Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

Früherer Kardinalstaatssekretär Bertone wird 85

2. Dezember 2019 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Italienischer Kurienkardinal war 2006 - 2013 die "Nummer zwei" im Vatikan - Neben vielen Verdiensten werden ihm auch manche Pannen im Pontifikat von Benedikt XVI. angelastet - Er machte Schlagzeilen mit der Renovierung seiner 300-Quadratmeter-Wohnung


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Tarcisio Bertone, von 2006 bis 2013 Kardinalstaatssekretär und damit Nummer zwei im Vatikan (Archivfoto), wird am Montag 85 Jahre alt. Sieben Jahre lang war der Italiener nach dem Papst der mächtigste Mann im Vatikan. Als Kardinalstaatssekretär begleitete er Benedikt XVI. (2005-2013) fast durch seine gesamte Amtszeit.

Bertone verband in sich die Funktionen eines vatikanischen Ministerpräsidenten, des Innen- und Außenministers. Anders als sein Nachfolger Pietro Parolin war er in Personalunion auch für die vatikanischen Wirtschafts- und Finanzbelange zuständig. Neben vielen Verdiensten werden ihm auch manche Pannen im Pontifikat von Benedikt XVI. angelastet. Von 1995 bis 2002 war der Salesianer Bertone bereits "zweiter Mann" in der von damals von Joseph Ratzinger geleiteten Römischen Glaubenskongregation gewesen.


Bertone wurde am 2. Dezember 1934 als fünftes von acht Kindern in der Provinz Turin geboren. 1960 wurde er Priester und promovierte in Kirchenrecht. Für viele Jahre lehrte er Recht und Kirchenrecht an der Lateran- und an der Salesianer-Universität, deren Rektor er 1989 wurde.

1991 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zum Erzbischof im piemontesischen Vercelli, aber bereits nach vier Jahren wechselte Bertone an die Kurie. 2002 wurde er Erzbischof von Genua und bald darauf Kardinal. Für Schlagzeilen sorgte Bertone noch einmal im Ruhestand - mit der Wahl und Renovierung seines Alterssitzes, einer 300-Quadratmeter-Wohnung im Vatikan.

kath.net-Kommentar: Kardinal Bertones 150.000-Euro-'Spende' und offene Fragen

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kardinäle

  1. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  2. Papst will mit Kardinälen über Kommunikation der Kirche sprechen
  3. Irakischer Patriarch Sako tritt zurück
  4. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  8. Papst Leo eröffnet das Konsistorium: „Einheit zieht an, Spaltung zerstreut“
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Papst Leo empfängt chinakritischen Kardinal Zen aus Hongkong







Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  11. "Derselbe Polarstern"
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz