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„Ich schätze an der katholischen Kirche ihre Regelhaftigkeit“

23. Dezember 2019 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
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CDU-Bundestagsabgeordneter und Nachwuchspolitiker Philipp Amthor hat sich katholisch taufen lassen: Die Entscheidung war „ein längerer Weg und kein Schnellschuss“.


Berlin (kath.net) Er habe sich „aus voller Überzeugung für die katholische Kirche“ entschieden, „an der ich vor allem auch ihre Regelhaftigkeit schätze“. Das schreibt der 27-jährige CDU-Nachwuchspolitiker Philipp Amthor, als er bekannt gab, dass er sich vor kurzem hat taufen lassen, in einem Gastbeitrag in der „Bild am Sonntag“. Der Jurist und Bundestagsabgeordnete aus Ueckermünde (Erzbistum Berlin) weist darauf hin, dass für ihn der Glauben „vor allem eine sehr private Angelegenheit“ sei, er wolle nicht, dass sein Glaube „politisch instrumentalisiert“ werde. Aus „ganz bewusster Überzeugung“ habe er sich in einer Berliner Kirche katholisch taufen lassen. In den vergangenen zwei Jahren habe er sich vermehrt mit dem Glauben beschäftigt, sonntags sei er häufig im Gottesdienst gewesen, die Entscheidung war also „ein längerer Weg und kein Schnellschuss“.

Das Kölner „Domradio“ berichtet anhand verschiedener früherer Äußerungen, dass Amthor den Zugang zum christlichen Glauben über seine Partei gefunden habe. An Freunden und Bekannten habe er gemerkt, wie wichtig ihnen der Glaube und die christlichen Werte seien. Amthor zählt sich zum konservativen Flügel der CDU. Auch hat er sich kritisch gegenüber Gender Mainstreaming geäußert und im Bundestag gegen die Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare gestimmt. Außerdem lehnt er grundsätzlich Abtreibungen ab, plädiert aber dafür, den gefundenen Kompromiss nicht wieder neu zu diskutieren. Außerdem lehnt Amthor nach Darstellung des „Domradio“ den politischen Islam ab.

Pressefoto MdB Amthor (c) Deutscher Bundestag/Philipp Amthor/Tobias Koch


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 23. Dezember 2019 
 

Herr Amthor sollte sich bitte gründlich über die

kath. Sittenlehre informieren.

So auch z.B. über das ausahmslose
Verbot der Abtreibung, vgl. hierzu
die Enz. Papst Johannes-Paul II.
"Evangelium Vitae", bes. Ziff. 58-62
und hier die Definition im zweitletzten
Abs. v. Ziff. 62. Damit ist absolut
unvereinbar z.B. "Fristenregelung"
"Indikationen" und "Spätabtreibung"!

Bzgl. der 10 Gebote ist kurz zu sagen,
daß GOTT dem Menschen einen freien
Willen schenkte, den er innerhalb der
gesetzten Grenzen respektiert.
Ein Verstoß aber z.B. gegen die 10 Gebote ist ein grenzüberschreitender
Missbrauch der Willensfreiheit und hat
entsprechende Konsequenzen, vgl. hierzu
z.B. Gal. 6, 7-8!
GOTTES Gerechtigkeit, die nicht von seiner Liebe zu trennen ist, belohnt
das Gute und bestraft das Böse.
Das ist eine Kernaussage unseres
Glaubens!
Denn wer den dreifaltigen GOTT der
Liebe wirklich liebt, hält die
Gebote, vgl. Joh. 14,15 und verstößt
nicht gegen die Schöpfungsordnung!


Im Link eine einführende Predigt von
Prof.Dr. Georg May über die 10 Gebote.

www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200203/20020630/


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 Adamo 23. Dezember 2019 
 

Chapeau, lieber MdB Philipp Amthor

für Ihr offenes Bekenntnis zum Christentum durch Ihre kath.Taufe.

Durch bekennende Christen wie Sie es sind, könnte ich mich nach meinem Austritt aus der CDU nach 40 Jahren wegen des Linksrucks und Beliebigkeit von Frau Merkel wieder mit der CDU versöhnen.


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 siebenschlaefer 23. Dezember 2019 
 

@supernussbi: vielleicht können Sie bei Ihren Schülern noch etwas über Ironie lernen ;-)

@Monsventosus: Danke für diesen Joke des Tages. Habe herzhaft gelacht. Volltreffer!


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 Herbstlicht 23. Dezember 2019 
 

@cooperatorveritatis

Ich freue mich wirklich aufrichtig, dass Philipp Amthor den Weg in die katholische Kirche gefunden hat.

Wie Sie auch schon geschrieben haben: Sollte sich sein Glaube in den nächsten Jahren vertiefen, was ich ihm wünsche, wird er erkennen, dass nicht alles, was nach "C" in seiner Partei aussieht, auch wirklich "c"hristlich ist.

Philipp Amthor braucht genügend Zeit, sein eigenes Verhältnis als neu getaufter Katholik zu den Forderungen und Entscheidungen der Partei, der er
angehört, zu reflektieren.


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 myschkin 23. Dezember 2019 
 

Herrn Amthor

ein herzliches und vorbehaltloses Willkommen in der Gemeinschaft der Christen! Wie schön, dass er sich darüber hinaus katholisch hat taufen lassen! Mich hat diese Nachricht sehr gefreut, und meine Sympathien für diesen jungen Menschen sind nun noch größer als vorher. Denn er hat sich zu Jesus Christus öffentlich bekannt. Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.


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0
 
 cooperatorveritatis 23. Dezember 2019 
 

Gottes Segen für den jungen Herrn Amthor

@Herbstlicht
Da wird er aber sofort die blaue "Dafür"-Karte in die Höhe
halten, da geben ich Ihnen Brief und Siegel für.

Wenn er jetzt den Weg des Glaubens, der ein Weg der Wahr-
heit ist, konsequent weitergeht, dann muss er eigentlich,
eher früher als später, merken, dass wirklich katholisch-
gläubig sein nicht vereinbar ist mit einer Mitgliedschaft
in der CDU der heutigen Zeit. Ich bin gespannt.

Mein Eindruck ist aber, dass er eher den Kontakt zu liberal-katholischen Kreisen gefunden hat und wenn er sich die dort üblichen "Regeln" zu Eigen macht, wird das zu überhaupt keinen Konflikten mit der Hauptlinie der Partei führen.

Ich wünsche ihm trotzdem Gottes Segen auf seinem weiteren Weg. Er ist wirklich ein sehr talentierter Anwalt und
Politiker. Hoffentlich läßt er sich nicht zu sehr ver-
biegen. Seine Haltung zur deutschen Abtreibungsgesetz-
gebung ist in sich nicht konsistent.


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 Herbstlicht 23. Dezember 2019 
 

Wie mag Philipp Amthor gestimmt haben?

Ich nehme Philipp Amthor seine Bekehrung ab, zumal er sich Zeit genommen hat.
Und so wünsche ihm von Herzen, dass er sich künftig in der katholischen Kirche heimisch fühlen wird.

Nur eines würde mich jetzt aber doch interessieren, nämlich sein Abstimmungsverhalten bezüglich des neu beschlossenen totalen Verbots von Konversionstherapien für junge Menschen.


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 supernussbi 23. Dezember 2019 

Ohne Regeln gehts nicht - Noch besser mit den Christlichen!

Monsventosus: Was soll die negative Reaktion? Es ist klar, dass es ohne Regel nicht geht. Das sag ich auch meinen Schülern. Und wenn man dann die Gebote als Einladung erkennt, weil es nicht heisst "Du musst", sondern "Du sollst", dann bemerkt man den Respekt Gottes gegenüber seinen Geschöpfen. Denn Liebe zwingt nicht. Oder mit Benedikt XVI. gesprochen: Glaube ohne Vernunft, Vernünftigkeit, verkommt zu einer Sekte. Die Regelhaftigkeit der christlichen Liebe befähigt dem menschenwürdigsten Umgang untereinander in Würde, was eine Kultur und Charakterbildung auf höchstem Nivau beinhalten kann. Daraus hervorgehend gehört selbstverständlich auch der Respekt vor der und die Sorge zur Schöpfung Gottes. Die Schöpfungsordnung selbst zeigt, was vernünftig ist oder wäre und was unvernünftig, ohne dass man sich um diverse Familienarten streiten muss. Das Christentum ist einsichtig und logisch:


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 Aegidius 23. Dezember 2019 
 

Amthor ist schon deshalb sympathisch, weil er das Haß- und Spottbild aller der Irrisores ist, die den ge- und verlogenen Dünnsinn aus Zeit, Süddeutscher Zeitung und Spiegel, neuerdings auch FAZ-online konsumieren. Wenn Amthor nun noch seinen Weg zum Institut St. Philip Neri in Berlin findet, ist er ein Hoffnungsträger der Union (und damit Deutschlands) für die Zeit nach Bundeskanzler Merz.


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 lesa 23. Dezember 2019 

Einen wichtigen Punkt angesprochen

@monsventosus: Herr Amthor hat offensichtlich etwas Wichtiges angesprochen. Es geht um die Inkarnation. "In einem chaotischen Kindergarten" befindet man sich dort in der Kirche, wo man meint, ohne "Regeln"
auskommen zu können.
Man hat das Geschenk der Offenbarung de Inkarnation des Gottessohnes nicht verstanden. Gott aber hat unser Menschsein ernst genommen mit all seinen Gegebenheiten. Seine Gebote (entfaltet in der Lehrüberlieferung der Kirche) sind Ausfluss seiner Liebe, ein Raum der Freiheit. Und Jesus bittet uns, Regeln einzuhalten, damit wir Frieden zu haben und seine Erlösungstat nicht misszuverstehen als "Allerlösung".
"Der meine Gebote hält, der ist es, der mich liebt." (Joh)
Der Aufschrei, sobald von "Regeln2 geredet wird, zeigt, dass wir noch tief in der Pubertät stecken, wo man keine Regeln akzeptieren mag. Dies obwohl längst ersichtlich ist, wie kaputt das den Menschen macht.


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 padre14.9. 23. Dezember 2019 

Philipp Amthor, jetzt katholisch

Herzlich Willkommen!


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 Monsventosus 23. Dezember 2019 

Regelhaftigkeit?

Herr Amthor schätzt die Regelhaftigkeit der Kirche? Ogottogottogott! Er scheint in einem antiautoritären Kinderladen großgeworden zu sein ;-)


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 Chris2 23. Dezember 2019 
 

Wobei Regeln kein Selbstzweck sind.

Entweder sie sind sinnvoll bis zum Zusammenleben der Menschen notwendig (etwa Vorfahrtsregelungen oder Gesetze zum Schutz vor Strafteten) oder sie sind gesetzt, so wie ein Stiftungszeck durch den Stifter - in der Kirche z.B. durch die 10 Gebote oder die klaren Vorgaben Jesu (keine Ehescheidung, keine "Priesterinnen"...). Und es gibt Dinge, die man (demokratisch) ändern kann und die aufzuheben je nach Lage hilfreich oder gar geboten aber auch Unverantwortlich sein kann (bestes Beispiel: Grenzschutz).


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