Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  11. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  12. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Franziskus: Kirchliche Eherichter müssen Mitgefühl entwickeln

2. Dezember 2019 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst ruft erneut zu besonderer pastoraler Aufmerksamkeit für gefährdete oder gescheiterte Ehen auf


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Zu besonderer seelsorglicher Aufmerksamkeit für gescheiterte oder gefährdete Ehen hat Papst Franziskus (Archivfoto) die kirchlichen Eherichter aufgerufen. Angesichts vieler tiefer Verwundungen, unter denen betroffene Paare leiden, dürfe man "nicht einfach zur anderen Seite gucken", sagte er am Samstag auf einem von der Römischen Rota organisierten Kongress. Dieser trägt den Titel "Der Schutz der Ehe und die Seelsorge verwundeter Paare". Die Rota ist das oberste Ehegericht der katholischen Kirche.

Mit seinem aktuellen Appell zu seelsorglicher Nähe und Begleitung für Ehepaare bekräftigt der Papst das Anliegen einer Neuausrichtung der kirchlichen Ehe- und Familienseelsorge. Dieses führte unter anderem zu dem Papstschreiben "Amoris laetitia" (Freude der Liebe) von 2016.


"Die Wunden in Ehen heute haben viele, sehr unterschiedliche Ursachen: psychologische, physische, kulturelle", so der Papst bei seiner Ansprache am Samstag. Oft rührten die Wunden daher, "dass sich ein menschliches Herz gegenüber der Liebe verschließt. Solche Ursachen schlagen in den Herzen der Beteiligten tiefe, blutende Wunden." Dieses Leid betreffe auch die Kirche insgesamt.

Deshalb dürfe man bei einem kirchlichen Eheprozess, "wenn es später darum geht, unparteiisch die Wahrheit über die Gründe für das Scheitern einer Ehe herauszufinden", nicht auf Abstand gehen zu denen, die leiden. Alle kirchenrechtlichen Maßnahmen müssten das "Heil der verletzten Menschen, die Wahrheit über ihre Liebe" suchen.

Das bedeute dann aber, dass in einem Verfahren nicht wie bei einer mathematischen Gleichung geschaut werde, welches Motiv, welcher Faktor mehr wiegt, und dann entschieden wird. Vielmehr müsse sich jeder kirchliche Eheprozess "zuallererst unter den Schutz des Heiligen Geistes stellen, damit unter seiner Führung gerecht untersucht, unterschieden und geurteilt wird".

Schließlich mahnte der Papst junge Paare, sich gründlich auf den Bund fürs Leben vorzubereiten. Das Ehe-Sakrament sei nichts, bei dem man improvisieren dürfe.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  10. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  13. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz