Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Schisma auf leisen Sohlen
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Jesus ist lebendige Gegenwart
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

Gott sieht nicht auf die Person!

16. Oktober 2019 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: der Prozess der ‚Solidarisierung’ Gottes. Als missionarische Jünger sind wir gerufen, das schöpferische Wirken Gottes nicht zu behindern, sondern die Begegnung der Menschen mit dem Herrn zu fördern. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus: Dieser ist der Herr aller!“ (Apg 10,34-36).

In der heutigen Katechese zur 32. Generalaudienz des Jahres 2019 setzte Papst Franziskus seine Reihe der Betrachtungen über die Apostelgeschichte fort. Vor den Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz widmete er die zwölfte Katechese dem Thema: „Gott sieht nicht auf die Person“.

In der Apostelgeschichte sei zu sehen, wie Gott die Verbreitung des Evangeliums schöpferisch begleite. Gott „will, dass seine Kinder offen werden für die Universalität des Heils, dass nämlich alle Menschen zum Heil gerufen sind“.


Zeuge dieses Prozesses der „Solidarisierung“ sei der heilige Petrus. In einer Vision zeige ihm der Herr, dass nicht die Kategorien "rein" und "unrein" zählten, sondern der Mensch und die Absicht seines Herzens. Dies sei eine entscheidende Wende im Leben des Apostels und mache ihn fähig, dem Auftrag Gottes Folge zu leisten: „Petrus sucht den Heiden Cornelius in seinem Haus auf – undenkbar für einen gläubigen Juden – und bringt ihm die Botschaft des Heils in Christus“.

Der Heilige Geist komme auf Cornelius herab, und Petrus taufe ihn und sein ganzes Haus. Die Gemeinde in Jerusalem mache ihm deswegen zunächst Vorhaltungen, Petrus aber erfahre durch die Begegnung mit Cornelius eine tiefere Gemeinschaft mit Gott und den anderen. Er habe begriffen, dass Israel durch seine Auserwählung Vermittler des Segens Gottes unter den Völkern sein solle:

„Als missionarische Jünger sind wir gerufen, das schöpferische Wirken Gottes, der ‚will, dass alle Menschen gerettet werden’ (1 Tim 2,4), nicht zu behindern, sondern die Begegnung der Menschen mit dem Herrn zu fördern“.

„Heute bitten wir um die Gnade“, so der Papst abschließend, „uns von Gottes Überraschungen erstaunen zu lassen, seine Kreativität nicht zu behindern, sondern die immer neuen Wege zu erkennen und zu begünstigen, auf denen der auferstandene Christus seinen Geist in die Welt ausgießt und die Herzen anzieht, indem er sich als Herr aller zu erkennen gibt“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Mit Freude heiße ich die Brüder und Schwestern deutscher Sprache willkommen. Insbesondere begrüße ich die Pilger aus Schapen, die Schützen aus Drolshagen-Schreibershof und die vielen Jugendlichen, vor allem die Gruppe der Schulen der Brede. Bitten wir den Herrn, dass er uns immer die neuen Wege erkennen lasse, die er uns öffnet, damit wir das Evangelium in Welt von heute verkünden.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Schisma auf leisen Sohlen
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz