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Die Pachamamastatue ist das „neue Goldene Kalb“

27. Oktober 2019 in Weltkirche, 28 Lesermeinungen
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„Wenn die Handlungen von Moses…, des hl. Bonifatius und des hl. Wladimir in unserer Zeit stattgefunden hätten, hätten die vatikanischen Sprecher sie als religiöse und kulturelle Intoleranz und Diebstahl verurteilt.“ Von Bischof Athanasius Schneider


Vatikan (kath.net/LifeSiteNews/pl) kath.net dokumentiert den offenen Brief von Weihbischof Athanasius Schneider/Erzdiözese der Heiligen Maria in Astana, in eigener Übersetzung in voller Länge - Übersetzung (c) kath.net

1. „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“, sagt Gott der Herr als erstes Gebot (Ex 20,3). Dieser Befehl, der ursprünglich Moses und dem hebräischen Volk übergeben wurde, bleibt für alle Menschen und alle Zeiten gültig, wie Gott uns sagt: „Du sollst dir kein Götzenbilder machen und keine Gestalt von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen.“ (Ex 20,4-5). Unser Herr Jesus Christus hat dieses Gebot vollkommen eingehalten. Als ihm die Reiche dieser Welt angeboten wurden, wenn er sich nur dem Teufel beugen würde, antwortete Jesus: „Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen." (Mt 4,10; Dt 6,13-14). Das Vorbild Christi ist daher von größter Bedeutung für alle Menschen, die „den wahren Gott und das ewige Leben“ wollen. Der heilige Apostel Johannes ermahnt uns: „Meine Kinder, hütet euch vor den Götzen!“ (1 Joh 5,20-21).

In unserer Zeit hat diese Botschaft eine besondere Bedeutung, denn Synkretismus und Heidentum sind wie Gifte, die in die Adern des mystischen Leibes Christi, der Kirche, eindringen. Als Nachfolger der Apostel, die mit der Sorge um die Herde Gottes betraut sind, kann ich angesichts dieser offensichtlichen Verletzung des heiligen Willens Gottes und der katastrophalen Folgen für die einzelnen Seelen, für die Kirche als Ganzes und für die gesamte Menschheit. Deshalb schreibe ich diese Botschaft mit großer Liebe für die Seelen meiner Brüder und Schwestern.

2. Am 4. Oktober 2019, am Vorabend der Amazonas-Synode, fand in Anwesenheit von Papst Franziskus und mehrerer Bischöfe und Kardinäle eine religiöse Zeremonie in den Vatikanischen Gärten statt, die teilweise von Schamanen geleitet wurde und in der symbolische Gegenstände benutzt wurden; nämlich eine Holzskulptur einer unbekleideten schwangeren Frau. Diese Darstellungen sind bekannt und gehören zu indigenen Ritualen der amazonischen Stämme, insbesondere zur Verehrung der sogenannten Mutter Erde, der Pachamama. In den folgenden Tagen wurden die hölzernen nackten Frauenfiguren auch im Petersdom vor dem Grab des heiligen Petrus verehrt. Papst Franziskus begrüßte auch zwei Bischöfe, die das Pachamama-Objekt auf ihren Schultern trugen und es in einer Prozession in den Synodalsaal brachten, wo es an einem Ehrenplatz untergebracht war. Pachamama-Statuen wurden auch in der Kirche Santa Maria in Traspontina aufgestellt.

Als Reaktion auf Aufforderungen der katholischen Gläubigen in Bezug auf diese Riten und die Verwendung dieser Statuen haben die Sprecher des Vatikans und Mitglieder der Komitees der Amazonas-Synode den offensichtlichen religiösen synkretistischen Charakter der Statuen herunterspielt oder geleugnet. Ihre Antworten waren jedoch ausweichend und widersprüchlich, es handelte sich um intellektuelle Akrobatik und Verleugnung offensichtlicher Beweise.

Das amerikanische Unternehmen für visuelle Medien "Getty Images" machte ein offizielles Pressefoto dieses Rituals mit dieser Beschreibung: "Papst Franziskus und Kardinal Cláudio Hummes, emeritierter Erzbischof von São Paulo, Präsident des kirchlichen Panamazonien-Netzwerkes Repam (REPAM), stehen vor einer Statue, die Pachamama (Mutter Erde) darstellt.“ Pfr. Paulo Suess, Teilnehmer der Amazonas-Synode, ließ keinen Zweifel am heidnischen Charakter der Zeremonien mit den Holzbildern in den Vatikanischen Gärten und wagte es sogar, heidnische Riten willkommen zu heißen. Er sagte: „Auch wenn dies ein heidnischer Ritus war, so ist es doch eine heidnische Anbetung Gottes. Man kann das Heidentum nicht einfach als Nichts abtun “(17. Oktober, Interview mit den „Vatican News“). In einer offiziellen Erklärung verurteilte das kirchliche Panamazonien-Netzwerk Repam (REPAM) am 21. Oktober die Heldentat der Gentlemen, die die Holzbilder in einem Akt der „religiösen Intoleranz“ in den Tiber geworfen hatten. Sie entlarvten damit die Lügen und Tricks, womit sie den religiösen Charakter der verehrten Holzbilder verleugneten. Eine Freiwillige der Karmeliterkirche Santa Maria in Traspontina, in der die Holzstatuen ausgestellt waren, bestätigte diese Aussage und sagten: „Die [geschnitzte] Mutter, die ich aus Brasilien mitgebracht habe… das war in der Prozession, na ja, wir haben sie aus Brasilien mitgebracht. Es wurde von einem einheimischen Künstler gemacht, wir hatten ihn um ein Kunstwerk gebeten, in dem all diese Verbindung zwischen Mutter Erde, Frauen und dem weiblichen Aspekt Gottes symbolisiert sollte [und zeigt], dass Gott derjenige ist, der das Leben schützt und nährt“, sagte sie und nannte es sowohl ein Symbol für „Mutter Erde“ als auch für „Pachamama“.


Objektive Quellen weisen darauf hin, dass die Pachamama ein Gegenstand der Verehrung ist, eine Göttin, der einige Bolivianer Lamas opfern, eine Erdgottheit, die von einigen Peruanern verehrt wird und die auf heidnischen Inka-Überzeugungen und -Praktiken beruht.

3. Katholiken können weder heidnische Verehrung noch einen Synkretismus zwischen heidnischen Überzeugungen und Praktiken und denen der katholischen Kirche akzeptieren. Verehrungsakte, bei denen ein Licht entzündet wird, man sich verbeugt, niederwirft oder sich sehr tief verbeugt bis zur Erde verbeugt und vor einer unbekleideten weiblichen Statue tanzt, die weder die Muttergottes noch eine Heilige der Kirche darstellt, verletzen die ersten Gebote Gottes: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“, und das ausdrückliche Verbot Gottes, der befiehlt: „Wenn du die Augen zum Himmel erhebst und das ganze Himmelsheer siehst, die Sonne, den Mond und die Sterne, dann lass dich nicht verführen! Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen. Der HERR, dein Gott, hat sie allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugewiesen.“ (Dt 4,19) und: „Ihr sollt euch keine Götzen machen, euch weder ein Gottesbild noch ein Steinmal aufstellen und in eurem Land keine Steine mit Bildwerken aufrichten, um euch vor ihnen niederzuwerfen; denn ich bin der HERR, euer Gott.“ (Lev 26,1)

Die Apostel untersagten auch die geringsten Andeutungen oder Unklarheiten in Bezug auf Akte der Verehrung von Götzen: „Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern?“ (2. Kor 6,15-16) und „Flieht vor dem Götzendienst.“ (1. Kor 10,14) „Die Dinge, die die Heiden opfern, opfern sie den Teufeln und nicht Gott. Und ich will jedoch nicht, dass ihr Gemeinschaft mit den Teufeln habt. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Teufel: Sie können nicht am Tisch des Herrn und am Tisch der Teufel teilhaben. Oder wollen wir die Eifersucht des Herrn wecken? Sind wir stärker als er?“(1. Kor 10, 21-22).

Ohne Zweifel würde der heilige Paulus allen, die aktiv an der Verehrung der Pachamama-Statuen mitgewirkt haben, die materielle oder schöpferische Dinge symbolisieren, sagen: „Wie aber könnt ihr jetzt, da ihr Gott erkannt habt, mehr noch von Gott erkannt worden seid, wieder zu den schwachen und armseligen Elementarmächten zurückkehren? Warum wollt ihr von Neuem ihre Sklaven werden?“ (Gal 4,9). In der Tat verehrten die Heiden die Elemente, als wären sie Lebewesen. Und wenn der heilige Paulus die synkretistischen oder zumindest höchst zweideutigen religiösen Handlungen in den Vatikanischen Gärten, im Petersdom und in der Kirche Santa Maria in Traspontina beobachtet, würde er sagen: „Sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit“ (Röm 1,25).

Alle wahren Katholiken, die immer noch den Geist der Apostel und der christlichen Märtyrer haben, sollten über die heidnischen Zeremonien in der Ewigen Stadt Rom weinen und die Worte des Psalms 79: 1 paraphrasierend zitieren: „O Gott, Völker sind eingedrungen in dein Erbe, sie haben deinen heiligen Stadt Rom entweiht, sie legten Rom in Trümmer.“

4. Die ununterbrochene Tradition der Kirche vermied die geringsten Unklarheiten oder Kollaborationen mit götzendienenden Handlungen. Die Erklärungen der vatikanischen Sprecher und der mit der Amazonas-Synode verbundenen Personen, um die religiöse Verehrung der Holzfigur einer schwangeren nackten Frau zu rechtfertigen, waren den Argumenten der Heiden zur Zeit der Väter sehr ähnlich der Kirche, wie sie von St. Athanasius berichtet wurden. Der heilige Athanasius widerlegte die Scheinargumente der Heiden, und seine Widerlegungen gelten uneingeschränkt für die von den vatikanischen Behörden vorgebrachten Rechtfertigungen. Der heilige Athanasius sagte: „Sie werden sich rühmen, dass sie nicht nur Steine und Gebilde von Menschen und Phantasievögeln und kriechenden Dingen und Tieren, sondern auch Sonne und Mond und das ganze himmlische Universum und die Erde anbeten und ihnen dienen und dadurch die Schöpfung vergöttlichen“ (Contra Gentiles 21,1-3) und: „Sie werden alle zusammen einen einzigen Leib bilden und sagen, dass das Ganze Gott ist“ (Contra Gentiles 28, 2). „Anstelle des wirklichen und wahren Gottes vergötterten sie Dinge, die nicht waren, indem sie der Kreatur dienten und nicht dem Schöpfer (siehe Röm. 1,25), und verwickelten sich so in Torheit und Unverschämtheit" (Contra Gentiles 47, 2).

Der Apologet des zweiten Jahrhunderts, Athenagoras, sagte über die Verehrung materieller Elemente durch Heiden: „Sie vergöttern die Elemente und ihre verschiedenen Teile, indem sie ihnen zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Namen geben. Sie sagen, dass Kronos die Zeit ist und Rhea die Erde, und dass Rhea von Kronos schwanger wird und hervorbring, weshalb sie als die Mutter von allem betrachtet wird. Da sie die Größe Gottes nicht entdecken konnten und nicht in der Lage waren, sich mit ihrem Verstand in die Höhe zu erheben (denn sie haben keine Affinität zum himmlischen Ort), kippen sie in die materiellen Ausdrucksformen verwurzeln sich auf der Erde und vergöttlichen den Wechsel der Elemente“ (Apol. 22).

Die folgenden Worte des Zweiten Konzils von Nicäa gelten uneingeschränkt für alle Kirchenmänner, die die oben erwähnten synkretistischen religiösen Handlungen in Rom unterstützt haben: „Viele Hirten haben meinen Weinstock zerstört, sie haben mein Erbe verunreinigt. Denn sie folgten unheiligen Männern und vertrauten auf ihre eigene Ekstasen. Sie verleumdeten die heilige Kirche, für die sich Christus, unser Gott, eingesetzt hatte, und versäumten es, das Heilige vom Profanen zu unterscheiden, indem sie behaupteten, die Ikonen unseres Herrn und seiner Heiligen unterschieden sich nicht von den Holzbildern satanischer Götzen.“

Wie vom Zweiten Konzil von Nicäa festgelegt erlaubt die Kirche die Verehrung mit äußerlichen Gesten der Achtung wie Verbeugen, Küssen und Segnen für keine anderen Symbole, Bilder oder Statuen als „den Ikonen unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus, die von Unsere Lieben Frau, der Theotokos, die der ehrwürdigen Engel und die aller Heiligen. Wann immer diese Darstellungen betrachtet werden, werden sie diejenigen, die sie betrachten, dazu bringen, deren Vorbilder zu gedenken und sie zu lieben.“

5. Die Gläubigen an den einen wahren Gott haben sich immer dafür eingesetzt, die Anbetung falscher Götter zu beseitigen und ihre Bilder aus der Mitte des heiligen Volkes Gottes zu entfernen. Als sich die Hebräer vor der Statue des Goldenen Kalbs verneigten – ermutigt und bestärkt durch den hohen Klerus –, verurteilte Gott solche Taten. Sein Diener Moses verurteilte auch diese Taten der „Begrüßung und Toleranz“ gegenüber den einheimischen Gottheiten jener Zeit und zermahlte die Statue, um sie zu pulverisieren und auf das Wasser zu streuen (siehe Ex 32,20). Ebenso wurde den Leviten empfohlen, alle, die das goldene Kalb anbeteten, zu stoppen (2Mo 32.20,29). Im Laufe der Jahrhunderte haben wahre Katholiken auch daran gearbeitet, die „Kräfte dieser gegenwärtigen Dunkelheit“ (Eph 6,12) und die Verehrung der sie darstellenden Bilder zu stürzen.

Inmitten der Bestürzung und des Schocks über den Gräuel, den die synkretistischen religiösen Handlungen im Vatikan anrichten, haben die gesamte Kirche und die ganze Welt eine höchst verdienstvolle, mutige und lobenswerte Tat einiger tapferer christlicher Gentlemen erlebt, die am 21. Oktober die hölzernen Götzendiener-Statuen aus der Kirche Santa Maria in Traspontina in Rom entfernt und in den Tiber geworfen haben. Wie neue Makkabäer handelten sie im Geiste des heiligen Zorns unseres Herrn, der die Händler mit einer Peitsche aus dem Tempel Jerusalems vertrieb. Die Gesten dieser christlichen Männer werden in den Annalen der Kirchengeschichte als Heldentat aufgezeichnet sein, die dem christlichen Namen Ruhm verliehen, während die Taten hochrangiger Kirchenmänner, die den christlichen Namen in Rom verunreinigten, in der Geschichte als feige und verräterische Akte der Mehrdeutigkeit und Synkretismus verschwinden werden.

Papst Gregor der Große ermahnt in einem Brief an den heiligen Aethelbert, den ersten christlichen König Englands, Götzenbilder zu zerstören: „Unterdrücke die Verehrung der Götzen; reiße ihre Gebäude und Schreine ein“(Bede, Kirchengeschichte, Buch I).

Der hl. Bonifatius, der Apostel Deutschlands, fällte eigenhändig eine dem Götzen Thor oder Donar gewidmete Eiche, die nicht nur ein religiöses Symbol, sondern auch ein Symbol für den Schutz der Soldaten, für die Vegetation und sogar für die Fruchtbarkeit der indigenen Kultur der germanischen Stämme gewesen war.

Der heilige Wladimir, der erste christliche Prinz in Kiew, ließ die von ihm errichteten hölzernen Götzenbilder niederreißen und in Stücke hacken. Die Holzstatue des heidnischen Hauptgottes Perun warf er in den Fluss Dnepr. Dieser Akt des heiligen Wladimir erinnert sehr an die Heldentat jener christlichen Gentlemen, die am 21. Oktober 2019 die Holzstatuen der heidnischen Kultur der Amazonas-Stämme in den Tiber geworfen haben.

Wenn die Handlungen von Moses oder unserem Herrn Jesus Christus bei der gewaltsamen Vertreibung der Kaufleute aus dem Tempel, des heiligen Bonifatius und des heiligen Wladimir in unserer Zeit stattgefunden hätten, hätten die vatikanischen Sprecher sie mit Sicherheit als religiöse und kulturelle Intoleranz und Diebstahl verurteilt.

6. Der Satz des Dokuments von Abu Dhabi, der lautet: „Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Rasse und der Sprache werden von Gott in seiner Weisheit gewollt“ fand seine praktische Verwirklichung in den vatikanischen Zeremonien der Verehrung von Holzstatuen, die heidnische Gottheiten oder einheimische kulturelle Fruchtbarkeitssymbole darstellen. Es war die logische praktische Konsequenz der Aussage von Abu Dhabi.

7. Angesichts der Erfordernisse der authentischen Anbetung und Anbetung des Einen Wahren Gottes, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und Christi, unseres Erlösers, aufgrund meiner Ordination als katholischer Bischof und Nachfolger der Apostel und in wahrer Treue und Liebe zum römischen Pontifex, dem Nachfolger Petri, und seiner Verantwortung, dem „Lehrstuhl der Wahrheit“ (cathedra veritatis) vorzustehen, verurteile ich die Verehrung des heidnischen Symbols von Pachamama in den Vatikanischen Gärten, in der Petersbasilika und in der römischen Kirche Santa Maria in Traspontina.

Es wäre gut für alle wahren Katholiken, in erster Linie für Bischöfe und dann auch für Priester und Laien, eine weltweite Kette von Gebeten und Wiedergutmachungshandlungen aufzubauen, um die während der Amazonas-Synode begangene Verehrung hölzernen Götzen in Rom zu wiedergutzumachen. Angesichts eines solchen offensichtlichen Skandals ist es unmöglich, dass ein katholischer Bischof schweigt, es wäre eines Nachfolgers der Apostel unwürdig. Der erste in der Kirche, der solche Taten verurteilen und Wiedergutmachung leisten sollte, ist Papst Franziskus.

Die ehrliche und christliche Reaktion auf den Tanz um die Pachamama, das neue Goldene Kalb, sollte im Vatikan in einem würdigen Protest, einer Korrektur dieses Fehlers und vor allem in Wiedergutmachungshandlungen bestehen.

Mit Tränen in den Augen und mit aufrichtiger Trauer im Herzen sollte man Gott Gebete der Fürsprache und Wiedergutmachung für das ewige Heil der Seele von Papst Franziskus, dem Stellvertreter Christi auf Erden, und das Heil dieser katholischen Priester und Gläubigen die solche Kulthandlungen begangen haben, die durch die göttliche Offenbarung verboten sind, anbieten. Zu diesem Zweck könnte man folgendes Gebet vorschlagen:

„Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, empfange durch die Hände der Unbefleckten Mutter Gottes, der Jungfrau Maria, von unserem zerknirschten Herzen einen aufrichtigen Akt der Wiedergutmachung für die Akte der Verehrung von hölzernen Idolen und Symbolen, die während der Amazonas-Synode in Rom stattfanden, der Ewigen Stadt, dem Herz der katholischen Welt. Gieße in das Herz unseres Heiligen Vaters Papst Franziskus, der Kardinäle, der Bischöfe, der Priester und der Gläubigen, deinen Geist, der die Dunkelheit des Geistes vertreiben wird, damit sie die Unverschämtheit solcher Handlungen erkennen, die deine göttliche Majestät beleidigten, damit sie dir öffentliche und private Wiedergutmachungshandlungen anbieten.

Gieße in alle Mitglieder der Kirche das Licht der Fülle und Schönheit des katholischen Glaubens aus. Erwecke in ihnen den brennenden Eifer, die Erlösung Jesu Christi, wahrer Gottes und wahrer Mensch, allen Menschen zu bringen, insbesondere den Menschen im Amazonasgebiet, die immer noch im Dienst von schwachem Material und verderblichen Dingen versklavt sind, so wie sie die tauben und stummen Symbole und Idole von „Mutter Erde“ sind, zualle Menschen und insbesondere zu den Menschen der amazonischen Stämme, die nicht die Freiheit der Kinder Gottes und nicht das unbeschreibliche Glück haben, Jesus Christus zu kennen und durch Ihn teilzuhaben am Leben deiner göttlichen Natur.

Heilige Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, du, der einzig wahre Gott, außer dem es keinen anderen Gott und keine Erlösung gibt, erbarme dich deiner Kirche. Schaue besonders auf die Tränen und die zerknirschten und demütigen Seufzer der Kleinen in der Kirche, schaue auf die Tränen und Gebete der kleinen Kinder, der Jugendlichen, der jungen Männer und jungen Frauen, der Familienväter und -mütter und auch von die wahren christlichen Helden, die in ihrem Eifer für deine Herrlichkeit und in ihrer Liebe zur Mutter Kirche die Symbole der Gräuel, die die Kirche befleckt haben, ins Wasser geworfen haben. Erbarme dich unser: Verschone uns, o Herr, parce Domine, parce Domine! Erbarme dich unser: Kyrie eleison!“

Anmerkung des Übersetzers: Die Bibelzitate wurden mit der Einheitsübersetzung abgeglichen und sind bevorzugt (aber nicht immer) der EÜ entnommen. Die anderen Zitate wurden direkt aus dem Englischen übersetzt, ohne noch weiteren Blick in offizielle Übersetzungen zu werfen.




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Lesermeinungen

 stephanus2 31. Oktober 2019 
 

liebe @lesa,

die gegenderte Sprache in der Liturgie fällt mir auch sehr unangenehm auf ! Neulich sagte in einer Nachbargemeinde ein Pastor sogar (ein guter Mann eigentlich)über Gott: statt Vater könnten wir auch Mutter sagen...Und immer dies mit den Schwestern und Brüdern (im Weltlichen: die "Mütter und Väter" des Grundgesetzes- es ist richtig, dass die Frauen erwähnt werden, aber an erster Stelle ist doch Kokolores, gemessen an ihrer Anzahl). So viele in unserer Kirche, Laien, Priester usw. bis hoch zum Papst, befinden sich auf einem Irrweg, der einen schier sprachlos macht und wo einer den anderen anzustecken scheint. Ich denke an Fatima, wo Maria sagte, die Welt braucht unsere Sühne und Buße.Damit tue ich mich leider noch etwas schwer.


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 Zeitzeuge 29. Oktober 2019 
 

Der symbiotische Synkretismus ist m.E. noch schlimmer,

da hier die reine Offenbarung GOTTES
mit falschen, rein menschlichen Vorstellungen einer heidnischen Religion
vermischt wird.

Beispiel:

Wenn in den Anden (vier Andenstaaten
waren a.d. Amazoniensynode vertreten)
scheinbar die Jungfrau und Gottesmutter
Maria verehrt, in Wirklichkeit aber
Pachamama damit gemeint ist, vergrößert
das objektiv die Blasphemie, vgl. Link!

www.paulinus.de/archiv/archiv/1033/blickpkt.html


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 Hadrianus Antonius 28. Oktober 2019 
 

Fake mit Theatralik

Der Begriff "pacha" kommt aus dem Raum der Quechua/Aymarasprachen(Andenraum), ist ohne Geschlecht und ohne bildliche Darstellung.
Seit Jahrhunderten bekannt der präkolumbianische Wallfahrtsort Pachacama(c), auch mit Ruinen und vielen Kunstschätzen.
Ab 1946 wurde der Term "Pachacamac" im westen sehr bekannt, u.a. als Schiffsname.
Der Term "Pachamama" mit Impletierung eines Mutter/Frauenbegriffs wurde erst Anfang der Jahren 2000 mit "Kunsthandwerk" eines peruvianischen Bildhauers bekannt (Abgüsse u.a. von "Pachamama4" bei Amazon zu bekommen).
Etwas ältere Texte beschreiben "Pachamama" teils als blutrünstige "Göttin"...
Offensichtlich handelt es sich hier um einen Fake: es wurde hier eine kultische Göttin erfunden, flugs von den Anden in Amazonien gebracht, mit Touristentrödel kombiniert und ostentativ an die RK Gläubigen serviert.
Das wäre schlimmer als Synkretismus: die Neuschöpfung eines neuen Kultes.


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 matthieu 28. Oktober 2019 
 

wieviel

wieviel Enttäuschung, Verbitterung und Traurigkeit sich hier versammeln! - kann die Redaktion das sammeln und an die DBK schicken?
Dank an WB Schneider! Möge auch er sehen, wiviel Unterstützung und Dank er hier bekommt.
Es ist zum Zerreißen, wenn heutzutage Romtreue bedeuten soll: "Weg von Rom"
Sehr traurig


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 lesa 28. Oktober 2019 

Nicht alle Gätzen kann man einfach in den Tiber werfen. Auch nicht in den Rhein

Vergeltsgott vielmals, Bischof Athanasius!
Wer, wie Sie, erlebt hat, Lebensgefahr bedeuten kann (Gefährdung des irdischen Lebens), weiß, wie kostbar dieser unser Katholischer Glaube ist, der das ewige Leben sichert, das einem außer der Sünde niemand rauben kann.u
DAS ist Pastoral!
Ein schwer fassbarer und in seiner Wirkung genauso schlimmer Götzendienst ist die Gendersprache in der deutschsprachigen Liturgie. Die Verdrehung "Schwestern und Brüder" entstammt gnostisch-feministischem Götzentum u. verdirbt auf Dauer das Glaubensbewusstsein der Christen.
Das kann man nicht einfach entfernen, weil man es als gotteslästerlich empfindet. Man kann sich nur selber entfernen und eine Heilige Messe suchen, wo dieser liturgische Missbrauch nicht stattfindet. Und beten, dass er mehr und mehr als solcher erkannt wird.
In der Konsequenz müssten auch die Sonntagslektionare wieder umgeschrieben werden.
Es fällt mir nicht leicht, es immer wieder zu sagen. Aber die Gefahr wird nicht erkannt.


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 Rudolf Stephanus 28. Oktober 2019 
 

Der hl. Martin: Unerschrockener Kämpfer gegen das Heidentum (2)

Diese wundersame und eindrückliche Begebenheit kann man u.a. unter https://www.unifr.ch/bkv/rtf/bkv135.rtf nachlesen. Das unerschrockene Vorgehen gegen das Heidentum und das absolute Vertrauen des hl. Martin in die Allmacht Gottes sind und bleiben höchst eindrucksvoll und topaktuell, ein enorm starkes Licht und Beispiel für die Glaubenswahrheit des Christentums, ein aufleuchtendes Zeugnis für alle Christen und Katholiken in diesen dunklen Zeiten der Kirche und des Glaubens.In Wilhelm Hünermanns Werk „Heilige und Selige – Der endlose Chor“, erschienen im Theresia-Verlag, liest man unter der Legende vom hl. Martin folgende Zeilen: „Er wurde ein wahrer Bannerträger des rechten Glaubens in Gallien. Mit unerhörtem Mut kämpfte er gegen Heidentum und Irrlehre. Er zerstörte die heidnischen Tempel und Opferstätten und trat dem darüber aufgebrachten Landvolk mit solcher Unerschrockenheit entgegen, dass auch der fanatischste Götzendiener die schon gegen ihn erhobene Waffe sinken liess.“


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 Rudolf Stephanus 28. Oktober 2019 
 

Der hl. Martin: Unerschrockener Kämpfer gegen das Heidentum (1)

Grossen Dank an S.E. Bischof Schneider und sein deutliches Einstehen für die unverfälschte christlich-katholische Lehre; sein Vorname scheint Programm zu sein, würde der römische Dichter Plautus sagen. Ein ebenso grosser Dank gilt Herrn Kardinal Müller für sein scharfes Urteil im Zusammenhang mit diesen heidnischen, indigenen Figuren und dem unerhörten Skandal (Gräuel an heiliger Stätte) an dieser Synode. Die Bezeichnungen 'schwere Sünde' und 'krimineller Akt' (Kardinal Müller) ist ja nun wirklich eine Bezeichnung, die man nicht alle Tage hört aus dem Munde eines Kirchenfürsten.
Man müsste in der Liste jener hl. Männer, die beherzt und eigenhändig gegen das Heidentum vorgingen, unbedingt auch den hl. Martin erwähnen. Gemäss Legende liess er einen heidnischen Tempel zerstören und wollte eine benachbarte Kiefer, die einer heidnischen Gottheit geweiht war, ebenfalls fällen trotz des Widerstandes der heidnischen Priesterschaft.


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 Marienrose 28. Oktober 2019 
 

Dank an Weihbischof Athanasius Schneider!

Und herzlichen Dank auch für das Sühnegebet für den Papst und alle an dem Götzendienst beteiligten.
Ich werde es ausdrucken und vervielfältigen!
Es ist wichtig, dass viele Menschen Gott für diesen Frevel Sühne leisten!

Ich hoffe, dass noch mehr Bischöfe und Kardinäle ihre Stimme erheben.

Eigentlich müsste jetzt ein Aufschrei durch die ganze katholische Kirche gehen!


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 Diadochus 28. Oktober 2019 
 

Wie geht es weiter?

Wie es mit der Kirche im Gesamten weiter geht, können wir schlecht beurteilen. Persönlich müssen wir am überlieferten Glauben festhalten. Ich selber habe meinen festen Standpunkt. Ich besuche so oft es mir möglich ist die tridentinische hl. Messe bei der Priesterbruderschaft St. Petrus. Wir schulden der göttlichen Majestät alle Ehre, die wir Ihm nur geben können. Seine Majestät wurde schändlich beleidigt. Je mehr Er beleidigt wird, umso mehr müssen wir Ihn lieben, auch privat im stillen Kämmerlein. Das Kirchenvolk braucht gute Hirten. WB Schneider ist ein guter Hirte. Hören wir auf ihn. Könnten wir doch auch auf den Papst hören. Wir können es gegenwärtig nicht mehr.


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 Chris2 28. Oktober 2019 
 

Deo gratias für solche Hirten!

Es ist schrecklich die aktuellen Gräuel an heiliger Stätte erleben zu müssen, die "Vergötzlichung" der Kirche. Aber es hilft dabei sehr, bei kath.net die glasklaren Worte treuer Hirten in der Tradition eines Bonifatius wie Bischof Athanasius Schneider (der sich seines Vornamens würdig erweist) oder Kardinal Müller lesen zu können.
Aus gegebenem Anlass möchte ich nochmals eine Lanze für den Mietling aus dem Gleichnis brechen, von dem nicht berichtet wurde, er habe seinen "Job" schlecht gemacht, bevor er die Wölfe kommen und sein Leben gefährdet sah. Manche heutige "Hirten" dagegen ...


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 Paddel 27. Oktober 2019 

Sie tanzen wieder ums Goldene Kalb

namens Pachamama.

Wo ist Moses?


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 Dismas 27. Oktober 2019 

Muss wieder ein Athanaius die Lehre der Kirche retten?!

Meinw große Hochachtung für seine Exc.Athanasius Schneider! Ein wahrer Hirte der die Schafe vor den Wölfen retten will. Wölfe, wie sie noch nie auch in Rom auftraten. Ja, es gab schlechte Päpste, aber mir ist jeder Renaissance-Papst lieber, trotz des oft sehr bedenklichen Lebenswandels, aber die Lehre an sich wurde nicht verfälscht. Man will anscheindend die sog."Befreiungsthelologie" durch die Hintertür einer Synode zum Durchbruch verhelfen. Der politische Rationalismus bricht sich wüste Bahn in "Rom"


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 Waldi 27. Oktober 2019 
 

Verehrter bernhard-k,

vor ca. 9 Jahren sah ich auf dem Kirchen-Vorplatz von Maria Vesperbild den Weihbischof Athanasius Schneider im Gespräch mit einem Privatmann. Dieser Mann war ein Ingenieur aus dem Grödnerttal in Südtirol, der für die neu erbaute Kathedrale der Erzdiözese der Heiligen Maria in Astana in Kasachstan ehrwürdige Altäre entwarf. Weihbischof Athanasius Schneider hatte eine Schwester als Nonne im St. Klara-Kloster in Maria Vesperbild. Vor etwa 5 oder 6 Jahren klopfte ich an die Klosterpforte von St. Klara und wollte diese Nonne sprechen. Da erfuhr ich, dass sie weggezogen sei. Am 22. August dieses Jahres besuchte ich kurz die Heilig-Geist-Kirche in München, am Viktualienmarkt und setzte mich auf die Bank vor dem Altar der Hammerthaler Madonna. Da kam eine Nonne, und bat mich auf ihren Rucksack aufzupassen, derweil die in der Kirchenbank betete. Kurz darauf stellte sie sich als Schwester vom Weihbischof Athanasius Schneider vor. So ging mein Wunsch sie zu treffen doch noch in Erfüllung!


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 Waldi 27. Oktober 2019 
 

Nach diesem Vatikan-Scharmützel,

durch das heidnische Gottheiten mit offenen Armen in die katholische Kirche offiziell aufgenommen wurden, kann man nur noch hoffen, dass sich die Katholiken immer stärker der Piusbruderschaft zuwenden! Kein einziger Bischof und Priester der Piusbruderschaft hätte es gewagt, das zu unterstützen, was der "katholische Klerus", in den Vatikanischen Gärten an heidnischen Zeremonien uraufgeführt hat. Diese "katholische Kirche", allen voran die deutschkatholische, steht nicht nur am Abgrund, sondern befindet sich bereits ungebremst im Sturzflug in den Abgrund! Die katholische Kirche wird in ihrer Gesamtheit nicht von einem Schisma bedroht - sie ist in ihrer Gesamtheit selbst schismatisch!


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 mampa 27. Oktober 2019 
 

Danke an Bischof Anastasius Schneider

Lieber Bischof Anastasius,
Danke Ihnen für Ihre klare und wahre
Beurteilung der Götzenverehrung
in Rom. Als ich diese Bilder sah hätte ich weinen können. Es ist alles so traurig geworden in unserer Kirche.
Wie geht es weiter?
Wo können wir uns noch zu Hause fühlen?
Erstaunt bin ich immer wieder über manche guten katholischen Medien, die unseren Heiligen Vater so sehr loben.
Manchmal macht mich das alles verwirrt.


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 Zeitzeuge 27. Oktober 2019 
 

Papst Franziskus: Mir ist kein Papst mit derart vielen theologischen

"Problemen" bekannt, ich lasse mich
gerne belehren!

Papst Liberius (352-366) wurden offensichtl. Zugeständnisse i.d. Verbannung erpresst.

Honorius I. (625-638) wurde nach seinem
Tod in Abschwächung der Begründung eines
Konzils von Papst Leo II. 682 wegen
Nachgiebigkeit gegenüber der Häresie
des Monotheletismus anathematisiert,
"als jemand der versucht hat, durch gewöhnlichen Verrat, den reinen Glauben
zu zerstören!"

Johannes XXII. leugnete in Predigten
die Gottesschau der reinen Seelen nach
Tod u. Gericht, diese geschähe erst nach
der Auferstehung, vorher sähen sie lediglich Christus in seiner Menschheit.
Er widerrief einen Tag vor seinem Tod
am 03.12.1334! Sein Nachfolger, Papst
Benedikt XII. definierte dann feierl.
die uns bekannten und verpflichtenden
eschatologischen Dogmen!

Es gab leider etliche, persönlich unwürdige Päpste, man denke nur an
das Saeculum obscurum oder das
Renaissance-Papsttum, aber rein
theol. Falschentscheidungen
dieser sind nicht bekannt!

Kyrie Eleison!!


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 Diadochus 27. Oktober 2019 
 

Wiedergutmachung

Von einem Gehorsam gegenüber dem Papst ist jetzt nicht mehr die Rede. Die Synode hat stattgefunden. Jetzt ist auch Weihbischof Schneider eines besseren belehrt worden. Er hat den Götzenkult an heiliger Stätte klar verurteilt. Er hat die Folgen benannt und erkannt. Mehr noch, er hat als erster Papst Franziskus in der Botschaft aufgefordert, die Taten öffentlich zu verurteilen und Wiedergutmachung zu leisten. Es sei unmöglich, dass ein katholischer Bischof angesichts eines solchen offensichtlichen Skandals dazu schweige. "Heilige Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, du, der einzig wahre Gott, außer dem es keinen anderen Gott und keine Erlösung gibt, erbarme dich deiner Kirche."


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 hape 27. Oktober 2019 

Meine Schafe hören auf meine Stimme; …

… ich kenne sie und sie folgen mir. … Einem Fremden aber werden die Schafe nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen. (Joh 10,27; 10,5)

So will auch ich es halten. Deshalb folge ich Weihbischof Athanasius Schneider. Einem Papst aber, der mir zum Fremden geworden ist, dessen Stimme kenne ich nicht. Vor ihm fliehe ich.


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 Klimakos 27. Oktober 2019 

Den Piusbruderschaft wird vorgeworfen schismatisch zu sein - Die die ca. 550 Jahren Liturgietradition und ca. 2000 Jahren treu katholischer Lehre folgen sollen schismatisch sein? Nein mit Sicherheit nicht!

Und von wem ? -
von denen die wahre Lehre verfälscht haben und permanent verfälschen. Von denen die in nur 50 Jahren alles durcheinander gebracht haben und das mit steigender Begeisterung noch weiter tun.

Das sind die wahren Schismatiker, die sich mit ihren Irrlehren immer von neuen an entlarven, was uns auch die letzte Geschehnisse in Vatikan so klar vor Augen geführt wurde.
Welche Lehre sie folgen, weiß ich nicht aber katholische Lehre ist das auf keinen Fall.


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 borromeo 27. Oktober 2019 

Diese große Synkretismus-Show, die derzeit im Vatikan

unter Mitwirkung oder Billigung führender Kirchenmänner aufgeführt wird, ist alles andere als katholisch.

Sicher, die Kirche muß Menschen und deren Sitten und Gebräuche zunächst einmal respektieren. Das gilt und galt immer. Das heißt aber noch lange nicht, daß das irdische, geographische Herz der Kirche solch einen Popanz nicht nur zuläßt, sondern aktiv mitveranstaltet. Der Papst trägt unter vielen anderen auch den Titel "Stellvertreter Christi auf Erden". Ich zweifle jedoch stark, ob er mit der Förderung der beschriebenen heidnischen Rituale auch nur im Entferntesten dieses Stellvertreteramt ausübt. Aus meiner bescheidenen menschlichen Sicht heraus würde ich einen solchen Stellvertreter, der seiner Aufgabe, in meinem Sinne zu wirken, so zuwiderhandelt und das Gegenteil von dem tut, was ich selbst tun will, seiner Aufgabe entbinden und ihn entlassen.

Nun ist Gott so groß, daß kein Mensch ihn völlig begreifen kann. Ich hoffe und bete daher, daß sich alles doch noch zum Guten wendet.


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 Winrod 27. Oktober 2019 
 

Meine ungeteilte Bewunderung

gilt diesem mutigen Bischof Athanasius Schneider, der seinem Namen alle Ehre macht.
Er wird auch die Zeiten der Verfolgung , die ihm drohen, überstehen und Gott wird ihm seinen Einsatz für die wahre Lehre danken.
Der verstorbene Kardinal Joachim Meisner sagte einmal, wenn die Bischöfe keine Bekenner mehr seien, wäre es um die Kirche schlecht bestellt.
Da können einem die Gläubigen nur leid tun, die in die Verwirrung gestürzt werden.


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 Tonika 27. Oktober 2019 
 

Religions-und Gewissensfreiheit gilt auch für Katholiken.

Wenn sich z.B die Amazonas- Indianer wehren und eine Jesus-Statue, die gegen oder ohne ihren Willen aufgellt wurde aus ihrem Gebetshaus entfernen um sie in den Fluss zu versenken, die ganze Welt und die Medien würden Beifall klatschen. Man würde den Indianern gratulieren sich gegen die arroganten Missionaren und ihre aufgedrängte Jesu-Statue, gewehrt zu haben. Nur Katholiken dürfen sich gegen Aggressionen, die sich gegen ihre Religion richtet, nicht wehren. Sie müssen gegen ihren Willen Götzen-Figuren akzeptieren um nicht als religiöse, intolerante Fanatiker stigmatisiert zu werden. Hier behindert der Vatikan Katholiken, in ihrer freien Ausübung der Religion, indem er sie diffamiert. Der Vatikan zwingt Christen seinen Willen auf und nötigt sie hinzunehmen, dass Figuren der Pachamama in ihrer Kirche aufgestellt werden. Echte Hirten weiden ihre Lämmer u. laufen nicht zu fremden Ställen um dort die Schafe zu füttern, während sie die eigenen Schafe verhungern lassen und schlagen.


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 bernhard_k 27. Oktober 2019 
 

Bischof Schneider ist ein wahrhaftiger Gottesmann ...

Vergelt's Gott vielmals, lieber Bischof! Gott schütze und segne Sie!


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 Tonika 27. Oktober 2019 
 

Der Vatikan ist religiös intolerant, da er Akzeptanz der Pachamama-Götzen erzwingen will.

Der Vatikan ist religiös intolerant, da er nicht toleriert, dass Katholiken, die Pachamama Göttin nicht wollen, da sie in ihrer Kirche nichts zu suchen hat. Gott duldet keine Götter neben sich und die Kirche wird mit Götzenfiguren entweiht wird.

Wenn also Gläubige aus Gehorsam und in Notwehr handeln und die Figur aus der Kirche schaffen, ist der sogenannte Diebstahl zweitrangig. Hier liegt ein klarer Fall von aufgezwungene Ideologie und Behinderung der Religionsfreiheit seitens des Vatikans vor, da gegen den Willen der Katholiken eine Götzenfigur im Gotteshaus aufgestellt wurde und die Katholiken gezwungen waren sie zu dulden. Wenn Katholiken zu den Pachamama-Indianer gehen würden, die nichts von Jesus wissen wollen und dennoch in deren Gebetshaus eine Jesus-Statue aufstellen, was die Indianer in ihren religiösen Gefühle verletzt. Dann würde Welt und Vatikan diesen Akt als Arroganz,
Respektlosigkeit und spirituelle Gewalt verurteilen und eine Empörungswelle auslösen.


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 Gipsy 27. Oktober 2019 

Ein wahrhaft guter Bischof

der in der Zeit allergrößter Glaubens-Bedrängnis , die ihm anvertrauten über die "Greuel an heiliger Stätte" entsetzen Katholiken , leitet und stützt, ihnen die Angst nimmt und mit ihnen den Weg durch die aufziehende Finsternis geht, ein Licht vorantragend.

Möge Gott ihm seinen Mut und sein Engagement reichlich lohnen.


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 Gambrinus 27. Oktober 2019 
 

der Mann ist sein Bischofsamt wahrscheinlich nächste Woche los und muss in den Untergrund gehen...


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 lakota1 27. Oktober 2019 
 

Wahrhaftiger, treuer Bischof Schneider,

möge Gott Sie segnen! Ihre Worte machen Mut und geben Hoffnung, daß noch nicht alle, die Hirten sein sollen, an diesen Gräueln teilhaben.
"Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!"
"Alle wahren Katholiken, die immer noch den Geist der Apostel und der christlichen Märtyrer haben, sollten über die heidnischen Zeremonien in der Ewigen Stadt Rom weinen und die Worte des Psalms 79: 1 paraphrasierend zitieren: „O Gott, Völker sind eingedrungen in dein Erbe, sie haben deine heilige Stadt Rom entweiht, sie legten Rom in Trümmer.“
Mir ist wirklich zum Weinen! So etwas hätte ich mir vor diesem Pontifikat nie träumen lassen.


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 Bernhard Joseph 27. Oktober 2019 
 

Bischof Athanasius Schneider ist ein mutiger und wahrer Verteidiger des Glaubens

Gäbe es doch nur mehr solche mutigen Nachfolger der Apostel.

Bitte, Kardinal Sarah, schweigen Sie nicht länger zu den Gräuel eines neuheidnischen Pantheismus, der offen in unsere geliebte Kirche unter Duldung von Papst Franziskus Einzug hält.

Kardinal Woelki, erheben Sie Ihre Stimme gegen diese Skandal-Synode und machen Sie sich nicht länger zum Handlanger der glaubenszersetzenden Kräfte in der DBK!

Kardinal Müller, bleiben Sie standhaft im Kampf gegen die Verwahrlosung unseres Glaubens durch die gottferne Ideologie der Befreiungstheologie!

Danke an Bischof Athanasius Schneider für seine Kraft spendenden Worte und seinen Mut, den zersetzenden Kräften mitten in der Kirche entgegenzutreten und die Schafe vor den Wölfen zu schützen.


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