Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  5. Die Krise des Bischofsamtes
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  9. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. Der Realismus der Barmherzigkeit
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"

Hin zur freudigen Neuheit des Evangeliums jenseits allen Pessimismus

20. Oktober 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus am Weltmissionssonntag: das Gebet ist der Motor der Mission. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am neunundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis. IN seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet ging Papst Franziskus von der zweiten Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an seinen jungen Mitarbeiter Timotheus aus: „Verkünde das Wort, tritt auf, ob gelegen oder ungelegen, überführe, weise zurecht, ermahne, in aller Geduld und Belehrung!“ (4,2).

Der Ton komme von Herzen: Timotheus müsse sich für die Verkündigung des Wortes verantwortlich fühlen und eine weitreichende Verpflichtung eingehen, die keine existenzielle Sphäre ausschließe. Diese Gefühle des heiligen Paulus sollten die aller Jünger Jesu sein, die berufen seien, Zeugen des Evangeliums in unserer Zeit zu sein, innerhalb dieser Menschheit, die manchmal widersprüchlich sei, aber von Gott unendlich geliebt werde.


Am heutigen Weltmissionssonntag sei es eine günstige Gelegenheit für jeden Getauften, sich der Notwendigkeit bewusst zu werden, bei der Verkündigung des Reiches Gottes durch ein erneutes Engagement zusammenzuarbeiten. Papst Benedikt XV. haBE Vor hundert Jahren das Apostolische Schreiben „Maximum illud“ verkündet, um der missionarischen Verantwortung der ganzen Kirche neuen Auftrieb zu verleihen. Er habe die Notwendigkeit verspürt, die Mission in der Welt zu verbessern, damit sie von jeglicher kolonialen Verkrustung befreit und frei von den Bedingungen der expansionistischen Politik der europäischen Nationen sei.

In dem veränderten Kontext von heute sei die Botschaft von Benedikt XV. immer noch aktuell und ermutige uns, die Versuchung zu überwinden, auf sich selbst zu verweisen und jede Form von pastoralem Pessimismus zu zeigen, um sich der freudigen Neuheit des Evangeliums zu öffnen. In unserer Zeit, die von einer Globalisierung geprägt sei, die die Besonderheit der Völker unterstützen und respektieren sollte und stattdessen immer noch unter der Homologisierung und den alten Machtkonflikten leide die Kriege schürten und den Planeten ruinierten, seien die Gläubigen aufgerufen, die Botschaft des Evangeliums überall zu verkünden. Christus sei unser Friede und in ihm sei jede Spaltung überwunden, „in ihm allein ist das Heil jedes Menschen und jedes Volkes“.

Um die Mission vollständig zu leben, gebe es eine unabdingbare Voraussetzung: das Gebet, ein inbrünstiges und unaufhörliches Gebet, gemäß der Lehre Jesu, die auch im heutigen Evangelium verkündet werde, in der er ein Gleichnis über die Notwendigkeit, immer zu beten, erzähle (Lk 18,1). In der Tat sei das Gebet die erste Kraft der Verkündigung! Missionare sind in erster Linie Männer und Frauen im Gebet, die den Glauben an die ständige Verbindung mit dem Herrn pflegten, um den Schwierigkeiten der Evangelisierung zu begegnen. Gleichzeitig sei das Gebet die erste Unterstützung des Volkes Gottes für die Missionare, voller Zuneigung und Dankbarkeit für ihre schwierige Aufgabe, das Licht und die Gnade des Evangeliums denjenigen zu verkünden und zu geben, die es noch nicht empfangen hätten.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  3. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  4. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  5. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  6. Der Realismus der Barmherzigkeit
  7. Libertas als Auftrag für Mensch und Frieden
  8. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  9. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  10. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  11. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  12. Nicaragua: Regime veröffentlicht Propaganda-Video von festgenommenem Bischof Mata
  13. USA: Priester-Boom und Neueröffnung eines Philipp-Neri-Seminars in Kansas
  14. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  15. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz