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Mit der Antifa in einem Boot

21. Oktober 2019 in Kommentar, 13 Lesermeinungen
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Jusos und SPD möchten in Berlin den Verein "Pro Femina" verbieten. Damit möchte die SPD in Berlin dem Grunde nach die Anschläge, die durch die Antifa begangen wurden, politisch legitimieren. Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)
Erst vor wenigen Tagen wurde in Berlin in die Beratungsstelle von Pro Femina in Berlin eingebrochen. Dabei wurde diese verwüstet und mit Hassparolen beschmiert. Der Rechtsstaat hat in einem solchen Fall die Aufgabe, die Straftat aufzuklären und grundsätzlich an der Seite des Opfers zu stehen.

Laut Aussage von Pro Femina haben die Strafverfolgungsbehörden ihnen allerdings schon signalisiert, dass eine Aufklärung der Straftat unwahrscheinlich sein werde. Es gebe schlicht zu viele linksradikale Straftaten. Auf diesen Umstand wird auch von Fachleuten immer wieder hingewiesen. Das Programm „Demokratie fördern“ der Bundesregierung wäre gefordert, für eine gewaltfreie Auseinandersetzung in der Demokratie zu arbeiten. Man ist aber, wie es scheint, auf dem linken Auge blind.

Alle staatstragenden Parteien, die sich einer freiheitlichen Agenda verpflichtet wissen, sind grundsätzlich gehalten, ebenfalls die betroffenen Opfer einer Straftat zu unterstützen. Das gilt in einer freiheitlichen Demokratie auch dann, wenn weltanschauliche Unterschiede zwischen dem Opfer und der politischen Partei bestehen.


Freiheitliche Demokraten sollten gegen Straftäter aller Art, besonders aber gegen jene, die die Freiheit bedrohen, zusammenhalten.
Im Gegensatz dazu machen sich Teile der SPD Berlin gerade nicht nur die Ansichten, sondern auch die Absichten der gewaltbereiten Antifa in Berlin zu eigen. Die Jusos Berlin und die SPD-Kreisdelegierten aus Steglitz-Zehlendorf fordern in zwei gleichlautenden Anträgen für den Berliner Landesparteitag ein Verbot von Pro Femina in Berlin.

Damit soll die SPD in Berlin dem Grunde nach die Anschläge, die durch die Antifa begangen wurden, politisch legitimieren.

Solch eine Maßnahme hätte natürlich keinen Bestand in unserem Land, denn solche eine gegen die Freiheit gerichtete Maßnahme wäre ein Verstoß gegen die freiheitliche Grundordnung unseres Landes. Das Grundgesetz schützt nach einschlägiger Rechtsprechung das Leben eines Menschen von Anfang an. Das heißt, dass auch der ungeborene Mensch unter dem Schutz der Verfassung steht.

Die Absicht von Teilen der SPD in Berlin und die dabei verwendete Sprache, die sich gegen das Recht auf Leben für jeden Menschen richtet, muss ein Alarmsignal sein, welches jeden Demokraten im Land aufschrecken sollte. Wird die Möglichkeit untersagt, eine Frau im Schwangerschaftskonflikt unbedingt zu unterstützen und ihr die nötige Hilfe zu geben, ihr Kind auszutragen, beschneidet dies die Freiheit in unserem Land in nicht unerheblichem Maße.

Zwar ist es nicht neu, dass die extreme Linke überall auf der Welt auch extrem gegen das Lebensrecht spricht und handelt, doch neu ist, dass derartig radikales Denken in die Reihen einer den Schwächsten der Gesellschaft verpflichteten Partei Einzug gehalten hat. Schon in der Antike war bekannt, das Christen ihre Kinder nicht töten oder aussetzen. Schon seit Alters her sind Christen dafür bekannt, sich für den Schutz und die Bewahrung und nicht zuletzt für die Würde des menschlichen Lebens einzusetzen. Ein Verbot von Pro Femina in Berlin würde das Engagement für das Leben nicht beenden. Christen geben Zeugnis – auch Zeugnis für das Leben – gegen alle Widerstände. Es würde auch nach einem Verbot von Pro Femina Beratung für das Leben in Berlin geben. Das ist sicher.

Für die SPD in Berlin kommt es jetzt zum Schwur. Ist sie noch eine Partei der Freiheit und damit eine Partei, die zumindest zulässt, dass andere Menschen Leben erhalten und schützen wollen oder schlägt sie sich vollends auf die Seite derer, die eine Kultur des Todes etablieren wollen. Es wäre im Gegenteil mal an der Zeit, dass sich die SPD erklärt, wie sie es mit den radikalen und teilweise gewaltbereiten Abtreibungsbefürwortern hält, die Lebensschützer in Berlin aggressiv bedrohen und vor Sachbeschädigung nicht zurückschrecken. Kaum vorstellbar, dass sich eine Partei wie die SPD mit diesen gemein macht.

Pro Femina, die derzeit in Berlin trotz Angriffen und politischen Drohungen weiter machen, haben aufgerufen, in eine Petition an die SPD zu unterzeichnen, diese unseligen Anträge abzulehnen und damit allen freiheitlich gesinnten Menschen ein Signal zu geben, dass die SPD noch für die Freiheit in unserem Land einsteht. Es wäre zu wünschen, denn noch nie in den vergangenen siebzig Jahren war die Freiheit in Deutschland in so vielen Bereichen und so massiv bedroht, wie in unseren Tagen.


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 24. Oktober 2019 
 

@Diadochus

Mit einem Papst kann ich mich natürlich nicht vergleichen. Der hat eine eigene Schweizer Leibgarde und eine Vatkanpolizei, die ihn abschirmen und schützen. Und auch sein Telefon und Email-Kontakt etc. wird sicher geschützt von entsprechendem qualifiziertem Personal.
All das haben wir natürlich nicht, und man könnte uns buchstäblich das private Leben zur Hölle machen, denn mit Fahndungserfolgen der heillos überforderten Polizei hab ich keine allzu Guten Erfahrungen gemacht.

Da bin ich lieber von vornherein vorsichtig.

Ich kann profemina auch anderweitig wirksam helfen durch Gebet, Weitersagen und finanzielle Spenden, ohne dass meine Daten etwaigen Linksextremisten von entsprechenden Sympathisanten in die Hände gespielt werden.


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 Diadochus 24. Oktober 2019 
 

@Diasporakatholik

Ihre Besorgnis kann ich verstehen. Ja, es kann durchaus sein, dass Adressen weiter gegeben werden. Das Leben lohnt aber jeden Einsatz, auch wenn es unbequem wird. Papst Johannes Paul II. sagte einmal sinngemäß wegen seines Leidens, dass er in der Ewigkeit noch genug Zeit habe, sich auszuruhen.


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 Diasporakatholik 23. Oktober 2019 
 

Ich hab bislang die Petition an die Berliner SPD noch nicht unterschrieben

Denn ich traue der SPD in Berlin nicht, dass sie meine mitgeteilten persönlichen Daten der Antifa o.ä. Krawallbrüdern weiter "durchstechen" und wir dann Fake-Mails, Terror-Anrufe oder gar Hundescheiße bzw. Buttersäure in den Briefkasten gesteckt bekommen wie die pro femina-Beratungsstelle in Berlin.

Man mag das für übertriebene Vorsicht oder gar Feigheit meinerseits halten, aber unsere Nerven vertragen keinen linksextremistischen Terror.


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 Diadochus 22. Oktober 2019 
 

Gegenhalten

Wenn wir jetzt nicht gegenhalten, wird es in Berlin keine Schwangerenberatung für das Leben mehr geben. Natürlich hab ich die Petition auch unterschrieben. Bin zudem in der Gebetsgruppe von 1000plus dabei.


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 Walahfrid Strabo 22. Oktober 2019 

Danke für den Link! Hab auch soeben unterzeichnet.


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 hauch 22. Oktober 2019 
 

Schon unterschrieben!


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 lakota1 22. Oktober 2019 
 

Danke für den Link!

Habe auch unterschrieben.


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 Chris2 21. Oktober 2019 
 

Die Antifa ist längst Teil des neosozialistischen Systems,

das Staat und Gesellschaft untergräbt. Und sorgt (medial unsichtbar) zuverlässig für böse Bilder, Niederbrüllen und Abschreckung bei regierungskritischen Kundgebunge. Quasi-Offiziell ist diese Kollaboration spätestens, seit die Bundesregierung die Extremismusklausel strich, die verhindern sollte, dass die 100.000.000 für den "Kampf gegen Rechts" auch an linke Feinde der freiheitlich demokratischen Grundordnung gehen. Der Gipfel aber war die Debatte zum Antifa-Verbot neulich, bei der Bundestagsabgeordnete dreist mit dem Logo dieser gewaltbereiten Linksextremisten posierten. Und das von der AfD geforderte Verbot wurde natürlich abgelehnt.


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 nazareth 21. Oktober 2019 
 

Bitte unterschreiben!

Petition Unterschreiben... Und somit ein Lebenszeichen setzen für diese wertvolle Arbeit!


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 Paddel 21. Oktober 2019 

Hab unterschrieben

https://www.1000plus.net/


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 lesa 21. Oktober 2019 

Ein trauriger Spiegel der Dekadenz

Dieser schreckliche Lagebericht soll uns zum Gebet für diese armen Sklaven der Todeskultur, vor denen einem das Grauen kommen könnte, anregen. Welcher inneren Verwahrlosung waren die ausgesetzt!


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 Philipp Neri 21. Oktober 2019 

Man kann sich für so eine Partei nur noch schämen!


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 doda 21. Oktober 2019 

Wer das Grundsatzprogramm der SPD aufmerksam liest,

kann erkennen, daß diese Partei für Christen nicht wählbar ist.
Eine Parteizugehörigkeit ist folglich auch nicht zu rechtfertigen.
Die Jusos sind offen atheistisch.


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