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„Götzendienst im Vatikan…“

21. November 2019 in Kommentar, 14 Lesermeinungen
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„Als Familienvater fühle ich mich von Vertretern der Kirche im Stich gelassen, und noch mehr: ich fühle mich attackiert. Der Papst sitzt dabei, wie Götzen angebetet werden und quittiert das mit einem Vaterunser.“ Gastkommentar von Stefan Ott


Vatikan (kath.net) Götzendienst im Vatikan, das ist die großartige Sensation, die uns die Medien in den letzten Wochen präsentiert haben. Eine Sensation, die sich ungefähr so bizarr anhört wie: „Endlich: Tofu aus Schweinefleisch!“, oder: „Tiefseetaucher beim Bungeejumping verunglückt!“

Eine durchaus prickelnde Schlagzeile, aber nicht in erster Linie wegen des noch genauer zu betrachtenden Götzendienstes, sondern deshalb, weil diese angeblich „kultursensiblen“ Vorgänge in den vatikanischen Gärten Gräben gerissen haben. Es sind Fronten geschaffen und verstärkt worden, es sind Gegner geschaffen und Feindbilder produziert worden. Kurz gesagt: Was hier geschehen ist, war eine zutiefst unchristliche Veranstaltung mit weltweiten Auswirkungen- unchristlich, weil sie bewusst Unsicherheit geschaffen hat.

Als sechsfacher Familienvater weiß ich, wovon ich rede. Unsere Kleineren mit 5 und 7 Jahren haben das noch nicht mitbekommen. Aber die Größeren zwischen 13 und 19 haben die Bilder gesehen und gespeichert.

Die unselige Problematik des Götzendienstes als solchem wurde in den Medien bereits etliche Male behandelt, sei es von Gegnern oder Befürwortern. Egal welche Position eingenommen wurde, es ging um: „Götzendienst im Vatikan“. Wurden die heidnischen Rituale verteidigt, dann wurde sich auch für die Katholiken entschuldigt, die sich durch die Vorgänge verletzt fühlten. Offensichtlich wussten die Verteidiger ganz genau, dass es nicht selbstverständlich ist das Niederfallen vor Holzfiguren als „religionsneutralen Vorgang“ zu erkennen.

Die Positionierung des Papstes gegen diejenigen Katholiken, die sich durch die Vorgänge befremdet fühlen, mag wohl als Einladung angedacht sein- allerdings als Einladung für diejenigen, die einer Konkretisierung unseres Glaubens in Jesus Christus skeptisch gegenüberstehen. Zu einer Vertiefung des liturgischen Lebens führt es mit Sicherheit nicht.

Das Feindbild des spießigen, empörten Katholiken, der sich pflichtschuldig ereifert, weil irgendwo zu viel Haut zu sehen ist, wurde in den letzten Jahren immer wieder herangezogen um Dinge zu rechtfertigen, die eine ähnliche Funktion hatten, wie die Pachamamas in den Vatikanischen Gärten: Sei es eine Fotoausstellung im Kirchenraum zum Thema „Adam und Eva“ (entsprechend gut sichtbar „kostümiert“), sei es die im Schaukasten der Kirche beworbene Kunstausstellung mit einem Gemälde einer nackten Frau am Kreuz, oder der „Gespenstertanz“ in der Heiligen Messe an Fasching zu einem Lied mit dem Refrain: „Abrakadabra, ich bin ein Gespenst…“.


Das ist eben die deutsch katholische Kirche, „…aber Gott sei Dank gibt es ja die Weltkirche“, so sagte ich mir bisher. Nun aber haben wir von höchster Instanz die Anleitung: So geht offene Liturgie…

Auf einmal ist das ganze bunte Treiben nicht nur gerechtfertigt, wir haben ein Tor geöffnet mit der Aufschrift: „Kommt alle herein und bringt alles mit, wir bauen es ein!“

Auf den ersten Aufschrei in den Medien folgte eine Welle der Rechtfertigung und Beschwichtigung: „Das war doch gar kein Götzendienst!“ Die hochgebildeten Erklärer widersprachen einander so massiv, dass es gar keinen Sinn gemacht hätte auf den ganzen Unsinn einzugehen. Erst waren diese Holzfiguren Maria und Elisabeth, dann war es Pachamama, dann war es doch nicht Pachamama, dann war es zwar schon Pachamama, aber Pachamama ist ja gar nicht so eine Gottheit, wo es dann Götzendienst wäre, das Ganze hätte nichts mit Götzendienst gemein, da man ja nicht die Stirn auf dem Boden gelegen habe, da ja nur der Boden geküsst worden sei und das habe ja schon JPII so praktiziert, Pachamama werde ja gar nicht von den Ureinwohnern Amazoniens verehrt, Pachamama sei nicht personal… Man könnte die Reihe der Erklärungen noch auf mehreren Seiten fortsetzen.

Holzfiguren von nackten schwangeren Frauen und einem Mann, rundherum Leute, die ihren Hintern in die Höhe recken, Kopf auf dem Boden… Wenn das kein Götzendienst war, dann gab es in der gesamten Menschheitsgeschichte noch keinen Götzendienst.
Faktisch gab es aber historisch gesehen, bei Christen immer wieder die Weigerung bei derlei Vorgängen mitzumachen. Ob die Machthaber die Verehrung nun als tatsächlichen Götzendienst betrachteten, oder auch nur als Verehrung eines irgendwie gearteten „Urquells des Seins“, spielte da für die Christen eigentlich keine Rolle. Die dargestellten Götterfiguren im alten Rom wurden schon in der Antike nicht selbstverständlich als tatsächliche jenseitige übermächtige Wesenheiten angesehen, sondern vielfach einfach als Abbildungen zutiefst menschlicher Grundgegebenheiten. Trotzdem wurden sie verehrt. So gesehen hätten sich auch die frühen Christen problemlos vor fremden Göttern niederwerfen können. Im Sinne einer Verneigung vor der Natur und der ihr innewohnenden Lebenskraft hätten sie nach dieser Auffassung weder gesündigt noch jemandem Anstoß gegeben und hätten gleichzeitig die Römer noch ein wenig inkulturiert. Darüber hinaus hätten sie auch noch ihr Leben und evtl. das ihrer Kinder gerettet. Trotzdem entschieden sie sich, diese Verehrung zu verweigern.

Als Familienvater fühle ich mich von Vertretern der Kirche im Stich gelassen, und noch mehr: ich fühle mich attackiert. Diese schamlose Inszenierung fühlt sich für mich an wie ein bösartiger, hinterhältiger Angriff auf meine Familie. Der Papst sitzt dabei, wie Götzen angebetet werden und quittiert das mit einem Vaterunser. So ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und sollte es auch irgendwelche akrobatischen Erklärungen geben, die das Ganze unter dem Strich noch irgendwie halbwegs verständlich wirken lassen könnten, wir können nicht wieder gut reden was die Welt gesehen hat. Hier wurden Fakten geschaffen.

Menschen, die hier nämlich nicht in dieses neue Bild passen werden für böse, nicht zurechnungsfähig, kriminell, nicht hörenswert erklärt. Ihre Meinung braucht nicht berücksichtigt zu werden. So ging es auch mit den Katholiken, die die Figuren entwendeten, und damit allen, die sich ebenfalls durch die seltsam anmutende Zeremonie negativ berührt fühlten. Wer sich unangenehm berührt fühlt, ist auf der Seite der Kriminellen. Wer sich unangenehm berührt fühlt von Gespenstern in der Kirche, ist auf der Seite der Kriminellen. Wer sich unangenehm berührt fühlt von Nacktfotos in der Kirche, ist auf der Seite der Kriminellen. Wer sich unangenehm berührt fühlt…

Meine Kinder fühlten sich damals unangenehm berührt von dem Faschingsgottesdienst und nannten die Kirche nach oben beschriebener Szene nur noch die „Gespensterkirche“. Jetzt liegt natürlich der Verdacht nahe, dass „ultra-erzgiftende Katholikeneltern“ ihre Kinder beimpfen, Dinge schlecht zu finden, die empörend, obszön und nackt sind. Falls dieser Verdacht bei jemandem aufkommen sollte, dann kann ich das nicht ändern. Beteuerungen wie wohlerzogen, aufgeklärt, intelligent oder gläubig die eigenen Kinder sind, oder auch wieviel die Kinder von sich aus ohne Zutun der Eltern erkannt haben, bleiben stets unter Verdacht, insbesondere wenn viel dazu erklärt wird, deshalb halte ich mich mal diesbezüglich zurück. Nur soviel, den Namen „Gespensterkirche“ hatte ich mir nicht ausgedacht…

Ein Sohn von Freunden erlebte vor ein paar Jahren, dass bei einer katholischen Jugendfreizeit eine Buddha-Statue bei der Hl. Messe neben den Altar gestellt wurde. Ich empfand das damals schon als massiven Verstoß gegen das erste Gebot, fühlte mich aber nur an der Oberfläche angegriffen, da wir ja zur Weltkirche gehören und das, was in Deutschland passiert, „das ist nicht so wichtig“. Dieses nachträgliche „mit ins Boot holen“ von all den Dingen, die mir damals die Liturgie versauert haben, fühlt sich größer an als ein einmaliger Verstoß gegen das erste Gebot, es ist das Errichten einer Schaubühne für die ganze Welt, mit der Überschrift: „Die Kirche ist freigegeben, bitte bedient euch!“ Wer jetzt hier immer noch der Meinung ist, hier würde doch gar nicht gegen das erste Gebot verstoßen, dem sei die Frage erlaubt, warum wird hier etwas veranstaltet, was Millionen von Katholiken weltweit für genau das halten? Ist es nicht Katastrophe genug, wenn auf der ganzen Welt die Menschen jetzt glauben die katholische Kirche hätte den Götzendienst erlaubt, auch wenn es gar nicht so ist? Oder ist es jetzt die neueste Mode Dinge zu tun die da verdammt nah dran sind?

Unsere großen Kinder haben das genau mitbekommen. Freunde haben das mitverfolgt. Die Medien haben über Götzendienst berichtet. Und solche Vorbilder schaffen ungeahnte Möglichkeiten: Möglichkeiten zu gestalten, zu verwerfen, zu verstoßen und zu verletzen. Vorbilder schaffen Nachahmer und wer nicht mitspielt, wird kriminalisiert.

Was allerdings kaum Beachtung gefunden hat, ist die Tatsache, dass am Ende mit den Füßen abgestimmt wird. Leute, die regelmäßig in die Hl. Messe gehen, halten in der Regel das 1. Gebot immer noch für wichtig. Wer also in Zukunft nach Amazonischem Ritus den Phallus, „Mutter Erde“ oder das Ökosystem preist, wird damit rechnen müssen, dass Leute, die hier alles und jeden ändern möchten, für gewöhnlich keine regelmäßigen Kirchgänger sind.

Der Verfasser, Stefan Ott, ist Diplom-Theologe.

Papst Franziskus bei der umstrittenen Zeremonie mit Pachamama-Statuen in den Vatikanischen Gärten am 4.10.2019



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Lesermeinungen

 lesa 24. November 2019 

Lieber @Zeitzeuge: Weiterhin gute Genesung. Wir beten weiter. Ihnen und allen einen schönen Christkönigsonntag!


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 Zeitzeuge 21. November 2019 
 

Liebe lesa, Bernhard Joseph, hape u.a.!

Danke für Ihre Stellungnahmen!

Es ist offensichtlich, daß seit 2013
noch viel mehr Neo-Modernisten in den
Kardinalsrang erhoben bzw. zu Bischöfen
ernannt wurden als vorher.

Die Ideologie des Neo-Modernismus wird
jetzt weitgehend ungehemmt verbreitet.

Auffällig ist auch, daß diese Ideologen
sich jetzt öfter als "Papolatristen
erster Güte" öffentl. positionieren.

Für diejenigen, die der verpflichtenden,
unverfälschten und unverkürzten kath.
Glaubens- und Sittenlehre, die auch
kein Papst ändern darf, treu beleiben
gelten uneingeschränkt u.a.:

2 Tim. 3,14 i.V.m. Gal. 1,7-9

und Math. 24,13!

Beten wir für- und miteinander, daß
wir allen Anfeindungen zum Trotz stets
zu den Treuen im vorg. Sinn gehören!


Persönliches:

Die Achillessehnenentzündung ist abgeklungen, das RSI-Syndrom ist auch
nur noch viel schwächer ausgeprägt,
die übrigen, alltägl. Beeinträchtigungen
sind auszuhalten, morgen werde ich
den neuen HbA1c-Wert erhalten, abwarten!

Gesegnete, gute Nacht wünscht

Ihr Zeitzeuge!


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 Lilia 21. November 2019 
 

Es sind sicher mehr Väter und Mütter im Himmel als Bischöfe und Kardinäle.

Das war mein erster Gedanke, der mir beim Lesen des Beitrags von Stefan Ott kam.


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 hape 21. November 2019 

Werter @Aquilinus,

danke für die Richtigstellung „Neuarianismus“.


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 Bernhard Joseph 21. November 2019 
 

Lieber Zeitzeuge!

Man kann dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen.

Jetzt kommt ans Licht, was vorher verborgen war.

Wer sehen will, der sieht, dass hier der katholische Glaube offen verfälscht und damit ins Unwahre gezogen wird.

Insofern liefern maßgebliche Kräfte im Vatikan selbst den Beweis, dass man ihnen nicht folgen kann und darf, sondern jeder Katholik weiter treu im Glauben ausharren muss, bis die Glaubensfinsternis überwunden ist, denn immer schon gab es die Versuchung des Glaubensabfalls als göttliche Prüfung.


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 Aquilinus 21. November 2019 
 

@hape

Ich stimme ihnen voll zu. Allerdings ist ihnen bezüglich des Arianismus ein Fehler unterlaufen. Arius hatte Probleme mit der Trinitätslehre, weil er dachte, dass diese dem Monotheismus wiederspräche. Deshalb leugnete er die wesensgleiche Gottheit Christi mit dem Vater. Was wir also heute erleben ist ein Neoarianismus. Damals gab es einen Hl. Athanasius, der den wahren Glauben mit aller Kraft zu retten versuchte. Auch heute gibt es einen Athanasius, der sich nicht scheut, die Wahrheit zu verteidigen. Irgendwie wiederholt sich die Kirchengeschichte.


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 hape 21. November 2019 

Jesus: wahrer Gott und wahrer Mensch.

Die A-Synode warf ein Schlaglicht auf das, worauf die Kirche hinstrebt, wenn es wider erwarten nicht doch noch zu einer inneren Umkehrbewegung kommt. Beleidigung Gottes durch Götzendienst und Banalisierung der Sakramente – der gemeinsame Nenner solcher und viele anderer Vorboten des Unheils ist m. M. nach die Verleugnung der Gottheit Jesu. Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Beim arianischen Streit im 4. Jh. wurde an der Menschheit Jesu gezweifelt. Seine Gottheit war unstrittig. Heute ist es umgekehrt. Jesus geht nur noch als Mensch durch. Ein netter Arzt und guter Freund mit coolen Aktionen, hat zur Zeit der alten Römer gelebt, würde heute an der Seite von Greta das Klima retten. Ein moralisches Vorbild, mehr nicht. Aber der Sohn Gottes? Niemals. – Wenn Jesus aber tatsächlich nicht wahrer Gott wäre, dann gäbe es gar kein Priestertum. Dann könnte man ihn auch nicht mit Götzendienst beleidigen und die Diskussion um Zölibat, Frauenpriestertum und Viri Probati wäre überflüssig.


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 mampa 21. November 2019 
 

Sehr geehrter Herr Ott!
Aus Zeitgründen möchte ich mich heute
kurz halten.
Ihnen ein herzliches Dankeschön für Ihren so treffenden Beitrag.
Ich kann mit ganzem Herzen zustimmen.
Da wir auch 6 Kinder und inzwischen schon 20 Enkel haben, empfinde ich genau so wie Sie.
Auch habe ich mich darüber hier schon geäußert.
Obwohl wir in unserem ganzen Leben versucht haben nach der katholischen Lehre zu leben, fühlen wir uns von einigen Vertretern der Kirche verraten und verkauft.


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 Msgr.Regensburg 21. November 2019 
 

Die sich dagegen wehren oder Abbitte leisten

werden in der Tat von Katholiken in den Dreck gezogen. Und es sind nicht die, die selten in die Kirche gehen - nein, es sind die Priester selbst und pastorale Berufskatholiken die es höchst befremdlich finden, wenn Katholiken wie z. B. die Gläubigen der Piusbruderschaft vor dem Allerheiligsten Sühnegebete für die Vorfälle der Amazoniensynode halten. Nicht nur verschroben sondern gar Sektierer seien solche Leute. Der Autor hat damit Recht, daß mit den Bildern wieder Fakten geschaffen werden, gegen alles (oder nur vieles - was schlimm genug ist) was die Katholische Kirche je vertreten hat. Festzustellen ist, daß es den Berufskatholiken und Rätekatholiken nicht mehr möglich ist zu erkennen und damit zu lehren. Wenn Sakramente nicht mehr als das Wichtigste erachtet werden, wenn Götzendienst nicht mehr erkannt wird und wenn Anbetung und Sühnegebet als sektiererhaft bezeichnet werden, kann man doch nicht mehr römisch katholisch sein.


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 Ginsterbusch 21. November 2019 

Sind wir doch ehrlich

...hier soll eine neue Kirche entstehen.
Es ist gewollt.
Für mich war schlimm, dass sich der Hl. Vater für das Entfernen der Pachamama entschuldigt hat.


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 RJN 21. November 2019 
 

Der Papst mit dem falschen Namen

Auch ich bin es leid, ständig mit diesem Pachamama-Mist konfrontiert zu werden. Was hat das alles mit dem Glauben und auch mit dem Leben zu tun? Auch die Bewohner des Amazonas werden davon wohl herzlich wenig berührt sein. Der ach so dialogbereite Papst, der freilich den Dialog mit seinen kritischen und besorgten Kardinälen verweigert, treibt immer neue Säue durch das Dorf, verweigert sich der den Päpsten gestellten Aufgabe, ein klares Zeugnis für den Glauben abzulegen und lässt so die Kirche auf ein bisher in der jüngeren Zeit unvorstellbares Niveau der Verkommenheit hinabsinken.Er gibt, wie es der Verfasser dieses Beitrages richtig sieht, die katholische Kirche der Lächerlichkeit und der Verachtung preis.Den selbstgewählten Namen "Franziskus" hat er nicht verdient!


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 lesa 21. November 2019 

Die Realität im Glaubensalltag

Danke für dieses Zeugnis aus dem realen Leben!


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 Winrod 21. November 2019 
 

Es ist leider so,

dass alles an den "regelmäßigen Kirchgängern" vorbeigemogelt wird. Da bestimmt eine intellektuelle Schicht, die ihres Glaubens zunehmend unsicher wird, was in der Kirche zu erneuern wäre.


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 Zeitzeuge 21. November 2019 
 

Kardinal Ravasi wurde bereits 2015 bei einem "Pachamama"

Ritual" gefilmt, siehe Link aus den
lifesitenews!

Im übertragenen Sinn muss ich leider
an Koh. 1,9 denken:

"Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man
wieder tun:
Es gibt nichts Neues unter der Sonne!"



Custos quid de nocte?

Allein den Betern kann es noch gelingen!

www.lifesitenews.com/news/video-of-vatican-cardinal-at-pachamama-father-sun-ceremony-surfaces


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