Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  11. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  12. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Auch in vielen orthodoxen Kirchen steht Weihnachten vor der Tür

15. Dezember 2019 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Griechisch-orthodoxe, bulgarisch-orthodoxe und rumänisch-orthodoxe Kirche feiern wie die Westkirchen am 24./25. Dezember - Fest des Heiligen Stephanus wird in der Orthodoxie am 27. Dezember begangen.


Wien (kath.net/ KAP)
Nicht nur in der katholischen Kirche und den Kirchen der reformatorischen Tradition steht das Weihnachtsfest vor der Tür, auch zahlreiche orthodoxe Kirche feiern bereits am 24./25. Dezember das Fest der Geburt Christi. Der Grund dafür liegt in der Übernahme des Gregorianischen Kalender zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die orthodoxen Kirchen von Konstantinopel, Alexandrien, Antiochien, Rumänien, Bulgarien, Zypern, Griechenland, Albanien und Finnland.

In der griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale in der Wiener Innenstadt steht Metropolit Arsenios (Kardamakis) am Heiligen Abend bereits um acht Uhr früh einer "Göttliche Liturgie" vor; um 22 Uhr beginnt die große Weihnachtsvesper. Der feierliche Weihnachtsgottesdienst am 25. Dezember beginnt um 9 Uhr.

Die deutschsprachige Gemeinde der Metropolis feiert am Heiligen Abend um 16 Uhr in der Kapelle zum Hl. Johannes Chrysostomos im ersten Bezirk eine Weihnachtsvesper und "Göttliche Liturgie". Die Gottesdienste am 25. und 26. Dezember beginnen jeweils um 9 Uhr.


Anders als die katholische Kirche, die das Fest des Märtyrers Stephanus am 26. Dezember feiert, wird dieses Fest in der Orthodoxie am 27. Dezember begangen. Die "Göttliche Liturgie" in der Dreifaltigkeitskathedrale beginnt um 9 Uhr.

Der Weihnachtsgottesdienst in der bulgarisch-orthodoxen Kirche zum heiligen Iwan Rislki im zwölften Wiener Gemeindebezirk findet am 25. Dezember um 10 Uhr statt. Die "Göttliche Liturgie" am 26. Dezember um 10 Uhr ist der Gottesmutter Maria gewidmet. Am 27. Dezember wird um 10 Uhr das Fest des Märtyrers Stephanus gefeiert.

In der rumänisch-orthodoxen Andreaskirche in Wien-Simmering beginnen die Weihnachtsfeierlichkeiten am Heiligen Abend um 18 Uhr mit einer feierlichen Vesper. Die Weihnachtsliturgie am 25. Dezember beginnt um 10 Uhr, ebenso an den beiden folgenden Tagen.

In der kleinen orthodoxe Gemeinde St. Peter und Paul in Wien-Fünfhaus, die zum orthodoxen Patriarchat von Antiochien gehört, beginnen die liturgischen Weihnachtsfeierlichkeiten am Heiligen Abend ebenfalls um 18.30 Uhr.

Freilich: Nicht nur in den orthodoxen Zentralkirchen in Wien, sondern auch in vielen weiteren Kirchen und orthodoxen Pfarren in ganz Österreich, die zu den Patriarchaten von Konstantinopel und Antiochien bzw. zur rumänisch- und bulgarisch-orthodoxen Kirche gehören, wird Weihnachten gefeiert.

Restliche Orthodoxie feiert erst am 6./7. Jänner

Andere orthodoxe Kirchen wie beispielsweise jene von Russland und Serbien halten am Julianischen Kalender fest. Durch eine Kalenderreform im Jahr 1582 ist der Julianische Kalender 13 Tage hinter dem damals eingeführten westlichen Gregorianischen Kalender gefallen. Die orthodoxen Weihnachtsgottesdienste der Russen und Serben (in Österreich) finden dadurch am 6. Jänner (Heiliger Abend) und 7. Jänner (Christtag) statt.

Eine Besonderheit stellt in diesem Zusammenhang die ukrainisch-sprachige Gemeinde in Wien, die zur griechisch-orthodoxen Metropolis gehört, dar: Sie begeht ihre Feiertage nach dem Julianischen Kalender. Metropolit Arsenios wird also am 6./7. Jänner ein zweites Mal Weihnachten feiern.

Die Gesamtzahl der Gläubigen der orthodoxen Kirchen in Österreich wird auf rund 450.000 geschätzt. Genaue Zahlen gibt es seit 2001 nicht mehr. Dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel (griechisch-orthodox) gehören etwa 35.000 Gläubige an, der russisch-orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchat) rund 40.000. Die meisten orthodoxen Gläubigen in Österreich zählt mit ca. 300.000 die serbisch-orthodoxe Kirche. Zur rumänisch-orthodoxen und bulgarisch-orthodoxen Kirche gehören jeweils rund 40.000 Gläubige. Die kleine Gemeinde des Patriarchats von Antiochien schätzt man auf 1.000 Gläubige.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  2. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  3. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  4. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump
  5. Katharinenkloster-Abt Simeon zum Bischof geweiht
  6. Orthodoxe Fastenzeit beginnt am kommenden Montag
  7. Ungarns russisch-orthodoxer Bischof: Fiducia supplicans ist ‚gefährlich’
  8. Ökumenischer Patriarch Bartholomaios: ‚Stoppt diesen Horror! Stoppt diesen Krieg jetzt!’
  9. Kein Ende im orthodoxen Kirchenstreit um Afrika
  10. Franziskus lobt Reichtum und Tradition ostkirchlicher Liturgie






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  10. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  13. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz