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„Amazonassynode war nur Mittel zum Zweck zum Erreichen anderer Ziele“

5. November 2019 in Aktuelles, 128 Lesermeinungen
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Bischof Athanasius Schneider: Diese Ziele seien in Europa „durch apostatische Priester, Bischöfe und Theologen“ hervorgebracht worden - VIDEO


Vatikan (kath.net) „Mein Eindruck ist, dass die Amazonassynode nur Mittel zum Zweck zum Erreichen anderer Ziele war, nämlich zu einer Veränderung des Glaubens und der Kirche, um eine neue Art von Kirche und von Religion hervorzubringen.“ Das vertrat Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese der Heiligen Maria in Astana,im Interview mit "LifeSiteNews". Dazu habe man „einen ziemlich schlauen Trick“ benutzt: „Bei dieser ganzen Amazonassynode ging es nicht so sehr darum, den Indigenen zu ihrem geistlichen Nutzen wirklich zu helfen“, obwohl es ja „erste Ziel der Kirche ist, Seelen für die Ewigkeit zu retten“, indem die Menschen „Kinder Gottes“ werden, „Glieder des mystischen Leibes Christi“. Doch genau darum sei es bei der Amazonassynode nicht gegangen, kritisierte Schneider, im Gegenteil, man habe die Menschen dieser Region dazu benutzt – „ich würde sogar sagen, ‚missbraucht‘“ – um eigene Ziele zu erreichen. Diese Ziele seien in Europa „durch apostatische Priester, Bischöfe und Theologen“ hervorgebracht worden. Schneider ordnete dies als einen Verstoß gegen die Würde dieser Menschen ein, ebenso aber auch gegen die Grundaufgabe der Kirche.

Zum Vorschlag eines amazonisch-katholischen Messritus erläuterte Bischof Schneider, dass man selbstverständlich Elemente einer konkreten Nation eines konkreten Volkes oder Kultur in die Messliturgie integrieren könne, allerdings müssten diese Elemente „gnadenhaft gereinigt“ werden. „Gott hat uns geschaffen, aber es gibt die Erbsünde, wir können das nicht abstreiten, es gibt auch im nichtchristlichen Gottesdienst viele Abweichungen.“ Elemente aus anderen Kulturen müssten „gereinigt, ja erlöst“ werden von jedem Anklang des Heidentums, „also von der Anbetung der Schöpfung anstelle der Anbetung Gottes“. Auch von jedem Anklang von Zweideutigkeit müssten diese Elemente zuvor gereinigt werden. Die einzige gottgefällige Anbetung sei die „Anbetung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit“.

Die Aussage von Bischof Kräutler, dass die Amazonasvölker den Zölibat nicht verstehen könnten, wertete Bischof Schneider als rassistisch und diskriminierend. „Wir sind alle Kinder von Adam und Eva und wir tragen alle die Wunden der Erbsünde, doch sind alle Völker und alle Stämme zur Heiligkeit berufen, zu einem christusgleichen Leben.“ Christus „bietet allen Stämmen und Kulturen dasselbe an“, man könne dies auch an der 2.000-jährigen Kirchengeschichte ablesen, es seien ja auch „Barbaren und sehr weit entfernte Kulturen“ evangelisiert worden, beispielsweise seien die germanischen Stämme evangelisiert worden und hätten zölibatäre Priester und „heilige Männer“, hervorgebracht. Warum, fragte Schneider, solle man denn davon ausgehen, dass ausgerechnet die Amazonasstämme als einzige Stämme auf dem Erdenrund nicht dazu befähigt wären, der Kirche zölibatäre Priester schenken zu können. Derartige Gedanken über diese Stämme seien „sehr unwürdig“. Außerdem seien diese Argumente „nicht aufrichtig“, denn es seien „europäische Konstrukte“. „Diese apostatischen Theologen, Priester, Bischöfe und Kardinäle möchten den Zölibat nicht und möchten nicht keusch leben“, vielmehr „möchten sie ein irdisches, fleischliches Priestertum“.


Die Forderung der Kommunionspendung für zivilrechtlich wiederverheiratete Geschiedene – „also einer Gruppe von Menschen, die nicht fähig sind, nach den Geboten Gottes zu leben“ – folge einem ähnlichen Denkmuster, wobei natürlich beachtet werden müsse, dass „der Zölibat kein Gebot Gottes ist, sondern eine Gnade“, die denen angeboten werde, die diese Berufung empfangen haben, neben den Priestern auch die Ordensfrauen und -männer und den geweihten Jungfrauen“. Doch es sei das 6. Gebot, „keinen Ehebruch zu begehen“, dies müsse von allen befolgt werden und jeder Mensch sei dazu fähig, es zu befolgen. Zu behaupten, ein Teil der Menschen sei nunmal nicht befähigt, das 6. Gebot zu befolgen, beinhalte den „indirekten Vorwurf, dass Gottes Weisung nicht gerecht“ sei. Eine solche Einstellung könne aber nicht akzeptiert werden, Schneider bezeichnete sie sogar als „blasphemisch“.

Zur Forderung nach der Frauenweihe erläuterte Schneider: „weibliche Diakone sind unmöglich und wären ein Verstoß gegen Gottes Wahrheit und Offenbarung“. Nicht die Kirche, sondern Gott „gab uns die Sakramente, die Kirche hat keine Vollmacht über die Substanz der Sakramente“. Das Weihesakrament ist ein einziges, kein dreifaches, und es könne nur an Männer gespendet werden, es könne „nicht aufgeteilt werden“, dies habe die Kirche „immer und weltweit“ beachtet. Schneider verwies auch auf die Aussagen von Papst Johannes Paul II. zum Priestertum, welche für alle drei Stufen des Weihesakraments gelten. Die gelegentlich in der Kirchengeschichte nachgewiesenen Diakoninnen waren „nicht universal“ und waren zeitlich begrenzte Phänomene. Außerdem war ihre Bedeutung eine andere, denn der Ritus ihrer Weihe – oder Segnung – war nicht mit der sakramentalen Weihe von Männern zu Diakonen identisch gewesen und sie konnten nicht dieselben Aufgaben wie die männlichen Diakone ausüben. Die Forderungen auf der Amazonassynode nach der Diakonenweihe für Frauen sei nur „ein offensichtlicher Trick“ gewesen, um Frauen auch den Zugang zu Priester- und Bischofsweihe zu eröffnen. Natürlich würde man bei diesen Forderungen mit dem ersten Schritt anfangen, dies sei der Diakonat – auch bei den anglikanischen Gemeinschaften habe man es so gemacht. Außerdem machte Schneider darauf aufmerksam, dass die Zulassung von Frauen zum Diakonat ebenso auch eine Diskriminierung gegenüber Frauen beinhalte, solange weiterhin nur die Männer Zugang zu Priester- und Bischofsweihe hätten, was dann vorhersagbar bald zum Argument gemacht werden würde.

„Falls der Papst Frauen zu Diakonenweihe zuließe – ich hoffe, dass er dies dank göttlichem Eingreifen nicht machen wird – würde er einen großen Irrtum gegen die katholische Kirche begehen. Es wäre eine Häresie. Der Papst würde gegenüber seinem Amt einen Betrug begehen. Bischöfe und Gläubige würden darin nicht folgen dürfen und können.“ Man müsste dem Papst dann „respektvoll widerstehen“, so wie Paulus Petrus widerstand. „Wir hoffen, dass dies nicht geschehen wird, doch wenn es geschieht, müssen wir der Ordnung treu sein, die Gott der Kirche gegeben hat. Der Papst hat schlicht keine Verfügungsgewalt“ in dieser Angelegenheit, falls er dies anders sieht, „ist er auf dem Irrweg und wir müssen ihm das sagen“. Falls dies aber eintrete, denke er, erläuterte Schneider, „dies werde nur kurz andauern und Gott würde uns einen neuen Papst geben, der formell und mit der höchsten Autorität die Häresie des Frauendiakonats verurteilen würde, entweder bei einem Konzil oder er selbst. Da die Kirche göttlichen Ursprungs ist, wird sie die Irrtümer zu gegebener Zeit verurteilen. Wir müssen Hoffnung und Zuversicht haben selbst inmitten solcher Dunkelheit und Verwirrung, wie wir sie jetzt erleben.“

Eine Messe mit solchen Diakoninnen würden Katholiken nicht mitfeiern dürfen. Doch de facto habe man ja bereits jetzt „in so vielen katholischen Kirchen und Messen Frauen, die sich in einer Art liturgische Gewänder kleiden und damit an der Liturgie aktiv teilnehmen, sogar predigen und mancherorts sogar das Evangelium verkünden, auch die Heilige Kommunion austeilen, in nahezu allen westlichen Ländern, auch ohne liturgisches Gewand. Doch ist dies die Aufgabe des Diakons und des Priesters. In fast allen westlichen Ländern haben wir weibliche Akolythen, die auch in gleicher Weise wie männliche Akolythen mit Soutane oder Albe bekleidet sind, ebenso haben wir fast überall weibliche Lektorinnen.“ Dies sei bereits eine Hinführung zum Frauendiakonat. In Zukunft werde die Kirche die liturgischen Aufgaben von Männern und Frauen prüfen müssen, denn „die Frauen sind Symbol der Kirche, der Braut Christi – die Kirche ist weiblich, sie ist unsere Mutter“, dies sei auch liturgisch deutlich zu machen. Deshalb habe die Frau ihren Platz im Kirchenschiff, „vor dem Kommuniongitter“, nicht im Altarraum, den sie nicht betreten sollte. Frauen hätten ihre eigene „gottgeschaffene“ Art, Gott anzubeten. Die Frau habe eine eigene „gottgegebene“ Rolle, auch biologisch.

LifeSiteNews - Bishop Athanasius Schneider on the Amazon Synod, the Church, and keeping the faith



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Lesermeinungen

 gebekrev 10. November 2019 
 

Missbrauch!

Zuerst wurde der Sexualmissbrauch bis in
den höchsten Klerusstufen vertuscht.
Nun wird auch noch unser schöner katholischer Glaube bis in den höchsten Ämtern missbraucht, protestantisiert und
vertuscht. ( Glaubenseinbruch in freien
Fall )


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 Bernhard Joseph 9. November 2019 
 

Lehramtstreue gemäß Interpretation von @Sebi1983 und anderen

Für einige scheint die Lehre der Kirche dehnbarer zu sein als ein Gummiband, so dass Apostasie eigentlich nie eintreten kann.

Wer das anders sieht, macht sich des Vorwurfs des Nestbeschmutzers schuldig!

Zwar hatte man vor kurzem selbst noch von Katastrophe und Sargnagel für das Pontifikat von Papst Franziskus schwadroniert, besann sich dann aber auf Grund zeitgeistiger Erfordernisse seiner Pflicht zur Relativierung.

Wo kämen wir auch hin, wenn wir Glaubenspositionen der EKD, der sich die DBK so eng verbunden weiß, wie z.B. die Homoehe, für Apostasie hielten. Die Erfindung der neuen Kirche im Sinne von Maria 2.0 muss ja erst mal deutlichere Konturen annehmen, und da darf doch ein katholisch glaubenstreuer Bischof, wie Athanasius Schneider nicht von Apostasie reden, das wäre ja glatt den Teufel beim Namen genannt!

Es ist fast schon lustig, zu sehen, wie hier von einigen wahre Salti geschlagen werden, um nicht vom Zeitgeist in der Kirche abgehängt zu werden.


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 lesa 8. November 2019 

Worin liegt die Macht der Frau?

@Califax: Danke, da haben Sie aber den Finger auf das Wichtigste gelegt!
"Es gibt weniger echte Männer, weil es weniger sanftmütig-starke Frauen gibt.
Das Beste im Mann kann nur eine wahre Frau freisetzen und umgekehrt."
Eph 5, 21 ff lässt grüßen! Die (so verpönte9 "Unterordnung der Frau" unter den Mann, ihr "Haupt", befähigt diesen erst dazu, sich dienstbar zu verhalten anstatt in Macho-Gehabe zu verfallen. Es geht um völlig gleichgestellten, aber unterschiedlich akzentuierten Dienst am Leben.
Wenn Frauen wieder mehr in Einklang kommen mit ihrem eigenen Wesen, mit ihrer wunderbaren Aufgabe, wird die Gesellschaft wieder froher, stärker´, gesünder. Maria 2.0 ist leider ein Programm, das dem Weg Gottes entgegenläuft. Derlei verkehrte Selbstbehauptung bedeutet nicht Macht. Die Macht liegt in der lebendigen Verbindung mit dem Schöpfer und Erlöser, zu der gerade die Frau besonders "ermächtigt" ist, weil ja sie Leben empfangen, gebären, tragen, stillen, hegen und pflegen darf.


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 CALIFAX 8. November 2019 

Verrückt?

@Kirchental: Na klar - die reine Mütterlichkeit wurde durch den militanten Feminismus zu einer allgemeinen Gender-Gaga Weichlickeit verdorben.

Es gibt weniger echte Männer, weil es weniger sanftmütig-starke Frauen gibt.

Maria 2.0 - Typen sind nunmal nicht besonders attraktiv für (normale) Männer :-)

Das Beste im Mann kann nur eine wahre Frau freisetzen und umgekehrt.

Weibliche Gottesdarstellungen spiegeln nur die groteske, selbstsüchtig gewordene Weiblichkeit wider.


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 Kirchental 8. November 2019 

Liebe Selene!

Leider lese ich Ihren Kommentar über die Mütterlichkeit erst heute.

Ja, die Welt schreit nach Mütterlichkeit. Es fehlt an allen Ecken.

Auch mir wurde davon eine große Portion mitgegeben. Und seit meine eigenen Kinder groß sind, darf ich sie an unsre Schulkinder verschenken. Sie saugen Liebe auf wie ein Schwamm. Oft sitze ich einfach da - auf jedem Knie ein Kind und plaudere. Die Kinder kommen angesaust, fordern Kuschelzeit ein, kuscheln sich in meine Arme und dann laufen sie wieder zum spielen.
Und die Jungs, die zu "hart" zum trösten sind, verlangen eine Physiotherapie wie die Profis, wenn sie sich verletzt haben.
Mütterlichkeit fehlt so sehr.


Danke, dass auch Sie die Ihre einfach verschenken!

Ganz verrückte Idee:
Vielleicht wird Gott deshalb neuerdings so gerne weiblich, mütterlich gesehen weil die Mütterlichkeit in der Welt fehlt, weil die Frauen sie nicht mehr leben? Als Zeichen einer großen Sehnsucht?


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 Zeitzeuge 7. November 2019 
 

Ich habe einen gelehrten Jesuiten gefunden, der

bzgl. "Pachamama" eine klar formulierte
Kritik artikuliert, es ist der auch aus
EWTN bekannte Alttestamentler

Pater Mitch Pacwa SJ,

siehe Link!

Pater Pacwa SJ, polnischstämmig, spricht
13 Sprachen, darunter auch Deutsch!

www.catholicconvert.com/blog/2019/11/06/fr-mitch-pacwa-sj-of-ewtn-condemns-the-pachamama-idol/


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 lesa 7. November 2019 

Was am Ende zählt

@Selene: Uns geht es hier um eine generelle Entwicklung, die weder der Frau noch der Gesellschaft gut tut. Das Gift des Marxismus mit seinem entpersonalisierenden Gleichschaltungswahn. Viele kommen dadurch auf eine verkehrte Fährte in Ihrem Frausein und gerade die Frau ist so wichtig. Ich denke, Sie verstehen uns, und es braucht keine weiteren Erläuterungen.
Aber Gott weiß, wie viel Liebe Sie den Menschen geschenkt haben! Am Ende ist es das, was zählt!


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 lesa 7. November 2019 

Bejahung und Verwirklichung der Vorgabe Gottes anstatt Manipulation

[email protected] Joseph: Genau! Diese von Kant her rührende, vom Schöpfungsglauben weg führende Fehleinstellung zur Wirklichkeit scheint tatsächlich ein Schlüssel. von viel Verirrung und Gespaltenheit.
"Die Kirche braucht nichts nötiger als eine neue, leidenschaftliche Hinwendung zum Willen Gottes, eine einseitige Hingabe an Gott allein und eine allseitige Absage an den Geist der Welt. Zu dieser dringend nötigen Anerkennung der Herrschaft Gottes gehört ganz wesentlich die Bejahung und Verwirklichung der göttlichen Zuordnung der Geschlechter. Eine Christenheit, die an dieser zentralen Stelle Gott den Gehorsam verweigert, riskiert ihre Vollmacht, denn eine ungehorsame, vom Zeitgeist bestimmte Christenheit zieht den Zorn und das Gericht Gottes auf sich. Eine wirklich dauerhafte geistliche Erneuerung der Kirche kann nicht stattfinden, wenn die göttliche Zuordnung von Mann und Frau missachtet wird! (Werner Neuer)Das Buch dieses evangelischen Mitchristen "Mann u. Frau in christl. Sicht"!


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 Bernhard Joseph 7. November 2019 
 

Liebe @lesa, ja der moderne Mensch wird entpersonalisiert

Das geht schon auf Kant zurück, der das "Ding-an-sich" von der Erkenntnis ablöste. Das Wesen der Dinge sei nicht vom Verstand erfassbar, sondern nur die Erscheinungen.

Das hatte natürlich Rückwirkungen auch auf das Menschenbild, denn der Mensch wurde dabei selbst zum "Ding-an-sich". Die Personalität ist dem Menschen aber nicht äußerlich sondern innerlich. Sie lässt sich also nur wesenhaft begreifen und beschreiben. Der Positivismus kann also den Menschen nur abstrakt wie einen Gegenstand kategorisieren. Im Marxismus findet das - und darum ging es mir - seine konsequenteste Ausformung.

Da das positivistische (materialistische) Denken heute das bestimmende Denken geworden ist, hat das natürlich auch Rückwirkungen auf das Verständnis von Mann und Frau, bzw. dem Verlust desselben.

Dem Feminismus geht es nicht um Verwirklichung des Weiblichen, weil ihm schon das Verständnis fehlt, was die konkret Person erst ausmacht.


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 lesa 7. November 2019 

Wurzeln von Zerstörung aufdecken

[email protected] Joseph: Danke für die "Aufdeckung" der marxistischen Machenschaften mit ihren Folgen in Ihren letzten Kommentaren. Brilliante Impulse zum Nachdenken.
"Liebe richtet sich auf die Wahrheit der Person, die auch unentfaltet oder entstellt sein kann" (J. Ratzinger in: auf Christus schauen).
"Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß". So viele fallen auf die dunklen Mächte herein, weil sie als Lichtengel präsentiert werden und weil man ihnen inzwischen mitten in der Kirche einen Thron bereitstellt (vielfach ebenfalls von naiven Hirten, die es "gut meinen")
Zu Bischof Athanasius: Der ist nicht verdächtig, nicht das zu benennen, was er für wichtig hält. Feigheit ist diesem weisen, mutigen Hirten vollständig fremd. Wenn er keine Namen genannt hat, könnte es auch aus Feinfühligkeit sein. Man kennt ja die verirrten Akteure und muss sie nicht ständig durch Nennen ihrer Namen an den Pranger stellen, wenn es nicht nötig ist, sondern für sie beten.


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 Selene 7. November 2019 
 

@Judith - Maria

Ich habe meine Mütterlichkeit, die bei mir übrigens stark ausgeprägt ist, in meinem Beruf als unverheiratete katholische Sozialarbeiterin, unverheiratet, so wie es damals für diesen übrigens mal reinen Frauenberuf, üblich war, gelebt. U.a. auch im kirchlichen Dienst.

Nichtsdestotrotz haben wohl Sie und ich unterschiedliche Lebenserfahrungen gemacht, auch von der jeweiligen Generation her, die uns geprägt haben.

Wie gesagt, ich bin Jg 1951, war übrigens Klosterschülerin usw.

Damit möchte ich dann aber auch aus unserer Diskussion hier aussteigen, bevor es noch mehr Missverständnisse gibt.


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 Bernhard Joseph 7. November 2019 
 

Hochgeschätzter Hadrianus Antonius,

ich frage mich, was mit der Forderung, Ross und Reiter zu nennen, beabsichtigt ist.

Das klar vor Augen Liegende kann doch nur von Blinden übersehen werden!

Das Neuheidentum ist mittlerweile in unserer Kirche überall sichtbar. Es ist eine Strömung, die sich hinter Namen wie DBK oder Amazonas-Synode und sonstige versteckt.

Insofern erfasst Bischof Schneider zu Recht, dass es nicht allein um einzelne zu benennende Personen geht, sondern um eine Geisteshaltung, die sich wie eine infektiöse Krankheit in der Kirche ausbreitet und die offensichtlich auch Hirten befällt, die bis vor kurzem noch treu zum katholischen Glauben standen.

Es ist auch kein unbekanntes Phänomen, dass es Zeiten gibt, in denen sich der Geist allgemein verdunkelt, ja zum Massenwahn werden kann, wobei sich später alle fragen, wie es sein konnte, dass der Wahn selbst von Menschen Besitz ergriff, die man bis dahin für vernünftig und besonnen hielt.

Hier berühren wir wohl die dunkle Seite des Menschen.


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 Bernhard Joseph 7. November 2019 
 

Meine beiden letzten Kommentare bezogen sich auf die interessanten Kommentare von Judith Maria!


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 Bernhard Joseph 7. November 2019 
 

Fortsetzung / Frauenbild im Marxismus

Das marxistische Menschenbild, das den Mann und Frau abstrakt gleich setzt, führt in der heutigen Lebenswirklichkeit dazu, dass Arbeit nur noch abstrakt begriffen wird und somit jeder jede Arbeit verrichten kann.

Um dies aber zu erreichen, muss Arbeit einen Grad an Abstraktheit erreichen, der nur in einem industriellen Prozeß erreichbar ist.

In der jeweiligen Tätigkeit des Menschen verwirklicht sich also nicht mehr seine spezifische Fähigkeit, sein Talent, seine Inspiration, sondern lediglich seine abstrakte Arbeitskraft.

Daher auch der Anspruch des Feminismus, dass Frauen und Männer in allen Arbeitsbereichen entsprechend Quote anteilig arbeiten müssen.

In letzter Konsequenz wird der Mensch durch die Reduktion auf die abstrakte Arbeitsleistung allem beraubt, was ihn erst zum Menschen macht. Er wird auf ein Teil eines planbaren, steuerbaren Systems reduziert, in dem er auswechselbar ist.

Der seelisch verkrüppelte Mensch hält dann abstrakte Gleichheit für Freiheit!


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 Bernhard Joseph 7. November 2019 
 

Das von der marxistischen Ideologie geprägte neue Frauenbild

Die marxistische Theorie reduziert den Menschen auf ein Abstraktum, letztlich auf die bloße Arbeitskraft.

Wertigkeit liegt also im marxistischen Denken allein in der Arbeitsleistung, die nicht fremd ausgebeutet werden dürfe.

Die Entfaltung des Menschen ist im Marxismus dann erreicht, wenn die Arbeitskraft gerecht entlohnt wird, also der Mensch seine Arbeitskraft nicht mehr verkaufen muss, sondern selbst Eigentümer der von ihm erbrachten Leistung ist durch den Besitz an den Produktionsmitteln.

In der marxistischen Theorie gibt es keinen wesenhaften Unterschied von Mann und Frau, weder positiv noch negativ. Mann und Frau sind, da abstrakt gefasst, gleich.

Insofern besteht für den Marxismus Fortschritt allein darin, die Frau in den industriellen Produktionsprozeß gleichwertig einzugliedern.

Alles außerhalb der Produktion menschliche Tun findet im Marxismus keine Beachtung. Der "Wert" des Mensch bemisst sich daher allein aus der Teilnahme an der industriellen Wertschöpfung.


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 Hadrianus Antonius 7. November 2019 
 

Sebi1983 Von Roß und Reiter...

Bischof Athanasius Schneider hat sich hier klar und unmißverständlich ausgedrückt.
Der letzte Absatz hat es übrigens in sich.
Und der Kontext, wo dieses Interview gegeben wurde, ist auf diesem Forum natürlich auch gut bekannt.
Die persönliche Erfahrung hat mich gelernt daß wenn man die Dinge/Personen "beim Namen nennt" alias "Roß und Reiter nennt", die Postings mit substanziellem Inhalt (die Sprache übr. nicht schimpfend) sehr häufig das Schicksal der britischen Leichten Brigade bei Balaclava "erleiden"- nämlich total verschwinden ;-)
Das macht die Diskussion sehr schwierig, wie schon Argentinien unter Peròn erlebte.
B. Athanas. Schneider weiß das auch (pers. Mitt.) und ist sehr weise.
Es gibt ein Unterschied zwischen effizient und effektiv; und Selbstmordkommandos (auch Presse~) sind nicht jedermanns Sache ;-)


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 lesa 7. November 2019 

Substantielle Frage

[email protected]: In unserer Zeit bekommen Frauen kaum zu hören, was Sie da in Kürze sehr, sehr schön darlegen. Vielen Dank auch für Ihren Mut! Es ist so wichtig wie Brot. Ich stimme Ihnen vollständig zu. Gerade weil die breitangelegte, alles überwuchernde Feminisierung die Fülle echter Lebensverwirklichung verhindert u. in der Genderideologie zu einem atheistischen, materialistischen, destruktiven Vorgang einmündet, hat d. Kirche die Pflicht, in Wort (Gendersprache entfernen) und Tat, gerade in der Liturgie, das christliche Menschenbild zu vertreten.
Aber weil ein Großteil der Hirten das alles auch nicht mehr weiß bzw. achtet und entsprechende Verkehrtheiten toleriert, muss es dringend zur Sprache gebracht werden. In allem Frieden, mit Verständnis aber klar. Denn diese Verirrung nagt an der Substanz des Lebens der Kirche in allen Bereichen.
Die Mutter des Wortes, wie sich Maria in Kibeho offenbarte, sagte: "Der Unglaube wird unbemerkt kommen". Gender ist schleichende Aushöhlung.


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 Zeitzeuge 7. November 2019 
 

Werte Judith Maria!

Danke für Ihren Beitrag!

Das erinnerte mich an die Lehrerinnen
meiner vor der 68er Revolution absolvierten Schulzeit, die "Fräuleins"
waren da fast noch der Normalfall.
Es gab ja in Deutschland jahrzehntelang
für Lehrerinnen einen "Pflichtzölibat",
der in Baden-W. erst 1956 aufgehoben wurde, damals musste eine Lehrerin, die
heiratete, den Beruf aufgeben.
Da es aber viele "Fräuleins" gab, ist
sicher davon auszugehen, daß diesen
die Erfüllung der Arbeit mit den Kindern
wichtiger war, als pers. Familienglück, das nennen ich Berufsethos!

Häufig waren besagte Lehrerinnen im
Verein kath. deutscher Lehrerinnen,

der heute noch eher konservativ ist,
siehe vkdl.de

Damals ging ich in eine kath. Volksschule, die nach 1968 ohne
großen bsichöfl. Widerstand weitgehend
eliminiert wurden.

Früher gab es hier auf dem, damals kern-
kath. Land oft noch eine Einigkeit
zum Nutzen der Kinder von
Pfarrer,Lehrerschaft und Eltern!

Dann kam die "68er Kulturrevolution" in Kirche
u. Welt mit allen Folgen!!


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 Bernhard Joseph 7. November 2019 
 

@Just - Apropos Feigheit

Wer zu feige ist, Dubia von Kardinälen zu beantworten, um zu vermeiden, dass ans Licht kommen könnte, dass man an einer "neuen" heidnisch pantheistischen Kirche baut, dem schuldet man nicht mehr unbedingten Gehorsam.


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 Judith-Maria 7. November 2019 
 

@Selene Fortsetzung

Es gibt natürlich in unserer Kirche keine Laien 1. und 2. KLasse, wohl aber gibt es Frauen und Männer, denen Gott kraft seiner Weisheit und Vorsehung unterschiedliche Aufgaben zugeordnet hat. Gemeinsam sind sie, oder besser werden sie komplementär, sie vervollständigen sich. So ist es in der Schöpfung, in der "Welt da draußen", und genauso ist es in unserer hl. Kirche.
Nach unserem irdischen Tod werden wir gewiss mehr über die Weisheit Gottes erfahren, und warum er die Welt komplementär erschaffen hat. Ich denke, es entspringt dem Wesen der Liebe.

Tatsache aber ist, dass gegenwärtig sehr starke Kräfte mit der Genderideologie, dem Feminismus, der Homoverherrlichung etc. Gottes Schöpfungsordnung zerstören wollen, was natürlich nicht gelingen kann. Wohl aber werden unzählige Menschen in die Irre geführt.

Das alles sind die Gründe, warum ich als Frau in der Feminisierung des Alterraumes nie etwas Positives erblicken konnte, geistlich gesehen ist der Altarraum übrigens eine Einheit.


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 Judith-Maria 6. November 2019 
 

@Selene

Danke, dass Sie auch dieses Thema ansprechen. Ich persönl. denke, dass JEDE Frau von Gott zur Mutterschaft berufen ist, unabhängig davon, ob es sich eine leibliche Mutterschaft oder um eine geistliche Mutterschaft in Christo handelt. Bedenken Sie, dass ein Drittel der Frauen mit Kinderwunsch ungewollt kinderlos bleibt. Ist diesen Frauen ihre Mütterlichkeit abzusprechen? Ich denke, auf keinen Fall. Wir Frauen tragen ein signum Gottes in unseren Seelen, diese einzigartige Symbiose aus Empfangen und Schenken. Jede Frau kann sagen: "Ich bin die Magd des Herrn." Wir sind die geliebten Töchter Gottes, die Welt braucht unsere Mütterlichkeit mehr denn je!
Eine Geschichte aus meinem Leben:von 1973 bis 1977 war ich Grundschülerin, unsere Lehrerin war eine kinderlose Frau. Sie war streng, aber sie hatte ein riesengroßes Herz. Wir haben bei ihr viel gelernt, auch fürs Leben. Noch Jahre, nachdem wir auf anderen Schulen waren, haben Ehemalige diese Frau besucht. Sie hat wahrhaft Mutterschaft gelebt.


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 Hadrianus Antonius 6. November 2019 
 

Apostasie

Das Kirchenrecht hat nach "Sacrae disciplinae leges"(1983) die Aufgabe, "die konziliare Ekklesiologie in kanonistischer Sprache zu übersetzen".
Wenn das moderne KR die jetzige abscheuliche Zeremonien nicht behandeln kann, ist wohl etwas schief gelaufen...
Und natürlich hat B. Athanasius Schneide recht: die Zeremonien mit Götzenpostüren waren Apostasie, eindeutig und klar.
PF selbst hat hinterher verkündet, daß "dies alles nicht in götzendienerischen Absicht geschah";
für die theologische Beurteilung spielt die Absicht jedoch keine Rolle, die Natur der Aktion dagegen alles.
Das Kirchenrecht geht auf die Scholastik zurück; der Begriff der Apostasie findet sich schon bei der frühesten Christenheit (Lampe, APGL, 1962 S.208).
Theologisch-kirchlich spirituell schon in den Paulusbriefen, bei Clemens v. Alexandrien und Irenäus von Lyon.
Der Gott von Abraham, Isaak, Jakob und Moses ist eifersüchtig: Er ist EIN GOTT
und DU SOLLST KEINEN GOTT NEBEN MIR HABEN.


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 hape 6. November 2019 

@Judith-Maria

ja, auch Ihnen ganz herzlichen Dank und Gottes reichen Segen!


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 Just 6. November 2019 
 

@KurtBu

Sie sollten ein wenig nachsichtiger mit Ihren Glaubensgeschwistern sein. Wer zu feige ist, Apostaten beim Namen zu nennen, arbeitet sich eben an Holzfiguren mit erigierten Gliedern ab. Das ist nur allzu menschlich.


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 lesa 6. November 2019 

[email protected]: Danke auch Ihnen!


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 Judith-Maria 6. November 2019 
 

Liebe @lesa und @hape,

toll, dass man sich auf kath.net spirituell so nah kommen kann. Danke Ihnen beiden dafür!


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 Bernhard Joseph 6. November 2019 
 

Lieber @Kostadinov! - ;)

Genau so könnte es gewesen sein, der Qualm, der die Sicht vernebelt, verzieht sich langsam!


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 Bernhard Joseph 6. November 2019 
 

Lieber @Labrador ,

näheres müsste doch Bischof Kräutler wissen, der sich mit heidnischen Fruchtbarkeitssymbolen bestens auskennt!


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 Kostadinov 6. November 2019 

@Labrador - Alternativerklärung

der ist aus dem von der McCarrick-Stiftung finanzierten Kräutler-Museum geklaut worden und glücklicherweise in den vatikanischen Gärten wiedergefunden worden...


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 Labrador 6. November 2019 
 

Lieber Bernhard Joseph - auch das könnte man erklären

Den Holzmann muss jemand der Teilnehmer verloren haben.

Wenn ich im Winter einen Handschuh am Boden liegen sehe, dann lege ich ihn zB auf den nächstgelegenen Zaun, damit er nich am Boden verschmutzt und damit ihn der Besitzer wiederfinden kann.
So wird das wohl auch mit dem Holzmann gewesen sein.

Und das es in den Vatikanischen Gärten so wenig Zäune gibt, hat ihn der ehrliche Finder auf diese Stoffdecke gelegt, damit ihn der Besitzer in gutem Zustand wiedererlangt.

Aus allzu verständlichen Gründen wollte sich der Besitzer wohl nicht vor den vielen Kameras outen.

So einfach ist das ;)


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 hape 6. November 2019 

@KurtBu,

Sie scheinen hier neu zu sein, führen sich aber gleich auf wie ein schlecht gelaunter Oberlehrer, indem Sie andere Foristen pauschal als "gaga" bezeichnen. Ganz ehrlich: das finde ich unhöflich.

Ferner wäre es der Verständigung sicher dienlich, wenn Ihre Kommentare etwas aussagefähiger wären. Sie haben hier immerhin 1.000 Zeichen pro Kommentar zur Verfügung und Sie können 7 Kommentare pro Tag absetzen. Es ist also nicht zwingend nötig, sich auf inhaltsleere Interjektionen zu begrenzen.


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 Bernhard Joseph 6. November 2019 
 

@KurtBu

Spaß ganz sicher nicht, sondern blankes Entsetzen, so etwas im Vatikan zu sehen.

Für Sie scheint das weniger entsetzlich oder irre ich da?


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 KurtBu 6. November 2019 
 

Bernhard joseph

Sie schreiben davon. Spaß dabei?


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 KurtBu 6. November 2019 
 

Holzmänner mit eregiertem Penis?????

Für so was interessieren sich Leser von kath.net? Echt gaga!


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 Tonika 6. November 2019 
 

@Bernhard Joseph

"Aber letztlich ist der Papst hienieden dafür verantwortlich, dass in der Kirche kein Götzendienst praktiziert wird, denn für die Gräuel wollen doch sicher auch nicht Sie unseren Herrn verantwortlich machen.

Der Herr gibt uns als Menschen die Freiheit, eben auch Böses zu tun oder zuzulassen!"

Franziskus ist selbstverständlich als Oberhaupt der kath. Kirche vollumfänglich verantwortlich für alles, was in seinem Pontifikat, passiert. Er muss sich vor Gott verantworten wie er die Herde führt.

Der Titel "Stellvertreter Christi auf Erden", darf nicht suggerieren, dass Jesus Christus abwesend und an seiner Stelle der Papst gegenwärtig sei.

Ich sehe da diese Gefahr. Auch wenn der Papst, der Boss ist, Haupt der Kirche ist und bleibt Christus. Er ist salopp gesagt, der Boss der Bosse, dem sich der Papst ohne Wenn und Aber unterzuordnen hat.


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 lesa 6. November 2019 

Die Hl. Edith Stein zum amtl. Priestertum der Frau:

Dogmatisch scheint nichts im Wege zu stehen. Dagegen spricht die gesamte Tradition von Urzeiten bis heute, viel mehr aber noch die Tatsache, daß Christus als Menschensohn auf die Erde kam, daß darum das erste Geschöpf auf Erden, das in einem ausgezeichneten Sinn nach Gottes Bild geschaffen wurde, ein Mann war-das scheint mir darauf hinzuweisen, daß er zu seinen amtl. Stellvertretern auf Erden nur Männer einsetzen wollte. Wie er aber einer Frau sich so nah verbunden hatte wie keinem anderen Wesen auf Erden und sie so sehr zu seinem Bilde geschaffen wie keinen Menschen vorher und nachher, wie er ihr für alle Ewigkeit eine Stellung in der Kirche gegeben hat wie keinem anderen Menschen, so hat er zu allen Zeiten Frauen zur innigsten Vereinigung mit sich berufen, als Sendboten seiner Liebe, als Verkünderinnen seiner Herrschaft in den Herzen der Menschen. Einen höheren Beruf als den d. Braut Christi kann es nicht geben, und wer diesen Weg offen sieht, wird nach keinem anderen verlangen.


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 Bernhard Joseph 6. November 2019 
 

Werte @Tonika

Da haben Sie natürlich Recht.

Aber letztlich ist der Papst hienieden dafür verantwortlich, dass in der Kirche kein Götzendienst praktiziert wird, denn für die Gräuel wollen doch sicher auch nicht Sie unseren Herrn verantwortlich machen.

Der Herr gibt uns als Menschen die Freiheit, eben auch Böses zu tun oder zuzulassen!


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 lesa 6. November 2019 

Differenz im Dienst der Liebe

[email protected]: Danke für die vorzügliche Erklärung! "die Liturgie entspricht der göttlichen Schöpfungsordnung..."
Die Frau ist dem Leben unmittelbar nahe. Der Mann repräsentiert. Die so große Nähe zum Leben hat mit Geheimnis zu tun, mit Schutzbedürftigkeit. Daher das Symbol des Schleiers.
"Wer hat den Vorrang? Der beamtete Mann, sofern er Christus in und vor der Kirche repräsentiert, oder die Frau, in der sich das Wesen der Kirche verkörpert, so sehr, dass jeder, der Glied der Kirche ist, auch der Priester, sich dem Herrn gegenüber weiblich-empfangend verhalten muss? Die Frage ist müßig, denn die Differenz soll nichts anderem dienen als d. gegenseitigen Liebe aller Glieder, in einem Kreislauf, über dem Gott allein der Erhaben-Überlegene bleibt: Ìm Herrn ist weder d. Frau unabhängig vom Mann, noch d. Mann unabhängig von d. Frau. Denn wie die Frau (Eva) vom Mann stammt, so ist der Mann (auch Christus) wieder durch die Frau da; alles aber kommt vom Gott`(1Kor)(H.U.v. Balthasar)


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 CALIFAX 6. November 2019 

Grande Oriente D´Italia

konduliert dem BRUDER Kardinal Martini, als er in den "Ewigen Oriente" eintrat...., @paul_1

Zur Info: Martini war der hartnäckigste Gegenspieler des Heiligen Johannes Paul II. und bezeichnenderweise erster Wunschkandidat der St. Gallen Bruderschaft.

Nach Erreichen der Altersgrenze, konzentrierte man sich auf die Begünstigung von Kard. Bergoglio...

http://www.grandeoriente-democratico.com/Adesso_che_le_celebrazioni_retoriche_Martini.html


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 Tonika 6. November 2019 
 

@Sebi1983

„Solange ER (und nicht irgendwelche Poster, die heruminterpretieren) das nicht tun kann oder nicht tun will, fehlt seiner Anklage das Entscheidende! „

Jesus nannte den Verräter auch nicht beim Namen und Judas wusste, dass er gemeint war.

Natürlich wäre es optimal wenn Bischof Schneider Ross und Reiter nennen würde. Leider ist es für Bischöfe wie Schneider nicht einfach sich gegen eine mächtige Hierarchie, die offenbar Gott nicht fürchtet, zu stemmen. Wir wissen mittlerweile, dass im Vatikan der Terror der Angst reagiert.

Es wird aber die Stunde kommen, wo Ross und Reiter genannt werden.

Übrigens, warum reden Sie so verächtlich von uns Postern?

Wir interpretieren nicht- wir sehen klar und Ihre verkrampfte Versuche uns Sand in die Augen zu streuen wirken immer verzweifelter.

Die ganze Welt hat den Götzendienst im Vatikan als solchen erkannt und Sie können nichts dagegen machen.


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 CALIFAX 6. November 2019 

quod ubique, quod semper, quod ab omnibus creditum est“ (Vinzenz v. L.)

Der überlieferte sowie byzantinische Ritus kennt weder Frauen-Lektorat noch Mädchenministrantinnen. Die liturgische Tradition der röm. Kirche wurde erst im letzten Jahrhundert (künstlich) aufgebrochen.

Paul IV. widerstand mutig jenen Konzilsvätern, die den Pflichtzölibat ganz abschaffen wollten, erlaubte aber verheiratete Diakone. (Alles wurde in den Dokumenten wortreich schöngeredet).

Im Chiapas-Experiment unter Ruiz Garcia in San Cristobal de las Casas gab es dann sechs mal mehr Diakone als Priester.

Der Druck, diese „viri probati“ als Priester auszuweihen wurde künstlich gesteigert, bis der Heilige Johannes Paul II. diese Fehlentwicklung stoppte.

Franziskus hat seine Sanktionen selbstverständlich wieder aufgehoben - und schwups, steigt die Zahl der verheirateten Diakone wieder an :-)

@Landpfarrer Jolie fragt, "ob die größere Zahl aktiver Dienste im Altarraum, wie sie der neue Ritus vorsieht, zu einer größeren inneren Teilnahme [...] führte?" ehm Nein!


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 paul_1 6. November 2019 
 

Apostasie liegt auch dann vor, wenn man vorgibt den Christus zu dienen und heimlich den Teufel dient. Vielleicht haben solche Menschen die Kirche unterwandert und was sie bisher heimlich im Verborgenen getan haben, wollen sie aufgrund der aktuellen Schwäche der Kirche jetzt auch öffentlich machen. Vielleicht hat man nur prüfen wollen, wie hoch die Gegenwehr noch ist!
Es obliegt der Inquisition festzustellen ob solche Fälle vorliegen.


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 Labrador 6. November 2019 
 

Lieber Bernhard Joseph - Achtung, nicht wörtlich verstehen

Sebi1983 hat recht, Sie sehen dass ganz falsch!

Das war kein Götzendienst, da hat einer beim Reigentanz eine Kontaktlinse verloren und dann haben ihm alle beim Suchen geholfen. Deshalb sind Sie so am Boden rumgewetzt. (Copyright der Geschichte: John Henry Westens Frau, von mir etwas ausgemalt)


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 Tonika 6. November 2019 
 

@Sebi, Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen.

"Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen?… " 2.Korinther 6,14-16.

Wer das Evangelium, die Worte Gottes ernst nimmt, erlaubt keinen Götzendienst oder betet keine Götzen an, nur um angeblich Götzendiener zu bekehren oder Frieden im Amazonas oder in der Welt zu schaffen.

Sie reden vom Evangelium ernst nehmen und verteidigen Abu-Dhabi- Erklärung und Götzen-Anbeterei in vatikanischen Gärten.

Sie können Rebellion gegen Gott im Namen von Aufruf zur Geschwisterlichkeit mit Nichtchristen, Friedensbemühung, Nostra aetate schön reden aber Gott missfällt das alles.

Nostra aetate wird Ihnen nicht helfen. Wer sich Christ nennt und Götzendienst betreibt oder erlaubt, ist ein Apostat. Punkt.


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 Bernhard Joseph 6. November 2019 
 

Sebi1983 - Ergänzung

Welche Namen nannten denn bitte die Propheten, als sie Israel des Rückfalls in den Götzendienst anklagten?

Jeder der diese Götzenverehrung stillschweigend duldet, sich nicht klar gegen sie erklärt, keine Sühne und Umkehr verlangt, muss sich als angeklagt ansehen.

Ja letztlich auch SIE und ICH!

Kehre um Israel, so lautet der Mahnende Ruf des Propheten!


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 Bernhard Joseph 6. November 2019 
 

@Sebi1983

Halten Sie es für normal, dass in unserer Kirche vor Götzenfiguren, die ein Männlein mit erigiertem Penis zeigen, sich niedergeworfen wird?

Verwirklicht sich so die neue "katholische" Anbetung?

Ich sagte doch schon, das Haupt der Kirche ist der Papst!


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 hape 6. November 2019 

@Sebi1983

Sie können davon ausgehen, dass die Apostaten auch so wissen, wer gemeint ist. Auch die Öffentlichkeit weiß, wer gemeint ist. Die Apostaten fühlen sich stark und suchen geradezu den offenen Konflikt. In ihren Augen ist jetzt der Kairos, die Stunde der Entscheidung. Der Kampf geht aber nicht um das irdische, sondern um das ewige Leben. Insofern spricht durch Weihb. Schneider auch der Beistand, der seine irrende Herde sammeln will. Der Heilige Geist also, den der Vater im Namen Jesu gesandt hat, der die Kirche alles lehren und sie an alles erinnern wird, was Jesus gesagt hat. (vgl. Joh 14,26) Der Ruf des Beistandes gilt den verwirrten Schafen genauso wie den irrenden Hirten. „Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir.“ (Joh 10,27) Jesus kennt sicherlich jedes Schaf und jeden Hirten beim Namen. Aber er muss nicht jeden beim Namen rufen. Die, die gemeint sind, erkennen ihn an der Stimme. Ob sie seiner Stimme dann auch folgen, ist jedem frei gestellt.


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 Sebi1983 6. November 2019 
 

@Bernhard Joseph

Es ist die natürlichste Sache der Welt, dass ein Ankläger den Namen dessen, den er anklagt, nennt. Ansonsten läuft seine Anklage ins Leere und ist überflüssig.

Darum ist es an Weihbischof Schneider zu benennen, welcher Bischof, welcher Priester, welcher Theologe sich der Apostasie, des Abfalls vom christlichen Glauben als Ganzem, schuldig gemacht hat.

Solange ER (und nicht irgendwelche Poster, die heruminterpretieren) das nicht tun kann oder nicht tun will, fehlt seiner Anklage das Entscheidende!


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 griasdigott 6. November 2019 

Offizielle Erklärung?

Eine offizielle Erklärung wird es wohl nie geben, da ja immer "nur" weiterentwickelt wird, es lediglich Ausnahmen von der Norm gibt, usw.

Ich rechne eher mit dem baldigen Auftreten des Antichrist und fürchte, dass viele es nicht einmal merken werden.

Maranatha, komm Herr Jesus!


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 Guenter Foit 6. November 2019 
 

@ Aegidius, danke für Ihre Klarstellung.
Es gab viel zu grübeln: Da soll sich was wandeln Kraft Tun im Gedächtnis an den Herrn (..'allein' der Glaube) ? Dann wurde mir klar, dass es doch um GOTTES GEDÄCHTNIS geht, das wir in einer Art unfassbarer Kooperation aktivieren dürfen durch Aussprechen Seiner uns vorgegebenen 'Codeworte' (Hochgebet), wodurch Er Sein GANZES damalige Szenario 'aufleben' lässt, - hauptsächlich Seine Aufopferung im Wege unblutiger Wandlung von Brot und Wein in Seine Wesenhaftigkeit.

Und das Aufleben des ganzen damaligen Szenarios erfordert eine entsprechende Darstellung im Altarraum, - im Zentrum der Priester in Stellvertretung. Dann wird nebenher auch klar das Erfordernis zum Zölibat, und dass es keine Priesterin geben kann, und des weiteren wohl damals keine Kultfiguren auf dem Tisch standen.

Möglicherweise könnte diese Sicht durch Lehre/Theologie nicht belegt sein, - doch erscheint sie mir logisch und sehr hilfreich. Gott beschränkt sich nicht auf Details.


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 Bernhard Joseph 6. November 2019 
 

@Guingamp

Rein faktisch gesehen, gebe ich Ihnen recht, es fehlt halt noch die offizielle Bestätigung, die bisherige Lehre der Kirche sei nunmehr erledigt.

Mit Blick auf die Anstrengungen der DBK, eine "neue Kirche" zu erfinden(!), sollte das aber nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.


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 Guingamp 6. November 2019 
 

@Bernhard Joseph

"Die Frage ist doch nur noch, wann die Lehre in ihrer konkreten Geltung in der Kirche implodiert." - Diese Frage stellt sich meines Erachtens nicht mehr, weil dies de facto schon geschehen ist. Ein Vatikan, der den "Willen Gottes" zur religiösen Vielfalt in offiziellen Erklärungen unterstreicht, der Götzenkult praktiziert, und sich für dafür entschuldigt, daß ebenjene Götzen aus einer Kirche entwendet werden, der aus politischer Rücksichtnahme die Heilsnotwendigkeit Christi bestreitet, und überhaupt gar keine Distanz mehr wahrt zu solchen Organisationen und Personen, deren Zielsetzung offen widerchristlich ist, schämt sich des Evangeliums. Daß etwa ein James Martin nicht nur nicht exkommuniziert worden ist, sondern immer noch zum kirchlichen Establishment gehört, spricht Bände! Wo soll denn die nicht mehr zu überschreitende rote Linie lang laufen?


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 Bernhard Joseph 6. November 2019 
 

Lieber Zeitzeuge!

Die Tragik unserer Zeit besteht darin, dass der gegenwärtige Papst sich recht wenig um die Lehre der Kirche schert. Insofern erleben wir eine Karikatur päpstlicher Autorität, die im Begriff steht, die eigene Autorität aufzulösen.

Die Frage ist doch nur noch, wann die Lehre in ihrer konkreten Geltung in der Kirche implodiert. Über weite Teile sehen wir offen häretisches Gedankengut bei Priestern, Bischöfen, Kardinälen, Laien, ja selbst der Papst scheint hier nicht frei vom Verdacht Bräuchen zuzuneigen, die man bis vor kurzem noch klar als heidnisch pantheistisch angesehen hat.

Mich dünkt, die Pius-Brüder haben diese Entwicklung früh geahnt und lieber den Vorwurf des Schismatikers auf sich genommen, als dem Glauben untreu zu werden.

Erinnern wir uns an Kardinal Newman, der dem Gewissen den Primat vor dem Papst zuerkannte. Vielleicht ahnte dieser Kardinal, dass das in der Zukunft mal relevant werden würde.


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 hape 6. November 2019 

@Judith-Maria 2

Das hat nichts mit Diskriminierung des weiblichen Geschlechtes tun. Vielmehr entspricht die Liturgie darin der göttlichen Schöpfungsordnung, nach der Mann und Frau, gerade in ihrer geschlechtlichen Verschiedenheit, aufeinander und auf Gott hingeordnet sind. Der Würde nach sind Mann und Frau selbstverständlich gleich gestellt. Ihre von Gott zugedachten Aufgaben aber sind verschieden. Wie Bf. Voderholzer kürzlich sagte, hat der genetische und von Gott offensichtlich so gewollte „kleine Unterschied“ das Menschsein insgesamt geprägt und die Weitergabe des Lebens begründet. Warum sollte sich diese Schöpfungsordnung nicht in Amt und Liturgie spiegeln dürfen? Das liturgische Geschehen primär am Geschlechterkampf zu messen, ist in meinen Augen eine moderne Engführung, eine feministisch geprägte und zeitgeistige Deformation von Amt und Liturgie.

–––
Ende


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 hape 6. November 2019 

@Judith-Maria 1

wie @lesa schon schrieb: Sie sind auf der richtigen Spur. Lassen Sie sich nicht verwirren. So wie Jesus Christus nur einer ist, so gibt es nur ein einziges Weihesakrament, das den Priester bevollmächtigt, „in der Person Christi des Hauptes“ zu handeln. Dieses eine Sakrament wird im Novus Ordo dreistufig, im Vetus Ordo siebenstufig vollzogen. Die sieben Weihestufen stammen aus urkirchlicher Zeit. Sie sollten die Priesterkandidaten an den priesterlichen Dienst heranführen und mit der priesterlichen Spiritualität vertraut machen, die ihren Ursprung in Jesus Christus selbst hat, der nun mal ein Mann war. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass im Vetus Ordo bis heute der Ministrantendienst Jungs und Männern vorbehalten ist, während der Lektorendienst sogar schon eine niedere Weihestufe voraussetzt. Insofern mag es nachvollziehbar sein, dass der weibliche Lektorendienst im Novus Ordo für viele wie ein Fremdkörper wirkt.

–––
Fortsetzung


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 gebsy 6. November 2019 

Glücklich der Mensch,

welcher in der Pubertät eine geistliche Führung nach dem Herzen Jesu an der Hand Marias erfährt!
"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!" gilt im Leben des Christen nicht, solange ihn die Sehnsucht nach dem Willen Gottes beflügelt …
"Betet, um nicht in Versuchung zu geraten" ist ein Leben lang aktuell!


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 lesa 6. November 2019 

Freude am Glauben!

Lieber @[email protected]! Vielen Dank für den erstklassigen "katechetischen Bereitschaftsdienst" schon am Morgen früh!


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 lesa 6. November 2019 

Was sagt der Katechismus zu Ihrer Frage:

aldorf: KKK796 D. Einheit zwischen Christus u. d. Kirche, d. Haupt u. den Gliedern d. Leibes, besagt auch, daß die beiden zwar voneinander verschieden sind, aber in einer persönl. Beziehung stehen. Dieser Aspekt wird oft durch das Bild von Bräutigam und Braut zum Ausdruck gebracht. Daß Christus der Bräutigam der Kirche ist, wurde von d. Propheten angedeutet, u. Joh. der Täufer verkündete es [Vgl. Joh 3,29]. Der Herr selbst hat sich als "der Bräutigam" bezeichnet (Mk 2,19) [Vgl. Mt 22, 1-14; 25,1-13]. Der Apostel stellt die Kirche und jeden Gläubigen, der Glied des Leibes Christi ist, als eine Braut dar, die er Christus dem Herrn "verlobt" hat, damit sie ein Geist mit ihm sei [Vgl. 1 Kor 6, 15-17; 2 Kor 11,2]. Sie ist die makellose Braut des makellosen Lammes [Vgl. Offb 22,17; Eph 1,4; 5,27], die "Christus geliebt" und für die er sich "hingegeben hat, um sie rein und heilig zu machen" (Eph 5,25-26), die er durch einen ewigen Bund mit sich verbunden hat u. die er pflegt wie seinen Leib."


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 Aquilinus 6. November 2019 
 

@waldorf

Die Geheimnisse des Glaubens sind voller solcher vermeintlichen Gegensätze: Jesus ist gleichzeitig Gott und Mensch, Er ist gleichzeitig Priester, Opferlamm und Altar; Maria ist die „ter admirabilis“, die dreimal Wunderbare: Sie ist die Tochter des Vaters, Mutter des Sohnes und Braut des Hl. Geistes. Analog gilt das auch für die Kirche: Sie ist nicht nur die Spenderin der Hl. Sakramente, sondern gleichzeitig auch deren Empfängerin. Der Hl. Augustinus hat dieses Geheimnis einmal so ausgedrückt:
„Empfange, was du bist: Leib Christi. Damit du wirst, was du empfängst: Leib Christi“.
Am Kreuz sind die für uns scheinbaren Widersprüchlichkeiten (vertikale und horizontale Aspekte) in einer Person, nämlich Christus, vereint, aber unvermischt und ungetrennt. Über dieses Geheimnis wurden auf den ersten 4 Konzilien lange gestritten und gerungen, weil es für uns so schwer zu begreifen ist. Es lohnt sich aber, im Gebet darüber zu meditieren!


für uns so schwer zu verstehen sind.


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 Zeitzeuge 6. November 2019 
 

Die hl. Kirche als mystischer Leib Christi, im Link

eine schöne Predigt dazu von

Professor Dr. Georg May (93)!

Die Internetpräsenz des hochbetagten
Kanonisten, der seit Jahrzehnten ein
unentwegter Kämpfer gegen den in die
Kirche eingedrungenen Neo-Modernismus
ist, lautet

glaubenswahrheit.org

Ich wünsche ggfls. gute Lesefrüchte
und allen hier einen gesegneten, guten
Tag!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200505/20051030/


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 Stanley 6. November 2019 
 

Veränderung des Glaubens und der Kirche

Ist nicht genau das auch das Ziel der Konzilstheologen des II. Vatikanischen Konzils gewesen?


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 Zeitzeuge 6. November 2019 
 

Der Papst ist natürlich bei der Ausübung seines Lehramtes gebunden an die verbindliche,

katholische Glaubens- und Sittenlehre,
also an den"Inhalt der Heiligen Schrift
und der Überlieferung sowie an die bereits
vom kirchlichen Lehramt gegebenen Lehrentscheidungen." Vgl. DH 3116/17.

Der in Anführungszeichen zitierte Text
ist aus der Erläuterung der DBK von
Anfang 1875 des Unfehlbarkeitsdogmas
entnommen und wurde vom sel. Papst
Pius IX. in feierlicher Form als
"genuine katholische Lehre" bestätigt!

Daher nochmals:

Der Papst als Träger der vollen Höchstgewalt über die gesamte Kirche
ist dadurch natürlich nicht Herr, sondern Diener der auch ihn selbst
absolut verpflichtenden, überlieferten,
unverfälschten und unverkürzten katholischen Glaubens- und Sittenlehre!


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 dorfwal 6. November 2019 
 

@lesa

Falsch!!
Die Kirche empfängt nicht Christus, sondern sie IST der Leib Christi !!
Das ist schon ein Unterschied.
Maria hat Jesus empfangen, aber sie war nicht Jesus!!


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 SpatzInDerHand 6. November 2019 

@Selene: Weibliche Laien sind männlichen Laien gleichgestellt. DANKE

für diesen klaren Satz!


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 Zeitzeuge 5. November 2019 
 

Natürlich steht der Papst über dem Konzil, denn nur er

kann überhaupt ein solches einberufen,

leiten oder sogar abbrechen

und alle Konzilsbeschlüsse müssen vom

Papst bestätigt werden!

Unbedingt ist bei "Lumen gentium"

zu beachten, daß Absicht und Sinn

der "Nota praevia" für die Erklärung und

das Verständnis von Kap. III/LG

offiziell maßgeblich sind!

Paradoxerweise stehen diese "Vorbemerkungen" im offiziellen Text
im Anhang, die Nota waren und sind
natürlich den sich für "progressiv"
haltenden Theologen bis heute ein
Ärgernis.

Jetzt wünsche ich aber allen hier
eine gesegnete, gute Nacht!


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 Stephan M. 5. November 2019 
 

Unterscheidung der Geister

Wenn ich die klar formulierten Aussagen von WB Schneider mit der Lehre der Kirche vergleiche, so ist die Übereinstimmung einfach und deutlich zu erkennen. Wenn ich die unklaren und divergierenden Aussagen von P Franz I, die "Vernuschelungen" um die heidnischen Schnitzfigürchen betrachte ...
Für eine Unterscheidung braucht es schlichtweg gesunden Menschenverstand, dazu muß man weder Theologe, noch nicht einmal Christ sein!
Wer zwei und zwei nicht addieren mag, sich in "Sophistereien" verliert, sollte sich nach seinen Gründen fragen ...


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 lesa 5. November 2019 

Es geht um das Empfangen

@waldorf: Wie Maria, die ihr Urbild ist, darf die Kirche den SOHN Gottes, Jesus Christus, der Mensch geworden ist und die Welt erlöst hat EMPFANGEN. Das Erlösungswerk durch den SOHN Gottes geht weiter - wenn ER empfangen wird... "Mutter" (Kirche) ist darauf angelegt, ein neues Sein zu empfangen, ein lebendiges Gefäß lebendigen Seins zu werden. Der, den sie empfängt, ist Christus, der Sohn Gottes.


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 Steve Acker 5. November 2019 
 

Wenn Indigene nicht getauft werden (lt.Bisch:Kräutler)

wozu braucht es dann Viri Probati?
Argument war doch dass die Menschen in den entlegensten Gegenden die Eucharistie empfangen können sollen.
Aber wenn sie ausdrücklich nicht getauft werden, dürfen sie doch die Kommunion nicht empfangen (oder seh ich da was falsch?)
Dann bräuchte es ja keine Viri probati.

Bischof Athanasius hat vollkommen recht.
Die Amazonasynode dient anderen Zwecken.


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 Kostadinov 5. November 2019 

paßt schon...

bei den Freikirchen und Evangelikalen Lateinamerikas sind angesichts der Pachamama-Verehrung in Rom garantiert die Sektkorken geknallt...
meiner Meinung nach muss man schon komplett vom Glauben abgefallen sein (heißt das dann Apostasie?), um sich vor so einer Figur in den Rasen der vatikanischen Gärten zu schmeißen. Und der alleroberste Glaubenshüter hätte die Sache leicht stoppen können, hat es aber nicht... aber das sind alles "peanuts" gegen ein paar unerlaubte Bischofsweihen... nach weltlichen Maßstäben hätten auch in Econe die Sektkorken knallen müssen, aber die haben in deutlichen Worten die Dinge beim Namen genannt.


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 dorfwal 5. November 2019 
 

weiblich - männlich?

"denn „die Frauen sind Symbol der Kirche, der Braut Christi – die Kirche ist weiblich, sie ist unsere Mutter“, dies sei auch liturgisch deutlich zu machen." Sagt Bischof Schneider.
Aber die Kirche ist doch auch der Leib Christi und der ist doch eindeutig männlich.
Wie darf man das sehen?


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 Aquilinus 5. November 2019 
 

@Sebi1983

Sie sagen ganz richtig:
"Apostasie ist übrigens laut Can. 751 "die Ablehnung des christlichen Glaubens im ganzen"."
Wenn man Götzendienst betreibt, ist das etwa nicht eine Auflehnung gegen Gott ganz und gar? Ist Götzendienst etwa nicht der Ausdruck der radikalsten Ablehnung gegen Gott? Man kann doch nicht 2 Herren dienen! Man kann auch nicht halb Götzendienst und halb Gottesdienst betreiben. Ist Synkretismus nicht auch Ausdruck eines lauen Glaubens, also weder warm noch kalt (vgl. Off 3,15; Sendschreiben an Laodizea)?
Oder wo würden Sie den Götzendienst einordnen? Also, eine Häresie kann es nicht sein, denn ein Häretiker lehnt nur einzelne Teile des Glaubens ab, aber er würde noch lange nicht Götzendienst betreiben.


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 gebsy 5. November 2019 

Ist Gott so demütig,

dass er auf unser Gebet wartet, um Seine Exzellenz Kräutler sanft, aber bestimmt zur Einsicht zu verhelfen?


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 lesa 5. November 2019 

In Ruhe nachdenken

@JudithMaria: Sie sind m.E. auf der richtigen Spur! @Authentisch: Nicht beunruhigen!"Ministrantinnen" etc. sind eine Zeiterscheinung, mit dem auch viel guter Einsatz verbunden ist (@Selene!)Wenn Ihr Töchterchen ministriert u. viel mitbekommt vom Kirchenjahr, ist das auch schön. Aber die Frage der Aufgabe der Frau in der Kirche ist eine vital! Die Feminisierung ist eine Fehlentwicklung, die dem Schöpfungsauftrag entgegensteht. Viel Leid rührt daher, dass die Frau nicht dort ist, wo sie hingehört. Die Kirche hat zuvor in einer tiefen Weisheit dies immer zu schützen gewusst. Wenn Not da ist, das heißt, keine männlichen Lektoren oder Ministranten da sind, ist es natürlich etwas anderes. Aber, was @hape kurz dargelegt hat, ist Realität. Zudem werden u. U. auch falsche Hoffnungen "Frauenämter" genährt. Die angegebene Literatur (AMazon), sowie hervorragende Exerzitien v. Pfr. W. Abel (Horeb CD-Dienst: "Was ist´der Mensch?" wird Ihnen viel geben. Sie haben die Fähigkeit, es zu verstehen.


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 Judith-Maria 5. November 2019 
 

@Selene "Deshalb tut es mir weh, wenn hier so schlecht über Lektorinnen u.a. geredet wird."

Liebe @Selene, es tut mir im Herzen weh, dass Sie vermuten, dass ich (fühle mich angesprochen) und andere Poster "schlecht" über Lektorinnen oder Ministrantinnen etc. sprechen oder auch nur denken würden.
An Ihrer überaus vorbildlichen Ausübung des Lektorenamtes hege ich nicht den geringsten Zweifel, ebenfalls an der Ernsthaftigkeit vieler Ministrantinnen. Möglicherweise machen sie alle es sogar besser und hingebungsvoller als die männlichen Pendants.
Aber mir geht es nicht um den perfekten Dienst und auch nicht um ein Recht auf etwas. Mir geht es einzig und allein um den Willen Gottes und darum, was ich persönl. darüber lernen konnte.
Ich sehe und bete zu einem Schöpfergott, der alles wohlgeordnet hat, und der uns SEINE Kirche schenkte, in der sich die Schöpfung spiegelt.
In meinem vorangegangenen Post habe ich zum Ausdruck bringen wollen, dass es mir als Frau in Gottes wunderbarer Ordnung an NICHTS mangelt.
Der Altar aber ist der Platz des HERRN, der nicht zufällig männlich ist.


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 Bernhard Joseph 5. November 2019 
 

@landpfarrer

Ich war zufällig bei der von Bischof Bätzing zelebrierten Messe anwesend und kenne den genauen Wortlaut. Er gefiel sich ausdrücklich darin, zu betonen, dass er die Forderungen der Maria 2.0 Aktivistinnen zum Gegenstand seiner Predigt erklärte. Da Bischof Bätzing ja davon träumt, eine neue Kirche zu erfinden, sollte meine Aussage hoffentlich Glauben geschenkt werden.

Klar hat Bischof TvE schwere Fehler begangen, aber die Art, wie er öffentlich medial "hingerichtet" war beschämend.

Ich erinnere an den Hofheimer Priesterkreis(rat?) und seine kruden Forderungen.


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 Chris2 5. November 2019 
 

@AlbMag

Um es mit einem heidnischen Wort zu sagen (ist ja seit den Pachamama-Götzen sozusagen "stellvertreterlich abgesegnet"): "Man" hat die Büchse der Pandora geöffnet - in Staat und Gesellschaft. In letzterer flog uns bzw. der Polizei gerade in Berlin, Leipzig-Connewitz und Salzburg einer der Geister, die man rief, wuchtig um die Ohren (brutale Antifa-Krawalle). Einen anderen befürchtet man durch die befreiten IS-Schergen und dank offener Grenzen und Passfreiheit auf unseren Weihnachtsmärkten.
"Deutschland wird sich drastisch verändern. Und ich freu mich drauf" (Kathrin Göring-Eckardt, "Grüne" und führendes Mitglied im sog. ZDK).
Ob sie sich auch über die vielhundertfachen Verbrechen an Frauen in der Silvesternacht 2015, die ganz offiziell mindestens 4 islamistischen Anschläge un Deutschland 2016 und die Morde an Maria, Mia, Mireille und all den anderen gefreut hat, wage ich allerdings zu bezweifeln. Andererseits: Denk ich an Hbecks Zitat zu "Vaterlandsliebe" in der Nacht, ...


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 landpfarrer 5. November 2019 
 

@Bernhard Joseph

Und wie sah es denn mit der Katholizität im Bistum Limburg aus, als man den dortigen Bischof wie einen Hund aus dem Bistum verjagte?

Glanzleistungen des progressiven Katholizismus!

Sie schrieben: Und was bleibt noch von der Autorität der Lehre, wenn ein Bischof, wie Georg Bätzing die Forderungen von Maria 2.0 zu seinen Verkündigungsinhalten macht."
Nun, mir ist die Predigt von Bischof Bätzing nicht im Einzelnen bekannt, kann mir aber kaum vorstellen, dass er die Forderungen von "Maria 2.0" taliter qualiter übernommen hat, sondern er wird sich mit den Forderungen auseinandergesetzt haben und sie vielleicht partiell unterstützt haben.
Zu Bischof Tebartz van Elst: Er wurde nicht "verjagt",sondern vom Summus Pontifex von seinem Amt als Diözesanbischof entpflichtet. Der Apostolische Visitator fand Verstösse gegen das Kirchenrecht in der Vermögensverwaltung und auch, dass der Bischof sogar vor ihm Dinge vertuschen wollte (Gesamthöhe der Aufwendungen für die Renovation d.Bischofshauses


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 landpfarrer 5. November 2019 
 

Erst wenn solche nicht oder nicht in ausreichender Anzahl anwesend sind, können Laien (dann aber Männer oder Frauen) als "ausserordentliche Kommunionhelfer" tätig werden.
Kurz zusammengefasst: Lektorendienst =Laie (Mann oder Frau) als ordentlicher Vortragender der Lesung(en), Zelebrant nur im Notfall (=ausserordentlicher Dienst). "Kommunionhelferdienst" genau umgekehrt: )Ordentliche Spender der Kommunion: Kleriker (Priester, Diakone) und nur wenn nötig auch Laien zur Unterstützung (als "ausserordentliche Spender"). Dies sind die verbindlichen liturgierechtlichen Regelungen, die leider nicht überall eingehalten werden.


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 Selene 5. November 2019 
 

@Guenter Foit

Frauen geben also Ihrer Meinung nach nicht ihr Leben hin? Was ist mit den Märtyrerinnen? Was Ist mit Ordensfrauen, die ihr ganzes Leben Christus geweiht und bewusst auf die eigene, leibliche Mutterschaft verzichtet haben?


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 Selene 5. November 2019 
 

Lektorinnen

Ich, Jg 1951, war knapp sechs Jahre Lektorin. Ich habe diesen Dienst mit Hingabe und gut vorbereitet ausgeübt und selbstverständlich war ich immer angemessen gekleidet, dh., zurückhaltend in Farbe und Schnitt der Kleidung, und mir war immer bewusst, dass ich einen DIENST ausübe, dass ich das Wort Gottes verkünden darf und kein Schauspiel zur Selbstdarstellung aufzuführen habe.

Deshalb tut es mir weh, wenn hier so schlecht über Lektorinnen u.a. geredet wird.

Das 2. Vaticanum hat diesen dienst für Laien beiderlei Geschlechts geöffnet und jeder Katholik hat die Beschlüsse des Konzils zu respektieren, wie gerade auch Kardinal Müller hier jedem Mitblogger/in bestätigen könnte.


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 Bernhard Joseph 5. November 2019 
 

@Sebi1983 - II

Und gab es die Götzenfiguren etwa nicht?

Was wurde dann von dem glaubenstreuen jungen Katholiken in den Tiber geworfen?

Durfte er das kirchenrechtlich oder nicht?

Bitte eine klare Antwort!

Gut, ich räume ein, dass im heutigen progressiven "Katholizismus" Apostasie kein klares Faktum mehr sein kann, weil es eben dort nichts Verbindliches im Glauben mehr gibt. Alles änderbar, eine bloße Frage kirchenrechtlicher Neukonstruktion!

Dass aber das Kirchenrecht selbst nicht frei im Raum schwebt, sondern klare historische Verbindlichkeiten hat sowie im göttlichen Willen verankert bleiben muss, scheint mittlerweile nicht mehr bewusst.


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 Judith-Maria 5. November 2019 
 

Nochmals zur Klarstellung

In meinen Augen war die Kirche als Braut des Herrn immer weiblich, sie ist das Komplementär zu ihrem Bräutigam. Daher konnte ich die "Erstürmung" des Altarraumes durch Frauen nie verstehen, jetzt soll dies ja auf die Spitze getrieben werden, so als ob dadurch die Tüchtigkeit der Frauen erwiesen werden könnte. Muss diese überhaupt erwiesen werden??
Gott hat eine Schöpfungsordnung eingerichtet, und ehrlich gesagt, ich finde diese Ordnung, die sich in der Liturgie spiegelt, ganz wunderbar.
Das Gezeter der 2.0 Frauen befremdet mich, es ist Narzissmus pur verbunden mit Minderwertigkeitskomplexen in pathologischer Qualität.
Ich habe mehr als ein halbes Frauenleben durchlebt, und selbst in den "spießigen" 70erJahren habe ich mich in der Schule nie zurückgesetzt gefühlt, besonders die männl. Lehrer haben mich gefördert, ich möchte sage, manche regelrecht hofiert. Ich war ein glückliches Mädchen. Auch mein Mann hat mich immer hofiert, bis heute, meine Kinder respektieren mich über alle Maße.


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 Herbstlicht 5. November 2019 
 

letztes Jahr und dieses Jahr

Eben erst mitbekommen:
An zwei Wochenenden im Oktober gab es in Rom wieder Lichtspektakel zu "bewundern", diesmal nicht am Petersdom wie vergangenes Jahr, sondern an römischen Kirchen.

Kurzvideo auf Edward Pentin Twitter:

https://twitter.com/EdwardPentin/status/1188633794254950401


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 Sebi1983 5. November 2019 
 

@Judith-Maria

Interessant, wie Sie abzulenken verstehen. Sie können also nicht belegen, dass ich relativistische Thesen verteidigt hätte, nehmen Ihre Unterstellungen aber auch nicht zurück. Nun ja, derartiges ignorantes und unverschämtes Benehmen ist man von einigen Postern hier, glücklicherweise nicht die Mehrheit, gewohnt.

Apostasie ist übrigens laut Can. 751 "die Ablehnung des christlichen Glaubens im ganzen".

Darum bleibe ich bei meiner Haltung: Weihbischof Schneider - kirchenrechtlich korrekt heißt es Titularbischof von Celerina und Auxiliarbischof (wörtlich übersetzt: Hilfsbischof) - soll Ross und Reiter nennen, wenn er von apostatischen Bischöfen spricht.

Allgemeines Klagen ist sinnlos, führt zu keiner Klärung sondern öffnet Spekulationen Tür und Tor, wie man hier nur allzu gut feststellen kann.


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 orpheus 5. November 2019 
 

@Judith-Maria

OK, gut zu wissen. Das habe ich damals so nicht mitbekommen. Als die Erlaubnis 1992 kam war ich 10 Jahre alt und bei der Piusbruderschaft ;-)
Mich hat einfach das Argument überzeugt, dass das Ministranten-Amt nicht (mehr) als Vorbereitung auf das Priestertum zu sehen ist, und daher auch den Mädchen offen steht. Bin aber kein Theologe und lerne gerne dazu.


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 Herbstlicht 5. November 2019 
 

@Authentisch und @lesa

Ich fahre häufig zur Sonntangsmesse bei der Piusbruderschaft und nehme noch drei andere Frauen mit.
Dieser traditionelle Ritus bedeutet mir viel, dennoch bin ich mit meiner Heimatpfarrei noch sehr eng verbunden.

Wir haben fast keine Ministranten mehr, die Mädchen sind deutlichh in der Überzahl.
Aber wenn sie ihre Aufgabe als einen wirklichen Dienst verstehen und sich entsprechend verhalten, erkenne ich das an. Vielleicht trägt ihr Dienst sogar zu ihrer Glaubensvertiefung bei.

Ebenso auch die Lektorin.
Wirkt sie bescheiden, liest sie den Text mit ganzem Herzen, ist sie also überzeugend, erkenne ich auch das an.
Aber wenn ich sehe, wie manche Lektorinnen und auch Kommunionhelferinnen gekleidet sind, bin ich geschockt: Entweder Miniröckchen oder super-sportlich, wenn nicht gar nachlässig.
Ich finde, Respekt vor dem kirchlichen Dienst zeigt sich auch in der Wahl der Kleidung.

In den letzten Monaten lernte ich deshalb -auch wegen der Inhalte- immer mehr den alten Ritus schätzen.


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 Authentisch 5. November 2019 

@AlbMag, @orpheos und auch @lesa

Liebe Mitforusten @@AlbNag und Orpheo,
vielen herzlichen Dank für Ihre direkte Antwort!
Liebe @lesa, Dank für Ihre Impulse!
Ja, ich werde weiter "suchen, lesen, nachdenken und beten!!!
Unsere Tochter ist jetzt seit bald 7 Jahren Ministrantin! Nach meinem Dafürhalten (und Rückmeldungen von Personen, die sie auch im Gottesdienst sehen und erleben) gesammelt, respektvoll, angemessen. Ob würdig, das sage ich aus Überzeugung, das weiß Gott allein!
In unserer Familie ist das Bewusstsein für die katholische Lehre - und Wahrheit - wichtig und präsent, allein durch meinen Ehemann, der hier sehr zu Anfang dagegen war (Ministrantendienst für Mädchen, auch für unsere Tochter).
Ich denke gerade an die Muttergottes Maria, die "... hörte und es in ihrem Herzen bewährte".
Beten wir für unsere Heilige Kirche!


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 Aegidius 5. November 2019 
 

Lieber Herr Foit, in der Wandlung wird NICHT die Szene im Abendmahlssaal gegenwärtig gesetzt. Diesem Irrtum sitzen protestantische Gemeinschaften auf und solche Katholiken, die meinen, man solle doch dann auch "das Brot" nicht erst beim Agnus Dei, sondern bei den Wandlungsworten brechen. Nein, das Kreuzesopfer, bei dem Christus Hoherpiester und Opfergabe ist, wird in der Wandlung vergegenwärtigt, der Schleier der Zeitlichkeit weggezogen, so daß wir auf das einmalige Opfer des Herrn blicken (dabei stört die Vorderansicht des Priesters in der Tat nur). Beim letzten Abendmahl hat der Herr im Vorgriff auf Golgatha die Messe eingesetzt, damit wir wissen, wie wir Sein Opfer feiern sollen (tut dies, sooft Ihr es tut, zu meinem Gedächtnis), das Er dann als wahres Paschalamm am Karfreitag vollendete zu der Zeit, als man die Paschalämmer schlachtete.


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 Philipp Neri 5. November 2019 

Was ist nur im Vatikan los?


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 Guenter Foit 5. November 2019 
 

Die Wandlungsworte waren:

"..tut dies zu MEINEM Gedächtnis". Jesus Christus sagte nicht: .. tut dies zu eurem Gedächtnis (Erinnerg) an mich. Logik: durch sprechen dieser vorgegebenen göttlichen 'Codeworte' wird das zeitlos Göttliche Gedächtnis unseres Herrn aktiviert und somit Seine reale Gegenwärtigsetzg der damaligen Szene im Abendmahlsaal überhaupt möglich. Und zur Gegenwärtigsetzg ist ein männlicher Priester unabdingbar, weil damals Gott als MANN sich im Abendmahlsaal vollständig verschenkte, wobei er noch nicht einmal seiner Mutter die Anwesenheit zumutete.
Gott liess in Seinem Geiste einen MANN an das KREUZ schlagen, - und nicht eine Frau.

Eine Priesterin ist demnach zur Gegenwärtigsetzg unmöglich.
Männer geben notfalls ihr Leben für die Ihren hin (.. mit Familienbild im Schützengraben).

Die Frau hingegen opfert grundsätzlich nicht ihr Leben, sondern schenkt neues. Die Göttliche Rolle der Frau ist Maria. Hätte Maria gern den Leib ihres Sohnes anderen zur Speise gegeben ? (weibl Kommunionspender)


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 zeitblick 5. November 2019 

Chaos auch ohne Konzil

@ Landpfarrer: Ich bin da ihrer Meinung: z.B: In Medjugorje sind es nur Priester und Diakone, welche trotz Menschenmassen die Eucharistie austeilen. Es gibt aber auch die Ordensfrauen, die Dienste am Altar verrichten, wie Blumenschmuck, Mesnerdienste. Ebenso gibt es "Laien" als Vorbeter, Sänger und Lektoren beiden Geschlechts. In den neuen Bewegungen werden Frauen wie Männer zu christlichen Leitern herangezogen und für die Seelsorge,- wie auch Verkündigungsdienst befähigt. Das alles funktioniert in klarer Abgrenzung zum Aufgabenbereich des Priesters, der Sakramente spendet. Ein Priester muss nicht jede Gruppe leiten. Sein Dienst ist oft ein spiritueller, der eines Begleiters oder Schutzpatrons. Ich bin in der charismatischen Erneuerung gross geworden. Der Punkt ist die Begegnung an der Hand Maria`s mit dem eucharistischen Herrn erfahrbar zu machen. Dann ordnet sich Vieles! Es gab das 2. Vat. Konzil. Das Chaos wäre auch ohne es gekommen, da einfach biblisch! (Endzeit)


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 Kostadinov 5. November 2019 

Kräutler...

auf die kirchenrechtlichen Feinheiten lass ich mich gar nicht ein. Wenn Kräutler auf dem Armageddon neben mir auftaucht (egal ob mit oder ohne weiblicher Begleitung), dann weiß ich dass ich schleunigst die Seite wechseln muss...


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 Judith-Maria 5. November 2019 
 

@sebi1983

Was Bischof Schneider angeht, sollten Sie sich besser keine weiteren Blößen in Unwissenheit des Kirchenrechts geben. Ein Weihbischof ist ein vollgültiger Bischof, nur ist er nicht leitender Bischof. Vergleichbar sind leitende Pfarrer und ihre mitarbeitenden Kollegen.


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 Judith-Maria 5. November 2019 
 

@orpheus

Bitte bleiben wir bei der historischen Wirklichkeit. Der hl JP II hat sehr lange und gegen großen Widerstand das Verbot der Ministrantinnen aufrechterhalten und musste irgendwann sich der Realität des Faktischen beugen. Ich habe diese Zeit sehr intensiv im Gedächtnis. In meiner Heimatgemeinde fing es damit an, dass die Mädchen nicht die liturgischen Gewänder anziehen durften und ihnen als Ersatz komplett weiße Umhänge mit Kordel verpasst wurden, als vermeintliches Zeichen dafür, dass das päpstliche Verbot (noch) befolgt wurde. Das war eine Übergangszeit, bevor dann die Mädchen doch die liturgischen Gewänder bekamen.
Jeder Ingenieur kann das Phänomen des Dammbrechens erklären. Ein Riss von nur wenigen Zentimetern reicht, um das monumentalste Bauwerk zum Einsturz zu bringen, es braucht immer nur den Anfang.

Verstehen Sie mich nicht falsch, es geht nicht gegen die Mädels, die nehmen ihre Aufgaben meistens ernster als die gleichaltrigen Burschen, daher auch deren Rückzug aus Unterlegenhei


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 lesa 5. November 2019 

Feine Dinge, die wir wieder lernen müssen

Klartext pur, danke! Inklusive Mädchen als Ministrantinnen und Lektorinnen. @Landpfarrer: Bitte ärgern Sie sich nicht, wenn ich ganz einfach sage, wie ich denke: Die von Ihnen angeführten Regeln wurden in einer instinktlos gewordenen Zeit beschlossen, die an Gespür verloren hat. Den praktischen Aspekt hat @hape angeführt. Auch die antropolog. u. geistl. Wirkungen sind nicht so, dass man von Wachstum reden kann. Wenn man sich in der Kirche wieder auf das Wesentliche und Schöne im Sinne der Vorgegebenheit und herrlichen Ergänzung der Anlagen zum Wachstum des Leibes Christi in die Fülle Gottes hinein besinnt, wird das wieder aufhören. Denn die Dinge kehren, laut Thomas v. Aquin zu ihrem natürlichen Ursprung zurück. Aber diese feinen Differenzierungen muss man erst wieder lernen. Wer unvoreingenommen über sie nachdenken will, kann lesen: "Die ewige Frau" (Gertr.v. Le Fort)und "Vom Priestertum d. Frau", von Oda Schneider. Eine sehr bereichernde Lektüre zur hohen Bedeutung der Frau.


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 Sebi1983 5. November 2019 
 

@Judith Maria

Wo hätte ich je modernen Relativismus verteidigt? Dass hier immer wieder unbelegte Behauptungen aufgestellt werden, fällt mir schon lange unangenehm auf. Behauptungen ohne Beweise sind in der Tat ignorant und unverschämt.

Wenn Weihbischof (Ist er mittlerweile Diözesanbischof geworden?) Schneider so schwere Anschuldigungen erhebt, dann muss er Ross und Reiter nennen. Sonst bleibt seine Intervention sinnlos.

Die Positionen von Bischof em. Käutler finde ich übrigens bisweilen mehr als seltsam. Dass er exkommuniziert worden wäre, wie Sie behaupten, ist mir neu. Teilen Sie mir doch bitte mit, wann und von wem dieser Mann exkommuniziert worden ist. Gibt es ein Dekret dazu? Das müsste veröffentlicht worden sein.
Vielleicht ist mir etwas entgangen?


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 orpheus 5. November 2019 
 

Fromme Ministrantinnen

Liebe Authentisch,
Genau das selbe frage ich mich auch... Auch meine Tochter dient seit einem halben Jahr mit Begeisterung und, wie ich meine, Frömmigkeit in der Messe. Wir haben einen wunderbar katholischen Pfarrer und eine lebendige Gemeinde. Das ist ja längst keine Selbstverständlichkeit.
Da ich bei der Piusbruderschaft groß geworden bin habe ich gezögert, als meine Tochter Ministrantin werden wollte. Überzeugt hat mich dann die Tatsache, dass die Zulassung für weibliche Messdiener vom hl JPII gekommen ist. Außerdem sind alle Messdiener bei uns, Jungs und Mädchen, sehr ernsthaft, fromm und engagiert bei der Sache.
Ich denke, ich werde unseren Pfarrer mal darauf ansprechen. Er hält viel von Bischof Schneider.


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 Judith-Maria 5. November 2019 
 

@landpfarrer

Meiner Meinung haben Sie nie die tiefe spirituelle Sprache der Liturgie verstanden, sonst würden Sie nicht so trivial über Laien im Altarraum philosophieren. Wenn die Kirche die Braut Christi ist, dann ist DER ALTAR das Komplementär, DER ORT des Bräutigams. Als ich Kind war, wurde selbst im NOM noch zu Beginn der heiligen Messe der Altarraum feierlich eingesegnet, eine für mich eindrucksvolle Zeremonie. Kurz darauf wurde der Altarraum von den Frauen erstürmt, durch den zum Heiligen Opfer gehörenden Akolythendienst, Lektorinnen, Kommunionausteilerinnen etc. Ich bin eine Frau, und ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir einen dieser Plätze zu erstreiten, weil, obwohl spirituell noch nicht verstanden habend, es mir falsch vorgekommen ist. Heute sind 80% der Ministranten weiblich, die Jungs haben sich weitgehend zurückgezogen.
Wie gesagt, wir sollten aufhören von der Kirche als Braut zu sprechen, wenn wir das alles nicht sehen wollen. In unserer Homo-Gesellschaft steht eh alles Kopf.


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 Ehrmann 5. November 2019 

Ich glaube, eine Aufhebung des Zölibates würde nichts ändern

Wie auch die Zulassung von Mädchen zum Ministrantendienst. Es war zu erwarten: Mädchen sind zunächst interessiert - Burschen werden weniger - weniger Burschen: wem sollen Mädchen imponieren? - nur mehr solche, die den Dienst wirklich ernst nehmen bleiben (das sind leider nicht viele), werden älter, studiern---keine Zeit. Resultat: die Altarräume werden leer - vielleicht dienen noch einzelne ältere Männer.Dienen ist ja ein Schimpfwort.
Anders im Osten, in Gebieten verfolgter und vertriebener Christen:
eindrucksvoll berichtet Gregor Geiger OFM ("Land des Herrn"Heft 3) aus Baghdede/Karakosch u.a.:"es gibt in der syrisch-katholischen Kirche (uniert!)KEINE Zölibatsverpflichtung ..,auch verheiratete Männer können geweiht werden.Trotzdem gibt es in der ganzen Diözese nur EINEN EINZIGEN verheirateten Priester.Die schwindende Rolle der Familie in der westlichen Welt stößt hier auf völliges Unverständnis... Priesternachwuchs ist kein Thema. - 80 Priester aus B. wirken in der ganzen Welt.


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 St. Hildegard 5. November 2019 
 

Man muss einfach auch bedenken ...

welche Türen man mit gewissen Dingen öffnet. Was die "Kommunionhelferin" angeht, sieht das @Herbstlicht m.E. völlig richtig. Das kann nämlich die merkwürdigsten Blüten hervorbringen. In meiner Heimatgemeinde wurde - in gut gemeinter Ökumene - einmal ein Ostergottesdienst gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin gehalten, die sich als "Konzelebrantin" betätigte. Ich bekam also die Osterkommunion aus der Hand einer evangelischen Pastorin, die zu allem Überfluss auch noch offen lesbisch lebt. Wenn ich überall die Hürden senke, stört sich irgendwann keiner mehr daran. Dann ist plötzlich alles möglich ...


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 dulcedo 5. November 2019 
 

Klarheit und Wahrheit

gegen die heuchlerische
Agenda des unheilvoll wehenden, ominösen
"Geistes" des Vaticanum II.

S.E. Bischof Schneider höchsten Respekt und Dank.

Der Heilige Papst Pius X wusste warum er den Antimodernismuseid 1910 einführte.

Es lohnt sich den Text des Eides zu lesen!

(1967 wurde der Eid von Papst Paul VI abgeschafft....)


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 Kostadinov 5. November 2019 

Apostasie? Hat man doch gesehen...

Man hat doch die Leute aufm Foto, die sich vor den Götzenbildern auf den Boden warfen, ebenso von denen die das durch Dabeistehen gebilligt haben.

@matthieu: Genau deswegen sind Konvertierte wie Father Z oder Father Hunwicke als ehemalige Lutheraner bzw Anglikaner viel kritischer als der durchschnittliche Kirchensteuerkatholik. Die haben ihr Deja-Vu
als Alternative zu den Piusbrüdern würde ich Ihnen die Petrusbrüder empfehlen, da kann ihnen kein ZdK-Cheerleader "aber oh die unerlaubten Bischofsweihen" entgegenwerfen. Wobei erstere meines Erachtens die Lebensversicherung für die zweiteren sind... Wenn das aktuelle Regime in Rom (und ich sage bewusst Regime) die Petrusbrüder plattmachen wollte (wobei die hoffentlich schon zu gross sind dafür), habe ich für mich entschieden, einen Schritt weiter zu gehen. Nach 6 Jahren trid. Messe halte ich den NO nicht mehr aus...


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 Sebi1983 5. November 2019 
 

Apostasie?

Der Vorwurf der Apostasie, also des Abfalls vom christlichen Glauben, wiegt schwer.

Wenn Weihbischof Schneider diesen Vorwurf erhebt, dann soll er auch den Mut aufbringen, konkrete Namen von Bischöfen, Priestern und Theologen zu nennen.

Ansonsten ist sein allgemeiner Apostasievorwurf sinnlos und überflüssig.


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 Psalm121 5. November 2019 
 

Konvertiten

@matthieu : Genau so ist es ! Ich bin selbst konvertiert und dachte letztens nach dem Besuch eines evangelischen Gottesdienstes : Da ist doch alles so,
wie es die Kritiker innerhalb der kath. Kirche haben wollen. Warum wechseln sie nicht zur ev. Kirche ?
Besonders berührt hat mich nun dort das Fehlen der Feier der Eucharistie.
Das habe ich vor 20 Jahren leider so nicht wahrgenommen. Jetzt aber kam es mir vor wie der Leib Christi, dem man das Herz herausgerissen hat.


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 Tisserant 5. November 2019 

@Califax
Ich bin so einer, der ständiger zölibatärer Diakon werden wollte und eine Chance habe, dies zu werden.
Ich sehe mich als Diener im Auftrag unseres Herrn und der Kirche.
Auf keinen Fall, sehe ich mich als verhinderte Priester.
Es ist eine eigenständige Berufung, welche in der katholischen Kirche und hier besonders in Deutschland, viel zu kurz kommt.
Mir ist es lieber ein aufrechter wahrhaftig katholischer Diakon feiert einen Wortgottesdienst mit anschließendem Segen, als eine feministische Gender Gemeindereferentin_X*/d mit Kommunion und anschließendem Segen.
Die Zeiten voller Priesterseminare, sind Dank der linken Theolunken und deren Brüder im Geiste, der Regenten leer und zum großen Teil aufgegeben.
Die katholische Kirche in Deutschland ist in Trümmern. Das war und ist für mich gewollt!
Ich bin in vielem bei Ihnen, lediglich was die Diakone betrifft, habe ich diesen Einwand.
Und glauben Sie mir, es ist sehr schwierig und hart Diakon zu werden.


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 gebsy 5. November 2019 

Wie kann Apostaten

die Wahrheit "schmackhaft" gemacht werden?
Ohne Schlüsselerlebnis ist der Weg ins Verderben vorgezeichnet …
http://www.kathtube.com/player.php?id=32472


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 Tonika 5. November 2019 
 

Wer gute Absichten hat, täuscht, trickst, verschleiert nicht und verkauft Gläubige für dumm.


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 Tonika 5. November 2019 
 

Endlich! Klare Ansage eines Bischofs gegen Franziskus, der die rote Linie überschritten hat.


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 Eremitin 5. November 2019 
 

Ganz einfach: Auf den Punkt gebracht,lieber Herr

Weihbischof und danke dafür.


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 padre14.9. 5. November 2019 

"Eine Messe mit solchen Diakoninnen würden Katholiken nicht mitfeiern dürfen"

Ja dem stimme ich zu. Nur das führt dann zu wirklichen Schwierigkeiten innerhalb unserer hl. Kirche. Die Hierarchie ( die irdische)wird dann massiv beschädigt. Aber den falschen Weg still mitgehen, das geht auch nicht. Wir müssen uns entscheiden, jeder für sich, diesmal ohne Hilfe ( von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen)unserer geistlichen Führung.
Ich hoffe das es nicht so weit kommt.


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 Winrod 5. November 2019 
 

Kirchenpolitik

Da geht es nicht um die Vertiefung des Glaubens , sondern um Kirchenpolitik, die von taktischen Finessen durchsetzt ist. Kirche ist aber keine Politik.


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 matthieu 5. November 2019 
 

Konvertierte

Was sagen wir denn dann denjenigen, die zur katholischen Kirche konvertiert sind, aus der anglikanischen oder aus evangelischen Gemeinschaften? Die fühlen sich doch dann völlig veräppelt, oder? Bleiben nur die Piusbrüder??


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 AlbMag 5. November 2019 
 

Dreimal Ja

@Authentisch

"Haben wir in der Heiligen Kirche, katholischen Kirche, in der Kirche JESU, "Türen geöffnet, die zu öffnen NICHT gott-gefällig waren und sind?"

Antwort: Ja, ja und nochmals ja!


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 girsberg74 5. November 2019 
 

Realistisch oder nicht, das ist hier nicht die Frage!

@martin fohl „Ein zu Beginn guter Artikel … Doch gegen Ende werden Forderung aufgestellt, [die] unrealistisch [sind].

Die Frage an Bischof Athanasius Schneider ist nur, ob die Forderung richtig ist. Wäre es nicht so, dann hätte seinerzeit schon Athanasius der Große (um 300 – 373) einpacken können, als dass er jahrelange Verfolgung auf sich nahm.


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 Bernhard Joseph 5. November 2019 
 

@Winrod

Wenn er denn wirklich glaubt, schon, nur ist das bei den Protagonisten der Synode so?


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 Winrod 5. November 2019 
 

Verlogenheit

Ist es nicht verlogen, die wahren Absichten verstecken? Ist das nicht ein Vergehen gegen die Wahrhaftigkeit, zu der jeder Christ verpflichtet ist?


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 hape 5. November 2019 

@Califax: Ergänzung

Früher war der Ministrantendienst eine Vorbereitung und Hinführung zum priesterlichen Dienst. Auch das war ein Grund, dafür nur Jungs zuzulassen.

Angesichts der Forderung nach Frauenpriestertum, muss man wohl die weiblichen Minstranten als ersten Schritt in diese Richtung verstehen.

Unabhängig vom Thema, ist der nachkonziliare Automatismus ist immer derselbe: im Prinzip bleibt alles beim alten. Mit Ausnahme der Ausnahmen.


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 CALIFAX 5. November 2019 

Sie haben WB Schneider leider falsch verstanden...

...ehrwürdiger @Landpfarrer. Es geht hier nicht um derzeitige, positive (teils widersinnige) Rechtsordnung, sondern um die eigentliche göttliche Absicht!

Selbst Mädchenministrantinnen und Handkommunion sind nachträglich, abgetrotzte Approbationen gewesen. Akolythen übernehmen vielerorts die komplette Kommunionspendung, das Gegenteil war zugelassen!

Und ja, bereits die Einführung des ständigen Diakonats war ein gefeiertes Etappenziel jener, die ihr ultimatives Comeback nun gerade auf der Pachamama-Synode zelebriert haben.

SCHLUSS DAMIT - S P L A S H!


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 Herbstlicht 5. November 2019 
 

@landpfarrer

Mädchen als Ministrantinnen
Frauen als Lektorinnen

Dagegen wäre nichts einzuwenden - normalerweise!
Doch meine Beobachtung seit Jahren ist die, dass sich die Jungs zurückziehen und Ministranten immer seltener werden.
Ebenso ist das mit den Lektoren.
Heute sind es fast nur Frauen, die die Lesung halten. Nur ein einziger Mann tut dies noch.
Über die Gründe weiß ich nichts, kann nur darüber spekulieren.

Und die Kommunionausteilung ist auch so eine Sache:
Wenn die Kirche noch so erbärmlich schlecht besucht ist und die wenigen Leute die Kommunion durch den Priester empfangen könnten - die Kommunionhelferin darf selbstverständlich nicht fehlen.
Hängt denn das Selbstbewusstsein der Frau davon ab, was alles sie in der Kirche übernehmen kann?


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 Diadochus 5. November 2019 
 

Diakoninnenweihe

Weihbischof Schneider resümiert: "Deshalb habe die Frau ihren Platz im Kirchenschiff, „vor dem Kommuniongitter“, nicht im Altarraum, den sie nicht betreten sollte." Bei den Traditionalisten ist das noch so. In der Amtskirche versteht das keiner mehr. Da wird fast alles nicht mehr verstanden. Der Glaube ist verdunstet. Bei einer Diakoninnenweihe müssten wir dem Papst "respektvoll widerstehen". Gnade uns Gott, wenn das geschieht.


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 Herbstlicht 5. November 2019 
 

Freundlich, höflich - doch klar in der Aussage!

Bischof Athanasius Schneider zeigt wieder einmal Mut und spricht wichtige Punkte an - respektvoll, doch unmissverständlich.
Unter anderem:
„Falls der Papst Frauen zu Diakonenweihe zuließe -ich hoffe, dass er dies dank göttlichem Eingreifen nicht machen wird- würde er einen großen Irrtum gegen die katholische Kirche begehen.
Es wäre eine Häresie.
Der Papst würde gegenüber seinem Amt einen Betrug begehen.
Bischöfe und Gläubige würden darin nicht folgen dürfen und können.“

„respektvoll widerstehen“

Bischof Schneider wird sich sicher bereits einige Gedanken über dieses mögliche Szenario gemacht und eine innere Entscheidung getroffen haben.
Dazu wünsche ich ihm und jenen anderen Bischöfen und Kardinälen, die sich ihm hoffentlich zugesellen werden, im Fall des Falles den nötigen Mut und die Kraft zu handeln, wie es nötig ist.


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 martin fohl 5. November 2019 
 

Ein zu Beginn guter Artikel

zur Amazonassynode! Doch gegen Ende werden Forderungen aufgestellt, welche den gesamten Artikel unrealistisch erscheinen lassen. Die letzten Forderungen nach Verbannung der Frau aus dem Chorraum/Altarraum sind, m.V., völlig unrealistisch!
Das ist nur noch bei der Messe im „außerordentlichen Ritus“ möglich.
Auf einen Nachfolgerpapst zu hoffen, der wieder die von Christus gewollte Hierarchie herstellt, ist leider nur gut gemeint. Der jetzige Papst und seine Berater haben dafür schon gesorgt...
Schon der hl Hieronymus sagte: Papa haereticus est depositus( PL 23,col. 174C-175A)
Doch wird in der Tradition ein solcher Fall für fast unmöglich gehalten!
Empfehle in diesem Zusammenhang den Artikel von Johannes Stöhr „Häresie, Amtsmissbrauch und Amtsverlust“ in: Theologisches, 49(2019),331-354.


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 Bernhard Joseph 5. November 2019 
 

Treffender kann man es nicht auf den Punkt bringen:

„Diese apostatischen Theologen, Priester, Bischöfe und Kardinäle möchten den Zölibat nicht und möchten nicht keusch leben“, vielmehr „möchten sie ein irdisches, fleischliches Priestertum“.


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 Federico R. 5. November 2019 
 

Und wenn man nur diese EINE Stimme zu hören bekäme, ..., ...

...dann weiß man: Die universale Kirche, die katholische Kirche, die wahre Kirche Jesu Christi wird nicht untergehen. Es gilt die Verheißung Christi: "Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen."

Maranatha!


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 proelio 5. November 2019 
 

Beispielloser Glaubensabfall

Wir erleben derzeit einen in der ganzen Kirchengeschichte noch nie dagewesenen Glaubensabfall. Allen voran sind, wie man am Beispiel der Amazonassynode sieht, 99 Prozent der Kardinäle und Bischöfe davon betroffen und man muss es so deutlich sagen: der Papst selbst ist auch dabei. Trotz allem gilt immer noch das Wort Gottes:"... und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden". D.h. weder Tod noch Teufel werden diese Kirche zunichte machen können, ja nicht einmal wenn 99 Prozent der kirchlichen Hierarchie den Glauben abgelegt hat.


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 Authentisch 5. November 2019 

Nachdenklichkeit

Ich danke kath.net für diesen Beitrag.
Danke Bischof Athanasius Schneider.
Der Text stimmt mich sehr nachdenklich. Ich glaube den Worten des Bischofs.
Was heißt das in der Konsequenz: Etwas als die Wahrheit wahrzunehmen, zu erkennen - und nun im und mit Gebet zu reflektieren, heißt, sein weiteres Tun und Denken daran ausrichten, messen und Folge zu leisten.
Ich bin Frau und Mutter. Unsere Tochter ministriert. Im Gottesdienst gibt es Lektorinnen.
Haben wir in der Heiligen Kirche, katholischen Kirche, in der Kirche JESU, "Türen geöffnet, die zu öffnen NICHT gott-gefällig waren und sind?
Es ist "sichtbar", dass in (manchen/vielen) Gottesdiensten ein großer Teil, manchmal die Mehrheit Ministrantinnen sind. Was ist hier vielleicht Ursache und Wirkung?
Ganz entschieden möchte ich anmerken: Ich bin gegen Frauendiakonat und -priestertum! Ich glaube ganz fest an das Gott-gewollte und durch Gnade verliehene und geschenkte Zölibat für den Priester.
Beten wir für unsere hl., Kath. Kirche!


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 Aquilinus 5. November 2019 
 

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Danke, Herr Bischof, für diesen weitblickenden Beitrag!


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 CALIFAX 5. November 2019 

Wir sollten alle für dumm verkauft werden!

Die alten Herren auf den episkopalen/päpstlichen Stühlen haben nicht mit dem wachen SENSUS FIDEI FIDELIUM gerechnet.


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