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Schönborn verteidigt weiterhin umstrittene Pachamama-Statue

20. Dezember 2019 in Österreich, 39 Lesermeinungen
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Wiener Erzbischof verteidigt in Interview auch umstrittene Aids-Veranstaltung im Wiener Stephansdom und attackiert Alexander Tschugguel "Lernen Sie Geschichte!"


Wien (kath.net/KAP/red) "Der Zölibat ist eine Kostbarkeit, die die römisch-katholische Kirche nicht aufgeben soll." Das hat Kardinal Christoph Schönborn in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung "Die Furche" einmal mehr bekräftigt. Zugleich wolle er verheiratete Priester in bestimmten Fällen nicht ausschließen. Der Kardinal nahm in dem ausführlichen Interview zur Amazonien-Synode Stellung, zur Missbrauchskrise in der Kirche aber auch zur Aids-Benefizveranstaltung im Stephansdom Ende November. In diesem Zusammenhang sagte der Kardinal zum Thema Homosexualität: "Ich plädiere hier entschieden dafür, nicht zuerst auf die Frage nach der sexuellen Orientierung zu schauen, sondern auf die menschlichen Qualitäten."

Schönborn nahm im Interview auch zum Benefiz-Abend im Wiener Stephansdom Ende November anlässlich des Welt-AIDS-Tages (1. Dezember) Stellung. Die Veranstaltung im Dom fand bereits zum dritten Mal statt und war das Hauptevent einer Veranstaltungsreihe des Vereins "LIFE+" von Gerry Keszler zugunsten von AIDS-Hilfsprojekten. Der Kardinal war dafür im Anschluss von konservativen Kreisen heftig kritisiert worden.

Schönborn: "Es ging an diesem Abend ausdrücklich um die Aids-Hilfe, die bei Weitem nicht nur Homosexuelle betrifft." Die Veranstaltung im Dom sei ganz fokussiert gewesen auf die Hilfe für ein Hospiz der Malteser in Südafrika, und die dort Betreuten seien vor allem heterosexuelle Opfer von Aids. Aber natürlich "ist das Thema Aids sehr stark auch durch die Homosexualität zum großen Thema geworden". Für diese Hilfe gelte es zusammenzuarbeiten, sagte der Wiener Erzbischof im Blick auf Initiator Keszler. "Die Sorge um Aids-Kranke war der Fokus dieser zum dritten Mal stattfindenden Nacht. Ich glaube, das ist eine sehr richtige Bemühung."

Dass der richtige Umgang mit Homosexualität ein großes gesellschaftliches und auch ein großes kirchliches Thema ist, sei ihm sehr bewusst, so Schönborn: "Ich plädiere hier entschieden dafür, nicht zuerst auf die Frage nach der sexuellen Orientierung zu schauen, sondern auf die menschliche Qualität. Die erste Frage ist: Wie bist du zu anderen Menschen? Und das ist auch die erste Frage, die Gott uns stellt. Nicht die einzige, aber die erste." In der großen Gerichtsrede im Matthäus-Evangelium sei nicht die sexuellen Orientierung Thema, sondern: "Ich war hungrig und du hast mir zu essen gegeben, und ich war nackt und du hast mich bekleidet." So sehe er auch diese Benefizveranstaltungen im Dom für die Aids-Hilfe, so Schönborn.


Breiten Raum im "Furche"-Interview nahm die Amazonien-Synode vom vergangenen Oktober und deren mögliche Auswirkungen auch auf Österreich ein. Die erste Botschaft der Synode sei wohl, "dass Amazonien uns alle angeht, wirklich die ganze Welt", so Schönborn: "Für mich bleibt wie ein Schock das Wort von Professor Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut in Berlin, der als Letzter auf der Synode gesprochen hat. Das war ein Paukenschlag, wie er den Synodalen in Anwesenheit des Papstes gesagt hat: The destruction of the Amazonian forest is the destruction of the world."

Die weiteren großen Themen seien die Menschen gewesen, die in Amazonien leben, besonders der Schutz der Indigenen, ihrer Kultur, aber auch ihres Lebensraums, ihrer Rechte. Zudem habe sich die Frage gestellt: Gibt es eine Amazonienkirche mit einer eigenen inkulturierten Liturgie? Schönborn dazu: "Ich habe mich nicht berechtigt gefühlt, Ratschläge zu geben. Aber ich habe drei, vier Fragen gestellt."

Die erste Frage: "Was bedeutet das unglaubliche Vordringen der evangelikalen Freikirchen, vor allem der Pfingstler?" Manche würden von 60 bis 80 Prozent der Christen sprechen, die inzwischen bei den freikirchlichen Gruppierungen sind. "Es hat mich erschreckt, wie wenig das angesprochen worden ist. Deshalb war das große pastorale Thema, von einer 'pastoral de visita' zu einer 'pastoral de presencia' zu kommen, also nicht gelegentlich auf Besuch kommen, sondern dort sein", so der Kardinal.

Er habe den Eindruck gehabt, "dass man scheu an diesem Thema vorbeigeht". Er habe deshalb auch eine zweite Frage gestellt: "Gibt es eine lateinamerikanische Solidarität mit Amazonien? Wenn 1.200 kolumbianische Priester in den USA und Kanada tätig sind und in Amazonien ein dramatischer Priestermangel herrscht, ist das zumindest eine Frage der Solidarität." Und schließlich war da auch noch folgende Frage, die ihn als Wiener besonders bewegt: "Wir haben sehr viele Ständige Diakone - inzwischen 214 - in der Erzdiözese Wien. Warum gibt es in Amazonien keine Ständigen Diakone?"

Schönborn erinnerte daran, dass es in Österreich seit 50 Jahren Ständige Diakone gibt. "Das ist wirklich ein Laboratorium, weil die meisten der Ständigen Diakone verheiratet sind, Familie und Berufsleben haben und ehrenamtlich als Diakone in der Kirche Dienst tun." Natürlich wäre der Sprung zum Priester noch einmal ein qualitativer Sprung, "weil den priesterlichen Dienst ehrenamtlich wahrzunehmen, durchaus sehr herausfordernd wäre. Aber undenkbar ist es nicht."

Er sei freilich gerade nach der Erfahrung er Synode umso mehr überzeugt, "dass die Grundform des römisch-katholischen Priesters die Lebensform der Nachfolge Jesu in der Ehelosigkeit ist und wohl auch bleiben wird. Und auf jeden Fall bleiben soll." Das sage er umso überzeugter, als er selber zuständig sei für die 30 griechisch-katholischen Priester in Österreich, von denen die meisten verheiratet sind und Familie haben. "Ich sehe durchaus, dass sie ausgezeichnete Priester sind. Ich glaube dennoch: Der Zölibat ist eine Kostbarkeit, die die römisch-katholische Kirche nicht aufgeben soll."

Zur Frage, ob nicht das zölibatäre Leben zwar die Grundform bleiben kann, aber es etwa in Amazonien oder auch in Österreich bei bestimmten Gründen eine Dispens von der zölibatären Lebensform geben könne, meinte Schönborn: "Denkbar ist es. (...) Aber ich möchte doch deutlich sein. Die Grundform wäre das nicht."

Zur Frage der Frauen in der Kirche verwies der Kardinal zum einen darauf, dass es die Bitte der Synode an den Papst sei, die Frage der Diakoninnen weiter zu prüfen. Das Hauptthema liege aber anderswo. "Die Synode hat einfach die Tatsachen angeschaut: Was geschieht in den kleinen, oft weit verstreuten Gemeinden von Amazonien? In den meisten dieser Gemeinden sind Frauen de facto die Leiterinnen der Gemeinden."

Es gebe im Kirchenrecht ausreichend Möglichkeiten , "dass Frauen hier wirklich mit der Gemeindeleitung beauftragt werden können. Sie ersetzen nicht den Priester, aber sie leisten einen unersetzbaren Dienst." Das habe die Synode auch ausdrücklich angesprochen mit einem Hinweis auf Papst Paul VI. und sein Dokument "Ministeria quaedam", wo er die kirchlichen Ämter, die früher zu den niederen Weihen gehört haben, bewusst als "Laienämter" bezeichnet, sie aber nur Männern vorbehalten sein ließ. Hier gebe es eine starke ausdrückliche Bitte an den Papst, das zu ändern, was in seiner Vollmacht liegt. Und damit könnten viele Gemeindedienste von Frauen als wirklich Beauftragte wahrgenommen werden, "wie wir ja schon eine wachsende Zahl von Begräbnisleiterinnen oder Wortgottesfeierleiterinnen haben".

Auf die umstrittenen indigenen Pachamama-Statuen angesprochen, die aus einer römischen Kirche entwendet und in den Tiber geworfen wurden, zitierte der Kardinal den berühmten Satz des früheren Bundeskanzlers Bruno Kreisky: "Lernen Sie Geschichte!" Während der Kontroversen habe der "Osservatore Romano" in einem Leitartikel den gerade heiliggesprochenen John Henry Newman zitiert, wo Newman zeigt, wie die Kirche im Laufe der Jahrhunderte immer religiöse Elemente aus dem Heidentum integriert hat. Weihrauch etwa sei für das frühe Christentum undenkbar gewesen, weil das ein Zeichen des Heidentums war, und auch die Bischofsmütze und die Messgewänder kämen ja nicht aus der biblischen Tradition, sondern hätten römische, heidnische Vorbilder, so Schönborn: "Auch der Heiligenkult hat heidnische Elemente christianisiert." Das Aufgreifen von heidnischen Elementen, die in das christliche Erbe integriert werden, sei eine christliche Selbstverständlichkeit.

Schönborn: "Die umstrittene Pachamama-Statue ist zuerst einmal einfach eine hochschwangere Frau. (...) Als Mutter Erde und als Mutter des Lebens ist sie ein Urbild, das natürlich im Christentum seinen Platz hat." Zur Bemerkung, dass bestimmte Kreise hier das nächste Thema sehen würden, um den Papst zu kritisieren, zeigte sich Schönborn gelassen: "Ich denke, Papst Franziskus hat großen inneren Frieden und eine innere Klarheit, die ihm aus seinem tiefen Gebetsleben zukommt."

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen

 Aschermittwoch 23. Dezember 2019 
 

Fehlendes Rückgrat

Um dem weissen Mann bei dieser Kindergarten-Zeremonie zu widersprechen und ihm die Wahrheit zu sagen, braucht es halt ein bisschen Rückgrat...


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 lesa 23. Dezember 2019 

Wer sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, wird das Licht des Lebens haben. (Jesus)

Lieber @Zeitzeuge: Tatsächlich kann man gewiss nichts psychologisch Hilfreicheres lesen als Johannes vom Kreuz - zum Beispiel "Aufstieg zum Berge Karmel". Das ist frappierend, welche Einsicht der Mann in geistig-seelische Vorgänge hat. So manches Psychogeschwurbel ist im Gegensatz dazu eine Anleitung der Dämonen in Sumpf, Tod und Elend. (Natürlich ohne die Bedeutung der Hilfe, die eine gute Psychologie bis zu einem bestimmten Grad zu bieten hat, abzuwerten.)


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 lesa 23. Dezember 2019 

Sie rufen Heil, Heil, wo keines ist und führen mein Volk in die Irre (Jer, Ez., Klgl)

Zuerst auf die menschlichen Qualitäten schauen. Das ist im Umgang mit den einzelnen Betroffenen selbstverstänändlich. Sie sind Gottes von ihm unverbrüchlich geliebte Kinder. Punkt.
Aber dass Signale, die insinuieren, dass sie nicht umkehren müssen und dass sie auch so im Frieden mit Gott und sich selbst sein können, sind absolut kein Liebesdienst, sondern halten sie in Gefangenschaft der Sucht. Auch andere so dazu verführt. Darum hat Gott in der Bibel unmissverständlich Klartext geredet um keine Zweifel aufkommen zu lassen, wie ihnen geholfen wird bzw. wodurch sie aufs Schlimmste gefährdet sind. Weil er sie liebt. Und weil er weiß, wovor er sie durch sein Wort schützen und retten muss. Alles andere liefert mehr und mehr Menschen den Dämonen und einer furchtbaren Zerstörung aus.
Kehrt um, so lange es noch Zeit ist! (Maria in Kibeho, Ruanda)
Ruanda ist nicht auf Ruanda beschränkt. Es ist zeichenhaft.
Aufwachen, aufwachen, aufwachen …!
EINDEUTIGKEIT tut not!


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 stephanus2 20. Dezember 2019 
 

Liebe @Kirchental,

Thema Umgang mit Sünde/Sündern. Da steht man manchmal wirklich recht hilflos vor. Zumal man selber Sünder ist. Zu Jesu Tempelreinigung : ich weiß nicht, wie Sie auf den Begriff "Wurfschaufel" kommen, der scheint mir zu krass. Wie man glaubwürdigen Schauungen entnehmen
kann,hatte Jesus zweimal freundlich aufgefordert, den Handel im Tempel zu unterlassen. Als er zur Tat schritt, haben die Pharisäer ihn n i c ht aufgehalten, weil sie wussten, dass er im Recht war, sie hatten die Missstände nämlich einreißen lassen. Jesus hat sich sehr nachdrücklich verhalten. Gemeinsam mit seinen Jüngern drängte er die Händler hinaus, trieb sie vor sich her mit senem Gürtel, ohne jemanden zu schlagen selbstverständlich. Wir reden von Gottessohn, der sein Golgatha, sein unermesslich qualvolles Opfer am Kreuz auch für alle diese(!), schon vor Augen hatte.Wieviele wollten damals, und wie viele wollen heute, nicht auf Ihn hören !Auf die Wahrheit ,Liebe und Gerechtigkeit.Ich bin dankbar für dieses Fanal.


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 Einsiedlerin 20. Dezember 2019 
 

Realitätsverweigerung

"Der auslösende Steinwurf war die Missachtung der vom Schöpfergott bestimmten Ordnung. Mit einem Wort: die Sünde."
----------------------------------------
Man verdrängt diese Tatsache mit allen Mitteln!
Diese ganze AIDS-Benefiz-Sache überall auf der Welt ist nur Symptombekämpfung. Das Problem muss an der Wurzel bekämpft werden (Enthaltsamkeit, Treue). Aber das will man nicht.
Der Vergleich mit Sodom und Gommorha ist sehr treffend @Chriseeb74.


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 Einsiedlerin 20. Dezember 2019 
 

@Elija Paul

"rigide, rechts orientiert, sie haben nicht den Heiligen Geist, bestimmte Kreise ...."
------------------------------------

Nein, nein, nicht rechts orientiert, sondern RECHT ORIENTIERT :)


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 Einsiedlerin 20. Dezember 2019 
 

Übernahme heidnischer Elemente

Bischofsmütze und Weihrauch...naja, dann lassen wir die Mütze halt weg, und verteilen am Altar ein bisschen ätherisches Cistrosenöl, das riecht so schön orientalisch.
Es geht doch um den Umgang mit den heidnischen "Elementen". Um die Götzenbilder herummarschieren und vielleicht noch rituelle Formeln dazusagen ist ein Verstoß gegen das Erste Gebot.


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 Montfort 20. Dezember 2019 

Werter @JuM+

Wenn Kardinal Schönborn tatsächlich geschrieben hat: "Gottes Sohn ist Mensch geworden, damit wir Menschen menschlicher werden.", dann hat er viel vergessen!

KKK 460: "Das Wort ist Fleisch geworden, um uns "Anteil an der göttlichen Natur" zu geben (2 Petr 1,4): "Dazu ist das Wort Gottes Mensch geworden und der Sohn Gottes zum Menschensohn, damit der Mensch das Wort in sich aufnehme und, an Kindesstatt angenommen, zum Sohn Gottes werde" (Irenäus, hæer. 3,19,1). Das Wort Gottes "wurde Mensch, damit wir vergöttlicht würden" (Athanasius, inc. 54,3). "Weil uns der eingeborene Sohn Gottes Anteil an seiner Gottheit geben wollte, nahm er unsere Natur an, wurde Mensch, um die Menschen göttlich zu machen" (Thomas v. A., opusc. 57 in festo Corp. Chr. 1)."

Das ganze Kapitel ab KKK 456 wäre dem Kardinal (oder seinen "Heute"-Ghostwritern) sehr zur Weihnachtslektüre zu empfehlen.

"Lernen Sie den Glauben der Katholischen Kirche!"


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 Tonika 20. Dezember 2019 
 

Schönborn, lernen Sie Glauben und Gehorsam. Tschugguel hat Rückgrat u. ist Ihnen meilenweit voraus.

Von der Geschichte der Christenheit hat anscheinend Schönborn keine Ahnung. Zur keiner Zeit in der Kirchengeschichte haben sich Christen vor Götzen niedergeworfen oder Götzenfiguren in die Kirche gestellt um Heiden zu bekehren. Zur keiner Zeit in der Geschichte der Christenheit wurden Christen verurteilt, wenn diese Götzenfiguren zerstörten oder von christlichen stätten reinigten. Im Gegenteil. Schönborn, der blinde Blindenführer kann Tschugguel was Rückgrat und Glauben angeht, nicht das Wasser reichen. Dieser hat als Schaf wie ein Hirte im Sinne Christi, die Herde verteidigt, nachdem die sogenannten Hirten, den Stall für Wölfe und Dämonen geöffnet hatten. Gott ist stolz auf Tschugguel und seine Kirchreinigung, da können die Pachamama-Bischöfe und die Götzendiener aus dem Vatikan, noch so vor Wut schäumen u. sich empören. Werter Bischof Schönborn, lernen Sie wieder Glauben, Gehorsam und die Liebe zu der gesunden Lehre damit sie wieder SEHEN können und nicht in der Finsternis tappen.


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 Tonika 20. Dezember 2019 
 

Schönborn Glaubensabfall nicht mehr zu übersehen. Er klagt die Brüder an und verteidigt Götzendienst

Schönborn wie Overbeck sind Wendehälse, die keinen Funken Ehrfurcht vor Gott haben, sondern getrieben und erfüllt von Menschenfurcht sind. Mir scheint, dass Schönborn nach seine Krebserkrankung noch heftiger gegen Gott und seine Gebote rebelliert. Anstatt näher zu Gott und dem Evangelium zu rücken, scheint er immer mehr in die Apostasie abzugleiten. Für die Verteidigung von Götzendienst/Götzen und seine Verklagung von Tschugguel, der Gott die Ehre gab, wird sich Schönborn vor Gott verantworten müssen. Wie viele Bischöfe stellt er Gott in die Ecke um einen Götzen namens Pachamama zu huldigen. Schönborn ist ohne Entschuldigung, denn er kennt die Heilige Schrift u. ist ein Kardinal. Im Namen von Inkulturation Gottes Gebote zu brechen ist zwar ein raffinierter Schachzug aber Gott kann man nicht spotten, betrügen. Schlimm wie Schönborn u. viele Bischöfe immer verstockter werden und die gesunde Lehre nicht mehr ertragen können. Lieber geben diese Pachamama-Götzen die Ehre als Gott.


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 Elija-Paul 20. Dezember 2019 
 

Vielen Dank!

@Zeitzeuge. Diese Definition ist wirklich auch vom geistlichen Standpunkt her sehr gut und weiterführend. Freut mich, daß ein Mystiker wie der hl Johannes vom Kreuz dahintersteht. Das macht die Aussage noch wertvoller!


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 Labrador 20. Dezember 2019 
 

Liebe Lilia - es gibt ein Sprichwort das lautet

Es kommt nichts besseres nach.
Ich denke das Sprichwort könnte für Ihren Wunsch nach einer “Pension” gelten. Wenn ich mir die möglichen Kandidaten (inklusive einer gewissen Flexibilität, man will ja nicht “unangenehm auffallen”) vorstelle, bin ich nicht optimistisch, dass der Nachfolger besser wird.


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 agora 20. Dezember 2019 
 

Schönborn

ist tief gesunken.


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 Smaragdos 20. Dezember 2019 
 

Das Problem, Herr Kardinal, ist nicht die homosexuelle Orientierung - das müssten Sie als Katechismus-Redaktor wissen -, sondern das Ausleben derselben. Sonst lesen Sie bitte die Nr. 2357 des KKK wieder nach.


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 Lilia 20. Dezember 2019 
 

Von diesem Kardinal kommt auch nichts Neues!

Wird Zeit, dass er in Rente geht.


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 Herbstlicht 20. Dezember 2019 
 

Der Kniefall ist geschehen und alle haben es gesehen.

Auch wenn lt. Kardinal Schönborn "die Pachamama als Urbild der Mutter Erde und als Mutter des Lebens" im Christentum ihren Platz hat, so heißt das nicht, dass man deshalb -wie geschehen- vor ihr auf die Kniee sinken müsste.

Diese Szene des Hinknieens kann nicht geleugnet werden und auch nicht rückgängig gemacht werden, trotz aller Beschwichtigungsversuche.
Die Feier im Garten des Vatikan zeigt, dass es sich um Anbetung handelte.
Dies zu bagatellisieren macht das Ganze nicht besser.


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 JuM+ 20. Dezember 2019 
 

kardinale Theologie der Anthropozentrik

aus Gratiszeitung Heute v. 13.12.2019:

"Gottes Sohn ist Mensch geworden, damit wir Menschen menschlicher werden."

Wie sagte K. Rahner sinngemäß:
"Wer Gott verstehen will, muss auf den Menschen schauen".


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 Johannes Baptist 20. Dezember 2019 
 

Heidnisches getauft?

In seinem Beitrag über Weihnachten hat Kaplan Johannes Schwarz sehr gut erklärt, dass der Mythos, dass alles mögliche aus dem Heidentum kommt, sich überholt hat. https://www.youtube.com/watch?v=cv1Mk1LpvMk Es gibt sicher beides: heidnisches "taufen". Aber auch heidnisches verbannen. Das ist übrigens auch bei den Bezeichnungen für Priester und Bischöfe festzustellen. Die Begriffe im NT sind aus der Zivilgesellschaft und nicht aus dem Heidentum, nicht einmal aus dem Judentum. Damit wurde klar, dass das christliche Priestertum etwas anderes ist als das heidnische und das mosaische. Es ist zu einfach zu sagen, dass man das Heidnische taufen kann. Man muss schon genau hinschauen, nur das bedeutet halt spirituelle Arbeit. Und Arbeit ist nicht jedermanns Sache.


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 Zeitzeuge 20. Dezember 2019 
 

Werter Elija-Paul,

ich muss mich leicht korrigieren:

Das von mir etwas modifizierte Zitat befindet sich in Bd. I, S. 701,
der Moraltheologie von Ferdinand Probst
unten als Fußnote.

Es ist aber originär vom hl. Johannes
vom Kreuz, Probst(1816-1899) zitiert es in voller Länge.

Ich bitte für die versehentl. falsche
Zuschreibung um Entschuldigung!

Es ist schon sehr beeindr., wie
gelehrt die kath. Theologen damals waren. Es ist eine heute kaum noch
nachvollziehbare Leistung,mit damaligen Mitteln ein Manuskript mit Quellenscheidung etc.
herzustellen und das Ganze geschah
damals mit Federkiel und Tinte.

Fast unvorstellbar, daß z.B. der kath.
Historiker Johann-Baptist von Weiß(1820-1899)
ca. 20 Bde Weltgeschichte auf diese
Weise zu Papier gebracht hat.
Vor Jahren habe ich einmal gelesen,
daß Prof. von Weiß das teilweise in
Nachtarbeit bewältigt habe, die Füsse habe er dabei in eine Schüssel mit kaltem Wasser gesteckt (aus dem
Gedächtnis zitiert, daher leider ohne
Quellenangabe!)

Laudetur Jesus Christus!


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 Cosmas 20. Dezember 2019 
 

Lernen Sie Dogmatik , Eminenz! Sie haben viel vergessen!


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 Federico R. 20. Dezember 2019 
 

Die Menschheitsseuche Aids hatte sich erstmals ...

... im homosexuellen Milieu manifestiert, hatte höchst wahrscheinlich in diesem ersten Kreis ihren Ursprung, hat sich auf jeden Fall von hier aus weltweit ausgebreitet, ist somit ein Phänomen der konzentrischen Kreise.

Der auslösende Steinwurf war die Missachtung der vom Schöpfergott bestimmten Ordnung. Mit einem Wort: die Sünde.


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 Gambrinus 20. Dezember 2019 
 

Anbiederung

Im Gegensatz zu vielen anderen Kirchenmännern (Papst Franziskus eingeschlossen) ist Kardinal Schönborn ein intelligenter und hochgebildeter Mench mit einer hohen Ausdrucksfähigkeit. Daher verwundert es gerade bei ihm, dass es ihm nicht gelingt, den richtigen Kommunikationsstil zu finden. Es müsste doch eine Möglichkeit geben, mit Homosexuellen über Homosexualität zu sprechen, ohne gleich ungeprüft alle ihre Standpunkte zu übernehmen und die kirchliche Lehre zu relativieren. Unserer Kirchenhierarchie gelingt das nicht, sie verwechselt Höflichkeit und Nächstenliebe mit unkritischer Anbiederung. Ein trauriger Anblick, bei dem man sich nur schämen kann.

Moses hat das goldene Kalb eingeschmolzen. Jesus hat die Geldwechsler aus dem Tempel vertrieben. St. Paulus hat gesagt, dass Unzüchtige und Lustknaben das Reich Gottes nicht erben werden. St. Bonifaz hat die Tonar-Eiche gefällt. Lernen Sie (Heils-)Geschichte, Herr Kardinal!


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 Elija-Paul 20. Dezember 2019 
 

Zeitzeuge

Könnte Sie bite sagen wo genau diese Defintion zu finden ist. In welchem Abschnitt? Ich habe das Buch im Internet gefunden. Vielen Dank für eine Auskunft!


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 hape 20. Dezember 2019 

Lernen Sie Geschichte? – Korrektur; 1. Satz fehlte

Es sei dahingestellt, ob Alexander Tschugguel überhaupt die Integration von heidnischen Elementen in das christliche Erbe kritisiert, wie das Kard. Schönborn behauptet. Die Pachamama-Idole können jedenfalls nicht als gelungene Inkulturation heidnischer Symbole dargestellt werden. Denn im Christentum ist nicht Mutter Erde, sondern allein der dreifaltige Gott der Anbetung würdig.

Es stimmt zwar, dass Weihrauch und liturgische Kleidung aus dem antiken heidnischen Umfeld stammen. Aber sie wurden nur als gereinigte Hilfsmittel inkulturiert. Sie sind eben kein Gegenstand von Anbetung.

Nach 500 Jahren Mission wäre zu erwarten gewesen, dass sich die indigenen Synodalen vor dem ausgesetzten Allerheiligsten anbetend auf die Knie geworfen hätten. Es wäre auch eine Verehrung von ULF v. Guadelupe zu erwarten gewesen, der Patronin der indigenen Völker. Stattdessen erweckten sie den Eindruck, Mutter Erde anzubeten.

Deshalb ist die Kritik von Herrn Tschugguel m. M. nach berechtigt.


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 BBM 20. Dezember 2019 
 

@Kirchental

Hier kann ich Ihnen nicht folgen. Jesus bricht keine Gebote.

Er speist mit Sündern, um sie zur Umkehr zu bewegen und er heilt auch am Tag des Herrn: das entspricht voll dem 2. Gebot. Er hat immer Erbarmen, aber das "Sündige nicht mehr" ist dabei eine immerwährende Aufforderung. Er begnadigt die Sünder, ein Akt, den nur Gott setzen kann, und auf den wir alle hoffen.


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 Aegidius 20. Dezember 2019 
 

Chriseeb 74, die Antwort auf Ihre Frage gab gerade LifeSiteNews. Auf persönliche Bestellung durch F. gibt der Vatikan ein Bändchen heraus, in dem die Sünde Sodoms als Verweigerung von Gastfreundschaft umgedeutet wird. Damit kann man 1. HS reinwaschen und 2. die Migration anheizen. Ist doch geil!


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 hape 20. Dezember 2019 

Lernen Sie Geschichte?

von heidnischen Elementen in das christliche Erbe kritisiert, wie das Kard. Schönborn behauptet. Die Pachamama-Idole können jedenfalls nicht als gelungene Inkulturation heidnischer Symbole dargestellt werden. Denn im Christentum ist nicht Mutter Erde, sondern allein der dreifaltige Gott der Anbetung würdig.

Es stimmt zwar, dass Weihrauch und liturgische Kleidung aus dem antiken heidnischen Umfeld stammen. Aber sie wurden nur als gereinigte Hilfsmittel inkulturiert. Sie sind eben kein Gegenstand von Anbetung.

Nach 500 Jahren Mission wäre zu erwarten gewesen, dass sich die indigenen Synodalen vor dem ausgesetzten Allerheiligsten anbetend auf die Knie geworfen hätten. Es wäre auch eine Verehrung von ULF v. Guadelupe zu erwarten gewesen, der Patronin der indigenen Völker. Stattdessen erweckten sie den Eindruck, Mutter Erde anzubeten.

Deshalb ist die Kritik von Herrn Tschugguel m. M. nach berechtigt.


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 Kirchental 20. Dezember 2019 

Manchmal weiß ich wirklich nicht

Wer hier falsch liegt.

Einerseits bricht Jesus gezielt die Gebote. Er speist mit Sündern und Zöllnern, er übertritt das 3. Gebot, um zu heilen, er begnadigt die Sünderin.

Nur an diesen Beispielen gemessen wären wir alle hier kleinkrämerische Phärisäer, die am Buchstaben kleben und nichts verstehen.

Andererseits gibt es die furchteinflössenden Aussagen mit der Wurfschaufel. Und er wirft die Händler aus dem Tempel, die doch nur das vorgeschriebene Opfer verkaufen.

Also streng, sehr streng.

Was also ist richtig?
Wie umgehen mit den Sündern?
Leider berichten die Evangelien nicht, ob sich die Sünderin bekehrt hat. Was hätte Jesus gemacht, wenn sie ihm entgegnet hätte : Nein, ich mach weiter so.


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 chriseeb74 20. Dezember 2019 
 

Lieber Kardinal Schönborn,

bitte erklären Sie mir dann, wo die eigentliche "Problematik" in Sodom und Gomorrha lag. Oder ist der Untergang dieser Städte nur "symbolisch" zu verstehen? Hat nichts mit irgendwelchen sexuellen Orientierungen zu tun gehabt? Gott jedenfalls scheint dort nicht so sehr auf die "menschlichen Qualitäten" geachtet zu haben.
Wie war das noch? Lernen Sie Geschichte?? Oder wirklich alles nur symbolisch???


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 Elija-Paul 20. Dezember 2019 
 

Ausgezeichnete Definition!

@ Zeitzeuge
Vielen Dank für diesen erhellenden Beitrag.
Ich denke , daß es sich um bei den Verwirrungen im derzeitigen Pontifikat um das Luciferlicht handelt - leider bei K. Schönborn offensichtlich wirksam , aber auch bei P. Franziskus und vielen anderen Prälaten der Hierarchie, deswegen ist es so hartnäckig. Ein Kennzeichen ist auch, daß jene abgewertet werden müssen, die an der Lehre unbeirrt festhalten: rigide, rechts orientiert, sie haben nicht den Heiligen Geist, bestimmte Kreise ....


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 Hadrianus Antonius 20. Dezember 2019 
 

Tora Tora Tora

Mit Inti und Mamaquilla gegen die folkloristische Pachamama-tales an der Mündung des Rio de la Plata ;-)
Vor 90 Jahren waren die deutsche Ethnologen schon weiter als Kard.
Schönborn...
Und wie die Ziffern aus Senegal und Thailand eindrücklich beweisen, ist die HIV-Infektion natürlich besonders häufig bei Homosexuellen und dort auch besondrs gefürchtet.
Danneels+ läßt grüßen ;-)


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 Salvian 20. Dezember 2019 

Falsche Propheten

Was ist das für ein alptraumhaftes Versagen unserer Hirten, von dem wir hier tagaus tagein lesen müssen!

Dass Kardinal Schönborn glaubt, mit LGBTQ-Funktionären kooperieren zu können und dafür den altehrwürdigen Stephansdom entweihen zu dürfen, wussten wir ja bereits. Dass er aber auch, ebenso wie Papst Franziskus, ein gläubiger Adept des dubiosen Weltuntergangs-Propheten Schellnhuber ist, war mir neu.

Woher kommt dieser epochale Orientierungs-Verlust der katholischen Hierarchie? Vielleicht machen sich die Geistlichen, nicht zuletzt infolge des Zusammenbruchs der Beichtpraxis, ein falsches, weil zu optimistischen Menschenbild. Das führt dann zur faktischen Leugnung der Erbsünde und zum verkitschten Bild eines Gottes, dessen wesentliches Merkmal "Zärtlichkeit" sein soll.

@Fatima 1713: Danke für Ihren Kommentar! Er trifft den wesentlichen Punkt.


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 Winrod 20. Dezember 2019 
 

Manchmal

ist Schweigen doch besser wie Reden.


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 Fatima 1713 20. Dezember 2019 
 

So ist das

wenn man auf Argumente antwortet, die gar nicht gebracht wurden.
1. "Nicht auf die sexuelle Orientierung, sondern auf die menschliche Qualität achten." - Niemand, schon gar nicht Alexander Tschugguel, hat behauptet, dass homosexuelle Menschen per se schlecht sind.
2. "Sorge um AIDS-Kranke ist eine richtige Bemühung." - Ebensowenig hat Herr Tschugguel solche Bemühungen in Frage gestellt. Im Gegenteil, beim Rosenkranzgebet vor dem Stephansdom hat er ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, diesen Menschen zu helfen.
Es ging allein darum, auf den blasphemischen Charakter dieser Veranstaltung hinzuweisen, die in Wirklichkeit ein Versuch war, Homosexualität zu legitimieren.
Leider hat Kardinal Schönborn gar nichts begriffen, auch nicht, dass er instrumentalisiert wird. Würde er Herrn Tschugguel zu sich einladen, wie die beiden homosexuellen Pfarrgemeinderäte damals, könnte dieser ihm vielleicht einiges erklären. Aber mit "bestimmten Kreisen" redet man eben nicht ...


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 hape 20. Dezember 2019 

Hosanna dem Sohn Davids?

Es spricht nichts dagegen, dass sich die Kirche für Aids-Kranke engagiert und dabei mit der LGBTQ-Szene zusammenarbeitet. Es spricht aber sehr viel dagegen, dafür von der LGBTQ-Szene ein Haus Gottes entweihen zu lassen. „Mein Haus soll ein Haus des Gebetes genannt werden. Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle.“ (Mt 21,13)

Denn hier kommen die Lahmen und Blinden leider nicht in den Tempel, um sich von Jesus heilen zu lassen. Nein! Sie kommen, um sich trotzig selbst zu feiern. Sie kommen, um ihren LGBTQ-Lifestyle zu verherrlichen. Sie rufen: wir sind zwar krank, aber wenn sogar der Kardinal mit uns ist, ist alles ok.

Mit den Einnahmen können sie sicher den Aids-Kranken etwas helfen. Aber sie sind nicht bereit, die Aids-Ursachen anzugehen, ihren Lifestyle zu ändern und nach Enthaltsamkeit und Mäßigung zu streben. Deshalb rufen ihre Kinder am Ende auch nicht „Hosanna dem Sohn Davids!“ (Mt 21,15) –

Jesus hätte sie wohl aus dem Tempel getrieben. (Mt 21,12)


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 JuM+ 20. Dezember 2019 
 

Herr, vergib‘ ihm...

denn er weiß nicht, was er da von sich gibt.
Sollte das eine kardinale Rechtfertigung werden?


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 Zeitzeuge 20. Dezember 2019 
 

Was ist Verblendung?

Leicht modifiziert gebe ich die Definition
des Moraltheologen Ferdinand Probst, aus
Bd. I seiner Moraltheologie von 1848 wieder:

Die Verblendung ensteht daraus, daß ein
anderes Licht(Zeit(un)geist) zwischen
das Objekt (=die überlieferte, verbindliche kath. Glaubens- und Sitten-
lehre)und die Vernunft gestellt wird, dann speist und
unterhält sich die zum Glauben verpflichtete Vernunft mit dem dazwischen gesetzten
Licht und kann nichts anderes mehr sehen!

Ich finde, daß diese Definition leider
heute auch auf viele Theologen/innen
zutrifft.

Beten wir, daß alle Verblendeten mit Hilfe der Gnade GOTTES wieder zum un-
getrübten Lumen fidei zurückfinden,
zur Ehre GOTTES und zum Heil der eigenen
Seele und dem Seelenheil der diesen Theologen/innen anvertrauten Menschen!


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 Diadochus 20. Dezember 2019 
 

O je!

O je! Kardinal Schönborn redet viel und vor allem jedem nach dem Mund. Ich vermisse das eindeutige katholisches Profil und das eindeutige katholisches Zeugnis. Bei konservativen Katholiken ist hier nur noch abfällig von "bestimmte Kreise" die Rede. O, je!


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 martin fohl 20. Dezember 2019 
 

Mit dieser Argumentation

kann man jegliche Götzenfigur in den kirchlichen Kult integrieren. Auch der Ziegenbock und die Schlange stehen für die Schöpfung Gottes und dürften, nach dieser Argumentation, angebetet werden...
Weihrauch und Mitra mit Götzenbilder zu vergleichen empfinde ich schon als ziemlich weit hergeholt.


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