19 November 2019, 11:30
US-Regierung lehnt Pro-Abtreibungspolitik der UNO ab
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'UNO'
Bei einer Konferenz des Weltbevölkerungsfonds der UNO lehnte die Sonderbeauftragte der US-Regierung die Abtreibungsagenda der Konferenz ab. Lebensschutzorganisationen durften an der Konferenz nicht teilnehmen.

Nairobi/Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Die US-Regierung lehnt die abtreibungsfreundliche Politik der Vereinten Nationen ab, die bei einem UN-Gipfeltreffen zu Bevölkerung und Entwicklung in Nairobi vergangene Woche besprochen worden ist.

Valerie Huber, die Sonderbeauftragte der US-Regierung, betonte die Politik der Regierung Trump, die Menschenrechte aller Frauen und Mädchen zu fördern, „ohne Kompromisse einzugehen beim inhärenten Wert jedes menschlichen Lebens, ob geboren oder ungeboren.“

Werbung
Ordensfrauen


In Nairobi fand von 12. bis 14. November eine Konferenz zu den Zielen der International Conference of Population and Development (IPCD) statt, die vor 25 Jahren in Kairo abgehalten wurde. Die Konferenz in Kairo hat Programme zur Förderung von Frauen und Mädchen beschlossen. Bei dem vom Weltbevölkerungsfond der Vereinten Nationen veranstalteten Gipfeltreffen in Nairobi spielten Abtreibung und so genannte „reproduktive Rechte“ eine große Rolle.

Mehr als 200 Organisationen aus aller Welt hatten zu „Fortschritten bei sexuellen und reproduktiven Rechten“, einschließlich Information über und Zugang zu Abtreibungen aufgerufen, die nach ihrer Ansicht dringend notwendig seien. Diese Rechte seien „ein Fundament der Geschlechtergleichheit“, stellten die Organisationen laut einem Bericht der Zeitung The Guardian fest.

Huber empfahl den teilnehmenden Staaten und Organisationen, sich auf die Bekämpfung des Menschenhandels, der Genitalverstümmelung und der Kinderehe zu konzentrieren. Sie schlug vor, Frauen Alternativen zur Abtreibung anzubieten. Die USA würden sich zur Familienplanung bekennen, Abtreibung zähle aber nicht zu deren Methoden, stellte sie fest.

Die US-Sonderbeauftragte war eine der wenigen Stimmen, die den Lebensschutz unterstützten. Lebensschutzorganisationen wurden von der UNFPA nicht zur Konferenz zugelassen, berichten die konservative Heritage Foundation und CitizenGO. Pro-Abtreibungsgruppen wie die International Planned Parenthood Federation und Mary Stopes International waren allerdings willkommen.


Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Das neue enfant terrible der katholischen Kirche Österreichs? (125)

Papst bekräftigt Lehre von "Amoris laetitia" zu Geschiedenen (69)

Papst an Klimakonferenz: Welt zu weit von Klimazielen entfernt (48)

Ehemaliger französischer Innenminister: Islam wird Europa übernehmen (47)

Drewermann fordert „Sanftmut Jesu“ gegen kirchliche Missbrauchstäter! (43)

FAZ: „Vatikan finanziert Elton-John-Film“ mit Peterspfennig (36)

Chinesischer Bischof: Vaterlandsliebe muss an erster Stelle stehen (35)

'Je leerer die Kirchen, umso größer die Friday for Future Umzüge' (29)

Polizeiaktion im Kloster der Franziskanerinnen in Langenlois (26)

NEIN. NEIN und nochmals NEIN! (25)

Ein alter Theologenwitz (21)

Kurienkardinal Ouellet: Einer von drei Bischofskandidaten lehnt ab (20)

Papst und Groß-Imam schlagen UNO neuen weltweiten Gedenktag vor (17)

Der Herr tröstet und bestraft mit Zärtlichkeit (17)

Strafermittlungen gegen Aachener Weihbischof (15)