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Trump jr.: Debatte um Toiletten für Transgender-Personen

18. November 2019 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Sollen Transgender-Personen Zugang zu den Toiletten ihres ‚gewählten’ Geschlechts haben? Oder sind Toiletteanlagen für alle die Lösung?


Los Angeles (kath.net/lifesitenews/jg)
Donald Trump jr., der Sohn des US-Präsidenten, hat den Vorschlag abgelehnt, Transgender-Personen den Zugang zu Toiletten des biologisch anderen Geschlechts zu gewähren. Die ideale Lösung seien nach seiner Ansicht Unisex-Toiletten.

Trump jr. war am Montag Gast in der Sendung „Rubin Report“ des libertären Moderators Dave Rubin. Seine Antwort entsprach dem liberalen Standpunkt, den sein Vater vor seiner Wahl vertreten hatte. 2016 hatte er ein Gesetz des Bundesstaates North Carolina kritisiert, das den Zutritt zu Toiletten auf Angehörige jeweils eines Geschlechts beschränkt. Das sei schlecht für die Wirtschaft und außerdem gebe es nur wenige Beschwerden, wenn Transgender-Personen Toiletten des von ihnen „gewählten“ Geschlechts benutzen würden, sagte Präsidentschaftskandidat Trump damals.


Die Regierung Trump hat allerdings einen anderen Kurs verfolgt. Vorwürfe der „Diskriminierung“ von Transgender-Personen, die nicht Toiletten des von ihnen „gewählten“ Geschlechts benützen dürfen, werden nicht weiter verfolgt, entsprechende Richtlinien der Vorgängerregierung sind nicht mehr in Kraft.

Konservative Kritiker von Unisex-Toiletten sehen in dem Zwang einen diskreten Ort mit Mitgliedern des anderen Geschlechts teilen zu müssen eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Dies würde unnötigen Stress verursachen und potentiellen männliche Sexualtätern einen Vorwand liefern, Toiletten oder Umkleidekabinen zu betreten, die auch von Frauen benutzt werden.

An Schulen eingerichtete geschlechtsneutrale Toiletten wurden von Schülern und Eltern überwiegend abgelehnt. Das Unbehagen, das durch den einen oder anderen Transgender ausgelöst würde, wäre in diesen Toiletteanlagen noch verschärft, weil alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht dieselbe Toiletteanlage benützen müssten, berichtet LifeSiteNews.



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