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"Wir suchen nach neuen Wegen"

28. Oktober 2019 in Weltkirche, 26 Lesermeinungen
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Auszüge des Schlussdokuments der Amazonas-Synode im Wortlaut


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die im Vatikan tagende Bischofssynode hat sich für ein verstärktes ökologisches und soziales Engagement im Amazonasgebiet, eine Diskussion über den Frauendiakonat und die Zulassung verheirateter Männer zum Priesteramt ausgesprochen. "Kathpress" dokumentiert die betreffenden Abschnitte des am Samstagabend verabschiedeten Schlussdokuments in einer eigenen Übersetzung:

65. Unser Planet ist ein Geschenk Gottes. Aber zugleich wissen wir, dass wir einer nie dagewesenen soziökologischen Krise gegenüberstehen, auf die wir reagieren müssen. Wir brauchen eine ökologische Umkehr, um auf angemessene Weise zu antworten. Deshalb machen wir uns als Kirche des Amazonasgebiets auf den Weg, inspiriert vom Vorschlag einer integralen Ökologie und angesichts einer zunehmenden Aggression gegen unseren Lebensraum, der in seiner Existenz bedroht ist - mit schwerwiegenden Folgen für unseren gesamten Planeten. Wir erkennen die Wunden, die der Mensch in unserem Territorium geschlagen hat. Wir wollen von unseren Brüdern und Schwestern der indigenen Gemeinden lernen, in einem Wissensaustausch. Wir stehen vor der Herausforderung, neue Antworten zu geben, indem wir gerechte und solidarische Entwicklungsmodelle erarbeiten. Wir wollen unser "gemeinsamen Haus" im Amazonasgebiet bewahren und schlagen zu diesem Zweck neue Wege vor.

67. Wir müssen uns dringend mit der grenzenlosen Ausbeutung des "gemeinsamen Hauses" und seiner Bewohner auseinandersetzen. Einer der wichtigsten Gründe für die Zerstörung des Amazonasgebiets ist die räuberische Rohstoffausbeutung, die einer Logik der Habsucht folgt, die dem vorherrschenden technokratischen Paradigma zu eigen ist (Laudato si 101). Angesichts der bedrückenden Lage des Planeten und des Amazonasgebiets, ist die integrale Ökologie kein weiterer Weg, den die Kirche mit Blick auf die Zukunft dieser Region auswählen kann. Sie ist der einzig mögliche Weg, denn es gibt keinen anderen Pfad zur Rettung dieses Territoriums. Dessen Plünderung geht einher mit einem Blutvergießen Unschuldiger und einer Kriminalisierung jener, die das Gebiet verteidigen.

68. Die Kirche ist Teil einer internationalen Solidargemeinschaft, die die zentrale Bedeutung des Amazonas-Lebensraums für das Weltklima anerkennen und fördern muss. Die Kirche ermutigt die internationale Gemeinschaft, neue ökonomische Ressourcen für den Schutz des Gebietes zur Verfügung zu stellen und sich für ein gerechtes und solidarisches Entwicklungsmodell einzusetzen. Dabei sollen die örtlichen Gemeinden und die Ureinwohner im Mittelpunkt stehen und in jeder Phase von der Planung bis zu Umsetzung direkt beteiligt werden. Zudem gilt es, auch die Instrumente zu stärken, die bereits durch das UN-Abkommen zum Klimawandel entwickelt worden sind.

74. Wir sind alle Hüter der Schöpfung Gottes. Die Gemeinden des Amazonasgebiets selbst spielen dabei eine Hauptrolle. Sie sind Beschützer und Verteidiger der Rechte der Völker und der Rechte der Natur in dieser Region. Sie haben ihr Schicksal in der eigenen Hand und entscheiden selbst über ihre Mission. In diesem Szenario ist die Rolle der Kirche die eines Verbündeten. Sie haben sich klar dafür ausgesprochen, dass die Kirche sie begleiten soll, dass sie mit ihnen gemeinsam vorangeht (...) Sie wissen, wie man das Amazonasgebiet beschützt und wie man es liebt. Was sie brauchen, ist die Unterstützung der Kirche.

80. Wir bekräftigen unsere Verpflichtung, das Leben von der Empfängnis bis zum Tod sowie die Würde eines jeden Menschen zu schützen. Die Kirche war und ist auf der Seite der indigenen Gemeinden, um das Recht auf ein selbstbestimmtes und friedliches Leben zu wahren. Dabei gilt es, die Werte ihrer Traditionen, Gewohnheiten und Kulturen zu respektieren und sich für den Erhalt der Flüsse und Wälder starkzumachen, die heilig sind und ein Quell des Lebens und der Weisheit. Wir unterstützen die Bemühungen aller, die mutig das Leben in alle seinen Formen und in all seinen Phasen verteidigen. Unser pastoraler Dienst ist ein Dienst, der dem ganzen Leben der indigenen Völker gewidmet ist. Er verpflichtet uns, Jesus Christus und die Frohe Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden, um gegen Sünde, todbringende Strukturen, Gewalt und innere sowie äußere Ungerechtigkeit vorzugehen. Wir setzen uns für den interkulturellen, interreligiösen und ökumenischen Dialog ein.

86. Um gemeinsam voranzugehen, benötigt die Kirche einen synodalen Wandel, eine Synodalität des Volkes Gottes im Geiste des Amazonasgebiets. Mit diesem Horizont der Gemeinschaft und der Teilhabe suchen wir nach neuen Wegen, vor allem bei der Frage der Ämter und der Sakramentalität der Kirche mit amazonischem Antlitz. Die geweihten Personen, die Laien und unter ihnen die Frauen sind die alten und stets neuen Gestalten, die uns zu dieser Umkehr aufrufen.

95. Obwohl die Weltmission Aufgabe aller Getauften ist, hat das Zweite Vatikanische Konzil die Mission der Laien in der Vordergrund gerückt: "die Hoffnung auf eine neue Erde muss vorher, ohne Unterlass, das Streben nach einer Vervollkommnung dieser Erde vorantreiben" (Gaudium et spes, Kapitel 39). Für die Kirche im Amazonasgebiet ist es dringend notwendig, dass Ämter für Frauen und Männer in einer angemessenen Weise gefördert und verliehen werden. Das Wirken der Ortskirche gründet auf den kleinen kirchlichen Missionsgemeinden, die den Glauben verbreiten, das Wort Gottes hören und gemeinsam, nahe bei den Menschen, Gottesdienst feiern. Es ist eine Kirche der getauften Männer und Frauen, die wir stärken müssen, indem wir die kirchlichen Ämter und, vor allem, das Bewusstsein für die Würde der Getauften fördern.

96. Darüber hinaus kann ein Bischof, im Rahmen eines zeitlich befristeten Mandats, falls Priester in den Gemeinden fehlen, die Ausübung des Seelsorgeauftrags einer Person ohne Priesteramt anvertrauen, die Mitglied der betreffenden Gemeinde sein soll. Es gilt dabei, die Konzentration auf Personen zu vermeiden, weshalb die Aufgabe rotierend vergeben werden soll. Der Bischof kann dieses Amt in Vertretung der christlichen Gemeinde mithilfe eines rituellen Aktes mit einem offiziellen Mandat versehen, damit die verantwortliche Person auch von den Behörden anerkannt wird. Der Priester bleibt stets, mit den Befugnissen und Fähigkeiten eines Pfarrers, für die Gemeinde verantwortlich.

103. In vielfältigen Beratungen in der Amazonas-Region wurde die fundamentale Rolle der Ordensfrauen und anderer Frauen in der amazonischen Kirche und ihren Gemeinden angesichts ihrer vielfältigen Dienste anerkannt und unterstrichen. In vielen der genannten Beratungen wurde ein Ständiger Diakonat für Frauen gefordert. Daher war das Thema auch bei der Synode sehr präsent. Papst Franziskus hat 2016 eine Studienkommission über das Diakonat der Frau eingesetzt. Diese Kommission kam zu einem Teilergebnis über die Realität des Frauendiakonats in den ersten Jahrhunderten der Kirche und die Implikationen für heute. Deshalb würden wir gerne unsere Erfahrungen und Überlegungen mit dieser Kommission teilen und wir erwarten ihre Ergebnisse.

111. Viele Gemeinden im Amazonasgebiet haben enorme Schwierigkeiten, Zugang zur Eucharistie zu erhalten. Manchmal vergehen nicht nur Monate, sondern sogar Jahre, bevor ein Priester eine Gemeinde besuchen kann, um dort die Eucharistie zu feiern, das Beichtsakrament zu spenden oder die Kranken zu salben. Wir schätzen den Wert des Zölibats als ein Geschenk Gottes (Sacerdotalis Caelibatus Kapitel 1), insofern dieses dem Priester im missionarischen Einsatz erlaubt, sich ganz dem Dienst am Heiligen Volk Gottes widmen. Dies fördert die seelsorgerische Hingabe, und wir beten dafür, dass es viele Berufungen gibt, die das ehelose Priestertum leben.

Wir wissen, dass diese Disziplin "zwar nicht vom Wesen des Priestertums selbst gefordert ist ..., der Zölibat jedoch in vielfacher Hinsicht dem Priestertum angemessen ist" (Presbyterorum Ordinis Kapitel 16). (...) In Anbetracht der Tatsache, dass die legitime Verschiedenheit die Gemeinschaft und Einheit der Kirche nicht beschädigt, sondern das, was sich in der Pluralität der existierenden Riten und Ordnungen zeigt, die Einheit unterstreicht und ihr dient, schlagen wir vor:

Die zuständige Autorität gemäß Lumen Gentium Kapitel 26 möge Kriterien und Voraussetzungen schaffen, um geeignete und von der Gemeinde anerkannte Männer zu Priestern zu weihen. Sie sollten bereits ein fruchtbares Diakonat und eine Ausbildung zum Priesteramt absolviert haben und sie sollten eine legitime und stabile Familie beibehalten können. Auf diese Weise sollen sie das Leben der christlichen Gemeinde durch die Verkündigung des Wortes und die Feier der Sakramente in den entlegensten Zonen des Amazonasgebiets aufrechterhalten. In dieser Hinsicht haben sich einige dafür ausgesprochen, dieses Thema auch auf weltkirchlicher Ebene zu behandeln.

(c) KATHPRESS

Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Konrad Georg 29. Oktober 2019 
 

Umkehr und echte Reform,

nicht Revolution ist der Weg der Kirche.

Ich erlaube mir kein Urteil über das fromme Tun unseres Papstes, ob redlich oder Schau.

Aber was er will ist offenbar und von langer Hand vorgedacht. Der Rhein floß nicht nur in den Tiber, sondern auch in den Rio de la Plata. Und 1517 ist noch unvollendet. Der Geist Martin Luthers, der auf Deutschland lastet, zog mit den Bischöfen ins Konzil ein und kam danach als Geist des Konzils zum Vorschein und zu Wirkung. Wie verhext sind die fundamental Neugläubigen für die Lehre nicht mehr ansprechbar. >Ja wer glaubt denn das heute noch?< Die zwei Familiensynoden sollten genau das bringen, was dann versteckt in einer Fußnote auftauchte. Das Jahr der Barmherzigkeit kann man sich dann als Löschschaum für erregte Gemüter vorstellen. Warum spielt der Sonntag der Barmherzigkeit überhaupt keine Rolle, obwohl jeder nach Teilnahme wie ein Neugetaufter da stünde ohne Sünden und ohne drohende Sündenstrafen?

Im selben Muster war die AmazonSyn. geplant.


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 Zeitzeuge 29. Oktober 2019 
 

Danke gipsy, der Wegweiser ist beschrieben in Math. 7,13-14

und zwar für alle Zeit und alle Völker
bis zur Vollendung dieser Welt(universale
Eschatologie)!


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 lesa 28. Oktober 2019 

Ephata!

[email protected]: Angenommen ich hätte einen (irdischen) Göttergatten und steckte mitsamt den Kindern in dieser Situation - gewiss wäre die einzige Möglichkeit jene, die Sie beschreiben.
In diesem Fall können wir wohl nur um rechtzeitiges himmlische Eingreifen bitten ...


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 Gipsy 28. Oktober 2019 

Nach welchen "neuen Wegen"?

" Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben"....schon vergessen, im Laufe der Jahrhunderten ?


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 katinka 28. Oktober 2019 
 

Was auffällt (2)

3) 80: "Dabei gilt es, die Werte ihrer Traditionen, Gewohnheiten und Kulturen zu respektieren und sich für den Erhalt der Flüsse und Wälder starkzumachen, die heilig sind und ein Quell des Lebens und der Weisheit." - Ich dachte immer, Jesus Christus ist die Wahrheit und das Leben.Und heilig? Heilig ist Gott allein.

4) Über die Eingrenzung der viri probati im Amazonas-Gebiet ist man jetzt ja schon bereit hinauszugehen:" In dieser Hinsicht haben sich einige dafür ausgesprochen, dieses Thema auch auf weltkirchlicher Ebene zu behandeln." (111)

Besonders verschleiert ist dieses Schlussdokument nicht, steht alles da und die Gewichtungen sind deutlich.


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 katinka 28. Oktober 2019 
 

Was auffällt:

Ok, es sind nur Auszüge des Dokuments, aber ja doch schon einiges an Text.
1) DArin kommt genau 1 x das Wort "Jesus Christus" vor (80) und zwar bei der Auflistung von Aufgaben eines Priesters, wobei die Auzählung weiterer Pflichten textmäßig mehr Zeilen einnimmt und auch konkreter gefasst sind. "Botschaft Jesu Christi" bleibt somit ein Schlagwort.

2)DAs Wort Gott kommt 4 x vor (74 Schöpfung Gottes, 80 Reich Gottes, 86 Volk Gottes,111 Geschenk Gottes) Jedesmal wird der Genitiv benutzt, was den Eindruck erweckt, dass Gott nicht mehr handelt. Er hat vielleicht mal gehandelt und Planet und Volk und Zölibat geschaffen und geschenkt, aber es wirkt so, als ob er seitdem nichts mehr damit zu tun hat (also Deismus). Handelnd und (allein) verantwortlich sind nach dieser Sichtweise nur die Menschen.
Fortsetzung...


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 hape 28. Oktober 2019 

Liebe @lesa,

stellen Sie sich doch bitte mal kurz vor, dass Sie mit Ihrer Familie in Urlaub fahren. Ihr Mann steuert gerade, wie so oft, das Auto. Sie sind Beifahrerin und die Kinder sitzen hinten. Alles im grünen Bereich. Aber dann erleben Sie, wie Ihr Mann, versehentlich oder willentlich sei dahingestellt, wie also Ihr Mann auf die Autobahn fährt, – allerdings in die falsche Fahrtrichtung! Der Göttergatte erweist sich als Geisterfahrer. Sie kapieren das sofort. Sie sprechen Ihren Mann an. Sie schreien ihn an – aber er reagiert nicht. Wäre es dann nicht angemessen, dass Sie versuchen, ihm noch ins Lenkrad greifen, bevor es zum Crash kommt? Wäre dieses beherzte Eingreifen nicht der Liebe zu Ihrer Familie geschuldet?
–––
Für heute hab’ ich mein Pulver verschossen. Is' vielleicht auch gut so.

Im Gebet verbunden, hape


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 lesa 28. Oktober 2019 

Die Kirche braucht entschlossene glaubensstarke Hirten

[email protected]: "Die Kirche braucht jetzt nicht nur Gebet, sondern tatkräftige Bekenner. Sie braucht entschlossene und glaubensstarke Hirten die Manns genug sind, diesen Hasardeur im Papstgewand und seine blinde Gauklertruppe auf ihrer Irrfahrt auszubremsen. Am besten dazu noch eine neue Katherina von Siena." Diese Ihre Worte könnte ich gleich mehrfach unterschreiben - (abgesehen von der Einschätzung des Papstes. Er muss aufwachen! Aber seine Verwirrung trenne ich von seine Absicht. Er meint es gut, wobei ich gleich eine Aussage eines Geistlichen anfüge: "In der Hölle trifft man jede Menge solcher, die es "gut gemeint" haben. Ihre Rede von der "Gauklertruppe", der er leider auf den Leim geht, auf die er wie fixiert ist, während er wunderbare, fähige Bischöfe und Kardinäle in der Kirche zur Verfügung hätte, teile ich voll und ganz. Das ist die Katastrophe. Aber es ist ein geistiger Kampf. Wir beten weiter - und danke für alle kompetenten Kommentare! Die sind sehr wichtig!


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 Tisserant 28. Oktober 2019 

Neue Wege heißt für mich, den bisherigen Weg zu verlassen!
Jesus hinter sich zu lassen, die Lehre der Kirche ebenso und einen neuen linken Zeitgeist mit Segen der Freimaurer zu begehen.
Der Teufel lacht sich derzeit schlapp.
Sein Gift wirkt, Dank der alt 68 ziger Theologie und deren Theolunken.
Aber Satan und seine Dämonen gibt es ja nicht mehr, die Hölle leer und Maria eine Art Margot Käßmann für des Neuheidentums.
Es gab in der Kirchengeschichte so manches an Kramo, Wahn und Irssin, dies hier ist jedoch eine vollkommen neue Dimension.
Und auf eines ist Verlass, die aufrechten Gläubigen sind eine absolute Minderheit, die Taufscheinkatholiken mit linksgrünem Anstrich die Mehrheit. Und dazwischen die, welche ihr Ego als LektorIn oder KommunionhelferIn aufpolieren.
So wird das nix.
Die kath Kirche wird sich spalten müssen um nicht den Weg des Heidentums zu gehen.
Bleibt auf dem Weg des Herrn und folgt nicht den unheilvollen neuen Wegen.


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 lesa 28. Oktober 2019 

Der Teufel hat mit Gehorsam nichts am Hut

@Stanley: Danke! Warum wieder? Weil der Teufel keine Ruhe gibt. Denn die Frauenfrage ist die wichtigste Lebensfrage der Kirche. Ohne Maria kein Jesus. Ohne Frauen, die offen sind für Seinen Geist und die Art, wie sie die Kirche mittragen und gestalten dürfen, auch nicht.
"Der Teufel geht herum wie ein brüllender Löwe und sucht, was er verschlingen kann. Dem müsst ihr im festen Glauben wiederstehen." (Petrusbrief)Der Heilige Vater ist nicht für "Priesterinnen". Der hat für die natürlichen Gegebenheiten ein sehr gutes Gespür. Das hat er immer wieder bewiesen. Aber er brockt sich und der Kirche mit der Lavoriererei nichts Gutes ein. Das Thema kann nicht gründlicher untersucht werden als es schon getan wurde und es ist von der lebendigen Überlieferung längst entschieden. Wer die missachtet, zerbricht die Kirche und das Herz des Herrn einmal mehr.
Besänftigungstaktik ist angesichts der überlieferten Wahrheit und der desaströsen Ergebnisse von "Frauenweihen" nur ein Hinausschieben.


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 lesa 28. Oktober 2019 

Der Papst braucht jetzt viel Gebet, damit die Verblendung weicht

Papst Franziskus hat sich selber ja nachweislich gegen die Abschaffung des Zölibates ausgesprochen!

Möge er sich nicht von diesen Bischöfen einlullen und die Gedanken zumauern lassen.
Eine grauenvolle Synode!
Der Herr sagte zweimal (in der Nacht und am Morgen) von den falschen Propheten (nach Erscheinen der Zusammenfassung) "Mir bricht das Herz in der Brust … Ich habe sie nicht gesandt, und dennoch laufen sie;" (Jer 23)

Der Papst schweigt, weil er unschlüssig ist, welches der rechte Weg ist. Da sind andere Kräfte dran, denn es handelt sich um einen Frontalangriff auf die Kirche durch den Teufel, der sich natürlich in ein "plausibles Mäntelchen hüllt."

Möchte der Heilige Vater doch endlich das richtige Personal erkennen. Einige dieser "Amazonasbischöfe" haben nicht den geringsten Schimmer vom Wesen der Kirche und vom Priestertum. Manche Grundschulkinder begreifen mehr davon.
Hier spielt Machtbesessenheit eine große Rolle, mögen die Motive auch gemischt sein.


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 Guenter Foit 28. Oktober 2019 
 

Abschn 74: Die Gemeinden des Amazonasgebietes sind Beschützer und Verteidiger .. der 'Rechte der Natur'.

Haben wir es mit einer Entwicklung im Geist der neuen Weltordnung zu tun, wonach mit der Natur nicht nur verantwortlich (vor dem Schöpfer) umzugehen ist, sondern 'die Natur' ein existentielles Recht hierauf hat ? In dieser Entwicklung könnten einmal die Rechte der (Massen)Menschheit weniger gelten als die Rechte für die Natur (siehe die '10 Gebote' auf den 'Georgia Guidestons').

Auf den Weg dorthin würde die Menschheit verantwortlich gestellt für den Raubbau an der Natur, obwohl offensichtlich Verursacher der 'industrielle Komplex' ist. Sofern wir (die vielen Menschen) den Raubbau an der Natur (auch Klimawandel) nicht abwenden können, könnte es in 'Panik' zum Ruf nach einer zentralistischen, globalen Steuerung (NWO) kommen.

Unser Papst darf sich nicht von der Welt vereinnahmen lassen.


4

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 Diadochus 28. Oktober 2019 
 

Zölibat

Das Beste kommt immer zum Schluss, so auch hier in Punkt 111. Der Zölibat fällt. "Die zuständige Autorität gemäß Lumen Gentium Kapitel 26 möge Kriterien und Voraussetzungen schaffen, um geeignete und von der Gemeinde anerkannte Männer zu Priestern zu weihen." "In dieser Hinsicht haben sich einige dafür ausgesprochen, dieses Thema auch auf weltkirchlicher Ebene zu behandeln." Papst Franziskus hat jetzt freie Fahrt. Er kann sich auf die Synode berufen und auf diese seine Entscheidungen abwälzen, falls er denn sein Schweigen aufgibt. Das ist kein neuer Weg, sondern ein Weg ins Verderben, fernab der Tradition. Ansonsten ist das Schlussdokument sehr oberflächlich. Der Schutz der Umwelt ist wichtiger als das ewige Heil der Seele.


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 Stefan Fleischer 28. Oktober 2019 

@ Tonika

Stutzig machte mich auch als ich las, Papst Franziskus wolle sein Schreiben bis Ende Jahr fertig stellen. Ich persönlich könnte einen solchen Termin nur einhalten, wenn der Text jetzt bereits schon weitgehend feststehen würde.


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 hape 28. Oktober 2019 

Blinde Blindenführer suchen also neue Wege.

Is’ ja nett. Aber ich vertraue doch lieber auf bewährte Wege und auf Hirten, die das Depositum Fidei noch kennen und schätzen. Alles, was jetzt im Nachgang der Pachamama-Show aus der Veranstalter-Ecke kommt, all das sind nur weitschweifige Vernebelungen dessen, was die REPAM-Clique inszeniert und unter der Aufsichtshoheit des Mannes, der sich Papst nennen darf, aufgeführt haben: Gotteslästerung. Mehr muss ich nicht wissen um zu erkennen, dass das ein Irrweg ist.

Einzig die klare Zurückweisung dessen, und zwar durch den Mann, der sich Papst nennen darf, wäre von Bedeutung. Basta. Für die geistliche Entwicklung der Seelen ist dieser zweite Akt der Irreführung durch eine intrigante und blinde Schauspieltruppe, völlig irrelevant. Wissenschaftlich Interessierte mögen sich gerne mit den Wirkmechanismen dieses Budenzaubers beschäftigen. Für uns Blinde aber gibt es bewährte Wege, die wirklich zu Gott hinführen und die mit Sicherheit nicht von Gott wegführen.


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 Tonika 28. Oktober 2019 
 

Ergebnis absehrbar, weil schon alles vorher festgelegt wurde.

Das Abschlussdokument liegt doch schon lange in der Schublade.
Es wurde für die Synode Ja-Sager ausgewählt, die die Aufgabe hatten, ohne nachzudenken, das abzusegnen, was ihnen Franziskus vorlegte. Der Papst wird sich Zeit nehmen um über alles nachzudenken.

Jetzt wird gewartet, wer das Maul aufreisst und einstweilen darüber "nachgedacht", wie man die Empörer am wirkungsvollsten der Medienmeute zum Fraß vorwirft.

Nach dem altbewährten Diktatorenmotto: strafe einen, erziehe hundert, wird es nicht lange dauern, bis Ruhe einkehrt. Danach kommt die Stunde der Veröffentlichung.


12

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 Zeitzeuge 28. Oktober 2019 
 

Lieber Bernhard Joseph! Ergänzung:

Ergänzend weise ich auf meine Antwort
an girsberg74 unter dem Artikel "Schrei
der Armen" hin.

Der Papst kann sich nicht quasi hinter
Synodenbeschlüssen "verstecken"("die Mehrheit hat es ja so gewollt"), seine
neuesten Ausführungen lassen nichts Gutes ahnen, offenbar steht er selbst
hinter diesen Beschlüssen.

Im nachsynodalen Schreiben muss er klar
"Farbe bekennen", bei Unvereinbarkeiten mit der auch ihn verpflichtenden, verbindlichen kath.
Glaubens- und Sittenlehre, die nicht
verfälscht oder verkürzt werden darf,
auch nicht in Fußnoten(!), muß der
lehramtstreue Teil der Kardinäle und Bischöfe intervenieren, daß ist deren
Pflicht, vor GOTT und den Gläubigen!

Allein den Betern kann es noch gelingen!


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0
 
 Rolando 28. Oktober 2019 
 

Naja,

Suchen nach neuen Wegen, hoffen und beten wir um die Findung des einen Weges, Jesus Christus,
„Ich bin DER WEG, die Wahrheit und das Leben“


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 Einfach 28. Oktober 2019 
 

Dieser Papst

setzt seine Agenda durch. Alles wird solange mit neuem Personal besetzt, bis das Ergebnis für ihn stimmt. Machen wir uns nichts vor. Was also bleibt uns Katholiken übrig ? Wir machen uns auf die Suche nach heiligen Priestern, vorbildlich wie in Heiligenkreuz, die den Glauben in reinster Form weitergeben.


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0
 
 Stefan Fleischer 28. Oktober 2019 

@ Bernhard Joseph

Wie soll das auch, solange in unserer Kirche jeder seine eigene Agenda verfolgt, aber fast niemand mehr nach der "Agenda Gottes" fragt?


8

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 Zeitzeuge 28. Oktober 2019 
 

Lieber Bernhard Joseph!

Scheinbar möchte der jetzige Papst das
petrinische Prinzip, das jure divino ist,
vgl. Math. 16,18, durch das synodale zumindest abschwächen.

Die berühmten Vorbemerkungen, die Paul VI. damals als verpflichtend "Lumen
gentium" beifügen ließ, brachten ihm
seinerzeit den Zorn der "Progressiven" ein.

Nun sind diese Notae, die klar den Lehrprimat des Papstes betonen natürlich
auch für den derzeitigen Papst selbst eine ständige
Verpflichtung, das müsste er auch immer
betonen, wenn er vom synodalen Weg redet.

Im Link "LG", die besgaten "Vorbemerkungen" sind am Schluß des
Textes zu finden.

Ich wünsche Ihnen und Allen hier eine
gesegnete, besinnliche und unaufgeregte
Woche

Ihr Zeitzeuge

www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html


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0
 
 Stanley 28. Oktober 2019 
 

Frage des Frauen-Diakonats ist längst entschieden

Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass Papst Johannes-Paul II. im Jahre 2001 diese Frage difinitiv abschlägig entschieden hat.
Jetzt wird auf einmal so getan, als ob diese Frage noch zu klären sei.
Zitat aus dem Artikel:
"Papst Franziskus hat 2016 eine Studienkommission über das Diakonat der Frau eingesetzt. Diese Kommission kam zu einem Teilergebnis über die Realität des Frauendiakonats in den ersten Jahrhunderten der Kirche und die Implikationen für heute."

Papst Johannes-Paul II. hatte vor 18 Jahren schon eine ebensolche Studienkommission eingesetzt, bevor er seine Entscheidung traf.

Warum also jetzt wieder?


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 Klimakos 28. Oktober 2019 

Richtlinien vom Großmeister der Freimaurer an die katholischen Freimaurer-Bischöfe.

"Vergewissert euch, dass in jeder Hl. Messe wenigstens ein Lied ist, das Jesus nicht erwähnt, sondern nur über die Liebe zu den Menschen spricht."

Das hier passt aber wirklich, dazu ist nur noch das Lobgesang an die Göttin Klima dazugekommen.


15

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 matthieu 28. Oktober 2019 
 

"... sich für den Erhalt der Flüsse und Wälder starkzumachen, die heilig sind und ein Quell des Lebens und der Weisheit."
Anbetung der Natur!
"... eine Synodalität des Volkes Gottes im Geiste des Amazonasgebiets." Ich folge lieber dem Heiligen Geist statt dem Geist des Amazonasgebiets.
Ich denke jetzt ernsthaft darüber nach, auf die Suche nach Gemeinschaften der Piusbrüder zu gehen. Hätt' ich nie gedacht.


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 horologius 28. Oktober 2019 
 

"Dabei gilt es,

die Werte ihrer Traditionen, Gewohnheiten und Kulturen zu respektieren und sich für den Erhalt der Flüsse und Wälder starkzumachen, die heilig sind und ein Quell des Lebens und der Weisheit."
Da haben wir's. Nicht der dreifaltige Gott, sondern Flüsse und Wälder. So sieht Evangelisierung 2.0 aus: glaubt doch alle weiter, was ihr wollt.


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 Bernhard Joseph 28. Oktober 2019 
 

Nein, eine Suche nach neuen Wegen der Verkündigung ist das nicht

Vielmehr handelt es sich um eine Ideologisierung und damit Paganisierung des Glaubens, da helfen auch nicht alle Versuche der Verschleierung.


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