Login




oder neu registrieren?
Aktuelles Chronik Deutschland Österreich Schweiz Kommentar Interview Weltkirche
Prolife Familie Jugend Spirituelles Kultur Buchtipp Reise English

Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Kommt Corona-Impfpflicht?
  2. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  3. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  4. Der grosse Betrug
  5. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  6. Papst Franziskus in Geldnot!
  7. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  8. Mexiko: Priester nimmt während der Messe Anruf des Papstes entgegen
  9. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  10. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens

Nachsynodales Schreiben zur Amazonien-Synode erst Anfang 2020

20. Dezember 2019 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


News-Portal "vidanuevadigital.com" kündigt Papstschreiben für Jänner oder Februar 2020 an


Vatikanstadt-Madrid (kath.net/KAP) Das nachsynodale Schreiben zur Amazonien-Synode von Papst Franziskus soll erst Anfang 2020 - wahrscheinlich Jänner oder Februar - veröffentlicht werden. Das hat das spanischsprachige katholische News-Portal "vidanuevadigital.com" am Dienstag berichtet. Als Gründe führte das Online-Portal laut "verschiedenen vatikanischen Quellen" u.a. den vollen Terminkalender des Papstes in den letzten zwei Monaten an, in denen er u.a. nach Thailand und Japan reiste. Zudem gebe es strittige inhaltliche Punkte wie die mögliche Priesterweihe von verheirateten katholischen Diakonen. Letzteres bestätigte auch der kanadische Kardinal Marc Ouellet als Präfekt der Bischofskongregation.

Die Weihe von bewährten Ehemännern zu Priestern trage nicht zur Lösung des Problems bei, kritisierte Ouellet. Er bestätigte gegenüber dem Online-Portal, dass er bei der Synode gegen die künftige Weihe von bewährten Ehemännern zu Priestern gestimmt hatte. Diese wurde nach drei Beratungswochen von den Synodenvätern mit 128 zu 41 Stimmen in Ausnahmefällen befürwortet und "ideologisch" begründet, wie der kanadische Kardinal befand. Ouellet warnte vor einem "Pessimismus" und Vorurteilen gegenüber dem zölibatären Leben. Er hoffe zudem, dass das nachsynodale Dokument des Papstes "mehr Fundament im Evangelium" besitzt als das Schlussdokument.

Franziskus kündigte nach der Veröffentlichung des Schlussdokuments der Sondersynode unter dem Motto "Amazonien - neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie" an, wie üblich ein eigenes Schreiben mit Folgerungen vorzulegen. Obwohl der Papst das Schreiben "vor Jahresende" abschließen wollte, befinde es sich noch in der Ausarbeitungsphase, meldete "vidanuevadigital.com". Auch die Übersetzungen in die verschiedenen Sprachen hätten noch nicht begonnen.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Smaragdos 20. Dezember 2019 
 

De viris probatis ordinandis

Offenbar überlegt PF noch, ob er dem Schreiben offiziell den Titel "Von der Weihe erprobter Männer" (De viris probatis ordinandis) geben will oder ob er diesen Bruch mit der Tradition der Kirche doch lieber in eine Fussnote packt, in etwa: "Fussnote 417: In gewissen streng auf Amazonien begrenzten Ausnahmefällen dürfen erprobte Männer zu Priestern geweiht werden."


10

0
 
 priska 20. Dezember 2019 
 

Auf dieses schreiben bin ich nicht neugierig.


7

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Restaurierung der Petersdom-Kuppel geht weiter
  2. Vatikan lässt Papstbasiliken desinfizieren
  3. Vatikan erwartet schwere Finanzeinbußen durch Corona-Krise
  4. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein
  5. Kardinal Burke: Vatikan bedankt sich bei China, nicht bei Taiwan
  6. Vatikan will ab Mai schrittweise zu Normalbetrieb zurückkehren
  7. #corona Vatikan verschiebt Weltfamilientreffen und Weltjugendtag!
  8. Vatikanische Finanzaufsicht erhält neuen Direktor
  9. Vatikan begrüßt Freispruch für Kardinal Pell
  10. Vatikan: Neue Karfreitags-Fürbitte und Messe gegen Pandemie







Top-10

meist-gelesen

  1. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  2. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  3. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  4. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  5. Vom Lehramt längst beantwortet
  6. Papst Franziskus in Geldnot!
  7. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  8. Es gibt Tragödien, die durch keine Ethik zu vermeiden sind
  9. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens
  10. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz | US