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Das Logo unter der Lupe

15. November 2019 in Kommentar, 42 Lesermeinungen
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Der Synodale Weg und sein Kreuzwegweiser. Gastkommentar von Peter Esser


Bonn (kath.net) In der Krypta des Würzburger Kiliansdoms findet man das sogenannte Merowingerkreuz, ein über tausend Jahre altes, schmuckloses Steinkreuz. Vor dem Schnittpunkt der Kreuzesbalken erhebt sich die halbplastische Darstellung des Kopfs eines bärtigen Mannes. Urtümlich und doch seltsam vertraut wirkt der Kopf; eine Darstellung Jesu als fränkischer Krieger mit groben Haarfransen, die ihm über die Stirn hängen, und dem rund geschnittenen Bart. Er blickt den Betrachter aus weit geöffneten Augen an, in den Zügen seines runden Gesichts liegt Frieden. »Am Kreuz zeigt uns Gott sein wahres Gesicht« war die Erklärung unseres Begleiters dazu vor vielen Jahren. Das hat sich mir eingeprägt. Aus dem Hinrichtungsinstrument wird das Heilszeichen Gottes. In der Begegnung mit dem Kreuz scheint auf, dass Gott uns »bis zur Vollendung geliebt hat«.

Ein Zeitsprung von über tausend Jahren zeigt uns eine neue Kreuzesdarstellung. In einer Pressekonferenz stellen Kardinal Marx sowie Karin Kortmann und Thomas Sternberg als Vertreter des ZdK das Logo des Synodalen Wegs vor, dessen Bildmarke ebenfalls von der Form des Lateinischen Kreuzes abgeleitet ist.

Ein Logo ist ein Bild- oder auch ein Bild-Wortzeichen, das möglichst knapp für ein Unternehmen, eine Institution oder eine Veranstaltung seht. Das Zeichen soll eine Entsprechung zu dem Bezeichneten haben: Wer mit Konfetti und Luftschlangen für ein Bestattungsunternehmen wirbt, wird nur wenige Kunden finden.

Im Logo des Synodalen Wegs sehen wir ein graphisches Element (Bildmarke), und kombiniert dazu den Text (Wortmarke). Der Umriss eines lateinischen Kreuzes bildet die Bildmarke. Diese Umrisslinie ist mit einem Farbverlauf von Blau über Violett und Rot nach Orange gefüllt. Das rechte Ende des horizontalen Balkens bildet eine Spitze. Hier wird die Darstellung zum Vexierbild, das als sowohl als Kreuz und ebenso als Wegweiser verstanden werden kann mit dessen Spitze der Umriss endet. Die Form wird durch den Schriftzug »DER SYNODALE WEG« ergänzt. Die Wortmarke »Der Synodale Weg« unterstreicht den Eindruck von Fortentwicklung und Zukunftsorientierung, indem sie sie in Leserichtung ausflattert. Das Logo markiert eine Zäsur auf dem Zeitstrahl, von der aus es weitergeht.


Was vorher meist als »synodaler Weg« in der Diskussion war, erhält durch die Hinzufügung des bestimmten Artikels »DER« plötzlich so etwas wie Statik und Bestimmtheit. »DER« Synodale Weg ist nicht einfach ein Prozess, sondern eine Einrichtung. Er ist sogar »DER SYNODALE WEG« in Großbuchstaben. Oft wird sogar der Kirche, dem mystischen Leib Christi, dieses Identitätszeichen verweigert, wenn durch die Verwendung des Begriffs »Kirche« ohne bestimmten Artikel der Eindruck entsteht, als sei »Kirche« etwas, das man je neu aushandeln könne. Nichts ist beständig außer dem Wandel, scheint hier die Botschaft zu lauten.

Als ich das Logo zum ersten Mal sah, war der spontane Gedanke: »Da geht’s raus!« Ein Wegweiser ist nie selbst der Weg, weswegen Wegweiser auch gut sichtbar am Rand eines Weges angebracht werden und nie in seiner Mitte. Das Wegweiserkreuz ist nicht mehr Ziel, nicht mehr Weg, sondern Katalysator für eine Bewegung, die in einer ungewissen Entfernung, aber in einer bestimmten Richtung liegt. »Stat crux dum volvitur orbis« – Fest steht das Kreuz, während sich der Erdkreis dreht – ist zumindest nicht die Botschaft, die von dem dynamisierten »Kreuzwegweiser« ausgeht.

Die Farbwelt des Bildzeichens wurde von katholisch.de als »Regenbogenfarben« bezeichnet. Schon diese Assoziation, die mit modischen weltlichen Phantasien von Diversität und »Buntheit« befrachtet ist, könnte für einen innerkirchlichen Prozess eine Vorentscheidung zur Selbstsäkularisierung bedeuten. Die Auftraggeber vermeiden folgerichtig auch die Regenbogen-Deutung und weisen auf die Farben der Logos der Deutschen Bischofskonferenz und des ZdK hin. Aus diesen Farben soll sich das Logo zusammensetzen. Blau für das ZdK und Rot/Orange für die Bischofskonferenz. Damit wird jedoch der Synodale Weg für jemanden, der nicht gerade zur Bischofskonferenz gehört und sich nicht vom ZdK vertreten fühlt, zu einer Veranstaltung, von der er (zumindest vom Corporate Design her) ausgeschlossen bleibt. Vielleicht spricht sich in den kommenden Monaten bei Bischöfen und Funktionären herum, dass man damit viele Menschen nicht erfasst hat, die einfach nur so in die Kirche gehen, weil sie im Alltag Jesus Christus nachfolgen wollen, und die ihren Glauben auf Schrift und Tradition gründen.

Wenig kann mich zudem die Deutung der vier Farbbereiche als Darstellung der vier Foren überzeugen. Das klingt ganz nach einer nachträglichen Deutung.

So bleibt als naheliegende Assoziation zur Farbwelt doch der Regenbogen – allerdings ohne das Grün und in veränderter Anordnung. Mit dem Grün, das den Regenbogen vervollständigen würde, hat man leider auf die Farbe verzichtet, die symbolisch und in der Liturgie für die Hoffnung steht. Ich zünde ein Kerzchen dafür an, dass sich die Hoffnung auch ohne ihre Berücksichtigung im Logo wieder einstellt.

Ich werde wohl in den kommenden Monaten oft auf das Merowingerkreuz schauen. Der Kreuzwegweiser von ZdK und DBK bietet nichts von dem, was mir das Kreuz bedeutet. Es ist kein Kreuz, vor dem ich verweilen könnte. Klar, es ist ja auch nur ein Logo. – Aber es ist kein Kreuz, mit dem sich ein Gesicht verbindet. Es ist die Kreuzesvorstellung des Technokraten, der eine Richtung angeben will. Der Technokrat, der »Festmeter« denkt, wenn er »Baum« hört, und »Dezibel«, wenn es in seiner Krone rauscht. Ich wünsche mir statt dessen eine Kirche, die sich aus dem Staub von Schuld und Sünde erhebt und auch dann das Angesicht Gottes im Kreuz sucht, wenn alle sie dafür bespotten.

Peter Esser ist Illustrator und Grafik-Designer. Der praktizierende Katholik im Erzbistum Köln führt den Blog „Kephas“ und hat seinen Weg im Glauben bereits vor einiger Zeit in einem kath.net-Interview erläutert: „Ich erbitte von der Kirche in Deutschland für mich: Den Glauben“

Das Merowingerkreuz des Würzburger Kiliansdoms



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Lesermeinungen

 Andrzej123 18. November 2019 
 

@ThomaR "1/3 Mitläufer".. und die anderen?

Danke, ein Hauch von Aufrichtigkeit!
Ich würde diese Schätzung bzgl d. ganz offenkund. Missbr. teilen,etwa bzgl derjenigen, die mit ihrem SUV vorfahren, bestens gekleidet erscheinen und sich die "unter dem Ladentisch" von der Freundin reservierten Diesel Jeans geben lassen (klappt nur bei echt guten Beziehungen, weil die MA sich Qualitätskleidungsstücke selbst schnappen) usw.
Was ist mit d. anderen Gesunden in den besten Jahren?
Du hast Führerschein und fährst nicht Taxe... erklärs mir.
Du wirkst kräftig und gehst nicht putzen... erklärs mir.
Und Hey Du: Meine freundliche Kopftuch Türkin steht tgl. 12 Stunden in ihrem "Späti", sie will weiss 9,50.-/h zahlen und Du hast abgesagt... erklärs mir.
Hey Du, Marlboro für 6,70.-?...warum drehst Du nicht... erklärs mir.

Ach Du da: Du hast mir erklärt, dass Du durch Hartz IV, die "christliche" Tafel usw leider auf d. schiefe Bahn gekommen und nun drogenabhängig bist... das glaube ich sofort,trink erstmal 'n Kaffee und nimm Dir' n Brötchen!


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 ThomasR 18. November 2019 
 

@Andrzej123

um 2/3 Besucher von Tafel in den Großstädten sind zu 100% auf die Tafel angewiesen und können sich das Essen zu erwerben einfach nicht mehr leisten- so meine Einschätzung.
Tafel hat dabei auch einen sehr wichtigen Nebeneffekt- über Tafel werden an die Bedürftige Produkte z.B. an der Grenze des Ablaufdatums, Produkte in beschädigten Verpackungen, Rückläufer in die Bäckereien/Rückläufer im Gemüsehandel usw. weitergegeben. Sonst wären diese Produkte entweder verbrannt oder kompostiert. Momentan in Deutschland wird trotzdem bis zu 1/3 erzeugten Lebensmitteln (aus unterscheidlichen Gründen)einfach vernichtet.

Tafel ist christlich. Selbst wenn es unter den Besucher bis zu 1/3 von Mitläufern gibt.

Übrigens nicht alle Pfandflaschensammler in den Parken und im öffentlichen Verkehr sind obdachlos.Trotzdem Pfandflaschen sammeln ist möglichewreise die wichtigste Einnahmenquelle für die Obdachlosen. Soll wegen eineigen Mitläufern Pfand auf Flaschen abgeschafft werden?


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 Andrzej123 18. November 2019 
 

Tafel Ausgabe an Nichtbedürftige ist unchristich, vgl Paulus!

Es gibt keinen von Behörden ausgestellten "Bedürftigkeitsnachweis"!

Vielmehr erzeugt zB die Caritas i.S. ihres profitablen Geschäftsmodells d. Pseudonachweis selbst.

Die Angabe von "Hartz IV", "Sozialgeldern" (was ist das?), die ggf "bestätigt sind" (oder auch nicht) beweisen zunächst, dass eben keine "Bedürftigkeit" vorliegt.

D. "Bescheinigung" besagt sowieso nichts über das tatsächlich vorhandene Einkommen und erst recht nichts, falls es von der Caritas "bestätigt" ist.

Dass jede Menge offenkundig nicht "Angewiesener" Tafeln etc. besuchen, um Geld zu sparen, weiß jeder, der dort mal tätig war.

Eine Gleichstellung "gemeinnütziger" Organisationen mit anderen Wirtschaftszweigen bzgl Veröffentlichungspflichten im Bundesanzeiger kommt hoffentlich bald und wäre ein erster Schritt, d. ungerechten u. antichristlichen Spuk, vgl Paulus! , ein Ende zu bereiten.

Tatsächlich Bedürftigen können u. sollten Christen aus eigener Tasche und nicht (auch) zu Lasten des Steuerzahlers helfen.


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 winthir 18. November 2019 

Das Kriterium für die Essensausgabe ist der "Bedürftigkeisnachweis",

der meist von öffentlichen Stellen (z. B. Sozialamt) ausgestellt wird.

Und: aus Spaß geht wohl keiner zur Tafel. Eher schämt man sich wohl (zu Unrecht).


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 Andrzej123 17. November 2019 
 

@ThomaR: Die "Angewiesenen"

"rd 350 TSD Rentner (2017) sind in Deutschland inzwischen auf "Tafel" (kostenlose Essenausgabe) angewiesen."

Nach welchen Kriterien werden Tafelbesucher, die darauf "angewiesen" sind, von denen unterschieden, die nicht darauf "angewiesen" sind?


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 ThomasR 17. November 2019 
 

weiterhin Kostenfrage

rd 350 TSD Rentner (2017) sind in Deutschland inzwischen auf "Tafel" (kostenlose Essenausgabe) angewiesen.
vgl. z.B. YouTube Tafel + Rentner

In so einer Zeit entscheidet sich die Amtskirche die Synodesitzungen ausgerechnet in Frankfurt (mit extrem hohen Übernachtungskosten) zu plazieren.
Es ist also bereits sicher es fallen die Übernachtungskosten in Millionenhöhe. Meine große Hoffnung ist, dass sich doch wenigstens einzelne Diözesen finden, die sich an diesem Projekt wenigstens aus Kostengründen und aus Anstand nicht beteiligen werden.


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 Kirchental 16. November 2019 

Lieber Zeitzeichen und Federico R.!

Danke für diesem Wegweiser!

Joh 14.6 ist meine liebste Bibelstelle. Das haben wir als Hochzeitsevangelium gewählt und zur Taufe unserer Kinder.

Dieser Satz sollte immer über unsrem Leben stehen.

Dafür braucht es kein Logo und keine Synode!


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 boxfrank 16. November 2019 

Kirchentage - früher und heute

Früher dienten Kirchentage der Verkündigung des Glaubens. Heutzutage verkündigen sie den Zeitgeist.

So gleichen - besonders die evangelischen - mehr Grünen-Pateitagen, denn kirchlichen Veranstaltungen. Fragt man die Teilnehmer nach ihrem Glauben, so kommt oft nur Diffuses heraus. Natürlich freuen sich die Bischöfe über den großen Zulauf, verschließen aber Augen davor, dass bei vielen Teilnehmern eben nicht die Verkündigung des Glaubens, sondern die Werbung für den linksgrünen Zeitgeist im Vordergrund steht.

Dies gilt im gleichen Maße auch für den Katholizismus. Auch hier gibt es Bischöfe, die sich im Befall der Medien sonnen und mit dem synodalen Weg nun die Kirche an diesen Zeitgeist anpassen wollen. Auch in den Gemeinden wird der Einfluss dieser "Reformer" immer größer.

Die Folgen sind fatal!

Denn viele Gläubige können damit nichts anfangen und wenden sich ab.

Zum Schluss noch dies:
"volvitur" ist passiv. Nicht der Erdkreis dreht sich (selbst), er wird gedreht - von Gott!


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 Fatima 1713 16. November 2019 
 

Das ist kein Wegweiser

Das ist ein weg-Weiser, ein vom-Kreuz-weg-Weiser.


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 ThomasR 16. November 2019 
 

Weg der Erneuerung der Kirche und des Glaubens

führt über Vertiefung der Zuwendung Christus(in der Liturgie, über Frömmigkeit, allgemein Gebetsleben und über Christus unter Armen,Kranken, Obdachlosen ,schwangeren Frauen in Not) und nicht über Diskussionsrunden, die ohne Zweifel Ausgaben in Millionen durch die Amtskirche(finanziert aus den Kirchensteuer und Vermögenseinnahmen der Kirche)auslösen.
Seit dem Jahr 2000 wurden v.A,aus finanziellen Gründen(und aufgrund von zweifelfachten Prognosen)um 140 Kirchen und Kapellen in Deutschland-bei stets steigenden Kirchensteuereinnahmen-profaniert und z.T. sogar abgerissen (vgl. über wiki Liste profanierter Kirchen: Aachen, Berln, Osnabrück, Münster usw)daher kann passieren, daß von einigen Gläubigen die ankommende Synode sogar als blasphemisch(nur um Geld auszugeben)wahrgenommen wird und sie zum Austritt motiviert.
Der Amtskirche ist es bewusst (und trotzdem sie macht es)-die Anfragen über die Kosten der Beuftragung einer externen Agentur für Vorbereitung der Synode bleiben unbeantwortet


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 Kephas_de 15. November 2019 

@Salvian

Wenn man jeden Tag ein wenig älter, klüger, weiser wird, dann war das Fake-Photo mit Kardinal Marx, Frau Kortmann und Herrn Sternberg eine echte Jugendsünde. Der alberne Photoshop-Fälscher hätte sich nie träumen lassen, dass jemand »Weg ist das Ziel« für bare Münze nehmen würde. Wie Josef Bordat schrieb: Das war Satire, die dem Spaßvogel vor die Füße fiel. Trotzdem sagt es etwas aus, wenn ein solcher Satz geglaubt wird. Denn DAS traut man ihnen zu. Darum hat der Eulenspiegel kein ganz schwarzes Gewissen. :-)
Viele Grüße, Peter Esser


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 nazareth 15. November 2019 
 

Ohne Zweifel...

Sehr horizontaler Wegweiser...


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 ThomasR 15. November 2019 
 

Die Gelder,die man in den synodalen Weg investiert

(1 Mio ? 10 Mio ? 20 Mio ? EUR)braucht man dringendst im Lebensschutz für die Einrichtung von Fraeunhäusern für die ungewollt schwanger gewordene sozialschwache und jugendliche Frauen und in der Obdachlosenhilfe.
So wie es momentan ausschaut, wird die Anzahl der Kirchenaustritte nach dem Abschluss des Synodalen Weges extrem in die Höhe schießen.


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 Zeitzeuge 15. November 2019 
 

Der Papst, als Stellvertreter Christi auf Erden,

der nicht Herr, sondern erster Diener
der Lehre ist, muss natürlich als einziger Inhaber des ihm von GOTT verliehenen

Jurisdiktionsprimates über die gesamte
Kirche auf Erden ein Vorbild sein an
Glaubensstärke und die reine kath. Glaubens- und Sittenlehre

ohne Zugeständnisse an die Welt =
den Zeit(un)geist verkünden zur Ehre GOTTES und zum Wohl
des Ewigen Seelenheils der Gläubigen!

Das ist seine oberste Pflicht und Schuldigkeit, vor GOTT und den Menschen, diese kann ihm keine Synode
abnehmen!

Allein den Betern kann es noch gelingen!


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 Zeitzeuge 15. November 2019 
 

Ich fühle mich zu einer Präzisierung veranlaßt:

Der Wegweiser ist die verbindliche,
überlieferte, unverfälschte und
unverkürzte katholische Glaubens-
und Sittenlehre, die Jesus Christus
unseren Herrn und GOTT verkündet,
als DEN Weg, DIE Wahrheit und
DAS Leben und DIESER ist das Haupt
der Kirche, wir, auch der Papst, sind
SEINE Glieder, die nur dann lebendige
Glieder sind, wenn sie Ihre Pflicht
tun, jede(r) nach seinen Möglichkeiten
und Kräften, aber immer mit Math.
7,13-14 vor Augen!

Lieber Federico R.!

Ich hatte gerade meine "Präzisierung"
in Bearbeitung, als ich zwischendurch Ihre wichtige
Ergänzung las, wir beide sind offensichtlich "aus dem gleichen Holz
geschnitzt", DEO Gratias!


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 Federico R. 15. November 2019 
 

Lieber @Zeitzeuge, noch eine Ergänzung aus dem Johannes-Evangelium: :

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Joh 14,6). Wenn das zum Leitwort des synodalen Wegs gewählt worden wäre – aber vielleicht wird es noch? -, könnte man auf eine Neuevangelisierung in Deutschland hoffen. Bislang stehen die Chancen dafür eher schlecht.

Laudetur Jesus Christus!


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 Zeitzeuge 15. November 2019 
 

Das Ziel ist der dreifaltige GOTT im Himmel,

den es mit Hilfe seiner zuvorkommenden,
ungeschuldeten Gnade zu erreichen gilt!

Der Weg ist beschrieben in
Math. 7,13-14!

Einen dritten Weg gibt es nicht!

Der Wegweiser ist die verbindliche,
überlieferte, unverfälschte und
unverkürzte katholische Glaubens-
und Sittenlehre!

Daran kann keine Synode, keine DBK,
erst recht kein überflüssiges ZdK und
auch kein Papst etwas ändern!

Allein den Betern kann es noch gelingen!


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 Konrad Georg 15. November 2019 
 

Ich brauche die ganzen Hanswurstiaden nicht

Mir reicht am Sonntag die Messe und ein besetzter Beichtstuhl, wenn ich wieder einmal aufraffe.


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 Diasporakatholik 15. November 2019 
 

Was MIR am Logo auffiel:

VOM Kreuz aus gesehen, weist der Wegweiser nach LINKS.

Zufall?


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 Federico R. 15. November 2019 
 

Vergelt’s Gott, Peter Esser!

Wirklich ein ausgezeichneter Kommentar. Denn so haben es die "Macher" wohl gedacht: Der synodale Weg-Weiser zeigt weg vom Kreuz, weg von Jesus Christus, weg vom Dreifaltigen Gott. Er führt ins Abseits, ins Nichts.

Zu den Christus-fernen Logomachern passen auch nahtlos jener Künstler und jener „Seelsorger“, die für das blasphemische Kreuz der Mönchengladbacher Citykirche mit der Darstellung eines KOPFLOSEN TIERKADAVERS anstelle des gekreuzigten Heilands verantwortlich sind (siehe kath.net 69662). Soll man nun das Kreuz in Mönchengladbach als Vorläufer des synodalen Weg-Logos betrachten oder bereits als vorweggenommenes – hoffnungsloses - Ziel des synodalen Wegs? Also eines Wegs geradewegs den Abgrund.


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 Aschermittwoch 15. November 2019 
 

Die Konferenzen....

Ja, Ja! Das Kreuz mit der Deutschen Bischofskonferenz....!!!


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 Salvian 15. November 2019 

Ins Abseits

Vielen Dank, Herr Esser, für Ihren ausgezeichneten Kommentar zum Logo des "Synodalen Wegs". Eine sehr gute Ergänzung liefern auch die Mitforisten "Diadochus" und "horologius" mit ihrer Beobachtung, dass der Pfeil in der Horizontalen verbleibt. Schon die Themensetzung des "Synodalen Wegs" zeigt ja unmissverständlich, dass die DBK-Mehrheit und die ZDK-Gesamtheit nicht mehr das will, was Gott will, sondern das, was die Menschen wollen. So wird sich die deutsche katholische Kirche, wie es das Logo erkennen lässt, immer weiter ins Abseits bewegen.


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 leibniz 15. November 2019 
 

Ich habe Bezug genommen auf ein Photo in Facebook mit demselben Logo, aber mit dem Satz: " Weg ist das Ziel". Auf dem Photo waren Sternberg und Kardinal Marx. Ob das ein erster Entwurf war oder eine Photomontage, weiß ich nicht.


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 Ad Verbum Tuum 15. November 2019 

Und der Hinweis-Charakter:

... nur schnell weg vom Kreuz.


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 padre14.9. 15. November 2019 

DER SYNODALE WEG = orangefarbene Revolution

in der Ukraine 2004, die Umstürzler hatten auch diese Farbe. Rot und Gelb also Orange, stehen für die Ewigkeit und Liebe GOTTES. Es kommt darauf an wie es verwendet wird. Hier wird damit die Einheit des Kreuzes Christi aufgelöst.
Auch Hindus und Buddha lieben diese Farbe.
Das Kreuz wird durch den Synodalen Weg in seiner Struktur aufgelöst. Wohin zeigt der Wegweiser?


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 petrafel 15. November 2019 
 

Auflösung statt Erlösung

Mein erster Eindruck: Das Kreuz wird vom Synodalen Weg aufgelöst.
Auflösung statt Erlösung?


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 AntlitzChristi 15. November 2019 
 

Der Regenbogen

steht in der Heiligen Schrift immer noch für den Bund Gottes mit den Menschen. Wäre wichtig, dies nie zu vergessen. Ansonsten schlage ich vor, für alle zu beten, die sich aktiv am synodalen Weg beteiligen. Wir sind zur Fürbitte aufgerufen ...


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 verus 15. November 2019 
 

die Deformation des Kreuzes

und der Botschaft des Todes und der Auferstehung unseres Herrn wird ebenfalls in diesem logo ausgedrückt.

Wohl ein Freud'scher Versprecher :)


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 Einfach 15. November 2019 
 

Mein erster Gedanke

war: Wegweiser......weg vom Kreuz.....ins Verderben. Möchte gar nicht wissen, was das Logo gekostet hat.


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 Paddel 15. November 2019 

Vergelts Ihnen Gott!

Geniale Deutung des Logos. Wow! Vergelts Gott Herr Esser.Ich werde die Deutung an Freunde und Bekannte weiterleiten. Ich finds einfach nur gut.


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 bernhard_k 15. November 2019 
 

Der Pfeil müsste nach innen, zur Kreuzmitte, zum Haupte Jesu zeigen ...

... er zeigt aber von Jesus Christus weg ...


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 Paddel 15. November 2019 

Kreuz-Weg oder Synodaler-Weg?

Wer das Kreuz ablegt geht den "Synodalen Weg". Logisch.
"Da gehts raus"
Stellen wir uns die Frage:
gehen wir "weg vom Kreuz"? oder gehen wir den "Weg vom Kreuz"?


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 Lilia 15. November 2019 
 

Und wie lässt sich die Kontur des "Kreuzes" in Regenbogenfarben erklären?


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 Dottrina 15. November 2019 
 

Auf den sog. "Synodalen Weg"

kann ich gut und gerne verzichten. Diesem Logo kann ich absolut nichts Positives abgewinnen. Wir haben solche wunderschönen Kunstwerke in unseren Kirchen, schöne Kreuze mit dem Corpus Christi und Heiligenfiguren. Da braucht es den synodalen Schmarrn nicht.


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 Herbstlicht 15. November 2019 
 

Ich empfinde dieses Logo als Anmaßung!

Als ich gestern das Logo sah, kamen mir spontan folgende Gedanken und Überlegungen:

Das Kreuz - ein intensives Zeichen für die Liebe Jesu zu uns.
Nun wird es seiner -auch inneren- Form und seines Inhalts beraubt.
Die ganzen Jahrhunderte lang hat es die Christen begleitet und bedeutet uns sehr viel.
Nun wird jetzt Hand an dieses Zeichen gelegt.
Der Synodale Weg, so suggeriert das Logo, ist dem Kreuz ebenbürtig.
Wohin aber soll dieser Weg führen?
Welches ist die dahinterliegende Absicht?


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 horologius 15. November 2019 
 

Dieser Wegweiser

bleibt in der Horizontalen. Er führt vom Kreuz weg ("Ich Bin der Weg") und bleibt im Irdischen. Er zeigt nicht mal nach oben. Das sehe ich in diesem Logo.


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 Aegidius 15. November 2019 
 

Super-Logo!

Ich finde das Logo voll gelungen. Erstens die Regenbogenfarben. Der ganze modische Homo-, Gender-, und Klerikalismuskram, derm im "Synodalen" vertieft werden soll, ist darin enthalten.
Zweitens die Wegweiser-Darstellung, dessen Bedeutung "Weg vom Kreuz", "Da geht's hinaus", "Exit" unmittelbar ins Auge springt.
Drittens der Wortbestandteil "Der Synodale weg", der umso einprägsamer ist, da ihm offenbar absichtlich das Verb fehlt: "Der Synodale kann weg" (weil er ja nicht "Kunst ist").
Alles in allem, Der klerikalistische Gender-Stuhlkreis, der uns vom Kreuz fortfüren soll, er kann weg. Ist das nicht ein treffendes Logo?


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 Winrod 15. November 2019 
 

Und was auch noch zu sagen wäre

ist, dass der "Synodale Weg" keineswegs dem Wunsch aller Gläubigen entspricht. Im Gegenteil, die meisten unter ihnen suchen in der Kirche etwas ganz Anderes als strukturelle Erneuerungen, nämlich das Heil ihrer Seele.
Die Protagonisten des "Synodalen Weges" maßen sich an, ihre eigenen Ideen zu den Ideen aller zu machen.


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 Diadochus 15. November 2019 
 

Horizontale

Ich finde das Logo sehr gelungen. Es drückt das aus, wofür der Synodale Weg steht. Wofür steht der Synodale Weg? Der Pfeil des Logos sagt es uns. Er führt weg vom Kreuz ins Verderben, irgendwohin in die Horizontale. Wir sollten unseren Blick nach oben richten.


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 Lämmchen 15. November 2019 
 

herzlichen Dank

an Peter Esser für die fachliche Darlegung dessen, was mir mein Laienverstand gegen dieses Logo gesagt hat


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 Winrod 15. November 2019 
 

Kluge Analyse

Her Esser hat das Logo des "Synodalen Weges" sehr kenntnisreich "auseinandergenommen" und entlarvt, dass der Synodale Weg nie das halten kann, was er verspricht. Er führt nämlich in der Absolutheit, in der er gedacht ist, nicht aus der Krise der Kirche heraus sondern noch weiter hinein.
Außerdem beinhaltet er eine "verkopfte" Strategie, die nicht auf die Mitwirkung des Heiligen Geistes wartet, sondern die Zukunft der Kirche in die eigenen Hände nehmen will. Hier wirkt mehr der Zeitgeist als der Heilige Geist.


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 hape 15. November 2019 

Der kleine Unterschied.

Das Merowingerkreuz ist ein Bekenntnis. Das synodale Logo ist ein Element aus dem Marketingbaukasten.

Das Merowingerkreuz erzählt noch heute von ein und demselben Gekreuzigten und Auferstandenen, den die Kirche seit 2.000 Jahren ununterbrochen anbetet. Das synodale Logo dagegen erzählt, unter Verzicht der Bezugnahme auf den Gekreuzigten und Auferstandenen, von der als Offenheit verkauften spirituellen Rat- und Orientierungslosigkeit seiner Auftraggeber. Es wird nur solange funktionieren, wie das Marketingbudget hält. Anschließend wird es als Dateileiche auf dem digitalen Friedhof landen.

Derweil verkündet das Merowingerkreuz, gänzlich unbeeindruckt von aktuellen theologischen Moden, ein und dieselbe Frohe Botschaft, die es immer schon verkündet hat. – Das ist der kleine Unterschied.


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