Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

US-Höchstgericht bestätigt verpflichtenden Ultraschall vor Abtreibung

20. Dezember 2019 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Informationen, die der Ultraschall enthalte, seien für die Entscheidung von Frauen relevant, die entscheiden ob sie eine Abtreibung durchführen lassen wollen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, ein Gesetz des Bundesstaates Kentucky nicht aufzuheben, das Abtreibungskliniken verpflichtet, Frauen vor einer Abtreibung ein Ultraschallbild ihres Babys zu zeigen.

Ultraschalluntersuchungen werden vor Abtreibungen routinemäßig durchgeführt, um das Alter des Babys festzustellen. Abtreibungskliniken zeigen den Frauen die Bilder im Normalfall nicht. Das 2017 beschlossene Gesetz würde sie dazu verpflichten, das Ultraschallbild zu zeigen, die Größe des Ungeborenen anzugeben und die Organe zu zeigen, falls diese sichtbar sind.


Die linksliberale Bürgerrechtsorganisation „American Civil Liberties Union“ (ACLU) hat das Gesetz im Namen der einzigen Abtreibungsklinik von Kentucky angefochten und in erster Instanz Recht bekommen. Matt Bevin, der Gouverneur des Bundesstaates, hat dagegen Berufung eingelegt.

Das Berufungsgericht stellte fest, dass das Gesetz rechtens ist und das Ultraschallbild für die Entscheidung der Frau relevant sei. Die Patientin erhalte dadurch zusätzliches Wissen über das ungeborene Leben, das sie in sich trage. Sie könne dadurch auch besser beurteilen, welchen Effekt eine Abtreibung habe, schrieb John Bush, ein von Präsident Donald Trump nominierter Richter am Berufungsgericht.

Der Oberste Gerichtshof hat eine neuerliche Berufung der ACLU gegen das Urteil des Berufungsgerichts abgelehnt. Die Bürgerrechtsorganisation hatte behauptet, das Gesetz verlange von Abtreibungskliniken, ihren Patientinnen „ideologische Botschaften“ vorzusetzen, auch wenn dies gegen die Wünsche der Patientin sei. Das sei ein Verstoß gegen den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung, in welchem die Meinungsfreiheit festgelegt ist.

Vertreter des Bundesstaates Kentucky hatten argumentiert, dass es sich bei den vorgeschriebenen Informationen nicht um ideologische Aussagen sondern um wissenschaftliche Fakten handle.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Charlene 21. Dezember 2019 

Warum klagt die Abtreibungsfabrik?

Die Abtreibungsfabrik klagt, weil die Wirklichkeit geschäftsschädigend ist. Vertuschen will sie ihre „Geschäftstüchtigkeit“, indem sie den Verfechtern der Wirklichkeit „Ideologie“ vorwirft. Wie treffend formulierte Papst Franziskus, als er von Auftragsmord sprach.

Vor diesem Hintergrund sind alle „Medienberichte“ zu lesen, die derzeit mit kaum unterdrückter Empörung über Prozesse gegen Abtreibungsvollstrecker/Innen* berichten, weil sie Ihr Geschäft professionell bewerben wollen.


5
 
 quovadis 20. Dezember 2019 
 

@MariaMutterDer Kirche

Schöner kann man es nicht sagen !!!!!


5
 
 julifix 20. Dezember 2019 

Ein guter Schritt...

...in die richtige Richtung.
Gott sei Dank


6
 
 MariaMutterDerKirche 20. Dezember 2019 
 

Ein wunderschönes und passendes Weihnachtsgeschenk


11
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  5. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  6. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  7. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  8. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  9. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  10. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz