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An der Kirche verzweifeln?

22. September 2019 in Kommentar, 29 Lesermeinungen
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Versuch einer Antwort von Stefan Fleischer, Grenchen CH.


Grenchen (kath.net)
Das Durcheinander in unserer Katholischen Kirche ist unübersehbar. Was sollen wir tun? Zu wem sollen wir gehen? Nun stiess ich jüngst, als ich etwas anderes suchte, auf die Stelle im 1. Petrusbrief: «Liebe Brüder, lasst euch durch die Feuersglut, die zu eurer Prüfung über euch gekommen ist, nicht verwirren, als ob euch etwas Ungewöhnliches zustosse.» (1 Petr 4,5) Das wiederum erinnerte mich an Paulus: «Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es ist gut, das Herz durch Gnade zu stärken und nicht dadurch, dass man nach Speisevorschriften lebt, die noch keinem genützt haben.» (Hebr 13,9) Interessant ist hier der Hinweis auf die Gnade, welche uns das Herz stärkt, welche uns helfen will, uns nicht verwirren zu lassen.

Von Gnade ist auch in jenem alten Kirchenlied (in der Fassung meiner Jugend) die Rede, und von der Kirche, in welche uns der Herr berufen hat und von der wir nicht weichen sollen.

Fest soll mein Taufbund immer stehn, /
Ich will die Kirche hören. /
Sie soll mich allzeit gläubig sehn /
und folgsam ihren Lehren /
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad /
In seine Kirche berufen hat; /
nie will ich von ihr weichen.

Nun denke ich, dieses Taufversprechen, das ich später in der Firmung und dann immer wieder in der Osternacht bewusst erneuert habe, ist der Wegweiser auch durch diese unsere Zeit. Treue zu Gott und zum Glauben meiner Kirche ist gefordert, besonders heute, wo der «Verwirrer von Anbeginn» wieder einmal alle Register zieht.

Das Problem ist, dass es dem Widersacher gelungen ist, den Begriff Kirche so zu verwässern, ihm so viele verschiedene Bedeutungen und Variationen zu verpassen, dass niemand mehr zu wissen scheint, was das überhaupt ist Kirche. Die Kirche ist wesenhaft der mystische Leib Christi. Ihr Haupt ist Christus der Herr. Auf ihn muss die Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen und müssen wir alle hören. Deshalb ist für mich klar, dass nicht ein einzelner Theologe, und sei er noch so hochrangig, oder eine einzelne theologische Schule schon Kirche ist, beziehungsweise für die Kirche sprechen kann.

So nützlich und hilfreich theologische Dispute sein können, als Meinung der Kirche, als lehramtliche Vorgabe, können deren Resultate oder gar einzelne Voten daraus erst gelten, wenn sie vom Lehramt der Kirche, vom Heiligen Vater, in aller Form anerkannt und bestätigt sind. Deshalb sollten solche Dispute eigentlich auch nicht in einer breiten Öffentlichkeit ausgetragen werden einerseits und sollten die Teilnehmer auch immer die Grenzen kennen und anerkennen, welche vom Lehramt gesetzt sind.

Damit ist für mich logisch, dass die Waffen gegen die Listen des Widersachers einerseits ein solides Glaubenswissen, die möglichst umfassende Kenntnis der ganzen, ungeschönten und unverfälschten Lehre der Kirche ist, und andererseits der Glaubensgehorsam dieser Lehre gegenüber. Beides ist heute nicht leicht. Die Verkündigung besteht oft in der Darlegung persönlicher Meinungen (was in Grunde genommen für jeden Lehrbeauftragten eine Verletzung seiner Dienstpflicht und ein Betrug an den einfachen Gläubigen darstellt). Dazu kommt der sich immer mehr ausbreitenden Relativismus, welcher versucht den ewigen Wahrheiten den Boden unter den Füssen wegzuziehen. Und nicht zuletzt ist des dem Bösen gelungen den Ungehorsam zur Tugend empor zu stilisieren und den Gehorsam als ewig gestrig zu brandmarken.

In dieser Situation ist der Gläubige oft allein, auf sich selber zurück geworfen. Das gehört zur Strategie Satans. Wir können es aber auch positiv sehen, als eine Prüfung, welche Gott zulässt um uns zu zeigen, wo wir auf unserem Weg zur Heiligkeit stehen. «Zweifel sind das Fitnessstudio unseres Glaubens» schrieb einst ein Aphoristiker. Aus solchen Situationen gehen wir, wenn wir sie an der Hand Gottes, im kindlichen Vertrauen auf ihn und in der Ergebung in seinen Heiligen Willen gehen, immer wieder gestärkt hervor.

«Heiligkeit ist die tiefe Beziehung zu Gott, ein wunderbares und unergründliches Zusammenspiel von Gott und Mensch, von Gnade und Bemühen» ist eine Definition, welche ich einmal gefunden habe. Eine solche Beziehung zu unserem Schöpfer und Herrn, und das Vertrauen auf seine Vorsehung und seine Gnade, werden uns helfen, in Ruhe und Entschiedenheit unseren Weg durch die Stürme dieser Zeit zu gehen und so einst den Frieden der ewigen Heimat zu finden. Gott hat uns die Kirche als unsere «mater et magistra», unsere Mutter und Lehrerin, geschenkt. Und wenn wir nicht mehr wissen, welche nun diese Kirche ist, so müssen wir uns einfach fragen, wer uns zu einer solchen Beziehung führt, wer uns lehrt Gott ins Zentrum von allem zu stellen, wer uns die entsprechenden Gnadenmittel vermittelt. Wer aber auf den Menschen fokussiert ist, wer sich um alles sorgt nur nicht um das ewige Heil, oder wer gar glaubt, besser zu wissen als Gott, was gut und was schlecht ist, der gehört zu jenen fremden Lehrern, vor welchen Paulus uns warnt.


kath.net Buchtipp
Gottesbeziehung heute
Gedanken und Erfahrungen
Von Stefan Fleischer
Paperback, 184 Seiten
2015 Books on Demand
ISBN 978-3-7392-0045-3
Preis 15.50 EUR

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Lesermeinungen

 CALIFAX 23. September 2019 

verum montis = charismatischer Neo-Montanist, nicht wahr?

Und mein Lieblingspapst ist natürlich Johannes Paul II. :-)


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 Fatima 1713 23. September 2019 
 

@Montfort

Stimmt, wir sollten ihn nicht weiter füttern, er hat schon genug Häufchen hinterlassen und seine Rechtschreibung wird das auch nicht verbessern. ;-)


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 Montfort 23. September 2019 

Wenn @verum montis weiter meint, katholische Gläubige als "blökende Schafe" verunglimpfen zu können

und sich selbst als erleuchteten Auserwählten (in Distanzierung zur Kirche) hinstellen zu können, so hoffe ich, dass die Redaktion ihm solche abschätzigen Worte nicht mehr allzu lange durchgehen lässt.

Vermutlich trug er vor wenigen Wochen noch ein anderslautendes Deckmäntelchen... :-(


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 verum montis 23. September 2019 
 

und sie blöcken weiter

Schade, dass wir wenigen kaum etwas bewegen können, bei den vielen Schafen. Die gefallen sich halt darin, zu grasen und zu blöcken und viel Mist zu machen ;-)

Hätte die Schafe die Zeit genutzt und sich, im Schutze des Schafhirten, wirklich auf den Weg zu Gott gemacht, dann wäre die Ernte sicher sehr gross. Nun werden es kaum 5% sein!

Hier könnt ihr alle nochmals nachlesen, was euer (und auch meiner) Lieblingspapst dazu geschrieben hat:

http://www.kath.net/news/36968


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 lesa 23. September 2019 

Gnosis und Erkenntnis Christi sind nicht zu verwechseln!

@jadwiga: In jeder Häresie steckt ein winziges Körnchen Wahrheit, deswegen ist die Gnosis doch eine Irrlehre, eine Selbsterlösungslehre, auf die @Montfort zu recht hinweist. Sie hat den Glauben von allem Anfang an bis in unsere Tage herauf in unterschiedlichsten Ausprägungen bedroht und ausgehöhlt. Der Hl. Paulus mahnt eindringlich davor, dass die Christen sich von irgendwelchen Philosophien in die Irre führen lassen.
Bereits im Alten Bund gab es einen ständigen Kampf gegen die zerstörerische Vermischung mit fremden Kulten, darüber geben die Prophetenbücher reichlich Auskunft. Jesus selber spricht von falschen Propheten und dass man sich Fabeln zuwendet. Ein gutmenschliche Wischi-Waschi-Einheitsbrei erstickt das Wort Gottes.


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 Kirchental 23. September 2019 

@ottokar

Vielen Dank für Ihre Erklärung der Volksfrömmigkeit.

Vor kurzem versuchte ich an anderer Stelle, dies darzulegen - es ist mir aber bei weitem nicht so gut gelungen. Aber immerhin hat mein stümperhafter Versuch zu einem anregenden Austausch mit dem werten Zeitzeichen geführt.

Diese Volksfrömmigkeit - dieses Vertrauen auf die Richtigkeit der Lehre der Kirche - ist heute weitgehend verloren gegangen. Und wo es noch vorhanden ist, werden die Gläubigen durch die Diskussionen verunsichert. Im Gegenteil - manchmal wird ihnen ja sogar eingeredet, ein richtiger Glaube müsse alles selbst erkennen und entdecken. Sonst sei es ja nur Kinderglaube. ...


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 jadwiga 23. September 2019 

Täuschen wir uns nicht, keiner kann Gott wirklich ergründen so wie Jesus:"...und niemand kennt den Vater als nur der Sohn.."
@Mondfort, zu dem Wort "GnOSTik" habe ich gerade ein passendes Bild im Kopf. Jesus Christus ist das Licht der Welt, er ist der SOHN, die im OSTen aufgehende SONNE.
Wie können wir der Kirche heute helfen?Ich denke, dass jeder von uns einen Tempel für Gott im eigenen Herzen versuchen kann zu bauen, allerdings wird sein Vorhaben ohne Gottes Gnade scheitern.
Jadwipkarpaten2


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 lakota1 23. September 2019 
 

Werter Stefan Fleischer

ich danke Ihnen für diesen guten Artikel mit vielen aufbauenden Gedanken!

Was mich immer traurig macht ist, wenn das Lied "Fest soll mein Taufbund immer stehn" angesprochen wird. Es war immer mein festes Bekenntnis zur Kirche. Leider wurde im neuen Gotteslob für das Bistum Rottenburg-Stuttgart dieser Text völlig ausgelöscht. Statt dieser einen Strophe haben wir jetzt 4, aber keine mit obigem Text.


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 lesa 23. September 2019 

Korrektur

Optik.


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 lesa 23. September 2019 

Eingeengte Otik und erstarrter Zeigefinger

@Verum Montis: Jeder von uns Getauften ist Teil der Kirche. Sie könnten selber ein Stück Nachfolge des Evangeliums an den Tag legen, indem sie auf die Argumente anderer eingehen und auch einmal hinhören. Ihre pauschale Anschwärzung entspricht auch nicht der Wahrheit Es gibt auch heute in der Katholischen Kirche Menschen, die Jesus Christus wirklich nachfolgen, wenn es auch mehr sein dürften. Warum weigern Sie sich ganz verschlossen und verbohrt, die ganze Realität zu sehen und zu hören? Die ändert sich nicht durch Ihre Behauptungen.


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 Fatima 1713 23. September 2019 
 

@verum montis

Erstens sind Sie auf keines meiner Argumente eingegangen, zweitens: Wie leben Sie denn so? Ohne Bankkonto, ohne Wohnung, ohne Computer und/oder Smartphone? Ich frage nur so aus Interesse.


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 Diadochus 22. September 2019 
 

@verum montis

"Und er musste es ihm dreimal sagen, bis der es kapiert hatte!" Auf Ihre ordinäre Auslegung der Hl. Schrift möchte ich nicht näher eingehen. Das ist keinen Kommentar wert. Für Sie mögen Schafe nur dumm blöken, aber sie blöken nur für den, der hinter einem Schaf nur ein Schaf sieht. Der Schriftsinn sieht mehr. er ist Ihnen verborgen.


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 verum montis 22. September 2019 
 

@Fatima 1713 und Montfort

Johannes, dem Lieblingsjünger, wurde von Jesus die Mutter Gottes anvertraut und auch die detaillierten Visionen über die Dinge der letzten Tage.

Dem Petrus, der in dreimal verraten hat, hat er mit dem Schafehüten beauftragt. Und er musste es ihm dreimal sagen, bis der es kapiert hatte!

Und, welches der Schafe hat die Worte Jesu erfüllt und alles hinter sich gelassen und ist ihm nachgefolgt? Ha, leben alle in ihrem "hübschen weltlichen Leben", mit Bankkonto, Wohnung, Auto vor der Türe, gefüllte Pensionskasse, etc. Wer von den Schafen hat denn seine Familie zurückgelassen und ist Jesus nachgefolgt?

Und nun, in der Endzeit, wenn ihnen der Schafhirte genommen wird, da wissen sie nicht mehr ein und aus. Und weshalb nicht? Weil sie nie eine Beziehung zu Gott aufgebaut haben, eine direkte, die dem Feuersturm standhält!

Die Schafe sind zum hüten da, die Kinder Gottes sind zur Nachfolge und zur Arbeit da. So ist das!

Nochmals...sorry!


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 Montfort 22. September 2019 

Warum denn nur vermeidet es @verum montis,

auf die Frage nach seiner Zugehörigkeit eine Antwort zu geben?!

"Manchen Katholiken täte es gut, eine wirkliche und tiefe Beziehung zu Gott herzustellen..." - das würde ich ja jedem Menschen wünschen - allerdings irrt @verum montis gewaltig, wenn er meint, er oder irgendjemand anderer könnte eine Beziehung zu Gott "herstellen". Hinter diesem Decknamen scheint sich einer der altbekannten Neo-Gnostiker zu verstecken.

Allerdings ist es auch beruhigend, zu sehen, dass ihm zumindest hier im Forum niemand "auf den Leim geht".

Bei aller behaupteten Vergeistigung sucht er ja anscheinend doch Zustimmung, Gemeinschaft und die Nähe zur Institution.

Gott bewahre uns vor selbsternannten "wahren Anbetern" und schenke ihnen den Geist der Demut und die Erkenntnis des Glaubens der katholischen Kirche.


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 Diadochus 22. September 2019 
 

@Stefan Fleischer

Sie müssen hier kein Lehrstück abliefern. Das erwartet keiner. Hingegen haben Sie ein wunderbares Plädoyer für die Kirche gezeichnet. Das ermutigt zum Treusein. Die ewige Heimat finden wir nur durch die Kirche, die "uns die entsprechenden Gnadenmittel vermittelt". Die Zweifel Ihres Aphoristikers haben Sie längst hinter sich gelassen. Die Fitness im Glauben wünsche ich uns allen.


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 Rolando 22. September 2019 
 

Naja, sagen wir mal so,

verzweifeln brauchen wir an der Kirche nicht, da sie der Leib Christi, Jesus selbst ist. Das würde heißen an Jesus zu verzweifeln. Besser ist zu Vertrauen, da sie eben wie Jesus unzerstörbar ist. Es sind nur die ab und zu menschlichen Entscheidungen der Glieder, resultierend aus mangelndem Gebet und Opferbereitschaft. Der Teufel schläft halt nicht, er kommt mit schleichender Salamitaktik. Was sehr wichtig ist, wenn jemand sagt, „ich meine“ oder ich denke...“ dann ist Vorsicht geboten, es muß immer heißen, „die Kirche lehrt“, daran kann man Theologen und Prediger einordnen.


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 lesa 22. September 2019 

@verum Montis: "Der Zöllner aber blieb hinten stehen und betete: "Gott sei mir Sünder gnädig." …


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 ottokar 22. September 2019 
 

Respekt, grosser Respekt Herr Fleischer!

Eine kleine Anmerkung zu Ihren klaren und absolut zutreffenden Bemerkungen: Wohl die meisten Gläubigen benötigen überzeugende, wahrhaftige Führung. Denn nicht immer dürfen wir ein solides Glaubenswissen, eine umfassende Kenntnis der unverfälschten Lehre unserer Kirche erwarten. Der Glaubensgehorsam gegenüber der Lehre ist bei vielen Gläubigen wohl von der Familie her erlernt und/oder anerzogenen und ist gerade deshalb aus tiefstem Herzen angenommen, auch wenn vieles im Detail nicht immer verstanden wird. Es wird eben geglaubt.So entsteht tiefe (Volks)-Frömmigkeit. Aber gerade diese Gruppe von Gläubigen läuft in der gegenwärtigen Diskussion z.B. über Zölibat, Homosexualität, Ehe für alle, neue Sexualmoral, Interkommunion, Abtreibung, Empfängnisverhütung ect. grosse Gefahr verunsichert, entwurzelt zu werden.Bisherige Werte werden angezweifelt. Umso dringender ist hier die Unterstützung gläubiger, gehorsamer, romtreuer Priester und das macht mir doch grosse Sorgen.


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 Zeitzeuge 22. September 2019 
 

Lieber Herr Fleischer,

selbstverständlich stellen Ihre ausgewogenen Artikel für denkende, konservative
Gläubige, die hier bei kath.net sich artikulieren können, eine gute
Denkhilfe dar in den kirchlichen
Wirren unserer Gegenwart!

Ich spreche ganz bestimmt für viele
User/innen hier wenn ich meiner Hoffnung
Ausdruck verleihe, daß Sie uns als Autor
noch recht lange erhalten bleiben!

Das walte der Dreifaltige GOTT der Liebe!

Dank und Gruß aus der Ferne, aber doch
ganz nah bei Ihnen sendet

Ihr Glaubensbruder

Zeitzeuge!


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 Stefan Fleischer 22. September 2019 

@ Zeitzeuge

Herzlichen Dank für die Präzisierung. Ich hatte auch das Gefühl, dass da etwas nicht ganz so klar sei, wie es sollte. Aber ich wollte nicht zu weit ausholen. Das wurde ja in verschiedenen Diskussionen hier schon oft gesagt.
Wenn meine Ausführungen, wie es scheint, doch mehreren eine kleine Hilfe auf ihrem Weg sein konnten, so will ich Gott dafür danken, dass er mich als Werkzeug seiner Gnade benutzen wollte.


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 verum montis 22. September 2019 
 

@lesa und Stefan Fleischer

«Heiligkeit ist die tiefe Beziehung zu Gott, ein wunderbares und unergründliches Zusammenspiel von Gott und Mensch, von Gnade und Bemühen»

Manchen Katholiken täte es gut, eine wirkliche und tiefe Beziehung zu Gott herzustellen, anstatt bloss "kirchengläubig" zu sein. Lesen Sie die Lebensgeschichten so mancher Kirchenheiligen und den grossen Problemen und Verfolgungen durch die "Kirche", den sie ausgesetzt waren! Und weshalb waren sie das? Weil diese Heiligen tatsächlich eine tiefe Beziehung zu Gott hatten, ganz im Gegensatz zu den "Sesselkockern" im Vatikan oder sonst wo in einer Ortskirche. Vielen sind berufen...aber nur wenige werden auserwählt. Sorry.


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 lesa 22. September 2019 

Kirche lebt aus dem Wort und verwirklicht sich vor allem in der Eucharistie (KKK)

@veruma Montis: Dass Sie der dankenswerte Artikel von Herrn Stefan Fleischer zu einem Kommentar motivierte, bezeugt Ihr Interesse. Was die Katholische Kirche unter "Kirche" versteht, bzw. was sie im Glaubensbekenntnis als ihren Glauben bekennt (Ich glaube an die Katholische Kirche)und was sie bedeutet, können Sie im Katechismus der Katholischen Kirche genau nachlesen. Sehr zu empfehlen.
Zum Begriff: KKK Nr 752:
"Im christlichen Sprachgebrauch bezeichnet „Kirche" die liturgische Versammlung [Vgl. 1 Kor 11,18;14,19.28.34.35], aber auch die Ortsgemeinde [Vgl. 1 Kor 1,2; 16,1] oder die gesamte Gemeinschaft der Gläubigen [Vgl. 1 Kor 15,9; Gal 1,13; Phil 3,6]. Diese drei Bedeutungen lassen sich nicht voneinander trennen. Die „Kirche" ist das Volk, das Gott in der ganzen Welt versammelt. Sie besteht in den Ortsgemeinden und verwirklicht sich als liturgische, vor allem als eucharistische Versammlung. Sie lebt aus dem Wort und dem Leib Christi und wird dadurch selbst Leib Christi."


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 Stefan Fleischer 22. September 2019 

@ verum montis

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie nicht der römisch-katholischen Kirche angehören? Ihre Sprache habe ich bisher erst bei den Freikirchen gehört.


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 Lucija 22. September 2019 
 

Dank für die Taufe

Ich danke dir, Vater im Himmel, daß ich aus Wasser und Geist neu geboren wurde in der Taufe.
ich darf mich dein Kind nennen, denn du hast mich aus Schuld und Tod gerufen und mir Anteil an deinem Leben geschenkt.
Ich danke dir Herr Jesus Christus , Sohn des Vaters , für deinen Tod und deine Auferstehung. Wie die Rebe mit dem Weinstock, so bin ich mit dir verbunden; ich bin Glied an deinem Leib, aufgenommen in das heilige Volk zum Lob der Herrlichkeit des Vaters.
Ich danke dir, Heiliger Geist, dasß deine Liebe ausgegossen ist in unsere Herzen. Du lebst in mir und willst mich führen zu einem Leben das Gott bezeugt und den Brüdern dient.
So kann ich einst das Erbe empfangen, das denen bereitet ist, die Gott lieben.


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 Herbstlicht 22. September 2019 
 

ER ist mit uns!

Herzlichen Dank an Herrn Fleischer für seinen Mut machenden Beitrag!

Manchmal zieht es mich schon herunter, wenn ich mir die Uneinigkeit und Zerstrittenheit in der Kirche anschaue.
Und dann stelle ich immer wieder fest, dass es manchmal ein einzelner Mensch in der Gestalt eines einfachen Priesters vom Land, der stärken und aufrichten kann, bei uns hier z.B. unser Kaplan. Leider verlässt er unsere SE im kommenden Jahr wieder.

Über allem aber steht der Herr, der über seine Kirche wacht und uns nicht allein lässt.
Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt. (Matthäus 28,20)
Daran halte ich mich fest.


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 Adamo 22. September 2019 
 

Super, lieber Stefan Fleischer

Ich bin vollkommen Ihrer Meinung. Sehr gut und richtig erklärt, so ist es i.O.

Ihr Adamo


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 verum montis 22. September 2019 
 

was ist Kirche?

Lieber Herr Fleischer

Kirche ist die Gemeinschaft der Gläubigen (Heiligen), vereint im Heiligen Geist. Im Credo bezeugen wir dies. Und Gott sucht solche Anbeter im Geist. Die Tempelgläubigen oder die Kultgläubigen (Berg) sind noch nicht wirklich "erwachsen" geworden und benötigen weiterhin die Milch. Und im ersten Johannesbrief, Kapitel 2, kommt es noch deutlicher:

27 Was euch betrifft, so bleibt die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, in euch und ihr braucht euch von niemandem belehren zu lassen; wie euch vielmehr seine Salbung über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie er euch belehrt hat, so bleibt ihr in ihm.

Und in Kapitel 3 ebenfalls, denn wir heissen nicht nur Kinder Gottes, sondern wir sind es auch! Das bedeutet, dass nicht alle, die sich so nennen, es auch sind. Wir hingegen schon. Die Welt erkennt das nicht, weil die Welt mit dem Teufel ist und sich auf Materielles und Gesetze verlässt...wir hingegen auf die Liebe und auf Gott :-)


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 Kirchental 22. September 2019 

Danke, lieber Herr Fleischer, für diesen wunderbaren Artikel!


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 CALIFAX 22. September 2019 

Focus Sakramente

Danke Herr Fleischer!

Die gesunden Zellen müssen sich v.a. durch die Sakramente der Beichte & Eucharistie inniger mit dem Herrn verbinden, um so vom Krebs zu heilen.

Und dann fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen (Don Bosco).


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