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Eintritt in byzantinisch-katholische Kirche hat ‚ein Feuer entzündet’

7. Oktober 2019 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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In einer Krise musste sich Jessica Rider neu über ihre Prioritäten klar werden. Sie entschied sich für Jesus und fand den Weg in die ruthenische griechisch-katholische Kirche.


Tucson (kath.net/CNA/jg)
Jessica Rider wurde zu Ostern 2019 in die katholische Kirche aufgenommen, sie wurde Mitglied der ruthenischen griechisch-katholischen Kirche. „Ich habe mich in Jesus Christus verliebt, als ich die byzantinische Kirche kennen gelernt habe“, sagt die 33jährige.

Der Eintritt in die Kirche habe ein Feuer in ihr entzündet, sagt sie. Sie habe noch nie eine so starke Sehnsucht verspürt, mehr zu lernen und zu wissen.

Rider ist durch ihren jetzigen Ehemann Jacob mit der ruthenischen griechisch-katholischen Kirche in Kontakt gekommen. Jacob war selbst vom Protestantismus in die mit Rom unierte Teilkirche konvertiert. Er habe nie versucht, ihr seinen Glauben aufzudrängen, sondern sie eingeladen, ihn zur göttlichen Liturgie zu begleiten, erinnert sie sich.


Jacob sei sehr geduldig gewesen, aber nie ängstlich oder gestresst und habe viel Weisheit ausgestrahlt. Das habe sie neugierig gemacht.

Robert Rankin, der Priester der St. Melany Kirche in Tucson (US-Bundesstaat Arizona), habe sie ebenfalls fasziniert. Das habe nicht nur am großen Wissen Rankins gelegen, sondern auch an seiner Begeisterung für Christus. Sie habe noch nie jemanden auf diese Weise über Gott und den Glauben sprechen gehört, sagt sie.

Jessica Riders Eltern sind katholisch getauft, hätten sich aber von der katholischen Kirche entfernt, als beide noch jung gewesen seien. Bevor sie zur katholischen Kirche gekommen sei, habe sie Gottesdienste einer evangelikalen Vereinigung besucht.

Als sie vor zwei Jahren selbst in eine Krise geriet, musste sie sich neu über ihre Prioritäten klar werden. Ihr Bruder starb bei einem Motorradunfall und bei ihr wurde Fibromyalgie diagnostiziert, eine chronische Krankheit, zu deren Symptomen Müdigkeit und Schmerzen zählen.

In der Zeit davor habe sie sich vom christlichen Glauben entfernt. Ihre persönlichen Umstände führten sie dazu, sich erneut Gott zuzuwenden. Seither habe sich ihr Leben völlig geändert. „Ich habe eine neue Arbeit, ich habe einen Ehemann, ich habe einen Glauben und eine Kirche“, sagt sie wörtlich.

Sie habe sich die heilige Sr. Faustina Kowalska als Patronin für die Firmung erwählt, fährt sie fort. Das Zeugnis von Sr. Faustina, die trotz ihrer Leiden auf Christus vertraut habe, habe ihr geholfen, in ihrer Krankheit Sinn zu finden. „Das Bild der Göttlichen Barmherzigkeit war wichtig, weil es mein Weg ist. Ohne seine Barmherzigkeit wäre ich jetzt nicht hier“, sagt sie wörtlich. Sie habe lernen müssen, dass alles aus den Händen Gottes kommt und darauf zu Vertrauen, dass alles einen Sinn habe, fügt sie hinzu.

Rider sieht keinen Anlass, die Lehre der Kirche zu ändern. Sie ist der Ansicht, das passe nicht zu Jesus. Das sei nicht immer einfach. „Manchmal ist der Gehorsam schwer und tut weh“, sagt sie.


Foto: Symbolbild



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