24 September 2019, 09:00
Trump bei UN: Täglich werden elf Christen wegen ihres Glaubens getötet
 
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US-Präsident forderte alle Regierungen der Welt dazu auf, gemeinsam gegen Diskriminierung von Gläubigen einzustehen.

New York (kath.net/pl) Bei seiner Rede im UN-Hauptquartier in New York sprach der US-Präsident Donald Trump über Religionsfreiheit. Etwa 80 Prozent der Menschheit würde in Ländern leben, wo die freie Religionsausübung gefährdet oder sogar verboten sei. Er forderte alle Regierungen der Welt dazu auf, gemeinsam gegen Diskriminierung von Gläubigen einzustehen. Für ihn persönlich sei der Schutz der Religionsfreiheit eines der wichtigsten Anliegen überhaupt. Der US-Präsident kündigte eine Koalition von US-Unternehmen zum Schutz der Religionsfreiheit an. Außerdem wies er eigens darauf hin, dass täglich durchschnittlich elf Christen wegen ihres Glaubens getötet werden. Wörtlich sagte er dazu weiter: „Überlegen Sie einfach mal: Elf Christen pro Tag, nur weil sie den Lehren Christi folgen. Hätten Sie gedacht, dass das heutzutage möglich ist?“

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Trump sprach bei einer Veranstaltung zum Schutz von Religionsfreiheit im UN-Hauptquartier. Zuvor hatte er eine kurze Begegnung mit Klimaaktivistin Greta Thunberg.

Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres äußerte sich für die Religionsfreiheit. Es breche ihm das Herz, dass immer mehr Menschen öffentlich gedemütigt, belästigt und attackiert werden, nur weil sie eine bestimmte Religion oder Glauben haben.“ Man müsse alles Machbare unternehmen, um eine „religiöse Säuberung“ in den Gesellschaften zu vermeiden. Völlig unerträglich sei die Verfolgung religiöser Minderheiten, dazu verwieß er expliziet auf die Christen und Jesiden im Irak. Er könne nicht akzeptieren, dass Gemeinschaften, die dort seit Jahrtausenden gelebt haben, nun aus der Region völlig verschwinden sollen.

In einem Kommentar in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ordnete Andreas Ross die Rede Trumps folgendermaßen ein: Zwar gebe es tatsächlich „unzählige Anlässe, Alarm zu schlagen: Religiöse Minderheiten werden verfolgt, Gotteshäuser zerstört, Gläubige bedroht“. Aber hier sei „der Anlass, der Trump bewog, in New York einen Gipfel zur Religionsfreiheit auszurichten“, „schal“ gewesen. „Der amerikanische Präsident wollte vom gleichzeitigen Klimagipfel am gleichen Ort ablenken.“

US-Präsident Trump hält bei der UN eine Rede über Religionsfreiheit - Täglich werden 11 Christen wegen ihres Glaubens getötet




Foto: Archivbild

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