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Erdogan will Wiederaufbau christlicher Kirchen in Syrien unterstützten

22. Dezember 2019 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Die türkische Regierung hege besonderes Interesse für den Zustand der christlichen Gemeinden im Nahen Osten und will mit syrischen Christen dabei helfen "ihre Heiligtümer wieder zum Leben erwecken"


Deir ez Zor (kath.net/Fides)
Die türkische Regierung hege besonderes Interesse für den Zustand der christlichen Gemeinden im Nahen Osten und will mit syrischen Christen dabei helfen "ihre Heiligtümer wieder zum Leben erwecken und ihre Kirchen wieder aufzubauen, damit sie in ihr Land zurückkehren können und wieder dort beten können“. Mit diesen Worten dementierte der türkische Präsident Tayyip Erdogan die Aussagen derjenigen, die in den vergangenen Wochen die lokalen christlichen Gemeinden als Opfer und Ziel der türkischen Militäreinsätze im Nordosten Syriens bezeichnet hatten. Die Aussagen machte das türkische Staatsoberhaupt einer Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche nach dem jüngsten Treffen der beiden führenden Politiker in Washington. Erdogan sprach von "Plänen", die die türkische Regierung zugunsten der Christen auf den Weg bringen möchte, und erklärte, dass die christlichen Gemeinden in den von der Türkei kontrollierten Grenzgebieten keine besonderen Probleme hätten und „medizinische Versorgung und humanitärer Hilfe" gewährleistet seien.


In den Gebieten im Nordosten Syriens, die erneut zum Schauplatz eines bewaffneten Konflikts zwischen den verschiedenen in der Region aktiven militärischen Akteuren geworden sind, befindet sich die Stadt Tal Tamr, die einst hauptsächlich von syrischen und chaldäischen Christen bewohnt wurde und die – de facto mit Zustimmung der Türkei – vorübergehende unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte als Verbündete der syrischen Armee gelangte.
Die strategisch wichtige Stadt in der Provinz Hassakè war zuvor lange Zeit von den kurdischen YPG-Milizen kontrolliert worden und befand sich in jüngerer Zeit unter der Kontrolle der „Demokratischen Kräfte Syriens“ (einem Bündnis aus Milizen unterschiedlicher ethnischer und religiöser Zusammensetzung, das von den USA unterstützt wird, und dem sich auch die kurdische Miliz YPG angeschlossen hat).


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