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Amazonien-Synode im Vatikan nennt Greta Thunberg als Vorbild

8. Oktober 2019 in Weltkirche, 57 Lesermeinungen
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Synode beginnt mit Appell zu Veränderungen - Kardinal Hummes: Kirche müsse "Schrei der Armen und der Erde" hören und dürfe "keine Angst vor dem Neuen haben"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Bei der Amazonien-Synode im Vatikan ist die Klimaaktivistin Greta Thunberg als Beispiel für die Bedeutung der Jugend beim globalen Klimaschutz hervorgehoben worden. Die von Thunberg initiierten Schulstreiks stünden für die Vorreiterrolle der jungen Generation für eine ganzheitliche Ökologie, hieß es in der vom Vatikan am späten Montagabend verbreiteten Zusammenfassung des ersten Sitzungstages (7.10.). Die Kirche könne sich von den Jugendlichen zu einem "prophetischen" Auftreten anstacheln lassen.

Andere Wortmeldungen bezogen sich den Angaben zufolge auf eine mögliche Priesterweihe für Familienväter, um in Gegenden mit starkem Priestermangel Eucharistiefeiern gewährleisten zu können. Das Anliegen sei legitim, könne aber kein grundsätzliches Überdenken des Priesteramts und seiner Verbindung mit der Ehelosigkeit bedingen, hieß es. Stattdessen solle man unter jungen Indigenen für mehr Priesterberufungen werben.

Die Synode war am Sonntag mit einer Papstmesse eröffnet worden. Drei Wochen lang wollen bis 27. Oktober Bischöfe aus Südamerika gemeinsam mit Ordensleuten, Vertretern von Indigenen und Experten über Reformen des kirchlichen Lebens, aber auch über ökologische und soziale Folgen des Raubbaus in der ressourcenreichen Region beraten. Das Treffen steht unter dem Motto "Amazonien - neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie".

Hummes: "Keine Angst vor dem Neuen"

In seinem Eröffnungsvortrag am Montag nannte der Generalrelator der Synode, der brasilianische Kardinal Claudio Hummes, das Verhältnis der Kirche zu den Indigenen und den Schutz des Regenwalds als zentrale Themen der Beratungen. Die Kirche dürfe "keine Angst vor dem Neuen haben". Unter anderem verwies er auf Bitten von Indigenen um die Priesterweihe verheirateter Männer und um ein eigenes Amt für Frauen in der Gemeindeleitung.

Die Kirche dürfe nicht in Selbstbezüglichkeit steckenbleiben, sondern müsse den "Schrei der Armen und der Erde" hören. Das Synodentreffen finde vor dem Hintergrund einer "schweren und drängenden Klima- und Umweltkrise" von globalen Ausmaßen statt, so der brasilianische Kardinal. Ausdrücklich bekannte er sich zu einer "Option für die Armen" und sprach sich für eine Kirche mit "amazonischem Gesicht" und synodalen Zügen sowie für Interkulturalität aus.

Synodale können eigene Beiträge veröffentlichen

Bis Mittwoch tagt die Synode nun zunächst als Vollversammlung in der vatikanischen Synodenaula. Mit Blick auf die 258 Teilnehmer mit Rederecht darf ein Beitrag im Plenum vier Minuten nicht überschreiten. Papst Franziskus bat sich zudem aus, dass nach jeweils vier Wortmeldungen - den sogenannten "Interventionen" - vier Minuten Schweigen eingehalten werden.

Die Sitzungen sind nicht öffentlich. Der Vatikan veröffentlicht am Abend jeweils eine kurze Tages-Zusammenfassung der Beratungen. Diese enthält Angaben zu den angesprochenen Themen, allerdings keine Namen oder einzelnen Synodenteilnehmern zuordenbare Zitate. Die Synodalen können jedoch selbst entscheiden, ihre Plenumsbeiträge im Anschluss zu veröffentlichen.

Marx: Ausstieg aus fossilen Energieträgern

Bereits am ersten Tag sprach etwa der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, vor dem Synodenplenum. Er forderte dabei von den Industrieländern Führung beim ökologischen Wandel ein, wie aus dem von der Deutschen Bischofskonferenz im Wortlaut veröffentlichten Beitrag hervorgeht. Es brauche "einen schnellen Ausstieg aus den fossilen Energieträgern", sagte Marx. Dieser Wandel könne "nur mit den richtigen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gelingen". Es gelte zu verhindern, dass "die ökologischen und sozialen Folgekosten wirtschaftlichen Handelns auf unbeteiligte Dritte abgewälzt werden können".

Für die Umweltzerstörung am Amazonas trügen die Industrieländer angesichts globaler Handelsverflechtungen eine Mitverantwortung, betonte der deutsche Kardinal. Auch hätten sie durch den Ausstoß von Treibhausgasen eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz. Nötig seien neue, "nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster". Überdies stünden die reichen Länder in der Pflicht, die Länder des Südens bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen.

"Zur ganzheitlichen Ökologie und Ökonomie gehört es", so Marx, "Korruption, Ausbeutung und globaler Gleichgültigkeit ein Ende zu setzen und unser Handeln immer wieder daraufhin zu prüfen, welche Auswirkungen es auf die Natur und auf die Menschen in der Welt hat." Alles hänge mit allem zusammen.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Aschermittwoch 9. Oktober 2019 
 

Freude herrscht

@Steve Acker
Den Nobelpreis von Oslo und den Heiligenschein von Rom. Toll!
Gut gemacht, Mädchen!
Greta kann sich freuen.


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 Aschermittwoch 9. Oktober 2019 
 

Neue Heilige

"Santo subito". Die Heilige Greta als Patronin der laufenden Synode. Heiligsprechung bereits am Schlussgottesdienst. Haupt-Zeremoniare sind Kardinal Marx und Hummes. Der Papst darf zuschauen.
PF wird sowieso alles Unterschreiben was die Synode beschliesst. "Bin ich denn ein Richter"?
Noch einiges zu reden geben wird in Zukunft die Zuständigkeiten der Synode und einem Konzil . Darauf bin ich gespannt.
Zudem habe ich den Eindruck, dass sich an dieser Synode einige Votanden für die nächste Papstwahl in Stellung und Empfehlung bringen wollen. Diese Papstwahl kommt immer näher....
An dieser Synode wird über Umweltschutz diskutiert. Am Schluss reisen alle, ohne rot zu werden, mit dem Flugzeug nach Hause...
Wer zahlt übrigens die ganze Übung im Petersdom und daneben? Die Kardinäle und Bischöfe, oder der bald Pleite-Staat Vatikan???? Wird man davon jemals etwas erfahren? Der Kirche ist mit dieser Synode nicht gedient.


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 girsberg74 9. Oktober 2019 
 

Sie haben mich voll informiert!

@griasdigott [an @hape]
„Ich habe ein Photo gesehen, auf dem die Befreiungstheologen Kräuter und Suess zu sehen sind, beide Deutsche, im Amazonas "tätig" (in wessen Auftrag?) und in Rom bei der sog. Amazonas -Synode:
Sehr salopp gekleidet, offenes Hemd, bzw Polohemd und je zwei rote Streifen auf jeder Backe. ...“

Sehr geehrte @griasdigott,
ich vertraue Ihrer Schilderung, sie erinnert mich punktgenau an ein Auftreten des Stadtdechanten von Frankfurt; hemdsärmelig.


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 Stephan M. 9. Oktober 2019 
 

Drei kurze Sätze

1. Greta Th. ist ein Irrlicht.
2. Hummes: Siehe, ICH mache alles neu!(und nicht eine Versammlung)
2. rot steht Reinhard MARX gut zu Gesichte!


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 myschkin 9. Oktober 2019 
 

Der Auftritt vor der UN

zeigte eine Jugendliche, die eine Hassrede hielt, weder ihre Emotionen, noch ihr Mienenspiel unter Kontrolle hatte. Offensichtlich benötigt sie medizinische Hilfe. Die Kirche sollte vorsichtig sein, solche öffentliche Auftritte auch noch zu rühmen. Sie sollte nicht daran mitwirken, eine psychisch gestörte Teenagerin zu überfordern, indem Gretas problematisches Tun auch noch abgefeiert wird.


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 Stephaninus 9. Oktober 2019 
 

@Stefan Fleischer

Hervorragende Zitate, absolut zutreffend! Vielen Dank!


2

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 Labrador 9. Oktober 2019 
 

Lieber Ghostwriter - Verbindungen und so

Es hat ganz sicher nichts mit Propaganda sondern nur mit “Verbindung” zu tun, das man bei Kohlekraftwerken Fotos von Kühlturm und nicht die von Schlot zeigt, richtig ...
Wenn Sie da Sarkasmus entdecken, dann dürfen Sie ihn behalten.


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 Stephaninus 9. Oktober 2019 
 

Trivialisierung und Banalisierung

des Heiligen im Zentrum der heiligen Kirche. So gewinnt man keine Seelen und verpasst das Heil!


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 lesa 9. Oktober 2019 

Das Pferd am Schwanz aufzäumen anstatt das Heilmittel zu verkünden

Wäre es nicht angemessener, die Bischöfe würden auf die Hl. Hildegard von Bingen verweisen aanstatt auf Greta? Das ist ja eine regelrechte Entgleisung!
Erzbischof Kothgasser zitiert in einem Hirtenbrief ausgiebig die Hl. Hildegard von Bingen. Inhalt des Zitats: Es ist das Herz des Menschen, das den wichtigsten Einfluss ausübt - auch auf die Natur. Dieser Hirtenbrief wäre sehr geeignet als Impuls für die Amazonassynode.
Hätten unsere Hirten angesichts täglicher tödlicher Attacken mitten in unseren Dörfern und Städten, die Zeichen einer zunehmenden Verwahrlosung und Zerstörtheit der Seelen bekunden, Anlass, sich zuerst um die Ökologie des MENSCHEN zu kümmern, indem sie mit aller Kraft der Verkündigung des GLAUBENS widmen? (Ungegendert, damit das vielfach verwirrte Denken der Menschen sich normalisieren kann?)
Haben wir so wenig Spaltungspotential in der Kirche, dass sie Politisches (z.B. Greta) auch noch herbeiholen müssen?


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 Ghostwriter 9. Oktober 2019 
 

@Adamo

Stimmt, die Kuehltuerme geben Wolken ab. Wie verblödet muss man erst sein, um diese nicht mit Kohle- oder Atomkraftwerken in Verbindung zu bringen.


3

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 griasdigott 9. Oktober 2019 

@hape

Da kann ich Ihnen nur voll zustimmen! Ganz Ihrer Meinung!
Ich habe ein Photo gesehen, auf dem die Befreiungstheologen Kräuter und Suess zu sehen sind, beide Deutsche, im Amazonas "tätig" (in wessen Auftrag?) und in Rom bei der sog. Amazonas -Synode:
Sehr salopp gekleidet, offenes Hemd, bzw Polohemd und je zwei rote Streifen auf jeder Backe. Kommt für mich doch albern rüber!

Momentan lese ich eher fassungslos mit in verschiedenen katholischen Medien. Die Überlegung, die Kirchensteuer umzuwidmen, wird täglich drängender.

Anderseits denke ich mir:
Wenn all das geschieht, erhebt euer Haupt, denn euer Erlösung ist nahe herbeigekommen. LK 21, 25-33

Verbunden im Gebet

Maranatha, komm Herr Jesus!


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 richrose 9. Oktober 2019 
 

@Steve Acker : Friedensnobelpreis an Greta Thunberg?

Es ist offensichtlich, dass Nobelpreise zu 99% an Freimaurer verliehen werden. Inwieweit Alfred Nobel, der Erfinder des Dynamits zu diesem erlauchten Kreis gehörte, ist mir nicht bekannt.

Empfehlenswert dazu das Video von Oliver Janich: "Entstammt Greta Thunberg einer Freimaurerfamilie?"


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 hape 9. Oktober 2019 

Werte @griasdigott,

ich kannte den Bericht über das hochspannende Interview von Edward Pentin mit dem indigenen Rechtsanwalt Jonas Marcolino Macuxí, der zugleich Häuptling des Macuxi-Stammes ist. Sehr lesenswert! Natürlich ist meine Lageskizze plakativ. Es täte mir leid, wenn sich daraus eine Geringschätzung der Indigenen ablesen ließe.

So richtig kann aber selbst ein gebildeter Mann wie Macuxí den Katholizismus nicht verstanden haben, sonst wäre er nicht zum Protestantismus konvertiert. Das ist wiederum nicht verwunderlich, weil der Katholizismus in Amazonien von befreiungstheol. Bischöfen wie Erwin Kräutler geprägt ist, die es in zig Jahren nicht geschafft haben und es auch nicht wollten, dort eine vernünftige Katechese mit Taufpastoral aufzuziehen. Wer aber nicht tauft, dem schenkt Gott auch keine Priester. Das ist meine Meinung dazu.


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 Zeit f?r die Wahrheit 9. Oktober 2019 
 

Eine Sache verstehe ich nicht

In der Kirche herrscht derzeit eine Nulltoleranzhaltung gegenüber Kindesmissbrauch. Gleichzeitig missbraucht man aber ein 16-jähriges Mädchen für ideologische Zwecke und das wird dann als Vorbild genommen??? Was werden die Menschen mit diesem Kind machen, wenn sich der menschengemachte Klimawandel als Lüge herausstellt? Ich weiß, diese Frage darf im Moment nicht gestellt werden.

Viel mehr Sorge als der Klimawandel macht mir eine bevorstehende Weltwirtschaftskrise in der viele Menschen alles verlieren werden. Auf das menschliche miteinander, das daraus entstehen wird bin ich nicht wirklich gespannt bei den christlichen Werten, die heute gelebt werden. Not lehrt beten! Aber wer wird dann noch Gebete kennen? Die Kirche im jetzigen Zustand bringt den Menschen so etwas ja nicht mehr bei. Ich glaube, der Menschheit stehen ungemütliche Zeiten bevor und viele Kirchenfürsten werden maßgeblichen Anteil daran haben.


9

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 Stefan Fleischer 9. Oktober 2019 

Ich habe soeben zwei Sprüche gefunden:

Wenn die Kirche nicht mehr weiss,
was sie über das Gericht erzählen soll,
spricht sie über soziale Gerechtigkeit.

Wenn die Kirche nicht mehr weiss,
was sie über den Schöpfer erzählen soll,
spricht sie über die Bewahrung der Schöpfung.


21

0
 
 Steve Acker 8. Oktober 2019 
 

Greta steht für ganzheitliche Ökologie?

Das ist ja wohl ein Witz.
Das Gegenteil ist der Fall. Sie ist total fixiert auf das Klima.
Da muss der Umweltschutz bei Bedarf zurückzustehen.
Das führt dann dazu dass für den Ausbau der Windenergie
Wälder abgeholzt und der Artenschutz aufgeweicht werden soll.
Tja auch Wälder und Vögel müssen ihr Opfer für das Klima bringen.

Dermaßen absurd.

Am Freitag wird der Friedensnobelpreisträger bekannt gegeben.
Gehe davon aus, dass sie ihn bekommt.
Wenn tatsächlich so kommt, dann ist dieser Preis, nach der Verleihung
an Obama , endgültig ins Lächerliche gezogen.


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0
 
 lakota1 8. Oktober 2019 
 

@Werter Zeitzeuge

Herzlichen Dank für den Link zu dieser wunderbaren Ansprache von Papa Benedikt!
Ich hätte beim Lesen fast geheult - welch ein Unterschied zu dieser Amazonas-Synode! Kontinuität - oh nein!


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 Zeitzeuge 8. Oktober 2019 
 

Als Link füge ich den Text einer Ansprache Papst

Benedikt XVI. vom 13.05.2007 bei, die
er anläßlich der Eröffnung der V. General-
konferenz der Bischofskonferenzen von
Lateinamerika und der Karibik in Aparecida
in Brasilien gehalten hat.

Ich vermag wirklich keine Kontinuität
zum bisherigen Verlauf der Amazonien-
Synode festzustellen.

w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2007/may/documents/hf_ben-xvi_spe_20070513_conference-aparecida.html


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 Cejazar 8. Oktober 2019 
 

Ich will die Sache mal ganz pragmatisch sehen

So lange die Synode sich nur mit Greta und dem Klimawandel aufhält, kann ich das akzeptieren, wenn Sie nicht dicke Bretter wie den Zölibat anbohren.

Die Aussagen zu Greta sind zwar Schwachsinn, betreffen aber nicht das Wesen der Kirche.


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 Diadochus 8. Oktober 2019 
 

Das Neue

Das Neue wird kommen. So lautet schließlich das Motto der Synode: "Amazonien - neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie". Kardinal Claudio Hummes aus Brasilien hat in seinem Eröffnungsvortrag glasklar zum Ausdruck gebracht, was er darunter verstanden haben will: "Unter anderem verwies er auf Bitten von Indigenen um die Priesterweihe verheirateter Männer und um ein eigenes Amt für Frauen in der Gemeindeleitung." Die Kirche dürfe "keine Angst vor dem Neuen haben". Die Ökologie sehe ich eher als schmucken Zierrat, um das "Neue" besser in Europa verkaufen zu können. Das dürfte nicht schwerfallen. Der Glaube ist für mein Befinden nur noch in der Tradition vollkommen vorhanden. Da können sie das "Neue" natürlich nicht verkaufen. In der nachkonziliaren Amtskirche sehr wohl. Den Preis werde ich nicht bezahlen. Es kostet nämlich den Glauben an Jesus Christus.


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0
 
 Christa.marga 8. Oktober 2019 
 

Lasst Greta aus dem Spiel

...ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit beschleicht mich, wenn ich diesen Bericht lese. Wieso macht die Kirche bei diesem Klima-Hype mit? Greta und Konsorten geht es doch nicht um die Rettung der Umwelt, sondern die wollen eine neue marxistische Ideologie einführen, die sich um das Wohl von den Ärmeren und Benachteiligten einen Dreck drum schert. Klima retten durch Abtreibung bzw. freiwilliger Verzicht auf Kinder, veganes Essen, Flugverbot für Menschen, die sich durch eine Co2-Abgabe nicht freikaufen können? Soll das das zukünftige Leben sein? Wer kein Greta-Anhänger ist kann schauen, wo er bleibt. Und PF und manche BISCHÖFE finden das auch noch gut, ich fasse es nicht.

Um Amazonien geht es in dieser Synode doch nur am Rande, die Kirche soll umgestaltet werden!

Die Aufgabe der Kirche ist es, den Glauben zu verkünden, das ist der Kernauftrag! Sie ist nicht dazu da, links-grüne Politik zu unterstützen, die Jesus definitiv nicht im Programm haben.

Ich könnte schreien...


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 Eliah 8. Oktober 2019 
 

@Gandalf

Sie beklagen das Geschwätz. Aber genau das ist doch der Paradigmenwechsel: Am Anfang war das Wort. Unter Franziskus ist das Geschwätz.


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 Eliah 8. Oktober 2019 
 

@Chris2,

Immerhin ging es in Rom offenbar noch nicht um / an die Fundamente des Glaubens in der Kirche Christi? Warten Sie mal bis zum Ende der Synode!


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 hape 8. Oktober 2019 

@wedlerg 4

Hier kommt dann PF ins Spiel. Dem drohen nämlich, nachdem die eigenen Kassen chronisch leer sind und die US-Spendierhosen Löcher bekommen haben, bald auch die deut. Spenden auszufallen. Quo vadis, Befreiungstheologie? Deshalb ist er kooperativ, wenn Kardinal Marx ihn mit vollen Konten „zärtlich bittet“. Ohne deut. Spenden wird sich auch die marxist. Umverteilung in Amazonien schwer tun. Weder die Rettung des Klimas, noch die Mission, die wir nur noch „bloß kein Proselytismus“ nennen dürfen, wird ohne deut. Steuern gelingen. – Das ist natürlich Unfug. Die Kirche in Europa erwuchs schließlich auch nicht aus Kirchensteuern, sondern war die Frucht einer Handvoll frommer irisch-schottischer Mönche, die weder Moped noch Smartphone hatten, die aber durch ihr geistl. Leben auffielen. Ora et labora. Auf den Unfug von der Neuen Kirche kommt man nur, wenn man Gott vergessen hat, wenn man den Hl. Geist nur vom Hörensagen kennt und wenn man Greta, Gaia und die Kirchensteuern anbetet. – Ende.


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 H.v.KK 8. Oktober 2019 
 

H.v.KK

.....nennt G.Th. ein Vorbild? Einfach nur mehr skurril!! Herr im Himmel beschütze uns vor solchen "Hirten" wie Marx und Genossen!


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 Federico R. 8. Oktober 2019 
 

„Schrei der Armen und der Erde“ ...

... ist mittlerweile zu einer häufig gebrauchten klerikalen Floskel geworden. Man kann sie allmählich nicht mehr hören. Und das andauernde „Angst vor dem Neuen“ hört man schon seit dem Konzil, reiht sich ein in das Schlagwort-Repertoire der klerikalen Alt-68er - damals wie heute. Wenn es denn wirklich etwas Heil bringend Neues wäre, was da propagiert wird. Sozialismus, Marxismus und die mit Karl Marx verbündete Befreiungstheologie sind überholt, weil gescheitert, sind von gestern.

Es ist das Seelenheil, ein inneres Heil, das von Gott mittels des Sohnes und Heilands Jesus Christus kommt. Das ist unser eigentlicher Glaube, der natürlich auch eine Umsetzung im menschlichen Miteinander fordert. Das ist das seit 2000 Jahren bestehende unveränderlich Neue, vor dem niemand Angst haben muss.


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 hape 8. Oktober 2019 

@wedlerg 3

Werter @wedlerg, tut mir leid, wenn Sie jetzt meinen ganzen Zorn abgekommen. Dabei waren Sie nur guter Stichwortgeber! Bitte sehen Sie mir es nach, wenn ich nun noch mal nachlege, bevor ich einen Herzinfarkt bekomme ;-)


Die Deutschen nutzen ihren finanziellen Einfluss auf Amazonien zum einen, um zu helfen. Das ist gut so. Sie nutzen ihren Einfluss aber zum anderen auch dazu, um der Welt die Neue Kirche unterzujubeln. Das ist der Deal und der ist grottenschlecht. Aber darum schreibt nun plötzlich auch die DBK die Rettung des Regenwaldes auf ihre Fahnen. Dabei sind bei FfF genauso wenige deutsche Bischöfe auf den Straßen, wie beim Marsch für das Leben. Deutsche Bischöfe erwachen nämlich i.d.R. erst aus ihrem Dämmerschlaf wenn es ums ganz große Geld geht, also um die Kirchensteuern. Nicht in der Mission, sondern in der Anpassung an die Welt sehen sie die letzte Chance, den drohenden finanziellen Ruin in Deutschland abzuwehren.

–––
Fortsetzung


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 Adamo 8. Oktober 2019 
 

Um die Umweltzerstörung zu dokumentieren

werden von Presse und Fernsehen immer und immer wieder Kühltürme gezeigt die unsere Umwelt verschmutzen.

So etwas ist nichts weiter als gezielte Menschheitsverblödung!

Kühltürme geben nur Wasserdampf ab mit der gleichen Zusammensetzung wie unsere Wolken.


23

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 Chris2 8. Oktober 2019 
 

Der "Club of Rome" tagt.

Wobei nicht davon auszugehen ist, dass die klerikalen Klima- "Experten" mehr Ahnung haben als jene Wissenschaftler, nach deren Prognose es schon seit Jahrzehnten kein Erdöl mehr geben dürfte.
Immerhin ging es in Rom offenbar noch nicht um / an die Fundamente des Glaubens in der Kirche Christi...


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 hape 8. Oktober 2019 

@Wedlerg 2

Bf. Overbeck meinte, die Kirche müsse neue und attraktive, den Glauben und die Kirche stärkende Wege gehen. Dabei hat er, – das ehrt ihn –, den Zulauf bei der geistlichen Konkurrenz im Blick und ihn treiben sinkende Zahlen der Katholiken in Amazonien um. Das sind fast schon deutsche Zustände in Amazonien!

Wenn Bf. Overbeck dann aber Viri Probati ins Spiel bringt, müsste dem im Grunde eine auch in der Fläche groß angelegte Katechese vorausgehen. Woher sollen die Indios sonst wissen, worum es bei der Eucharistie geht? Von Katechese ist aber in Amazonien genauso wenig die Rede, wie In Deutschland.

In seinem Heimatbistum ist Bf. Overbeck übrigens auch nicht dadurch aufgefallen, dass die Kirche wieder mehr Zulauf bekommt. Wieso er meint, in Amazonien mit deutschen Rezepten erfolgreich sein zu können, bleibt sein Geheimnis.

–––
Ende


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 hape 8. Oktober 2019 

@wedlerg 1

Nicht die Indigenen, sondern die Deutschen wollen die Neue Kirche. Die Indigenen kennen ja noch nicht mal die Alte Kirche richtig, da sie ja offenbar neben Jesus Christus immer noch die Göttin der Erde anbeten.

Ich wiederhole: nicht die Indigenen, sondern die Deutschen wollen die Neue Kirche. Die Deutschen haben gerade in Amazonien die Spendierhosen an, z.B. Adveniat. Deshalb ist auch der Ruhrbischof Overbeck dort besonders aktiv.

Nicht ein Häuptling, sondern Bf. Overbeck meinte, die Synode bedeute eine Zäsur für die Kirche. Der Häuptling wüsste vermutlich garnicht, wovon Bf. Overbeck überhaupt spricht.

–––
Fortsetzung


18

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 Martinus Theophilus 8. Oktober 2019 
 

Reinhard Marx

Reinhard Marx hätte Politiker werden sollen. Als Bischof ist er offensichtlich fehl am Platze!


22

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 lakota1 8. Oktober 2019 
 

Von wem kommen solche Bitten?

"Unter anderem verwies er auf Bitten von Indigenen um die Priesterweihe verheirateter Männer und um ein eigenes Amt für Frauen in der Gemeindeleitung."

Wer bittet darum? Gibt es da einen Namen?


24

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 wedlerg 8. Oktober 2019 
 

Greta als Päpstin?

Ich vermute, die Synode wird Greta als neue Päpstin wählen und die Bitte "Führe uns nicht in Versuchung" umwidmen in "Führe uns nicht in Klimaleugnung und Genderablehnung".

Alles andere würde in ein reaktionäres Zeitalter zurückfallen.


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 wedlerg 8. Oktober 2019 
 

Die Armen brauchen keine verheirateten Preister

M. GAlgano hat bei vaticanNews einen erstaunlichen Beitrag über Amazonien gesendet: die Eingeborenen dort wollen KEINE Änderungen in der Kirche, schon gar keine verheirateten Priester oder weibliche Diakoninnen. Sie freuen sich aber, Aufmerksamkeit geschenkt zu bekommen, so der etwas erstaunte
Redakteur.

Die reiche dt. Kirche und ihre säkularen Ableger in Südamerika um Humes und Kreutler wollen Strukturänderungen, nicht die Armen.


22

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 Federico R. 8. Oktober 2019 
 

Nachtrag

Noch ein zusätzlicher Satz von mir. Hätte die Klimahysterie schon zwei Jahrzehnte früher eingesetzt, wären dem Schwedenmädchen Greta vielleicht sämtliche Ängste erspart geblieben - wegen möglicher persönlicher Nicht-Existenz. - Ich möchte das jetzt aber nicht als Zynismus verstanden wissen, sondern bitte als (bittere) Ironie.


14

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 Federico R. 8. Oktober 2019 
 

Papst als oberster Klimaschützer

Als regelmäßiger FAZ-Leser (trotz des destruktiven redaktionellen „Kirchenpolitikers“ D.D.) muss ich unbedingt auf einen mit spitzer Feder geschriebenen Beitrag des FAZ-Feuilletonredakteurs Christian Geyer empfehlend hinweisen (Nr. 233, 8. Okt., Seite 8): Unter der Überschrift „Prima Klima ohne Kinder“ thematisiert Geyer die wohl allerletzte Konsequenz aus dem bereits in pure Hysterie übergegangenen Klimawandelhype in westlichen Politik-/Wirtschafts-/Wissenschafts-/Kultur- und Kirchen-Zonen. Bei der Lektüre dieses ironiegesättigten Beitrags wurde mir auf einmal klar, warum p.Franziskus die „Wahrheit des Klimawandels“ so vehement verteidigt. Die Wahrheit versteckt sich in jenem populär gewordenen Karnickel-Postulat, das da lautet: „Die Menschen müssen sich nicht vermehren wie die Kaninchen.“ Somit wäre der Papst selbst als oberster Klimaschützer verifiziert (ausgemacht).

(Der Kommentar ist versehentlich bereits auf einer anderen kath.net-Seite erschienen. Bitte um Nachsicht.)


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 martin fohl 8. Oktober 2019 
 

Es ist schon

erschreckend, was aus unserer „offiziellen“ Kirche geworden ist! Das Goldene Kalb hat einen grünen Touch bekommen! Im Hinblick auf das Thema Mission sind noch keinerlei Vorschläge eingebracht worden! Auch fehlt es immer noch an konkreten Zahlen bzgl der indigenen Bevölkerung, deren Katholizität und Wünschen hinsichtlich einer Evangelisierung! Realistische Aufarbeitung konkreter Fragen und nachhaltiger Entwicklungspolitik leider Fehlanzeige!
Man hantiert lediglich mit polemischen Aussage, die populistisch aufgearbeitet wurden...


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 Herbstlicht 8. Oktober 2019 
 

die wahre Aufgabe der Kirche

Es ist die Aufgabe der Politik und verschiedener Institutionen, Umweltbedingungen zu schaffen, die den Menschen dienlich sind und dabei die Natur so weit wie irgendmöglich zu bewahren.
Wenn sich engagierte Bürger darüber hinaus engagieren, um an dieser Aufgabe mitzuarbeiten, ist das in Ordnung.

Es ist aber ganz sicher nicht die Aufgabe der Kirche, sich hier zum Konkurrenten zu machen. Ihr ist anderes, ungemein Wichtigeres anvertraut.
Ihr Wirken besteht darin, sich um das geistige und seelsorgerische Wohl der ihr Anvertrauten zu kümmern.
Ihre vornehmste und ureigenste Aufgabe ist es, den Suchenden und den seelisch Hungernden den dreifaltigen Gott nahezubringen und Jesus Christus als unseren alleinigen Retter und Erlöser zu verkünden.
«Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe." (Mt 28,19)


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 chriseeb74 8. Oktober 2019 
 

Hat die Amazonas-Synode...

sich zur Klima-Synode mutiert???
"Uns Greta" als Vorbild??? Wird sie zu Lebzeiten noch heilig gesprochen???
In meiner Jugend (Ende der 70er Jahre) wurde noch in Presse, Funk und Fernsehen vor der nächsten Eiszeit gewarnt. Gott sei Dank ist die Kirche nicht in diesen "Zug" eingestiegen.
Fakt ist, dass die Jahre 1940-1980 zu kalt waren im Vergleich zu den vorangegangen Jahrzehnten. Ich werde es wohl nicht mehr erleben, aber hoffentlich sprechen die Medien nach 2050 nicht vom Zeitalter der Deppen, die irgendwelchen Klimatologen auf den Leim gegangen sind. Und die Kirche stand mit in der 1. Reihe...
Abschließend sei gesagt, dass es immer wieder Vulkanausbrüche gegeben hat und unermeßliche Waldbrände, die nicht durch neueste Techniken aus der Luft oder andererseits gelöscht werden konnten, die weit höhere Co2-Emissionen verursacht haben.
Aber das glaubt eh keiner...


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 Zeitzeuge 8. Oktober 2019 
 

Der Artikel aus dem Westfalenblatt

hat lt. meiner Tochter Kopieschutz und
kann nicht verlinkt werden.

Wer googeln möchte, kann eingeben:

Klassenkampf im Namen des Klimaschutzes? Westfalenblatt

dann Hintergründe über

Extinction Rebellion und FfF!


10

0
 
 Zeitzeuge 8. Oktober 2019 
 

Der Artikel wurde gelöscht, war aber noch in meinem

Suchverlauf, daher noch ein Versuch,
ansonsten stellt sich die Frage, wieso er
gelöscht wurde!

/C:/Users/black/Downloads/%C2%BBExtinction%20Rebellion%C2%AB%20will%20Berlin%20blockieren%20....html


6

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 Norbert Langenfeld 8. Oktober 2019 

Mit gutem Beispiel voran

Beim Ausstieg aus den fossilen Energieträgern könnte die Kirche mit gutem Beispiel vorangehen: Ab sofort die Kirchen nicht mehr beheizen. Ich kann mich noch gut an unbeheizte Kirchen erinnern. Unbeheizte katholische Kindergärten, Pfarrhäuser, Ordinariate, Krankenhäuser, Altenheime, Schulen können dann folgen.


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 Zeitzeuge 8. Oktober 2019 
 

Statt eines eigenen Diskussionsbeitrages ein Link

auch Greta Th, betreffend aus dem
"Westfalenblatt", das ist garantiert
keine "rechte" Zeitung, sondern eine
Lokalzeitung!

www.westfalen-blatt.de/Ueberregional/Nachrichten/Themen-des-Tages/3990341-Extinction-Rebellion-will-Berlin-blockieren-Verfassungsschutz-warnt-


9

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 winthir 8. Oktober 2019 

nun,

für mich ist Frau Greta Thunberg,

persönlich gesprochen,

irgendwie ein "'Vorbild".

ich weiß noch nicht,

warum und wofür.

das wird sich weißen.

winthir.


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 ottokar 8. Oktober 2019 
 

Die Kirche wird politisch

Schutz des Menschen und der Natur vor Zerstörung ist wesentlicher Inhalt und ausschliessliches Ziel von "Laudato si", der 2.Enzyklika von Papst Franziskus. Es ist ein eindrucksvoller Text, der uns das Wesentliche von Gottes Schöpfung klar machen soll. Ein eigenes Kapitel ist dem Schutz ungeborenen Lebens gewidmet, ein Thema, das auch bei der Amazonssynote abgehandelt werden sollte: Denn der Amazonas-Bischof Kräutler fordert Verständnis für einen alten indogenen Brauch, dass nämlich bei Zwillingsbeburten eines der Kinder von der Mutter getötet wird.Mal sehen, ob der Schutz menschlichen Lebens bei der Amzonassynode auch ungeborenes Leben beinhaltet.


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 Gandalf 8. Oktober 2019 

Was für ein Geschwätz!


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 Winrod 8. Oktober 2019 
 

Greta Thunberg als Vorbild?

Das ist eine Beleidigung aller Heiligen! Hat denn die hasserfüllte Wutrede niemand gesehen?


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 Ph?nix 8. Oktober 2019 

Die Grünen

Herr Marx hätte seine Rede genauso auf dem Bundesparteitag der Grünen halten können. Erst haben sich die Evangelischen zur rotgrünen NGO entwickelt, jetzt hats die katholische Kirche erwischt. Freut euch auf die neuen Priesterinnen in Birkenstock-Sandalen, die am Altar zur Mülltrennung aufrufen ;-)


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 Bernhard Joseph 8. Oktober 2019 
 

Fortsetzung

Theodor W. Adorno sprach von dem absoluten Betrug der Massen durch eine "Aufklärung", die in sich irrational ist und sich lediglich durch einen Idealismus rechtfertigt, der eine konstruierte Natur zum Gegenstand hat.

Die Verblendung ist total, weil sie sich durch ihre absurden Bezüge - Weltrettung - moralisch so weit überhöht, dass jeder Widerspruch zum Kardinalverbrechen wird.

Ist der Irrsinn erst einmal total, bleibt der Vernunft kein Spielraum zur Korrektur.


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 Bernhard Joseph 8. Oktober 2019 
 

Es gibt weder eine Klimarettung noch einen Klimaschutz

Das Klima folgt seinen eigenen Gesetzen und nicht unseren Wunschvorstellungen. Die Hybris, das Wetter steuern zu können, zeigt, welch ideologisiertes Denken da seinen Absolutheitsanspruch durchzusetzen sucht.

Letztlich geht es um nichts anderes als eine Neuauflage des Marxismus, der noch immer von einer Welt träumt, in der der Mensch sich aus aller Naturbestimmung "befreit", wobei die Planwirtschaft zum totalen Götze dieser Ideologie wird, die in einem verkitschten Moralismus auftritt, der allein auf Effekthascherei abzielt.

Die tiefere Entwurzelung des modernen Menschen wird gar nicht erst thematisiert, weil nicht wenige Bischöfe längst selbst im Glauben völlig Entwurzelte sind und meinen, Glaube durch politische Ideologie ersetzen zu müssen. Es ist wohl die Angst, mit leeren Händen dazustehen, wenn es um Verkündigung geht, weil man den Glauben an Wahrheit in Teilen der Kirche aufgegeben hat. Also erfindet man sich einen neuen "Glauben" und eine neue "Kirche" gleich mit.


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 Stefan Fleischer 8. Oktober 2019 

Genau: Den Schrei der Armen hören

Aber wäre eine Synode (und ein synodalerr Weg) nicht zuerst einmal dazu da, den Schrei jener Armen zu hören, welche ihren geistigen Halt verloren haben, oder besser gesagt, welchen klare Aussagen über den Sinn und letztes Ziel ihres Lebens veweigert werden, welche sich in einem Strudel der verschiedensten Ideologien und Interessen sehen und dringend auf jene "Wortes des ewgien Lebens" warte, welche Petrus und die anderen Jüger davon abgehalten haben, Christus zu verlassen. (vgl. Joh 6,68)?


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 Authentisch 8. Oktober 2019 

Aufschrei! - Allmächtiger Gott, hilf UNS!

Bewahren wir Ruhe! Beten wir voll Vertrauen!
Gott hat immer eine Idee (mehr!).

Was kann ich tun, möchte man jetzt fragen? Ein Gefühl von "Ohnmacht" drängt sich auf.

Ich habe einmal in einem Novenengebet den Satz gelesen: "Nicht klagen sollst du Christ, sondern beten."
Ich denke an Lk 11,9-13 (sucht ..., bittet ..., klopft an ...).
Herr, lass uns finden ..., erhöre uns ..., öffne ...!!!
Beten wir bitte voller Zuversicht weiter, hier im Forum.
Denn, wenn nicht hier, wo dann?
Gottes Segen allen!


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 Tisserant 8. Oktober 2019 

Irre!
Der Wahnsinn ist also auch in Rom angekommen und der Rauch Satans.
Der Marxismus ist die neue Heilslehre und die Hinwendung zum totalen Zeitgeist.
Sancte Greta
Ora pro nobis
Heute noch eine Utopie, morgen schon Lehre?


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 Ph?nix 8. Oktober 2019 

Erstaunlich.....

.... wie man in so kurzer Zeit so viele Phrasen dreschen kann wie Herr Marx.


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 hape 8. Oktober 2019 

Der Schrei der Armen 2

Bei Lk 10,27 heißt es: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst. … Handle danach und du wirst leben! … Wer ist heute mein Nächster?“ Das ist für mich die große Frage. Ist der Nächste der sozial Arme, der geistlich Arme oder beides? Ist, angesichts der globalen Glaubenskrise, der Schrei der geistlich Armen etwa nur am Amazonas zu hören oder auch am Rhein? Müsste die Kirche heute nicht zuerst einmal für sich selbst klären, wer Gott überhaupt ist, bevor sie anderen etwas über Gott erzählen will? Will die sog. „Neue Kirche“ den alten Gott verkündigen oder den neuen Gott, den sie selbst aber erst einmal durch Gaia, die Göttin der Erde, zu erkennen hofft? Ich meine, angesichts ihres geistlich desolaten Zustandes täte die Kirche gut daran, erst mal vor ihrer eignen Haustüre zu kehren, bevor sie anderen Belehrungen in weltlichen Fragen erteilt.

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Ende


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 hape 8. Oktober 2019 

Der Schrei der Armen 1

Wieso muss sich die Kirche überhaupt in den Kampf zwischen privaten Wirtschaftsinteressen und globalem Klimaschutz einmischen? Die Kardinäle Marx und Hummes berufen sich auf Laudato si’ von Papst Franziskus. Angesichts der globalen weltlichen Bemühungen um das Klima könnte man aber auch fragen, ob Gott der Kirche nicht eine viel wichtigere und eine ganz eigene Aufgaben gegeben hat, nämlich die Rettung der Seelen? Wird die Kirche dem gerecht, wenn sie ihre finanziellen und menschlichen Ressourcen für die Klimarettung einsetzt?

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Fortsetzung


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