagt: „Erstens glaube ich nicht an Gott und zweitens: selbst wenn einen gäbe, dann ist der weit weg und kann sowieso nichts machen, wenn ich Dir den Hals umdrehe.“ Da meint der Papagei: „Dreh Du Dich lieber mal um. Aber gaaaanz langsam. ‚Lieber Gott’ heißt nämlich unser Rottweiler. Und der steht schon die ganze Zeit hinter Dir.“


3
 
  3. Jänner 2020 
 

Märtyrer

Einfach toll, das Tragen von Waffen für jede Art von geistig unterbemittelten. Schade das die Martyrer der Kirche nicht in Texas beheimatet waren, dann hätten sie Waffen tragen dürfen und sich damit verteidigen können. Dieser Trump und einige Kommentatoren haben keine Ahnung von 5. Gebot, bzw. von der "Wehrlosigkeit" des Glaubens und der Gläubigen. Das Lob von Trump gilt doch nur seiner Wählerschaft aus der Waffenlobby. Trump kann man nur schwerlich als Theologe bezeichnen.


1
 
 Labrador 2. Jänner 2020 
 

Lieber winthir, lieber Theobald - als ergänzende Information

https://www.pewresearch.org/fact-tank/2019/08/16/what-the-data-says-about-gun-deaths-in-the-u-s/ft_19-08-14_gundeaths_1/

Die USA hatte 2017 etwa 326 Millionen Einwohner und vermutlich einige 10 Millionen Illegale (zB Ann Coulter)

Etwa 60% dieser knapp 40.000 Opfer sind Selbstmorde, dh von den genannten 40.000 Bleiben im wesentlichen 14.542 Morde übrig.

75% aller Morde und ca 50% aller Selbstmorde erfolgten mit einer „Feuerwaffe“.

Wenn man dann noch die unterschiedliche Verteilung der Mode berücksichtigt:
(Ich zitiere aus Wiki „Race and crime in the United States“)
„The offending rate for African Americans was almost 8 times higher than Whites, and the victim rate 6 times higher. Most homicides were intraracial, with 84% of White victims killed by Whites, and 93% of African Americans victims wer killed by African Americans.“
dann beginnt man sich der Wirklichkeit anzunähern und kann auch einen Einblick.in die Zukunft DE‘s erhaschen.


1
 
  2. Jänner 2020 
 

Wie wäre die Tat wohl bei uns ausgegangen?

Irgendjemand hätte versucht die Polizei zu rufen.
Wenn das geglückt wäre, wäre sie vielleicht 20 Minuten später mit EINEN Streifenwagen mit zwei blutjungen völlig überforderten Polizisten gekommen.

Wenn sich der Amokläufer gut vorbereitet und genug Munition dabei hätte, wäre nicht mehr viel zu retten gewesen.


6
 
 wedlerg 2. Jänner 2020 
 

@winthir: solchen Unsinn müssten Sie doch selber als Unsinn erkennen

Ein Angreifer, der um sich schießt, begeht immer eine Straftat, ob er nun legal oder illegal eine Waffe trägt. Die schlimmere Tat ist immer der Mord /die Körperverletzung, nie das illegale Tragen einer Waffe.

Insofern ist es völlig egal, ob die Täter legal oder illegal eine Waffe dabei hatten.

Hier haben freiwillige Wachleute ein Blutbad verhindert, weil sie eine Waffe tragen durften. Bei uns tragen private Wachdienste keine Schusswaffen.

Ggf. hätte bei uns ein Polizist eingreifen können. Auch der trägt legal eine Waffe. Wie hätten Sie den Polizisten denn bezeichnet: als Waffenlobbyist oder als hochgerüstet?

Im vorliegenden fall kommt es einzig darauf an, dass ein bewaffneter Verteidiger da war. Dass im großen Texas seit 200 Jahren die bewaffnete Verteidigung von Familie und Eigentum gegen anome Angriffe tief tradiert ist, müssen sie nicht verstehen. Vielleicht wäre das für sie möglich, wenn sie in einem Stadtteil wohnen würden, indem die Polizei nichts zu sagen hat.


9
 
 martin fohl 2. Jänner 2020 
 

Waffen haben in Gotteshäusern

Grundsätzlich nichts zu suchen (außer beim Sicherheitspersonal)! Trotzdem muss man sagen, dass in diesem derart gelagerten Falle auch der Weltkatechismus, KKK (2264) Selbstverteidigung erlaubt, Trump nicht ganz verkehrt liegt!
Richtig bleibt trotzdem, dass Waffen verboten gehören. Dort, wo dieses Verbot nicht durchsetzbar ist, muss die Möglichkeit zur Selbstverteidigung mit Waffengewalt bestehen bleiben!


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 Theobald 2. Jänner 2020 
 

40.000

wie der Artikel auch angibt: allein 2017 starben in den USA 40.000 Menschen durch Schusswaffen. Jede Woche also fast 800 Menschen, darunter viele Kinder und Jugendliche. Waffen in Privathand machen die Welt nicht sicherer.


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 winthir 2. Jänner 2020 

Die texanischen Waffengesetze

Erlaubten es auch dem Angreifer, eine Waffe zu tragen.

Dass Präsident Trump so reagiert, hatte ich erwartet. Die Mitglieder der Waffenlobby sind treue Wähler.

Ich meine: Hochrüsten, im Kleinen und im Großen, bringt nichts.


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