Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  4. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  5. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  6. "Tun wir so als wäre da nichts"
  7. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  8. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  9. CoV: Mehrere Staaten verschärfen Schutzregeln für Gottesdienste
  10. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  11. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  12. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht
  13. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  14. „Sind es nicht wir Katholiken, die sich für den bedingungslosen Schutz des Lebens einsetzen?“
  15. Das Bild Gottes – eingeprägt in die Würde des Menschen

China will Bibel „sozialistisch“ umschreiben

29. Dezember 2019 in Chronik, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Falsche Textteile", die gegen die Überzeugungen der Kommunistischen Partei sind, sollen geändert werden


China (kath.net)
China will laut der britischen Zeitung „Daily Mail“ die Bibel und den Koran gemäß der „sozialistischen Werte“ umschreiben, wie der ORF berichtet. "Falsche Textteile" sollen geändert oder neu übersetzt werden. Dazu gehören Inhalte, die gegen die Überzeugungen der Kommunistischen Partei sind. Die Partei erwähnte zwar nicht direkt die Bibel oder den Koran, sprach aber von einer „umfassende Bewertung" der "religiösen Klassiker". Diese sollen auf Inhalte abzielen, die nicht dem Fortschritt der Zeit entsprechen. Laut den Medienbericht sollen die Beamten ein religiöses System mit "chinesischen Merkmalen" aufzubauen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 f12 3. Jänner 2020 
 

China fühlt sich durch Papst Franziskus bestätigt.Der Papst ist für diesen Kurs gegenüber China verantwortlich. Die Katholiken in China fühlen sich durch diesen Papst verraten. Traurig aber wahr.


1

0
 
 winthir 31. Dezember 2019 

über obige Meldung habe ich mich (leider) nicht gewundert.

Diese Geheimvereinbarung zwischen China und dem Vatikan hat (ich kenne China ein bißchen), um es sehr vorsichtig zu sagen, bei mir großes Kopfschütteln verursacht (das, was ich mir da gedacht habe, behalte ich bei mir, denn es wäre nicht zitationsfähig).

Und nun macht China halt weiter, wie zu erwarten war - meiner Meinung nach hat China die Vereinbarung so verstanden, dass man nun richtig loslegen kann.

Mensch Leute - gibt es denn im Vatikan keinen einzigen Menschen, der China und die dortige Mentalität auch nur ein bißchen, nur ein kleines bißchen, begreifen kann?

nun ja - es trifft nur nicht uns Christen, sondern auch die Moslems (in China gibt es eine moslemische Minderheit, die allen Widrigkeiten zum Trotz irgendwie überlebt hat - eine chinesische Moschee habe ich besucht).

Spannend fände ich, das Ergebnis der Bibelumschreibungsaktion, die ja wohl noch in vollem Gange ist, zu lesen.


0

0
 
 winthir 30. Dezember 2019 

Martin Luther hat die Bibel an mindestens 3000 Stellen falsch übersetzt?

Dazu würden mich Details interessieren, wedlerg.

Gibt es dazu Untersuchungen, Literatur oder vielleicht sogar online-Quellen?

danke im Voraus,
winthir.


0

0
 
 Winrod 30. Dezember 2019 
 

Enge Berührungspunkte

Wenn man das Christentum nur noch sozial interpretiert und in sozialen Aktivismus übersetzt, dann kann man Kommunismus und CHT in der Tat ineinander verweben.
Und das geschieht heute auch häufig.
Deshalb ist vor einer Engführung des christlichen Glaubens ins nur noch Soziale hinein dringend zu warnen.
Die christliche Lehre verkündet die Wahrheit in Liebe. Der Kommunismus verkündet "seine Wahrheit" im Hass gegen die bestehenden Verhältnisse. Das ist der nie zu leugnende Unterschied.


5

0
 
 Bernhard Joseph 30. Dezember 2019 
 

Abfall in den Kommunismus eine der größten Gefahren des Katholizismus

Papst Benedikt hat mehrfach auf die Faszination des Marxismus für einen ins Weltliche abgleitenden Katholizismus hingewiesen. Der Marxismus behauptet ja von sich, die Menschen von aller Ungleichheit und Ungerechtigkeit schon in diesem Leben zu befreien. Der Utopismus des Marxismus tarnt sich im Gewande einer revolutionären Praxis, die erst noch herstellen müsse, was die Ideologie verheißt. Mao sah hier nur den Weg der "Kulturrevolution", d.h. der Schaffung eines "neuen" Menschen, der sich radikal der Partei als Hüterin der Ideologie unterordnet. Dieser "neue" Mensch ist nichts anderes als eine Karikatur. Des Personhaften entfremdet, gleicht er sich der Maschine, dem Roboter an.

Die Befreiungstheologie hat die Verfälschung des Katholizismus ins Marxistische tief verinnerlicht und in diesem Pontifikat blüht dieser Irrweg an allen Ecken und Enden in der Kirche auf. Das verheißene Paradies entpuppt sich jedoch in der Realität stets Trug und endet in der Terrorherrschaft.


7

0
 
 lesa 30. Dezember 2019 

Leider schon passiert

@winrod: Aber das ist doch schon passiert! Siehe die neuen Sonntagslektionare im deutschsprachigen Bereich, die den Gläubigen statt dem Wort Gottes den schöpfungs- und gottwidrigen Genderspeech aufzwängen!


8

0
 
 Winrod 30. Dezember 2019 
 

Wann wird es bei uns so weit sein?


3

0
 
 Zeitzeuge 30. Dezember 2019 
 

Werte(r) Ehrmann,

natürlich sind mir "Mao-Bibel" und
"Holländischer Katechismus" noch in
schlechter Erinnerung.

Die sog. "Mao Bibel" mit Zitaten dieses
Massenmörders war besonders beliebt bei
den 68er Aktivisten in Studentenkreisen.

Bzgl. des "Holländischen Katechismus"
(s. Link):

Dieser kann als trauriges Symbol der innerkirchl., postkonziliaren
"Kulturrevolution" betrachtet werden.
Die hauptverantwortl. Verf.
Schoonenberg SJ und Schillebeecks OP
wurden niemals von "Rom" ernstlich
sanktioniert, eine Kardinalskommission
verfasste ledigl. einen Anhang für
die späteren Aufl. dieses progressistischen Machwerks, in dem bereits fast alle Lehrabweichungen von heute
enthalten sind. Warum nicht konsequenter
dagegen vorgegangen wurde, wie auch nicht gegen die meisten anderen Falschlehrer/innen nach dem Konzil, ist
aus gläubiger Sicht nicht nachvollziehbar!

Papst Paul VI. verfasste sein Credo des
Gottesvolkes, das aber kaum an den Fakultäten rezipiert wurde, vgl. aber


F. Holböck: Credimus

Gesegneter Tag!

www.kathpedia.de/index.php?title=Holl%C3%A4ndischer_Katechismus


6

0
 
 girsberg74 29. Dezember 2019 
 

Ich sehe es kommen:

Kardinal Parolin, - wenn nicht der Chef selbst -, wird das Vorwort zu einer chinesisch frisierten Bibel beitragen.


11

0
 
 Ehrmann 29. Dezember 2019 

@Stefan Fleischer: Da kann ich nicht zustimmen: Der Konjunktiv ist falsch!

Solche Theolgen haben wie schon lange ([email protected]). Nachkonziliar hatte ich weniger Angst vor der aufgezwungenen Liturgie"reform"- und die war nicht gering, wie sich herausstellte - als vor der vorschriftsmäßigen Verwendung der "Einheitsübersetzung" (erste Zwangsbeglückung) in der Liturgie- meines Erachtens Dichtung und Wahrheit,was jetzt immer deutlicher sichtbar wird...Zum Glück bemerkte kaum jemand die tendenziösen Fehler(unser Griechischprofessor hätte sie nie durchgehen lassen!), denn die alten Sprachen wurden sofort diskreditiert, kaum jemand lernte sie mehr. Jetzt wacht man, glaube ich, langsam wieder auf und übersetzt dann vielleicht auch selbst - Gott gebe es!

NB: erinnert sich noch jemand an die "Mao-Bibel" und den "Holländischen Katechismus"? - beide wurden in den 60ern und 70ern auch in katholischen Jugend-Kreisen mit Interesse gelesen.Geht die Saat jetzt auf - oder sind so manche geimpft und können so leichter Widerstand leisten?


10

0
 
 Federico R. 29. Dezember 2019 
 

Zu befürchten ist, ...

... dass der Vatikan in seiner derzeitigen „Besetzung“ das Vorhaben Chinas akzeptieren wird – zumindest (vorerst noch) stillschweigend. Das gläubige Judentum sicher niemals. Genau so wenig wie die islamische Welt-Gemeinschaft, die „al-Umma al-islāmīya“.


10

0
 
 Chris2 29. Dezember 2019 
 

Auch bei uns regiert der Sozialismus,

quasi eine DDR 2.0 als "Ökosozialismus" (heute in einer Predigt gehört). Diese aggressive Ersatzreligion stellt neue Dogmen auf (Selbstaufgabe zur Rettung der Welt, das Heil in islamischer Zuwanderung, linke Weltanschauungen gegen andere Meinungen und unpassende Fakten), sie hat eine eigene Inquisition, reanimiert die Stasi (IM Victoria) und deren Methoden ("Zersetzung"), sie animiert Blockwarte (wie gegen das Casa Mia in M-Sendling oder - ja - Helene Fischer), hetzt aggressiv gegen alle nichtlinken Andersdenkenden und predigt die kollektive Selbstaufgabe als Mittel zur Erlösung der Welt.


11

0
 
 Chris2 29. Dezember 2019 
 

@Wedlerg

@wedlerg Ich habe selbst erlebt, wie eine Lektorin die Lesung über die nicht gesteinigte Ehebrecherin nach "Dann will auch ich Dich nicht verurteilen" abrupt beendete. Den Satz "Nun gehe hin und sündige nicht mehr" ließ sie einfach weg, was den Sinn in sein Gegenteil verkehrt. Oder all die tendenziösen Fehlübersetzungen in der Hl. Messe: "Sünde der Welt" ('irgendwas globales: Kapitalismus? Umweltverschmutzung?) statt "Sünden der Welt" (also auch meine eigenen!), "für alle vergossen" (suggeriert Zwangserlösung) statt "für viele", all die Vernebelungen bereits im ersten 'Gotteslob' (dokumentiert von Prof. Georg May in "Der Glaube in der nachkonziliaren Kirche") usw.
Alles nachvollziehbar, wenn man die Lehren Gottes und seiner Kirche seinem eigenen sündigen Leben anpassen möchte, anstatt umgekehrt.
Was ich aber nicht verstehe, ist das Eindringen von Götzenkulten à la Pachamama "auf höchster irdischer Ebene" der Kirche...


14

0
 
 Zeitzeuge 29. Dezember 2019 
 

Anbei im Link klar und eindeutig Papst Pius XII.

zu den Verhältnissen im damaligen China,
an denen sich grundsätzlich auch für die
Katholiken nichts geändert hat mit einer
großen Ausnahme:

Der Vatikan scheint auf die Parteilinie
eingeschwenkt zu sein!

Wie wird die Reaktion aus "Rom" bzgl.
der "linientreuen" Bibelübersetzung aus-
fallen? Die von den Päpsten Pius XII.
und Johannes XXIII. erlassenen Exkommunikationsdekrete bzgl. u.a. der
Unterstützer der Kommunisten sind nie
ausser Kraft gesetzt worden!

Exkurs "moderne" Übersetzungen, manchesmal wohl besser "Interpretationen" genannt:

Hier schliesse ich mich unserem werten
User wedlerg an, das Problem fängt in
unseren Bibelausgaben schon bei den
"Einleitungen" an (Spätdatierung!).

Nun aber, wer sich näher dafür interessiert, zu Papst Pius XII.
und

Ad apostolorum principis vom
29.06.1958 über die Verfolgung
der Kirche in China:

www.kathpedia.com/index.php?title=Ad_apostolorum_principis_(Wortlaut)#Der_Christ_und_sein_Vaterland


7

0
 
 Stefan Fleischer 29. Dezember 2019 

Ich hoffe, der Eindruck täuscht.

Aber manchmal scheint mir, als hätten wir auch in unserer Kirche "Theologen", welche ganz gerne an einer kommunistischen (oder einer andreren ideologisierten) Bibel mitschreiben würden.


16

0
 
 Stefan Fleischer 29. Dezember 2019 

Der


1

0
 
 wedlerg 29. Dezember 2019 
 

Nichts Neues

D und CHina dürften hier VOrreiter sein.

die BIbelumschreibung durch mind. 3000 Fehlübersetzungen hat Luther schon begonnen. Es folgten diverse Umdeutungen im LAuf der letzten 300 JAhre. Die gendergerechte Bibel war in D einer der vielen Tiefpunkte des ausgehenden 20.Jh. Die jüngsten Übersetzungsfehler sind subtiler, aber in Teilen ebenso manipulativ.

So mancher Pfarrer macht sich seinen eigenen Kanon und sein eigenes Evangelium. Und so lässt man heute beim Kolosserbrief schon mal die Stelle weg, die den Frauen die Unterordnung empfiehlt.

China macht das alles noch konsequenter, aber der Weg ist der Gleiche: was nicht passt, wird angepasst.


24

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Taiwan: China-Abkommen gefährdet Beziehungen mit Vatikan nicht
  2. Kritik an Disney wegen Dreharbeiten in China
  3. Parteizeitung: Peking und Vatikan werden Abkommen erneuern
  4. China: Wie es der regimetreuen und der Untergrund-Kirche zwei Jahre nach dem Abkommen ergeht
  5. China geht gegen christliche Inhalte in sozialen Medien vor
  6. Hackerangriff auf Vatikan: China spricht von "Spekulationen"
  7. "New York Times": Vatikan wurde vor Gesprächen mit Peking gehackt
  8. China: Keine Sozialhilfe, so lange christliche Symbole in der Wohnung sind
  9. Kardinal Zen: Keine Antwort auf ‚dubia’ zu China
  10. China schloss 48 Kirchen innerhalb von zwei Wochen







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  7. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  8. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  9. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  10. 'We are pro Life' - Als Kommissar Rex den Wiener Lebensschützern helfend beistand.
  11. "Kirche, du sollst nicht lügen!"
  12. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  13. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  14. "Es gibt mittlerweile sehr gute Gottesdienstkonzepte" angesichts von Corona!
  15. Die Ehe ist heilig, während homosexuelle Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz