Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  2. Vatikan besorgt über Einbrüche im weltweiten Tourismus
  3. Kontroverse um die "Tagespost"
  4. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  5. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  6. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  7. Corona: Ethikerin appelliert zu mehr Spielraum für Pflegeheime
  8. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  9. Deutscher Corona-Irrsinn: Kinder sollen Eltern weggenommen werden können
  10. Kamala Harris - gekauft von der Abtreibungsindustrie
  11. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  12. Der Priester handelt in persona Christi
  13. Parteizeitung: Peking und Vatikan werden Abkommen erneuern
  14. Lackner: "Wir müssen wieder von Gott reden lernen"
  15. Hartl: „Wer außer mir teilt diese Wünsche?“

Polen: Erzbischof warnt vor totalitären Tendenzen der LGBT-Ideologie

8. Oktober 2019 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Namen von ‚Fortschritt’ und ‚Toleranz’ wird alles, was Katholiken heilig ist, lächerlich gemacht, schreibt Marek Jedraszewski, der Erzbischof von Krakau in einem Hirtenbrief.


Krakau (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Die LGBT-Ideologie ist eine neue Form des Totalitarismus, der die Freiheit der Polen bedroht. Das schreibt Marek Jedraszewski (Foto), der Erzbischof von Krakau (Polen) in einem Hirtenbrief.

Der Ursprung der neuen Bedrohung liege wie bei allen Totalitarismen des zwanzigsten Jahrhunderts in einer radikalen Ablehnung Gottes, schreibt der Erzbischof weiter. Als Folge der Ablehnung Gottes werde eine neue Vision des Menschen proklamiert, in welcher er eine „Karikatur seiner selbst“ werde. Die Gender-Ideologie versuche, die natürlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau zu negieren. Im Namen von „Toleranz“ und „Fortschrit“ würde das, was den Katholiken heilig sei, lächerlich gemacht, schreibt Jedraszewski.


Die Menschen seien heute gezwungen, die LGBT-Ideologie weiter zu verbreiten. Das gelte auch für gläubige Menschen, auf deren Gewissen keine Rücksicht genommen werde.

Diese Phänomene erinnerten an die totalitäre Zeit der kommunistischen Volksrepublik Polen, als Christen Bürger zweiter Klasse waren und sozialer Aufstieg nur für Mitglieder der kommunistischen Partei möglich war.

Jedraszewski warnt in seinem Hirtenbrief auch vor Sexualaufklärungsprogrammen, die nach den Vorgaben der World Health Organisation (WHO) in Schulen und Kindergärten durchgeführt würden.

Diese Vorgänge seien „eine Beleidigung Gottes des Schöpfers“, schreibt der Erzbischof. Er rät den Gläubigen, sich diese Gefahren für die nächste Generation bewusst zu machen und die christlichen Werte zu verteidigen.


© Foto Erzbischof Jedraszewski: Adam Bujak/Wydawnictwo Biały Kruk, Creative Commons Lizenz CC BY 4.0, dieses Bild ist ein Ausschnitt aus einer anderen Datei: Abp Marek Jedraszewksi.jpg



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Spondeo 8. Oktober 2019 
 

Weihbischof Laun

ist der Mutigste aller Bischöfe Österreichs. Dafür Dank und Gottes Segen!


4

0
 
 zeitblick 8. Oktober 2019 

Klare Ansage

Toller Bischof! Viel Kraft ihm und Durchhaltevermögen im Kampf.
Die Frage ist nur, wie wir uns diesem Irrsinn entziehen können? In der Familie, Schule, Gemeinde, am Arbeitsplatz? Schwierig- da alles schon so verseucht.


8

0
 
 elisabetta 8. Oktober 2019 
 

Hoch lebe Polen!

Österreichische Bischöfe könnten sich vom Mut ihres polnischen Kollegen aus Krakau eine Scheibe abschneiden, der das Übel beim Namen nennt und standhaft zur Morallehre der katholischen Kirche steht. Das polnische Volk hat viele Fürsprecher im Himmel - das gibt Kraft. Wann hat in Österreich einmal ein Bischof gegen die auch bei uns fortschreitende LGBT-Ideologie seine Stimme erhoben? Außer Weihbischof Laun keiner und dieser wird dafür von seinen bischöflichen Brüdern gemieden wie ein Aussätziger. Unser Wiener Kardinal stellt diesen Gruppierungen sogar den Stephansdom für ihre „Gottesdienste“ zur Verfügung und ist ihnen auch sonst sehr gewogen, wie man leider immer wieder feststellen muss. Menschenfurcht vor Gottesfurcht dürfte einer der Gründe sein.


14

0
 
 wedlerg 8. Oktober 2019 
 

So ist es

Die Caritas Stuttgart Rothenburg hält gerade ein Seminar ab zum Thema "Vielfalt". Die Tagespost berichtet.

Hauptthese: rückständige Rechtsradikale mit völkischem Familienbild diskriminieren Menschen mit anderen sexuellen Orientierungen.

Übersetzt: wer in einer normalen Familie lebt und dessen Kinder basteln und tanzen (Mädchen) und Fußball spielen und raufen (Buben) sind rechtsradikal und nicht mehr tolerierbar, weil sie dem Lebensentwurf der diversen Geschlechter entgegenstehen.

Auch hier wird zuerst die Wahrheit verdreht und anschließend werden "Problemlösungen" verabsolutiert.

Dass solcherlei totalitäres Gedankengut sich in der Kirche einnistet spricht von absoluter Glaubensferne.

Wie im Klimaschutz werden hier Ersatz- Gottheiten erfunden und kultiviert.


21

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Polen

  1. Erzbischof meint: Sie werden sonst in der Hölle landen!
  2. Klage wegen Mordaufruf gegen Krakauer Erzbischof
  3. Polens Präsident: LGBT-Ideologie noch zerstörerischer als Kommunismus
  4. Polens Bischöfe feiern Messe im Geburtsort von Johannes Paul II.
  5. Der Kampf um die polnische Seele
  6. Polen: Präsident Duda unterstützt Gesetz gegen eugenische Abtreibungen
  7. Polen soll Christus und der Gottesmutter Maria anvertraut werden
  8. Polens Bischöfe rufen wegen Dürre zu Gebeten für Regen auf
  9. Mehr Lebensschutz in Polen in Aussicht
  10. Mehr als 1,3 Millionen Teilnehmer beim Drei-Königs-Marsch in Polen








Top-15

meist-gelesen

  1. Kontroverse um die "Tagespost"
  2. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  3. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  4. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  5. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  6. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  7. Birgit Kelle: „…dann ist man bei den ‚Humanisten‘“
  8. Kamala Harris - gekauft von der Abtreibungsindustrie
  9. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  10. Benedikt XVI. auf dem Weg der Besserung
  11. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  12. Vatikan besorgt über Einbrüche im weltweiten Tourismus
  13. Hartl: „Wer außer mir teilt diese Wünsche?“
  14. Der Priester handelt in persona Christi
  15. US-Bischof stellt Exkommunikation eines Priester fest, der Papst Franziskus nicht anerkennt

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz