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Da muss man doch mal scharf agieren

23. Dezember 2019 in Kommentar, 11 Lesermeinungen
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Gegenwind hält Hr. Sternberg offensichtlich nicht aus. Doch es wird nicht gelingen, die Wahrheit zum Schweigen zu bringen. Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)
Es gibt diese berühmten Momente, in denen auch der Kolumnist für Sekunden sprachlos ist. Das muss man sich dann auch einfach mal gönnen können. Die Attacke auf katholische Medien, die Prof. Thomas Sternberg, Präsident des „ZdK“, in der vergangenen Woche geritten hat, gehört dazu. Doch die Sekunden vergehen und die Sprache kehrt unversehrt zurück. Es nützt ja am Ende nichts, sich von derart dreisten Unverschämtheiten womöglich ins Bockshorn jagen zu lassen. Vielmehr gilt es auf Spurensuche zu gehen, um die Wurzel bloßzulegen und die Attacke in ihrer ganzen Lächerlichkeit zu zeigen.

Es ging gegen die katholische Tageszeitung „Die Tagespost“ und gegen das katholische Internetportal kath.net. Diesen beiden wurde vorgeworfen, „scharf agierende Medien“ zu sein. Hervorgehoben wurde auch die Unabhängigkeit. Nun ist keinesfalls so, dass das aus Erträgen des Treuhandfond Medien des VDD reichlich subventionierten Portal der Fa. apg in Bonn, welches unter dem verwirrenden Namen „katholisch.de“ firmiert, immer mit Samthandschuhen agiert. Die Attacken, welche dort in Meinungsformaten geritten werden, stehen unseren in nichts nach. Es geht aber nicht um einen Wettbewerb um die schärfste Feder. Der Unterschied ist, dort ist man dem „ZdK“ hold und betreibt Hofberichterstattung für die DBK, während man hier – nicht zuletzt auf Grund der finanziellen Unabhängigkeit – kritischen, katholischen Journalismus betreibt.


Darf Journalismus ein Attribut haben? Bei Verpflichtung zur Objektivität müsste sich dies doch eigentlich verbieten. Ein genauer Blick auf die Bedeutung des Begriffs Objektivität zeigt, dass dem eben nicht so ist. Auch objektiv ist ein Attribut. Es geht nicht um eine absolute Neutralität, die ohnehin kein denkender, fühlender Mensch je erreichen kann.

Solcherlei absolute Neutralität ist erst recht nicht erreichbar, wenn es um Themenfelder geht, die weit über das Irdische ins Ewige hinein reichen. Objektivität bedeutet genau genommen, eine dem Objekt gerecht werdende Berichterstattung.

Gewiss ist das ein hoher Anspruch, an dem man immer wieder auch scheitern muss. (Mea culpa … ) Allein das stetige Bestreben zählt. Eine Berichterstattung, die katholischen Themen gerecht werden will, hat gefälligst die Lehre der Kirche als gegeben und wahr voraus zu setzen und diese nicht als Objekt kritischer Begutachtung zu betrachten. So geht objektiver, kritischer und katholischer Journalismus.

Exakt so wird auch ein Schuh aus der unfairen Attacke. Ein Journalismus, der das Lehramt der Kirche positiv berücksichtigt, wird immer die destruktiven Elemente des sogenanntes „synodalen Weges“ ungeschminkt offenlegen. Man muss nicht auf Geldgeber achten, die Teil des Weges sind und deren Lied man mitsummen muss, man kann katholisch und kritisch berichten. „Scharf agieren“ nennt das eine Ideologie, die die freie Auseinandersetzung scheut. Wie sehr man diese scheut, zeigt die Teilnehmerliste des „synodalen Weges“.

Wie sehr man sie meidet zeigt auch das Abschalten der Twitterwall auf der Internetseite des „synodalen Weges“, denn auch dort wurde von Gegnern „scharf agiert“ und das sofortige Ende des Weges unter anderem wegen Geldverschwendung gefordert. Gegenwind hält dort offensichtlich nicht aus.

Man möchte nur seine Meinung in den Medien lesen und deshalb versucht man unerwünschte Gegner zu demontieren. Man sucht sich neue Medienfreunde, wie aktuell der Redaktionsnetzwerk Deutschland, das der SPD gehört und zahlreiche Lokalzeitungen mit Content versorgt.

Doch es wird nicht gelingen, die Wahrheit zum Schweigen zu bringen. Vereinzelt brodelt es sogar im Kreise ehemaliger Blogger, vielleicht wieder aktiv zu werden. Es ist zu hoffen, dass dies geschieht, denn wir können nicht genug konstruktive und innovative Stimmen für den Glauben auf dem Markt der Nachrichten und Meinungen haben.

Schon längst haben doch diejenigen, die katholisch sind und bleiben möchte verstanden, dass der „synodale Weg“ von übel ist. Mithin werden sie auch die Medien berücksichtigen, die das Übel bloßlegen. Wenn also dieses „scharfe Agieren“ der genannten Medien, von dem Sternberg sprach, nichts anderes ist, als das unbedingte Bestreben, in der Wahrheit zu bleiben, dann zeigt es nur zu deutlich, wie sehr die Spitzenfunktionäre des deutschen Laienkatholizismus eben dies fürchten: Katholiken, die unbedingt in der Wahrheit bleiben wollen.

Es wird also auch weiterhin solcherlei „scharfes Agieren“ unbedingt notwendig sein. Von dieser Stelle kann es gerne zugesagt werden, so lange es eben nötig ist.


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Lesermeinungen

 nicodemus 24. Dezember 2019 
 

Danke Herr Peter Winnemöller!

Halten Sie bitte weiterhin am „scharfen Agieren“ fest. Ihre Kommentare sprechen von Liebe zu Gott und der kath. Kirche.
Die Wahrheit (Liebe) wird uns/euch frei machen.
Es grüßt und wünscht Ihnen, und allen in Ihrer Umgebung,für jetzt "Weihnachten", und immer alles Gute! Nightfevr


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 Philipp Neri 23. Dezember 2019 

Das scharfe Agieren ist notwendig!

Das ist schon alleine deswegen notwendig, weil es hier, für alle erkennbar, tatsächlich um die Wahrheit des Glaubens geht!
Einem das Aussprechen dieser Wahrheiten einzuschränken oder zu verbieten, zeigt doch, dass viele diese Wahrheiten nicht akzeptieren und deshalb verändern wollen!
Und was sagt dazu die Bibel?
"Da sagte er zu den Juden, die zum Glauben an ihn gekommen waren: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wahrhaft meine Jünger. 32 Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien." (Joh. 8.31-32)
Und deshalb ist es eher notwendig, auf diesen sogenannten synodalen Veranstaltungen tief ins Gebet zu gehen und Gott darum zu bitten, dass er den Heiligen Geist senden möge zur eigenen Erkenntnisgewinnung, sodass man in Zukunft ohne Angst und Zweifel diese Wahrheit verkünden und verteidigen kann!


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 gluteus maximus 23. Dezember 2019 
 

NICHT MEIN PRÄSIDENT!

Herr Professor Hirndübel ist nicht von uns gewählt, und hat folgerichtig nix zu sagen. Ab in die Wüste mit ihm.

Danke an kath.net sowie Tagespost und Herrn Winnemöller für ihre Treue im Dienst unseres Herrn Jesus Christus und seiner Kirche. "Weiter, immer weiter!"


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 leibniz 23. Dezember 2019 
 

Völlig gleichgültig, was dieser Mann sagt!!

Der Film über Benedikt XVI., der vermutlich vom ZDK, einem nicht unerheblichen Teil an deutschen Universitätstheologen und einem Teil der DBK in Auftrag gegeben wurde, hat mir den Rest gegeben. Herbert und Streicher lassen grüßen! Ich will mit diesen Leuten nichts mehr zu tun haben.
Fertig!!


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 Winrod 23. Dezember 2019 
 

Sie sind doch alle für Freiheit

und doch können sie es nicht ertragen, wenn kathnet oder die Tagespost ihrem Willen nicht entspricht. Will man denn nur noch Zustimmung haben? Wenn ja, dann soll man nicht so tun, als wäre man für die Freiheit!


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 Aschermittwoch 23. Dezember 2019 
 

Längst fällige Läuterung...

@Elge
Sternberg (einen Prof. Titel verdient er nicht bei einem so dummen Verhalten) würde ich nicht zum Teufel jagen. Aber in die Wüste schicken, er und seine Kumpanen, bei 40 Tage fasten und beten, das wäre durchaus sinnvoll....


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 Elge 23. Dezember 2019 
 

Prof. Sternberg

Vielen Dank Peter Winnemöller für die stets klaren Worte. Die wütende Beschimpfung von "Kath.net" und "Tagespost" durch Prof.Sternberg verdient nichts anderes als "dreist und unverschämt" genannt zu werden. Um es salopp zu formulieren: Prof. Sternberg samt ZdK sollte - mangels Legitimation für die Katholische Kirche zu sprechen - zum Teufel gejagt werden. Gleiches gilt auch für die Mehrheit der weiteren Teilnehmer des synodalen Weges.


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 Lilia 23. Dezember 2019 
 

Herr Sternberg sollte dorthin zurückgehen wo er herkommt:

In die Politik! Dort kann er sich meinetwegen nach Lust und Laune austoben. In der Kirche richtet der protestantische Taufscheinkatholik nur großen Schaden an und ist deshalb völlig fehl am Platz!
Machen Sie uns ein Weihnachtsgeschenk und treten Sie endlich zurück Herr Sternberg!


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 Christina Maria 23. Dezember 2019 
 

Danke!

Grossartiger Artikel!

Für wie naiv hält man uns lehramtstreue Katholiken eigentlich?
Die Strategie der "Synodalen" ist so leicht zu durchschauen...


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 Adamo 23. Dezember 2019 
 

Der ZdK-Präsident Thomas Sternberg ist NICHT vom Kirchenvolk gewählt worden.

Er maßst sich jedoch an alle Katholiken zu vertreten! Das ist eine Lüge!

Was er ständig tut, das ist den wahren, echten Glauben des Kirchenvolkes an Gott wie etliche Bischöfe des eigenartigen "Synodalen Weges" durch den unseligen Mainstream zu ersetzen.

Er ordnet echte Glaubenswahrheiten der Christen wie ein Politiker nach links und rechts ein.

Vom Glauben an Gott hört man nichts von ihm.


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 Diadochus 23. Dezember 2019 
 

Gut gekontert

Ob das Prof. Sternberg erreicht, ist die andere Frage. Weshalb überhaupt die Aufregung, wo konservative Katholiken doch eher in der Minderheit sind? Die Antwort dürfte darin liegen, dass ihnen der Glaube eben nicht gleichgültig ist. Da regt sich noch was. Von den Zeitgeist-Katholiken hat Prof. Sternberg keinen Widerspruch zu erwarten. Da ist das Glaubenswissen gleich Null. Da hat er leichtes Spiel.


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