Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  2. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  3. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  4. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  5. Papst in Buchbeitrag: Corona lässt Leben neu auf Gott ausrichten
  6. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  9. Weinhostien für das evangelische Abendmahl in Zeiten von Corona
  10. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  11. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  12. Italiens Kirche: Bischofsbrief zur Wiederbelebung des Pfarrlebens
  13. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  14. Die Welt heilen
  15. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an

Abtreibungsgesetz: Lebensschützer klagen gegen Bundesstaat New York

22. November 2019 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Gesetz verbietet Lebensschutzorganisationen Mitarbeiter zu kündigen, die für Abtreibung eintreten. Das verstößt gegen die Vereinigungs-, Rede- und Religionsfreiheit, sagen die Kläger.


Albany (kath.net/lifesitenews/jg)
Mehrere Lebensschutzorganisationen und eine Kirche haben bekannt gegeben, dass sie Klage gegen den Bundesstaat New York einbringen werden. Der Bundesstaat hat ein Gesetz beschlossen, das Lebensschutzorganisationen dazu zwingt, Personen einzustellen, die ihre Haltung zu religiösen Werten und dem Lebensschutz nicht teilen.

Laut dem Gesetz dürfen Arbeitgeber keinen Mitarbeiter wegen seiner „Entscheidungen über reproduktive Gesundheit“ „diskriminieren“ oder aus diesem Grund Maßnahmen gegen diese Mitarbeiter ergreifen. Darüber hinaus dürfen Mitarbeiter keine Dokumente unterschreiben, in welchen „das Recht ihre Entscheidungen über reproduktive Gesundheit zu treffen“ eingeschränkt wird. Ausnahmen für religiöse Arbeitgeber gibt es nicht.


Ein Schwangerschaftskrisenzentrum darf nach dem neuen Gesetz eine Mitarbeiterin nicht kündigen, die selbst eine Abtreibung durchführen ließ, eine Kirche dürfte einen Mitarbeiter nicht kündigen, der sich öffentlich in Fragen der Abtreibung gegen die Lehre der Kirche stellt.

Die Alliance Defending Freedom (ADF) vertritt die Lebensschutzorganisation National Institute of Family and Life Advocates (NIFLA), die First Bible Baptist Church in Hilton und die Schwangerenberatung CompassCare in dieser Angelegenheit. Das Gesetz verstoße gegen die Vereinigungs-, Rede und Religionsfreiheit der Arbeitgeber des Bundesstaates New York, einschließlich religiöser gemeinnütziger Organisationen, Kirchen und Schulen. Die Botschaft an die Lebensschützer in New York sei klar: Die Abtreibungsagenda von Organisationen wie Planned Parenthood sei wichtiger als das Leben der Ungeborenen und jeder der nicht zustimme, werde mit der Macht des Gesetzes dazu gezwungen sich der Ansicht des Staates zu unterwerfen, kritisierte Ken Connelly, ein Vertreter der ADF.

In einer Stellungnahme stellte CompassCare fest, dass die Organisation ihre Mission und ihre Grundsätze aufgeben müsse, wenn sie der Bestimmung unterwerfe. Sie sehe sich gezwungen, gegen das Gesetz zu klagen, damit Christen ihre Überzeugungen weiterhin öffentlich und friedlich bezeugen könnten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 22. November 2019 
 

Kaum zu glauben!

Nicht dass ich diese Meldung nicht für zutreffend ansehe,sondern dass es dem Gesetzgeber von New York an Hirn fehlt.

Etwas akademischer: Es fehlt an Philosophie, an Logik!


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensschutz

  1. ‚Planned Parenthood‘ entfernt Namen der rassistischen Gründerin Margaret Sanger von Klinik
  2. Milliardär Buffett: 4 Milliarden Dollar für Abtreibungen
  3. Logische Konsequenzen der Freigabe der Abtreibung
  4. Das ist das Wunder, das zur Seligsprechung des Kolumbusrittergründers führt!
  5. Neuer Notfallfonds für schwangere Frauen und Mütter
  6. Das Bistum Speyer trauert um Altbischof Anton Schlembach
  7. „Ihr tötet 100.000 junge George Floyds pro Jahr, verdient damit Geld“
  8. Angst vor säkularer Mehrheit: katholische Hochschulen verraten Werte
  9. Appell für Lebensschutz und ein Sterben in Würde
  10. Corona gefährdet das Leben ungeborener Kinder








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  4. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  5. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  6. Neues kath.net-Kult-T-Shirt: Crux Sacra Sit Mihi Lux
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. Tödlich verunglückt: Trauer um zwei Seelsorger
  9. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  10. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  11. EKD-Kopf Bedford-Strohm kündigt Kurswechel an - „Zusammenarbeit mit NGOs wie Sea-Watch“
  12. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  13. Prominenter US-Priester verteidigt seine offene Unterstützung für Trump
  14. Kathedrale von Sheffield löst um „Inklusion“ willen traditionsreichen Kirchenchor auf
  15. Brandanschlag auf Kathedrale in Managua

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz