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Genn: „Das ist mein Fehler und das habe ich zu verantworten“

27. November 2019 in Deutschland, 29 Lesermeinungen
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Bistum Münster: Offener Brief von Bischof Genn zum Thema ‚Sexueller Missbrauch‘


Münster (kath.net/pbm) kath.net dokumentiert den am Freitag veröffentlichten Brief von Bischof Felix Genn (Archivbild) in voller Länge:

Liebe Katholikinnen und Katholiken im Bistum Münster,

ich wende mich als Bischof in einem Offenen Brief an Sie, weil es mir ein Anliegen ist, auf diesem Weg möglichst viele von Ihnen zu erreichen.

Es geht um das Thema des sexuellen Missbrauchs in unserer Kirche und in unserem Bistum. Sehr konkret geht es um die Frage meiner Rolle, meiner persönlichen Verantwortung und meines Verständnisses vom Umgang mit sexuellem Missbrauch.

Wenn Sie die Medien in den vergangenen Wochen und Monaten verfolgt haben, verging nahezu kaum ein Tag, an dem nicht über sexuellen Missbrauch im Bistum Münster berichtet wurde. Auch wenn vieles an dieser Berichterstattung schmerzhaft ist, so ist sie letztlich ein wichtiges Zeichen. Denn die Berichterstattung zeigt: Vieles kommt deshalb jetzt ans Licht, weil Betroffene uns und mich offen mit unserer Verantwortung konfrontieren, weil wir uns diesem Thema bewusster stellen, die Vergangenheit extern und unabhängig aufarbeiten lassen und Kritik annehmen. Und vor allem: Wir bemühen uns immer wieder neu, die Interessen der Betroffenen in den Mittelpunkt unseres Tuns zu stellen. Diese Haltung und die damit verbundene Transparenz sind für mich zwingend notwendig.

Selbstverständlich kann und darf diese Transparenz auch vor meiner eigenen Person nicht Halt machen. Im Blick auf zwei konkrete Sachverhalte der letzten Zeit wurde ich persönlich sowohl in der Öffentlichkeit als auch direkt kritisiert. Deshalb möchte ich mich nachfolgend dazu äußern.

Seien Sie zunächst versichert: Ich weiß um den gewaltigen Schmerz, den viele von Missbrauch betroffene Frauen und Männer oft seit Jahrzehnten Tag für Tag spüren und der sie zermürbt. Gerade das Wissen um diese Frauen und Männer bewegt mich, Ihnen als Bischof und Verantwortungsträger Auskunft zu geben.

Der erste Sachverhalt ist der eines Priesters des Erzbistums Köln, der in den 1970er und 1980er Jahren mehrfach verurteilt wurde – unter anderem wegen sexueller Handlungen an Minderjährigen – und der dennoch über Jahrzehnte weiter als Priester im Erzbistum Köln sowie in unserem Bistum und im Bistum Essen wirkte. Die Aufarbeitung hat das Erzbistum Köln an eine unabhängige Kanzlei abgegeben. Seit 2002 lebt dieser Priester als Ruhestandsgeistlicher im Bistum Essen. Wie vielen von Ihnen bekannt sein wird, war ich von 2003 bis zu meinem Wechsel 2009 ins Bistum Münster Bischof von Essen. Mir ist bewusst, dass ich als Bischof letztlich für das verantwortlich bin, was im Bistum geschieht. Dass damals ein Priester in einer Gemeinde seelsorgliche Dienste tun konnte, obwohl bekannt war, dass er mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden war, war ein verheerender Fehler. Mich erschreckt im Rückblick die damals fehlende Einsicht, dass ein Priester grundsätzlich nicht mehr seelsorglich eingesetzt werden darf, wenn er sich solcher Verbrechen schuldig gemacht hat. Heute frage ich mich deshalb: Warum habe ich diesen Fall in all den Jahren in Essen nicht wahrgenommen? Welche Schwächen und Fehler gibt es in unserem ‚System', dass ein Bischof nicht weiß, wenn ein Priester mit einer solchen Vorgeschichte in einer Gemeinde tätig ist? Haben wir diese systemischen Schwächen heute wirklich beseitigt? Und zentral ist natürlich die Frage, wie es überhaupt sein konnte, dass ein Priester, der mehrfach verurteilt wurde, von Bistum zu Bistum versetzt wurde? Auf diese Fragen habe ich keine einfachen Antworten. Ich weiß nur, dass ich als Bischof von Essen damals Verantwortung trug und deshalb alle um Entschuldigung bitte, die sich jetzt hintergangen oder betrogen fühlen. Insbesondere gilt diese Bitte ausdrücklich denen, die der Priester missbraucht hat und die nicht verstehen können, dass er weiter als Priester tätig sein durfte.

Anfang Mai dieses Jahres habe ich von dem Fall erfahren. Ich bekam einen Brief, den ich sofort an unseren Interventionsbeauftragten weitergeleitet habe. Er hat daraufhin umgehend das Erzbistum Köln eingeschaltet. Vor allem die Betroffenen sexuellen Missbrauchs möchten für diesen Fall wissen, wer welche Verantwortung trug. Diese Antworten müssen wir geben. Das gilt für alle Fälle sexuellen Missbrauchs. Daher haben wir im Bistum Münster die Universität Münster beauftragt, in völliger Unabhängigkeit Antworten auf diese Fragen zu suchen und die Vergangenheit aufzuarbeiten.

Der zweite Sachverhalt ist der eines Priesters unseres Bistums. In Kevelaer wurde vor kurzem der Brief einer Betroffenen auf ihren Wunsch hin in verschiedenen Gottesdiensten verlesen. In dem Brief berichtet die Frau davon, dass sie Mitte der 1980er Jahre von einem damals dort tätigen Kaplan über einen längeren Zeitraum sexuell missbraucht wurde. Die Frau hatte sich bereits im Jahr 2010 ans Bistum gewandt. Seitdem ist mir dieser Fall bekannt. Sie verlangte damals ausdrücklich, dass der Sachverhalt nicht öffentlich gemacht wird und auch, dass die Staatsanwaltschaft nicht eingeschaltet werden darf. Ein solches Anliegen ist völlig berechtigt, wenn es von Betroffenen geäußert wird. Entsprechend unserem oben genannten Grundsatz, die Interessen der Betroffenen jederzeit in den Mittelpunkt zu stellen, haben wir uns daher an den Wünschen der Betroffenen orientiert. Wir haben den Sachverhalt nach Rom an die Glaubenskongregation gemeldet. Nach Abschluss der dortigen Prüfungen wurde der Geistliche emeritiert. In einem Dekret wurden ihm seelsorgliche und priesterliche Tätigkeiten nur in einem vom Bistum zugewiesenen Bereich gestattet.

Die Betroffene hat sich dann Ende 2016/Anfang 2017 erneut bei uns gemeldet, weil der Geistliche weiterhin öffentlich Gottesdienste feierte. Ich habe ihn dann schriftlich darauf hingewiesen, dass eine Zelebration nur eine Ausnahme sein dürfe und ihm nur erlaubt sei, wenn nicht mit einer großen Öffentlichkeit zu rechnen sei. Den Sachverhalt haben wir vor einigen Wochen bereits in Absprache mit der Betroffenen öffentlich gemacht. Die Zielsetzung dabei war unter anderem, dass sich eventuell weitere Betroffene melden. Eine Frau hat dies inzwischen schon getan.

In meiner Verantwortung als Bischof von Münster muss ich in diesem Fall deutlich sagen: Ich habe Fehler gemacht!

Zum einen hätte ich das Verbot sehr viel deutlicher formulieren müssen. Was heißt „Gottesdienste ohne große Öffentlichkeit“? Das ist unpräzise und muss künftig unbedingt unmissverständlich und klar formuliert werden.

Ich hätte den verantwortlichen Pfarrer vor Ort, das Seelsorgeteam und die verantwortlichen Gremienmitglieder in Wadersloh über die Hintergründe des Sachverhaltes umfassend informieren müssen. Dem setzte der Wunsch der Betroffenen, die Öffentlichkeit nicht zu informieren, möglicherweise Grenzen, aber es hätte gemeinsam mit ihr nach einem Informationsweg gesucht werden müssen, der ihren Interessen gerecht wird und zugleich die Pfarrei nicht im Unklaren lässt. Dann wäre es insgesamt leichter gewesen, einer möglichen Missachtung von Auflagen wirksam entgegenzutreten. Information und Kommunikation müssen künftig anders sein.

Ich sehe auch, dass ich den ernstzunehmenden Hinweisen, dass der Priester sich nicht an das ausgesprochene Verbot hält, noch konsequenter hätte nachgehen müssen. Das ist mein Fehler und das habe ich zu verantworten. Für die Zukunft werden wir hier klarere Regelungen finden.

"Sicher ist: Verurteilte Missbrauchstäter oder auch Priester, bei denen es strafrechtlich oder kirchenrechtlich unstrittig ist, dass sie Kinder oder Jugendliche missbraucht haben, dürfen nicht mehr in der Seelsorge eingesetzt werden. Alle priesterlichen Dienste müssen ihnen untersagt werden. Das ist die Leitschnur, für die ich stehe und die ich umsetzen werde."

Zudem werde ich prüfen lassen, in welchem Umfang weitergehende Strafen, wie etwa deutliche Gehaltkürzungen oder andere Auflagen angezeigt sind. Sicher ist: Verurteilte Missbrauchstäter oder auch Priester, bei denen es strafrechtlich oder kirchenrechtlich unstrittig ist, dass sie Kinder oder Jugendliche missbraucht haben, dürfen nicht mehr in der Seelsorge eingesetzt werden. Alle priesterlichen Dienste müssen ihnen untersagt werden. Das ist die Leitschnur, für die ich stehe und die ich umsetzen werde.

Ich weiß, dass manche Betroffene sich mit einer Bitte um Entschuldigung durch kirchliche Verantwortungsträger wie mich schwer tun. Dennoch sage ich allen Betroffenen auf diesem Wege, dass es mir aufrichtig leid tut, dass durch die unklar formulierten Auflagen meiner Dekrete neue Verletzungen entstanden sind. Ich verstehe auch, dass es etwa in der Pfarrei Wadersloh, aber auch in Kevelaer und andernorts viel Unverständnis, Wut und Verärgerungen über die ausgebliebene Kommunikation gab und gibt. Das haben mir die Gremien aus Wadersloh auch geschrieben. Ich werde in der kommenden Woche das Gespräch mit den Gremien und dem Seelsorgeteam in der Pfarrei in Wadersloh führen. Insgesamt haben wir auch hier gelernt: Künftig wird, wenn es Informationsveranstaltungen in Pfarreien gibt, immer ein Vertreter der Bistumsleitung, also ich selbst, der Generalvikar oder einer der Weihbischöfe dabei sein.

Liebe Katholikinnen und liebe Katholiken,

der Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs bleibt eine ständige Aufgabe und Herausforderung. Auch, wenn es nicht sein darf, so können dabei leider doch weiterhin Fehler passieren. Durch die hohe Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und die Sensibilität für dieses Thema werden wir als Verantwortungsträger und werde ich als Bischof heute unmittelbar mit diesen Fehlern konfrontiert. Ich habe aus diesen Fehlern gelernt und lerne hier ständig weiter. Von daher bin ich gerade denen, die Kritik äußern, dankbar. Denn die Kritik richtet immer wieder zu Recht den Fokus darauf, dass wir in jeder Hinsicht heute ein System des aufmerksamen Hinsehens benötigen. Das sind wir und das bin ich den Betroffenen sexuellen Missbrauchs und der heilenden und befreienden Botschaft des Evangeliums schuldig. Nur so kann es uns allen gemeinsam gelingen, sexuellen Missbrauch in unserer Kirche heute und in Zukunft, soweit das überhaupt möglich ist, zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Bischof Felix Genn

Archivfoto Bischof Genn (c) Bistum Münster


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 3. Dezember 2019 
 

@hape

Ich gebe Ihnen weitgehend recht.
Allerdings wird das priesterliche und bischöfliche Amt vor allem dann zum Kreuz, wenn es der Inhaber treu und gewissenhaft nach den Worten und der Weisung des Herrn ausübt.

Die ständige Versuchung des Wegsehens, Anpassen an den jeweiligen Mainstream und der schlampigen Amtsführung ist allemal gegeben, zumal wenn man wie z.B. Kardinal Meissner, Benedikt XVI. oder auch der unvergessene hl. Papst Johannes Paul II. ständigem mediale Feuer ausgesetzt ist.


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 hape 3. Dezember 2019 

@Diasporakatholik, – stimmt,

ein Amt bringt Macht, Ansehen und Privilegien. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. So bringt ein Bischofs- oder Priesteramt auch eine 80-Std.-Woche und 24/7-Bereitschaft mit sich. Inkl. der Aufsichtspflicht über bockige Mitarbeiter und stressige Konflikte mit Medien. Von der Letztverantwortung bei schwierigen Entscheidungen bis hin zur Bereitschaft, das Martyrium zu erleiden.

Die Macht des Amtes hat also ihren Preis, der schnell zum Kreuz werden kann. Das sei all den mündigen Laien ins Stammbuch geschrieben, die gierig eine Teilhabe an der priesterlichen Macht fordern. Die sollten sich fragen, ob sie auch bereit sind, den Preis dafür zu zahlen.

Die sollten sich auch fragen, wieso dadurch der sexuelle Missbrauch eigentlich zurückgehen soll? Denn der Anteil von Missbrauchsfällen in Familien ist im Vergleich zu zölibat. Priestern deutlich höher. Rein statistisch müsste also das Missbrauchsrisiko in dem Maße steigen, wie Laien an der Macht beteiligt sind!

– Ist das nicht irre?


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 Diasporakatholik 3. Dezember 2019 
 

Nachtrag zu meinem letzten Posting

Letztlich muss ein kath. Priester oder Bischof auch zur Nachfolge Christi im Leiden und bis ins Martyrium hinein bereit sein, wenn die Öffentlichkeit ihm mit Unverständnis und Ablehnung und sogar Hass und Verleumdung begegnet.


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 hape 3. Dezember 2019 

@Diasporakatholik,

um Mt 18,6 als Maßstab für die eigene sittliche Verantwortung ernst zu nehmen, müsste man allerdings glauben, was man glaubt und bekennen, was man bekennt. – Bf. Genn rechtfertigt sich aber mit „systemischen Schwächen“. Nun hat BXVI unter denselben Bedingungen 384 Priester wegen Missbrauchs laisiert (katholisch.de; 18.1.14). Das zeigt doch, dass die wahre Ursache für die Fehlentscheidungen keineswegs Systemversagen ist, sondern ein Mangel an Willen und Treue zum Lehramt.

Ein Bf. soll sich seiner disziplinarischen Macht nicht schämen, sondern sie korrekt anwenden. Die Hierarchie krankt nicht an der Macht, die ihr aus einem angebl. wirklichkeitsfremden Lehramt zuwächst. Sie krankt auch nicht daran, dass das Priesteramt Männern vorbehalten ist. Und sie krankt nicht an einem Mangel an Partizipation der Laien.

Nein. Die Hierarchie krankt daran, dass Amtsträger von ihrer Macht falschen Gebrauch machen, indem sie die Augen vor der Wahrheit schließen und die falschen Fragen stellen.


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 Diasporakatholik 2. Dezember 2019 
 

Mt 18,6 ist EINDEUTIG - und jedem Kleriker bekannt

Höchstens , dass es zu gewissen Zeiten und von einzelnen gewissenlosen Leuten bestritten wurde, dass sexuelle Verführung von Kindern und auch Jugendlichen schwerer Missbrauch derselben ist, der zu schweren seelischen Störungen führen kann.

Dass letztere müssen Priester und Bischöfe als Seelenexperten aber wissen.

Davor die Augen zu verschließen und buchstäblich nichts wirksames zu tun und die ihnen anvertrauten Gemeinden nicht vor solchen Tätern zu schützen ist absolut unverantwortlich!


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 Andrzej123 2. Dezember 2019 
 

@Diasporakatholik : Das ist doch gar nicht so schwer

zu verstehen:
Wenn bei einem nicht übermäßig gewalttätigen Missbrauch, jemand danach von "unermesslichem Leid" gesprochenen hätte, so hätten nicht wenige der damaligen "Therapeuten" die Ursache nicht im Missbrauch selbst, sondern in einer anderen tiefer gehenden Ursache gesehen, die das Opfer so "verklemmt" reagieren lässt. Also nicht im Missbrauch, sondern im Umgang des Opfers damit.
Wir kennen das heute von homosexuell verführten Menschen, die sich "angefixt" fühlen und das wieder los werden wollen.
Ihnen wird nun gesagt, sie seien im Irrtum und mögen doch einfach ihre Homosexualität bejahen, es muss ja irgendwas schon früher da gewesen sein, das nun angeblich halt aufgebrochen sei.
Der Punkt ist - und damit stimme ich absolut überein -, dass diese Bischöfe sich nicht für die klaren biblischen Aussagen interessieren, die sie eigentlich gegenüber den lfd. pseudowissenschaftlichen Umwertungen immun machen sollten.


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 Diasporakatholik 30. November 2019 
 

Was ICH nicht verstehen kann,

Das ist die angebliche frühere Ahnungslosigkeit der hochrangigen Kleriker über das unglaubliche Leid der Opfer sexuellen Missbrauchs seitens Priestern.
An sich sollten sie alle doch Fachleute und Experten für die menschliche Seele sein und das unmissverständlich drohende Wort des Herrn über diejenigen, die die Kleinen, die an Ihn glauben, zum Bösen verführen, ist ihnen doch auch bekannt.


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 hape 28. November 2019 

@Labrador: Systemfehler als Ablenkung von persönlicher Schuld

Es ist wohl eine verbreitete Täterstrategie, sich hinter den überwältigenden Automatismen eines kollektiven Systemversagens zu verstecken, demgegenüber der Einfluss des Täters als minimal erscheinen muss. Als Opfer des Systemausfalls ist der Täter zwar schuldig, zugleich aber auch von seiner Schuld wieder dispensiert. Letztlich kann Kollektivschuld die persönl. Schuld aber nicht in Nichts auflösen.

„Es gibt immer nur die Schuld des Einzelnen. Ein Bischof, der sich nicht zu seiner persönlichen Schuld bekennt, sondern stattdessen ein kollektives Schuldbekenntnis der Kirche proklamiert, bedient sich des Sündenbockmechanismus. … Statt die Schuldigen namentlich zu benennen … wird dem in der Gesellschaft gängigen Vorurteil Rechnung getragen, die Täter seien Epiphänomene von hierarchischen Strukturen, der zölibatären Lebensform oder der kirchlichen Sexualmoral. Nein, der Missbrauch gehört nicht zur DNA der katholischen Kirche …“

(Tagespost; Prof. Dr. Menke; Leserbrief vom 13.6.19)


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 Labrador 28. November 2019 
 

Bischof Genn fragt sich, warum er in Essen nichts erfuhr

und „vermutet“, es wäre die Schuld des Systems. Dabei scheint er nicht zu begreifen, dass er als Bischof nicht nur einTeil sondern der Kopf des Systems ist.

2002 gab es den großen Skandal in den USA, aber das sind halt die Amis, sowas gibt es hier nicht, oder?

Hatte einmal einen Chef, der wollten (für seinen Chef) dass die Ampeln bei allen Projekte auf grün stehen. Das hat er dann auch bekommen.
Könnte es sein, dass es B Genn als Chef ähnlich gehalten hat?

Hat er 2003, bei seinem Amtsantritt im Ordinariat extra deutlich nachgefragt, wie die Missbrauchslage in Essen sei, oder wollte er mit den häßlichen Details nicht belästigt werden?

Ab und an hört man Kleriker sagen, dass sie eine ziemlich geschwätzige Zunft wären, dass man da vieles wissen könne, wenn man denn wolle…

Mit Hadrianus Antonius und hape frage ich mich, wie ein „Systemling“ das System verantwortlich machen kann, ohne zu sehen, dass er der/ein entscheidender Teil dieses Systems ist.


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 hape 28. November 2019 

@Diadochus: Sola Structura

mit dem rhetorischen Argument „systemischer Fehler“ verfolgt Bf. Genn m. M. nach fünf Ziele:

1) schuldbefreiende Selbstrechtfertigung: nicht ich bin schuld, sondern das System.

2) latente Schuldzuweisung: „Klerikalismus“.

3) Rollentausch: bei einem Systemfehler ist jeder Täter zugleich selbst Opfer, nämlich Opfer des „Klerikalismus“.

4) Stilisierung als guter Hirte: selbstlose Übernahme der Verantwortung für den Systemfehler.

5) Konsequenz: Abschaffung des Systemfehlers durch Sola Structura und Synodaler Weg.


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 Lilia 28. November 2019 
 

@Aspergil

Ist das Bistum Münster Ihr Auftraggeber?


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 Diadochus 28. November 2019 
 

@Aspergil

Ihren Kommentar finde ich völlig daneben. Sie lassen jedes Einfühlungsvermögen für die Opfer vermissen. Man muss nicht unbedingt mit dem Fall von Wadersloh vertraut sein. Die Entschuldigung von Bischof Genn ist nur halbherzig. Er schreibt, das habe damals am System gelegen. Vertuschung war also eine völlig normale Vorgehensweise, fern von Glaube und Moral. Er schiebt die Verantwortung auf das System. Bei der vermeintlichen Aufarbeitung ist immer das gleiche Muster erkennbar, labern und hinhalten. Letztlich bleibt es, wie es ist. Ein Rücktritt wäre ein Zeichen der Verantwortung.


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 Judith-Maria 28. November 2019 
 

@Aspergil Was sind Sie denn für eine(r)?

Keine Grammatik beherrschen (es heißt emeritus) und auch von sonst keine Ahnung haben, aber, um Sie selbst zu zitieren, "jeder möchte mal mitreden, was?"

Der betroffene Priester G.H. war nach seiner Zeit in Kevelaer ab 1994 Leiter des Pfarrverbandes Wadersloh, zudem bis 2010 mit Unterbrechungen Dechant des Dekanates Beckum. Als der Bischof von Münster von dem Missbrauch in Kevelaer erfuhr (der im übrigen vollkommen unstrittig ist), beließ er G.H. an seiner jahrzehntelangen Wirkungsstätte in Wadersloh. Die einzig mögliche und alternativlose Vorgehensweise wäre aber gewesen, G.H. final von allen priesterlichen Aufgaben zu suspendieren.

Ob und welche weitere Taten in der Zeit seit 1994 passiert sind, diese Frage steht erst ganz am Anfang. Dafür ist ja eigens ein Opfertelefon geschaltet.

Personen mit Ihrer Einstellung gegenüber den Opfern sind allerdings eine schlimme Begleiterscheinung in den vielen Skandalen des sexuellen Missbrauchs, der von verbrecherischen Priestern verübt wurde.


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 stephanus2 27. November 2019 
 

@chris2 Fortsetzung

weil ich mit 15 nicht wusste, mit wem ich sprechen sollte darüber, weil ich mir albern und töricht vorkam usw. Mit 45 hatte ich dann einen anteilnehmenden Zeugen, der mich in meinem Leid darüber bestätigt hat, und das tat so gut.Als ob ein innerer Riss heilt, als ob lose Enden verbunden würden und die innere Mitte wächst. Das hat mir im weiteren Leben sehr geholfen. Solche heilsamen Erfahrungen wünsche ich von Herzen allen wirklichen Opfern !Bevor sich jetzt jemand über das "wirklich" ärgert,es gibt ganz sicher auch Personen, männliche und weibliche,die auf den derzeitigen Zug einfach aufspringen, aus geltungsbedürftiger Neurose heraus oder ,aus unklarem Rachebedürfnis, projeziert auf die Kirche, einen Missbrauch erfinden.


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 stephanus2 27. November 2019 
 

@chris2

Genau.Überhaupt ist mir so, dass oft einfach gern auf die katholische Kirche eingeprügelt wird damit. Was ist mit dem furchtbaren Darknet ? Kinderpornos millionenfach und unbeschreiblich grausam ? Mit sexuellem Mißbrauch in Familien ? In Vereinen ? Als wäre es ein Alleinstellungsmerkmal der katholischen Kirche geworden ! Ich muss zugeben, ich bin nicht tiefer in die Materie , d.h. in die Praktiken der betroffenen Priester eingedrungen, weil mich das anwidert ! Aber ich vermute, dass wenigstens körperliche Grausamkeit nicht im Spiel war. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. - Ich habe selbst in der Jugend ein Trauma erlitten. Ich konnte darüber Jahrzehnte nicht sprechen- es war mir nicht bewusst ! Eine Therapie brachte mich mit mir selbst besser in Kontakt, so dass ich es aussprechen konnte. Der Psychologe sagte
einfach(mit betroffenem Gesichtsausdruck): da haben Sie ja etwas wirklich Schlimmes erlebt .Das tat so gut ! Ich hatte es verdrängt, weil keiner damals es wissen wollte,


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 Hadrianus Antonius 27. November 2019 
 

Jämmerlich

Gewaltig langes Gelabere das keinen Mensch interessiert.
Fundamentales Fehlen im Amt: In der Verkündigung desaströs, kirchenjuristisch ein Debakel, sakramental das Ende.
Totale Unfähigkeit.
"Ein unnützer Knecht".
Da paßt nur noch totales Schweigen und das Zurückziehen in totaler Einsamkeit und Stille.
Im Mittelalter haben viele seriöse Menschen auf ihr Bischofsamt verzichtet.
B. Felix Genn sollte wenigstens soviel Anstand und Selbsrespekt haben um darin den Hl. Bruno von Köln nachzufolgen.
Er kann es dann Unserem Herrn erklären.
Hier da unten werden andere es wohl aufklären.
On les aura


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 stephanus2 27. November 2019 
 

Ich wohne im Bistum Münster...

und habe das Schreiben von Bischof Genn, dass in den Kirchen ausliegt, mitgenommen. Ich habe es in Ruhe durchgelesen, und nach meiner Meinung ist es durchaus nachvollziehbar abgefasst und durchaus ehrenwert.- Ich habe einmal einem Pontifikalamt beigewohnt, wo er zelebrierte. Ich weiß es nicht genau, aber persönlich schätze ich ihn mittig zwischen liberal und konservativ ein.-


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 Aspergil 27. November 2019 
 

@judith-maria

Wenn Sie "schreien" also Großbuchstaben verwenden wird es auch nicht besser. Im übrigen: Der Täter hat in Wadersloh kein Taten begangen, das war viel früher. In Wadersloh hat er als Emereti gelebt. Insofern "Ich weiss, ich kenne", jeder möchte mal mitreden, was?


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 Chris2 27. November 2019 
 

"Prüde Fundi-Katholiken" verwehren Kindern "einvernehmlichen Sex"

mit Erwachsenen. So und ähnlich klang es doch damals immer wieder. Besonders aus Teilen einer Partei, deren Vertreter auch schon mal begeistert aus ihrer "spannenden" Zeit als Kindergärtner berichteten oder ihren Namen für sehr zweifelhafte Publikation hergaben. Noch vor 10-15 Jahren musste Gabriele Kuby lange intervenieren, bis eine Broschüre (wenn ich mich recht entsinne sogar des Bundesfamilienministeriums!) zurückgezogen wurde, in der dazu animiert wurde, die Kinder von Verwandten aufzuklären und zu Spielchen anzuleiten, wenn die eigenen Eltern es nicht taten. Aber wenn man mit dem Thema der Kirche schaden kann...


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 wandersmann 27. November 2019 
 

@Judith-Maria - Was bedeutet Verantwortung?

Gerade im politischen Bereich wird oft von Verantwortung geredet.

Ich erinnere mich an ein Beispiel, als ein Untergebener einen dicken Fehler gemacht hatte. Der politische Vorgesetze (Minister oder so) sagte: Ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Toll.

Dann wurde er gefragt, welche Konsequenzen er denn daraus ziehe, dass er die Verantwortung für diesen "Mist" übernehme.

Antwort: Keine.

Verantwortung ist heute eine bloße Floskel ohne Inhalt, eine Leerformel. Das bedeutet so viel wie "Mit freundlichen Grüßen", nämlich nichts.


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 winthir 27. November 2019 

mensch, Judith-Maria,

meinst Du wirklich, dass Deine hier niedergeschriebene Rücktrittsforderung an Bischof Felix Genn wirklich beim Bischof ankommt?

(ja, ich weiß schon - manchmal muß man sich einfach mal was "von der Seele schreiben").

winthir.


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 Einfach 27. November 2019 
 

Einsicht

Diese Einsicht kommt doch nur durch den öffentlichen Druck. Alles nur Fassade. Die katholische Kirche muss von allen Tätern und Mitwissern gereinigt werden. Rigoros. Es bleibt also nur der RÜCKTRITT, HERR BISCHOF GENN. Nur dann sind Sie glaubwürdig.


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 Kirchental 27. November 2019 

@Judith-Maria

Sie sprechen mir aus der Seele!

Das ist doch wieder nur hohles Blabla. Entschuldigen - gut und schön. Aber da ist mehr gefragt. Da sind Konsequenzen gefragt. Ich habe nicht den Eindruck, dass Bischof Genn wirklich verstanden hat.

Ein Priester, der jemanden missbraucht hat, steht weiter in persona Christi am Altar und hält den Leib des Herrn. Der Gedanke widert mich an. Das finde ich unterirdisch.
Der Täter wurde emeritiert? DAS IST ALLES? Nicht entlassen? Nicht laisiert? Keine Gehaltskürzung?
Nur ein strenges "Dudu!"?
2010? Habt ihr wirklich überhaupt nichts kapiert??


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 Judith-Maria 27. November 2019 
 

Treten Sie zurück, Herr Bischof Genn!

Sie haben verbrecherische Priester gedeckt und fortgesetztes unendliches Leid zu verantworten. Kein Politiker könnte sich mit SOLCHER Schuld im Amt halten. Ich habe eine Patentochter in Wadersloh, wo einer der Täter seine Verbrechen begangen hat. Ich kenne den Fall und den Hintergrund sehr gut. In Wadersloh, Beckum und Kevelaer herrscht blankes Entsetzen über Ihr bischöfliches Versagen. TRETEN SIE ZURÜCK UND ERMÖGLICHEN SIE DEM BISTUM MÜNSTER EINEN NEUANFANG!


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 Andrzej123 27. November 2019 
 

"Minderjährige" und eine "Frau"

... ist nicht bereits das schon wieder "Vertuschuung"?
Der beschwiegene Elefant im Raum heißt Homosexualität im Klerus.


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 Federico R. 27. November 2019 
 

Was ich nicht so genau weiß, aber doch stark vermute: Wird Bischof Felix zu den traditionsverbundenen Mitgliedern des deutschen Episkopats gezählt, oder gehört er nicht eher zum großen Kreis der sog. progressiven, kirchen- und glaubensverändernden liberalen bis liberalistischen Bischöfe? Also zu jenen begeisterten „Synodalen-Weg-Beschreitern, die die Kirche in Deutschland um nahezu jeden Preis verändern möchten in Richtung Aufheben der Zölibatsverpflichtung, Einführung des Frauendiakonats mit dem Ziel Frauenpriestertum, Anpassung der Sexualmoral an den Zeitgeist usw.?


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 Federico R. 27. November 2019 
 

Wasich micht so genau weiß,


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 doda 27. November 2019 

Aufmerksam Hinschauen,? Wie lange noch? Wann wird endlich konsequent gehandelt?

"Ich sehe auch, dass ich den ernstzunehmenden Hinweisen, dass der Priester sich nicht an das ausgesprochene Verbot hält, noch konsequenter hätte nachgehen müssen."
Und "dass wir in jeder Hinsicht heute ein System des aufmerksamen Hinsehens benötigen."
Nebelbomben, nichts weiter.
Welche Bischöfe in Deutschland sind dafür bekannt, daß sie Mitteilungen über Liturgiemissbrauch, Predigtmissbrauch und persönlichem Fehlverhalten von Klerikern und pastoralen Mitarbeitern aufmerksam nachgehen und dann konsequent handeln?
Mir ist keiner bekannt.


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 follower 27. November 2019 

Verwunderung

stellt sich ein, wenn man liest: "Mich erschreckt im Rückblick die damals fehlende Einsicht, dass ...
Ich denke, das erschreckt mich dann auch, wenngleich es erfreulich ist, dass der verantwortliche Bischof Selbstreflektion kennt. Aber wie ist es mit viel schlimmeren Ereignissen im Leben der Gemeinden, wenn Priester gegen die katholische Lehre fehlen und man kein Gehör bekommt. Der Eindruck steht dann im Raum, dass die vielen Missbrauchsfälle nun dazu dienen, dass man sich vor der Öffentlichkeit mit vorgespielter Demut profilieren möchte. Je lauter man "Mea Culpa " ruft, desto zufriedener die bösen Geister der säkularen Umwelt. Ein Bischof muss sich nicht vor der Öffentlichkeit entblößen, wenn die heilige Messe von nicht katholischen Versammlungen nicht mehr zu unterscheiden ist; aber er sollte dann auch mal auf Fragen von Gläubigen eingehen, die sich nicht mehr zuhause in der "kath". Kirche fühlen


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  5. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  6. Österreichische Bischöfe restriktiver als von Regierung gefordert!
  7. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  8. Vom Lehramt längst beantwortet
  9. Weihwasser aus der Spritzpistole
  10. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen

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