Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  2. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  3. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  4. Papst: Messritus aus Zaire mögliches Modell für Amazonas-Liturgie
  5. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  6. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  7. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  8. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  9. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  10. "Und dann kam der November 2020"
  11. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  12. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  13. Wien: 'Tot den Christen'-Aufruf im Gemeindebau
  14. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde
  15. Autoritäre Regime verwenden Corona als Waffe

Diskriminierung von Christen und Hassverbrechen nehmen europaweit zu

22. November 2019 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians (OIDAC): Jahresbericht für 2019 dokumentiert 325 Fälle physischer Gewalt und rechtlicher Einschränkungen er Religionsfreiheit in 14 europäischen Staaten.


Wien (kath.net/OIDAC) Diskriminierung von Christen und Hassverbrechen nehmen europaweit zu. Der Jahresbericht des OIDAC (Observatory on Intolerance and Discrimination Against Christians) für 2019 dokumentiert 325 Fälle physischer Gewalt und rechtlicher Einschränkungen der Religionsfreiheit in 14 europäischen Staaten. (Wien, 18. November 2019)

Anlässlich des International Day for Tolerance hat das Observatory heute in Wien seinen Jahresbericht 2019 veröffentlicht. Darin werden alleine für 2018 325 Fälle von Vandalismus gegen Kirchen bzw. konkrete Diskriminierung gegen Christen dokumentiert. Die Tendenz ist steigend.

Zur Präsentation des 60seitigen Berichts sagte die Leiterin der Beobachtungsstelle, Ellen Fantini: „Die hier beschriebenen Vorfälle illustrieren die Reichweite und Charakteristik von Feindseligkeiten, die Christen im alltäglichen Leben erfahren: Von Problemen mit der Religions-, Rede- und Gewissensfreiheit oder Elternrechten – wir verwenden dafür das Wort „squeeze“ – bishin zu zunehmender physischer Gewalt, z.B. Vandalismus in Kirchen – dafür verwenden wir das Wort „smash“. Und wie in den vergangenen Jahren sehen wir, dass christliche Asylwerber in Europa speziellen Hürden ausgesetzt sind.“
Rund um den Brand in Notre-Dame haben in diesem Jahr Berichte über einen zunehmenden Vandalismus in französischen Kirchen und Friedhöfen weltweit Beachtung gefunden. Wie das „Observatory“ mitteilt, habe diese Tendenz jedoch schon im Jahr zuvor begonnen. Die Zahl der Brandanschläge auf Kirchen, Zerstörung religiöser Symbole und gezielter Entweihung christlicher Kultstätten sei 2018 stark gestiegen und das in mehreren europäischen Staaten.
Für den Hate Crimes Report 2018 der OSZE, der am vergangenen Freitag (15.11.) veröffentlicht wurde, dokumentierte die Beobachtungsstelle (OIDAC)
mehr als 240 solcher Hassverbrechen in 14 Staaten Europas.
„Trotzdem“, betont Fantini, „vermittelt der OSZE-Bericht kein vollständiges Bild der Situation von Christen in Europa. In Wirklichkeit sind Hassverbrechen nur ein Bestandteil des nicht dokumentierten gesellschaftlichen Drucks, dem Christen zunehmend ausgesetzt sind.


Gesellschaftlicher Druck wächst

"Wir haben gesehen, wie christlich geführte Unternehmen finanziell ruiniert, Straßenprediger verhaftet oder Christen gezwungen wurden, zwischen der Treue zu ihrem Gewissen und ihrem Beruf zu wählen. Christliche Studentengruppen und Redner wurden auf dem Campus mehrerer Universitäten zum Schweigen gebracht. Wir mussten feststellen, dass Asylanträge von christlichen Flüchtlingen willkürlich abgelehnt wurden und Elternrechte durch übermäßige staatliche Einmischung mit Füßen getreten wurden. Die Grundrechte werden auch in Europa bedeutungslos, wenn sie nicht von allen Bürgern frei ausgeübt werden können" hielt die Leiterin der Beobachtungsstelle fest.

Einige erschütternde Beispiele für die Beeinträchtigung der Rechte von Eltern stammen aus Norwegen. Die Trennung zahlreicher Kinder von ihren Familien durch die berüchtigte Wohlfahrtsagentur „Barnevernet“ wird in einem Gastbeitrag des Berichts untersucht.

In Großbritannien wurde die Freiheit, in der Öffentlichkeit zu beten, wiederholt durch Zensurzonen und Vorschriften der öffentlichen Verwaltung eingeschränkt. Und in Irland, Frankreich, Schweden und weiteren Ländern wurde medizinisches Personal de facto gezwungen, den jeweiligen Beruf aufzugeben, um nicht gegen das Gewissen zu verstoßen. Weitere Fallbeispiele aus mehreren Staaten sind unten aufgeführt.

Der Bericht ist frei zugänglich, erläutert das Ausmaß der Probleme, gibt einen detaillierten Überblick über spezifische Themen und enthält Empfehlungen der Beobachtungsstelle.

Link: Jahresbericht des OIDAC (Observatory on Intolerance and Discrimination Against Christians) für 2019

Symbolbild: Vandalismus gegen ein Kreuz



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 22. November 2019 
 

Nicht doch. Wir lernen doch aus den Medien,

dass Hassverbrechen fast ausschließlich durch "falsche Meinungen" rechts von [weit] links begangen werden. Ich habe den inflationär verwendeten Begriff "Hass und Hetze" in Deutschland jedenfalls noch nie im Zusammenhang mit linken Meinungen oder gar linksextremen Gewalt- oder islamistischen Mordaufrufen verwendet gehört - wohl aber oft genug zur Diffamiierung vernünftiger Einwände aus der Mitte der Gesellschaft gegen eine ideologiegesteuerte und selbstzerstörerische Politik ...


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenphobie

  1. Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär
  2. Wollte kein ‚Pride’ T-Shirt tragen: Starbucks kündigt christliche Mitarbeiterin
  3. Catholics for Trump: ‚Protestieren Sie öffentlich gegen Kirchensperren’
  4. US-Bischöfe verurteilen Vandalenakte gegen Kirchen und Statuen
  5. Trump twittert Warnung eines katholischen Autors: "Krieg gegen Christentum"
  6. Priester zum LGBT-‚Pride’ Monat: den Sünder lieben, nicht die Sünde
  7. Frankreich: Vandalenakt gegen Gipfelkreuz
  8. Diskriminiert die Swiss Air Line Christen?
  9. Weihnachtsmuffel schieben Muslime vor
  10. „Die Kirche zerstören – Den Staat niederbrennen“








Top-15

meist-gelesen

  1. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  2. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  3. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  4. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  5. "Und dann kam der November 2020"
  6. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  7. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  8. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  9. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  10. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  11. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  12. Als der Terror begann, verschanzten sich die Jugendlichen in der Kirche
  13. Die 13 neuen Kardinäle im Kurzporträt. Der Weg des Lebens und der Geschichte
  14. Hohe Vertreter der Kirche haben das Kerngeschäft der Seelsorge verlassen
  15. „Beinharter Konflikt“ zwischen Schweizer Bischöfen und ihrem Nachrichtendienst „kath.ch“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz