
Neuer Sicherheitschef im Vatikan ernannt16. Oktober 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Bisheriger Vizekommandant der Gendarmerie, Gianluca Gauzzi Broccoletti, folgt auf Domenico Giani, der am Montag zurückgetreten war
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der bisherige Vizekommandant Gianluca Gauzzi Broccoletti wird neuer Chef der vatikanischen Gendarmerie. Wie der Vatikan am Dienstag mitteilte, ernannte Papst Franziskus den 45-jährigen Italiener zum Nachfolger von Domenico Giani (57), dessen Rücktritt der Papst am Montag angenommen hatte. Giani hatte damit die Konsequenzen aus der Veröffentlichung einer internen Dienstanweisung gezogen, mit der die Namen von fünf Verdächtigten in einer vatikanischen Finanzaffäre publik wurden. Zugleich betonte die Mitteilung, Giani treffe "keinerlei persönliche Verantwortung". 
Broccoletti gehört der vatikanischen Gendarmerie seit 1995 an. Dort war der studierte Ingenieur für Sicherheits- und Schutztechnik seit 1999 für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Sicherheitsstrukturen einschließlich der Internet-Sicherheit verantwortlich. Zudem hatte Broccoletti den Vatikanangaben zufolge die Sicherheitskonzepte für das Konklave bei den Papstwahlen 2005 und 2013 ausgearbeitet. Die Päpste Johannes Paul II. (1978-2005), Benedikt XVI. (2005-2013) und Franziskus begleitete er auf mehreren Reisen. Seit 2010 gehört der aus Gubbio bei Perugia stammende Broccoletti zum Operativen Sicherheitsstab der Gendarmerie, den er seit 2017 leitet. Im vergangenen Jahr wurde er zum Vizekommandanten ernannt. Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten Foto: Archivbild
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |