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Papst an Patriarch: Wir arbeiten weiter für unsere Einheit

1. Dezember 2019 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Vatikanischer "Ökumeneminister" Koch überbrachte beim orthodoxen Andreasfest in Istanbul traditionelle Grußbotschaft des Papstes an den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios


Istanbul-Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat die Entschlossenheit der katholischen Kirche bekräftigt, auf eine vollständige Einheit mit den Christen der östlichen Kirche hinzuarbeiten. Dies schreibt er in einem vom Vatikan veröffentlichten Grußwort an den orthodoxen Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. von Konstantinopel, das Kurienkardinal Kurt Koch am Samstag, dem Fest des Apostels Andreas, in Istanbul überbrachte. Zum Patronatsfest der orthodoxen Kirche besuchte eine vatikanische Delegation unter Kochs Leitung den Amtssitz des Ehrenoberhaupts der Orthodoxie.


In seinem Schreiben erinnert Papst Franziskus an das 40-jährige Bestehen der offiziellen gemeinsamen internationalen katholisch-orthodoxen Dialogkommission. Diese war 1979 von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) und dem damaligen Ökumenischen Patriarchen Dimitrios I. (1972-1991) gegründet worden. Stets müssten sich die getrennten Kirchen die Frage vor Augen halten, ob sie "das Recht haben, noch getrennt zu bleiben", so Franziskus.

In seiner Botschaft fordert der Papst zudem von Christen vor Ort konkrete Schritte, den gemeinsamen Glauben zu bekennen, sowie gemeinsamen Einsatz für die Bedürftigen. Die katholische Delegation, der auch die weiteren Leitungsmitglieder des Päpstlichen Ökumene-Rates, Bischof Brian Farrell und Untersekretär Andrea Palmieri angehören, nahm in Istanbul am Festgottesdienst in der Patriarchatskirche St. Georg teil. Anschließend sei man zu einem Gespräch mit dem Patriarchen zusammengetroffen, ebenso mit der Kommission, die für den Dialog mit der katholischen Kirche zuständig ist.

Seit Jahren besuchen Delegationen des Vatikan und des Ökumenischen Patriarchats gegenseitig das jeweils andere Kirchenoberhaupt zu den jeweiligen Hochfesten: zum Fest Peter und Paul am 29. Juni in Rom und zum Andreas-Fest am 30. November in Istanbul, dem früheren Konstantinopel. Der Apostel Andreas, auf den sich die Tradition des Patriarchen von Konstantinopel beruft, war der Bruder des Simon Petrus, als dessen Nachfolger sich der Papst in Rom versteht.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 Diadochus 2. Dezember 2019 
 

Schmeichelei

"Stets müssten sich die getrennten Kirchen die Frage vor Augen halten, ob sie "das Recht haben, noch getrennt zu bleiben", so Franziskus."
Ja, das Recht haben sie. Die Orthodoxie ist gut beraten, das Angebot und die Schmeichelei von Papst Franziskus unter den gegebenen Umständen abzulehnen, wollen sie das Erbe des hl. Andreas behalten und bewahren. Den Preis, den sie für die Einheit bezahlen müssten, wäre zu hoch. Es würde den Glauben kosten. So bleibt es bei Höflichkeitsfloskeln.


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 girsberg74 1. Dezember 2019 
 

"Wir arbeiten weiter für unsere Einheit".

Denke ich an die Amazonas-Synode, so frage ich nach der Glaubwürdigkeit von PF; nicht dass er das selbst nicht annimmt, doch er hat Adressaten.


2

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 Federico R. 1. Dezember 2019 
 

Wir arbeiten weiter

für unsere Einheit. Zentrale Frage: Mit oder ohne Pachamama?


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