Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  7. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  8. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  13. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

„Wer eines dieser Kinder aufnimmt, nimmt auch mich auf“

30. Dezember 2019 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am 28.12. feierten wir das Fest der unschuldigen Kinder. Ein Fest zum Feiern? Gastbeitrag von Georg Martin Lange


Wiesbaden (kath.net) Der mächtige König Herodes fürchtete um seine Macht, denn er hatte von den Weisen aus dem Morgenland erfahren, dass da ein neuer König geboren wurde. Also ließ er kurzer Hand seine Schergen los und befahl, alle jungen Kinder zu töten. Josef aber, gewarnt vom Engel, flüchtete mit Jesus und Maria nach Ägypten.

Diese jungen Kinder starben also für Jesus, ohne, dass sie je von ihm gehört hatten. Sie sind die ersten Märtyrer. Und daher feiern wir ihre Aufnahme zu den Heiligen.

Und heute, sind die Despoten weniger geworden? Ganz im Gegenteil, sie haben sich vermehrt, um Kindern das Leben wegzunehmen. Da werden Kinder als Soldaten ausgebildet und in den Krieg geschickt, um andere Kinder zu töten. Da werden Kinder in giftige Minen geschickt, um Rohstoffe für die Industrie zu gewinnen, während diese Kinder qualvoll sterben oder lebenslang krank sind. Da werden Kinder und ihre Familien aus ihrer angestammten Heimat vertrieben und landen auf ihrer Flucht in Menschen unwürdigen Zeltstädten oder ertrinken im Meer. Die Zukunft für all diese Kinder ist vorbei!! No Future!


Und dann gibt es ja noch andere, speziell in den sogenannten „zivilisierten“ westlichen Ländern, die mit Waffen derartige Machenschaften unterstützen, die aus Gewinnstreben die Kinderarbeit nicht brandmarken. Kann man das noch Zivilisation nennen, wenn Kinder missbraucht, ihrer Kindheit beraubt werden? Und dann gibt es ja noch den Kolonialismus, den ideologischen und zersetzenden Kolonialismus, der den Kindern vorschreibt, was sie zu denken heben.

Ja unsere lieben Kinder und Enkel interessieren diese vom Schicksal getroffenen kleinen Menschen in Asien, Südamerika, Afrika, die ja eigentlich auf die Plakate und Schilder „Fridays for Future“ gehören, nicht. Sie werden nur als erste sterben – no future – aber so ist das eben mit der SOLIDARITÄT!

Erwähnen möchte ich dennoch, dass es in vielen deutschen Schulen Projekte gibt, die den Ärmsten der Armen helfen. Auch die jährlich von Kindern und Jugendlichen zu Weihnachten gestartete STERNSINGER Aktion finde ich großartig. Ihnen sei ausdrücklich gedankt.

Doch solange die politischen Systeme und das Gewinnstreben der Industrie an den z.Zt. herrschenden Bedingungen für Kindersoldanten, Kinderarbeit, Vertreibung, festhalten, wird sich nichts ändern.

Wir können eigentlich täglich die “unschuldigen Kinder“ in den Blick nehmen. „Wer ein Kind um meines Namens willen aufnimmt, der nimmt auch mich auf! Wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft werde im Meer, da es am tiefsten ist.“ (Worte Jesu)

Georg Martin Lange genießt nach fast 40 Jahren als Fernseh-Regisseur bei ARD und ZDF nun seinen „Unruhe“-Stand, in dem er noch kleine Filme für K-TV dreht. Er gehört der Kirchengemeinde St. Peter und Paul (St. Kilian) in Wiesbaden an.

♫ Georg Martin Lange und Konrad Plaickner haben eine neue Volksmesse geschrieben und komponiert: ´Lob, Dank, Ehre´ - Uraufführung im Petersdom 2011


Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kinder

  1. US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen
  2. Wirbel um sechs Geschlechter im Kindergarten
  3. Nach Elternprotesten: Katholischer Kindergarten stoppt ‚sexualpädagogisches Konzept’
  4. Weltweite Aktion lädt Kinder zum Rosenkranzgebet für den Frieden
  5. Nach Geburt in der 24. Schwangerschaftswoche: britischem Baby geht es besser
  6. Kinder gestalteten Meditationen für Papst-Kreuzweg am Karfreitag
  7. Als Frühgeburt gaben ihm die Ärzte keine Chance, jetzt feiert er 3. Geburtstag
  8. Eine Million Kinder, die den Rosenkranz beten, können die Welt verändern
  9. Die verlassene Generation – Leseprobe 5
  10. Die verlassene Generation – Leseprobe 4







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  3. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  4. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles
  5. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  6. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  7. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  8. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  9. „Du trägst Gottes Bild“
  10. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  11. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  12. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  13. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  14. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  15. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz