Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. Menschenrecht auf Abtreibung?
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. So fühlt sich Nachhausekommen an
  11. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  12. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

Franziskus: Kirchliche Eherichter müssen Mitgefühl entwickeln

2. Dezember 2019 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst ruft erneut zu besonderer pastoraler Aufmerksamkeit für gefährdete oder gescheiterte Ehen auf


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Zu besonderer seelsorglicher Aufmerksamkeit für gescheiterte oder gefährdete Ehen hat Papst Franziskus (Archivfoto) die kirchlichen Eherichter aufgerufen. Angesichts vieler tiefer Verwundungen, unter denen betroffene Paare leiden, dürfe man "nicht einfach zur anderen Seite gucken", sagte er am Samstag auf einem von der Römischen Rota organisierten Kongress. Dieser trägt den Titel "Der Schutz der Ehe und die Seelsorge verwundeter Paare". Die Rota ist das oberste Ehegericht der katholischen Kirche.

Mit seinem aktuellen Appell zu seelsorglicher Nähe und Begleitung für Ehepaare bekräftigt der Papst das Anliegen einer Neuausrichtung der kirchlichen Ehe- und Familienseelsorge. Dieses führte unter anderem zu dem Papstschreiben "Amoris laetitia" (Freude der Liebe) von 2016.


"Die Wunden in Ehen heute haben viele, sehr unterschiedliche Ursachen: psychologische, physische, kulturelle", so der Papst bei seiner Ansprache am Samstag. Oft rührten die Wunden daher, "dass sich ein menschliches Herz gegenüber der Liebe verschließt. Solche Ursachen schlagen in den Herzen der Beteiligten tiefe, blutende Wunden." Dieses Leid betreffe auch die Kirche insgesamt.

Deshalb dürfe man bei einem kirchlichen Eheprozess, "wenn es später darum geht, unparteiisch die Wahrheit über die Gründe für das Scheitern einer Ehe herauszufinden", nicht auf Abstand gehen zu denen, die leiden. Alle kirchenrechtlichen Maßnahmen müssten das "Heil der verletzten Menschen, die Wahrheit über ihre Liebe" suchen.

Das bedeute dann aber, dass in einem Verfahren nicht wie bei einer mathematischen Gleichung geschaut werde, welches Motiv, welcher Faktor mehr wiegt, und dann entschieden wird. Vielmehr müsse sich jeder kirchliche Eheprozess "zuallererst unter den Schutz des Heiligen Geistes stellen, damit unter seiner Führung gerecht untersucht, unterschieden und geurteilt wird".

Schließlich mahnte der Papst junge Paare, sich gründlich auf den Bund fürs Leben vorzubereiten. Das Ehe-Sakrament sei nichts, bei dem man improvisieren dürfe.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  7. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  13. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz