Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. Menschenrecht auf Abtreibung?
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  11. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  12. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  13. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort

US-Erzbischof: Deutsche Bischöfe gefährden Einheit der Kirche

5. Oktober 2019 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anpassung an die weltliche Moral trage nicht dazu bei, die Kirchen zu füllen. Nur die Begegnung mit Jesus Christus, Treue zu ihm und Verbindung mit ihm bringen Frucht, schreibt Erzbischof Aquila.


Denver (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Die deutschen Bischöfe gefährden die Einheit der Kirche, wenn sie im Rahmen des „synodalen Wegs“ in lehramtlichen Fragen Beschlüsse fassen, die nicht im Einklang mit der Lehre der Kirche stehen. Vor dieser Entwicklung warnte Samuel Aquila (Foto), der Erzbischof von Denver (US-Bundesstaat Colorado) in einer Kolumne für den Denver Catholic.


Unter der Führung von Kardinal Reinhard Marx würden die Bischöfe in Deutschland gemeinsam mit einer Gruppe Laien eine „Synode“ planen, in der es bindende Abstimmungen über Änderungen der Lehre, etwa hinsichtlich der Ordination von Frauen, der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare oder anderer Fragen der Sexualmoral, geben solle.

Es sei „enttäuschend“, schreibt Aquila weiter, dass die deutschen Bischöfe angekündigt hätten, mit ihren Plänen fortfahren zu wollen, obwohl Papst Franziskus und Kardinal Marc Ouellet, der Präfekt der Bischofskongregation, sie vor Alleingängen gewarnt hätten.

Ein Blick in die Kirchengeschichte zeige, dass eine Änderung der Lehre im Sinne modernen (weltlichen) Moral nicht dazu beitrage, die Kirchen zu füllen. Nur die Begegnung mit Jesus Christus, die Treue zu ihm und die Verbindung mit ihm bringe Frucht. Eine lebendige Beziehung zum Vater, zum Sohn und zum Heiligen Geist sei die Grundlage für die Einheit, nicht die Anpassung an die Werte der Zeit, schreibt der Erzbischof.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 7. Oktober 2019 
 

Wer ein "anderes Evangelium" predigt...

Man kann in diesen Tagen Gal. 1,8 nicht oft genug zitieren: "Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals [sic!]: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht."


3
 
 girsberg74 5. Oktober 2019 
 

Ein klarer Denker, Samuel Aquila, Erzbischof von Denver, Colorado.

Aquilas Sorge trifft hier auf die Situation, dass einer sich zum Chefdenker aufzuschwingen sucht, der das Zeug dazu nicht hat - nicht zum Denker!

Es fehlt auch hier nicht an klaren Denkern, nur dass sie auf das Unflätigste bekämpft werden, sogar in der kirchlichen Massenpresse.

Vielleicht wäre dem Letzteren leichter zu begegnen, wenn nicht die Hälfte der deutschen Diözesen sich den Mantel aus Osnabrück übergezogen hätte, sondern sich auf eigenes Denken verließe.

Qualität, auch im Theologisch / Intellektuellen, ist halt nicht so billig zu haben.


23
 
 Herbstlicht 5. Oktober 2019 
 

Danke!

Vereinzelt noch, aber sie mehren sich - die warnenden Stimmen.
Bischöfe tun den Mund auf und stemmen sich gegen die vermeintliche Übermacht der deutschen Kirchenoberen.
Beten wir dafür, dass es noch mehr werden!
Vertrauen wir unsere Besorgnis Gott an und beten wir für die Kirche und ihre Hirten!
Nicht alle sind wahre Hirten, sie lassen sich nicht vom Lichte Gottes leiten, sondern vom trügerischen Glanz der Welt und ihrem Applaus, auf den sie zu hoffen scheinen.


25
 
 lesa 5. Oktober 2019 

Es gibt noch Bischöfe

Es gibt noch Bischöfe, die klar sehen können und lauter genug sind, auch zu sagen, was sie sehen. Mit wenigen Worten hat der Erzbischof die brisante Lage auf den Punkt gebracht. Danke!


28
 
 Ginsterbusch 5. Oktober 2019 

Befördert und hofiert wurden sie

und der Papst sprach über Kardinal Kasper sogar von einer „Theologie auf den Knien.“
Wer weiß, was Ende Oktober noch von der katholischen Kirche übrig geblieben ist.
„Mein Freund der Baum“ ...werde ich jedenfalls nicht mitsingen.
Auch nicht zu Ehren der verstorbenen Sängerin Alexandra, die übrigens unserer Klima-Greta weit voraus war.


27
 
  5. Oktober 2019 
 

Es gibt noch Bischöfe, die klar sehen können!

Danke Erzbischof Aquila für diese Worte!


34
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  2. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. Meinungsfreiheit auf katholisch
  5. Die Jugend von heute, die neue Generation Alpha, „sucht Sinn, Rituale und Spiritualität“
  6. US-Erzbischof gibt Anweisung, politische Botschaft an Weihnachtskrippe sofort zu entfernen
  7. Wer MEHR will, soll MEHR bekommen
  8. "Die Christen und Lebensschützer trauern um Martin Lohmann"
  9. "Die Katholische Kirche schwimmt mit dem Zeitgeist, sie ist parteipolitisch nach links gekippt!"
  10. Glaube ohne Feuer: Wie die Kirche Angst vor der eigenen Botschaft bekommt






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  7. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  13. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz