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Demokratischer Kandidat will Abtreibungen öffentlich finanzieren

19. Oktober 2019 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Beto O’Rourke sieht im Zugang zu staatlich finanzierten Abtreibungen einen Schritt zur Gleichstellung von Mann und Frau.


USA (kath.net/LifeNews/jg)
Robert „Beto“ O’Rourke (Foto), einer der Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei für 2020, hat Anfang Oktober seinen „Plan für Frauenrechte“ vorgestellt, der auch öffentlich finanzierte Abtreibungen enthält. Das berichtet das Magazin Salon.

In den USA seien Frauen immer noch Opfer von Ungleichheiten. Um den Männern gleichgestellt zu sein, brauchen Frauen Zugang zu legalen Abtreibungen, die aus Mitteln der öffentlichen Hand finanziert werden sollen. Private Versicherungen sollen nach O’Rourkes Plan ebenfalls dazu verpflichtet werden, Abtreibungen im Rahmen der Krankenversicherung zu finanzieren. Dies soll durch Bundesgesetze festgelegt werden und damit in allen Bundesstaaten verbindlich gelten.


Der Politiker kündigte ab, die Abtreibungsregelung, die im Urteil Roe v. Wade festgelegt ist, in einem Bundesgesetz festschreiben zu wollen. Die Regelung hätte dann auch Bestand, falls der Oberste Gerichtshof Roe v. Wade aufheben sollte. Er werde nur Richter zu Mitgliedern des Obersten Gerichtshofes ernennen, die Roe v. Wade respektieren. Maßnahmen, mit denen Präsident Trump Pro-Abtreibungsorganisationen die öffentlichen Mittel gestrichen hat, werde er rückgängig machen, sagte O’Rourke.


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