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China will Bibel „sozialistisch“ umschreiben

29. Dezember 2019 in Chronik, 17 Lesermeinungen
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"Falsche Textteile", die gegen die Überzeugungen der Kommunistischen Partei sind, sollen geändert werden


China (kath.net)
China will laut der britischen Zeitung „Daily Mail“ die Bibel und den Koran gemäß der „sozialistischen Werte“ umschreiben, wie der ORF berichtet. "Falsche Textteile" sollen geändert oder neu übersetzt werden. Dazu gehören Inhalte, die gegen die Überzeugungen der Kommunistischen Partei sind. Die Partei erwähnte zwar nicht direkt die Bibel oder den Koran, sprach aber von einer „umfassende Bewertung" der "religiösen Klassiker". Diese sollen auf Inhalte abzielen, die nicht dem Fortschritt der Zeit entsprechen. Laut den Medienbericht sollen die Beamten ein religiöses System mit "chinesischen Merkmalen" aufzubauen.



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Lesermeinungen

 f12 3. Jänner 2020 
 

China fühlt sich durch Papst Franziskus bestätigt.Der Papst ist für diesen Kurs gegenüber China verantwortlich. Die Katholiken in China fühlen sich durch diesen Papst verraten. Traurig aber wahr.


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 winthir 31. Dezember 2019 

über obige Meldung habe ich mich (leider) nicht gewundert.

Diese Geheimvereinbarung zwischen China und dem Vatikan hat (ich kenne China ein bißchen), um es sehr vorsichtig zu sagen, bei mir großes Kopfschütteln verursacht (das, was ich mir da gedacht habe, behalte ich bei mir, denn es wäre nicht zitationsfähig).

Und nun macht China halt weiter, wie zu erwarten war - meiner Meinung nach hat China die Vereinbarung so verstanden, dass man nun richtig loslegen kann.

Mensch Leute - gibt es denn im Vatikan keinen einzigen Menschen, der China und die dortige Mentalität auch nur ein bißchen, nur ein kleines bißchen, begreifen kann?

nun ja - es trifft nur nicht uns Christen, sondern auch die Moslems (in China gibt es eine moslemische Minderheit, die allen Widrigkeiten zum Trotz irgendwie überlebt hat - eine chinesische Moschee habe ich besucht).

Spannend fände ich, das Ergebnis der Bibelumschreibungsaktion, die ja wohl noch in vollem Gange ist, zu lesen.


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 winthir 30. Dezember 2019 

Martin Luther hat die Bibel an mindestens 3000 Stellen falsch übersetzt?

Dazu würden mich Details interessieren, wedlerg.

Gibt es dazu Untersuchungen, Literatur oder vielleicht sogar online-Quellen?

danke im Voraus,
winthir.


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 Winrod 30. Dezember 2019 
 

Enge Berührungspunkte

Wenn man das Christentum nur noch sozial interpretiert und in sozialen Aktivismus übersetzt, dann kann man Kommunismus und CHT in der Tat ineinander verweben.
Und das geschieht heute auch häufig.
Deshalb ist vor einer Engführung des christlichen Glaubens ins nur noch Soziale hinein dringend zu warnen.
Die christliche Lehre verkündet die Wahrheit in Liebe. Der Kommunismus verkündet "seine Wahrheit" im Hass gegen die bestehenden Verhältnisse. Das ist der nie zu leugnende Unterschied.


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 Bernhard Joseph 30. Dezember 2019 
 

Abfall in den Kommunismus eine der größten Gefahren des Katholizismus

Papst Benedikt hat mehrfach auf die Faszination des Marxismus für einen ins Weltliche abgleitenden Katholizismus hingewiesen. Der Marxismus behauptet ja von sich, die Menschen von aller Ungleichheit und Ungerechtigkeit schon in diesem Leben zu befreien. Der Utopismus des Marxismus tarnt sich im Gewande einer revolutionären Praxis, die erst noch herstellen müsse, was die Ideologie verheißt. Mao sah hier nur den Weg der "Kulturrevolution", d.h. der Schaffung eines "neuen" Menschen, der sich radikal der Partei als Hüterin der Ideologie unterordnet. Dieser "neue" Mensch ist nichts anderes als eine Karikatur. Des Personhaften entfremdet, gleicht er sich der Maschine, dem Roboter an.

Die Befreiungstheologie hat die Verfälschung des Katholizismus ins Marxistische tief verinnerlicht und in diesem Pontifikat blüht dieser Irrweg an allen Ecken und Enden in der Kirche auf. Das verheißene Paradies entpuppt sich jedoch in der Realität stets Trug und endet in der Terrorherrschaft.


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 lesa 30. Dezember 2019 

Leider schon passiert

@winrod: Aber das ist doch schon passiert! Siehe die neuen Sonntagslektionare im deutschsprachigen Bereich, die den Gläubigen statt dem Wort Gottes den schöpfungs- und gottwidrigen Genderspeech aufzwängen!


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 Winrod 30. Dezember 2019 
 

Wann wird es bei uns so weit sein?


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 Zeitzeuge 30. Dezember 2019 
 

Werte(r) Ehrmann,

natürlich sind mir "Mao-Bibel" und
"Holländischer Katechismus" noch in
schlechter Erinnerung.

Die sog. "Mao Bibel" mit Zitaten dieses
Massenmörders war besonders beliebt bei
den 68er Aktivisten in Studentenkreisen.

Bzgl. des "Holländischen Katechismus"
(s. Link):

Dieser kann als trauriges Symbol der innerkirchl., postkonziliaren
"Kulturrevolution" betrachtet werden.
Die hauptverantwortl. Verf.
Schoonenberg SJ und Schillebeecks OP
wurden niemals von "Rom" ernstlich
sanktioniert, eine Kardinalskommission
verfasste ledigl. einen Anhang für
die späteren Aufl. dieses progressistischen Machwerks, in dem bereits fast alle Lehrabweichungen von heute
enthalten sind. Warum nicht konsequenter
dagegen vorgegangen wurde, wie auch nicht gegen die meisten anderen Falschlehrer/innen nach dem Konzil, ist
aus gläubiger Sicht nicht nachvollziehbar!

Papst Paul VI. verfasste sein Credo des
Gottesvolkes, das aber kaum an den Fakultäten rezipiert wurde, vgl. aber


F. Holböck: Credimus

Gesegneter Tag!

www.kathpedia.de/index.php?title=Holl%C3%A4ndischer_Katechismus


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 girsberg74 29. Dezember 2019 
 

Ich sehe es kommen:

Kardinal Parolin, - wenn nicht der Chef selbst -, wird das Vorwort zu einer chinesisch frisierten Bibel beitragen.


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 Ehrmann 29. Dezember 2019 

@Stefan Fleischer: Da kann ich nicht zustimmen: Der Konjunktiv ist falsch!

Solche Theolgen haben wie schon lange ([email protected]). Nachkonziliar hatte ich weniger Angst vor der aufgezwungenen Liturgie"reform"- und die war nicht gering, wie sich herausstellte - als vor der vorschriftsmäßigen Verwendung der "Einheitsübersetzung" (erste Zwangsbeglückung) in der Liturgie- meines Erachtens Dichtung und Wahrheit,was jetzt immer deutlicher sichtbar wird...Zum Glück bemerkte kaum jemand die tendenziösen Fehler(unser Griechischprofessor hätte sie nie durchgehen lassen!), denn die alten Sprachen wurden sofort diskreditiert, kaum jemand lernte sie mehr. Jetzt wacht man, glaube ich, langsam wieder auf und übersetzt dann vielleicht auch selbst - Gott gebe es!

NB: erinnert sich noch jemand an die "Mao-Bibel" und den "Holländischen Katechismus"? - beide wurden in den 60ern und 70ern auch in katholischen Jugend-Kreisen mit Interesse gelesen.Geht die Saat jetzt auf - oder sind so manche geimpft und können so leichter Widerstand leisten?


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 Federico R. 29. Dezember 2019 
 

Zu befürchten ist, ...

... dass der Vatikan in seiner derzeitigen „Besetzung“ das Vorhaben Chinas akzeptieren wird – zumindest (vorerst noch) stillschweigend. Das gläubige Judentum sicher niemals. Genau so wenig wie die islamische Welt-Gemeinschaft, die „al-Umma al-islāmīya“.


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 Chris2 29. Dezember 2019 
 

Auch bei uns regiert der Sozialismus,

quasi eine DDR 2.0 als "Ökosozialismus" (heute in einer Predigt gehört). Diese aggressive Ersatzreligion stellt neue Dogmen auf (Selbstaufgabe zur Rettung der Welt, das Heil in islamischer Zuwanderung, linke Weltanschauungen gegen andere Meinungen und unpassende Fakten), sie hat eine eigene Inquisition, reanimiert die Stasi (IM Victoria) und deren Methoden ("Zersetzung"), sie animiert Blockwarte (wie gegen das Casa Mia in M-Sendling oder - ja - Helene Fischer), hetzt aggressiv gegen alle nichtlinken Andersdenkenden und predigt die kollektive Selbstaufgabe als Mittel zur Erlösung der Welt.


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 Chris2 29. Dezember 2019 
 

@Wedlerg

@wedlerg Ich habe selbst erlebt, wie eine Lektorin die Lesung über die nicht gesteinigte Ehebrecherin nach "Dann will auch ich Dich nicht verurteilen" abrupt beendete. Den Satz "Nun gehe hin und sündige nicht mehr" ließ sie einfach weg, was den Sinn in sein Gegenteil verkehrt. Oder all die tendenziösen Fehlübersetzungen in der Hl. Messe: "Sünde der Welt" ('irgendwas globales: Kapitalismus? Umweltverschmutzung?) statt "Sünden der Welt" (also auch meine eigenen!), "für alle vergossen" (suggeriert Zwangserlösung) statt "für viele", all die Vernebelungen bereits im ersten 'Gotteslob' (dokumentiert von Prof. Georg May in "Der Glaube in der nachkonziliaren Kirche") usw.
Alles nachvollziehbar, wenn man die Lehren Gottes und seiner Kirche seinem eigenen sündigen Leben anpassen möchte, anstatt umgekehrt.
Was ich aber nicht verstehe, ist das Eindringen von Götzenkulten à la Pachamama "auf höchster irdischer Ebene" der Kirche...


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 Zeitzeuge 29. Dezember 2019 
 

Anbei im Link klar und eindeutig Papst Pius XII.

zu den Verhältnissen im damaligen China,
an denen sich grundsätzlich auch für die
Katholiken nichts geändert hat mit einer
großen Ausnahme:

Der Vatikan scheint auf die Parteilinie
eingeschwenkt zu sein!

Wie wird die Reaktion aus "Rom" bzgl.
der "linientreuen" Bibelübersetzung aus-
fallen? Die von den Päpsten Pius XII.
und Johannes XXIII. erlassenen Exkommunikationsdekrete bzgl. u.a. der
Unterstützer der Kommunisten sind nie
ausser Kraft gesetzt worden!

Exkurs "moderne" Übersetzungen, manchesmal wohl besser "Interpretationen" genannt:

Hier schliesse ich mich unserem werten
User wedlerg an, das Problem fängt in
unseren Bibelausgaben schon bei den
"Einleitungen" an (Spätdatierung!).

Nun aber, wer sich näher dafür interessiert, zu Papst Pius XII.
und

Ad apostolorum principis vom
29.06.1958 über die Verfolgung
der Kirche in China:

www.kathpedia.com/index.php?title=Ad_apostolorum_principis_(Wortlaut)#Der_Christ_und_sein_Vaterland


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 Stefan Fleischer 29. Dezember 2019 

Ich hoffe, der Eindruck täuscht.

Aber manchmal scheint mir, als hätten wir auch in unserer Kirche "Theologen", welche ganz gerne an einer kommunistischen (oder einer andreren ideologisierten) Bibel mitschreiben würden.


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 Stefan Fleischer 29. Dezember 2019 

Der


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 wedlerg 29. Dezember 2019 
 

Nichts Neues

D und CHina dürften hier VOrreiter sein.

die BIbelumschreibung durch mind. 3000 Fehlübersetzungen hat Luther schon begonnen. Es folgten diverse Umdeutungen im LAuf der letzten 300 JAhre. Die gendergerechte Bibel war in D einer der vielen Tiefpunkte des ausgehenden 20.Jh. Die jüngsten Übersetzungsfehler sind subtiler, aber in Teilen ebenso manipulativ.

So mancher Pfarrer macht sich seinen eigenen Kanon und sein eigenes Evangelium. Und so lässt man heute beim Kolosserbrief schon mal die Stelle weg, die den Frauen die Unterordnung empfiehlt.

China macht das alles noch konsequenter, aber der Weg ist der Gleiche: was nicht passt, wird angepasst.


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